Uta Marx - Ich werde Dein Schutzengel sein!

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Hoffnung und Trost für alle Menschen, die sich mit dem Verlust eines geliebten Menschen abfinden müssen.
Das Buch «Ich werde Dein Schutzengel sein!» enthält medial übermittelte Botschaften aus der Dimension, die in den Religionen Jenseits oder Himmel genannt wird.
Die Autorin erzählt die wahre Geschichte einer Freundschaft, die mit dem Tod beendet zu sein scheint.
Durch Zufall begegnet sie einer Frau, die ihr Nachrichten ihrer verstorbenen Freundin vermittelt, deren Zuverlässigkeit sie an der ihr zugänglichen Realität überprüfen und für richtig erkennen kann. Sie geht dieser Spur weiter nach und erfährt, wie die Welt aussieht, in der ihre Freundin nun lebt. Ihr wird medial übermittelt, welchen Tätigkeiten man in der Geistigen Welt nachgeht, wie man dort weiter lernt und sich entwickelt.
Die Freundin bittet die Autorin schließlich, das Erfahrene in Form eines Buches an andere Menschen weiterzugeben, weil es viel Weisheit enthielte.
Sie verspricht: «Du musst zwar die Arbeit machen, aber ich gebe dir die Energie dafür!»

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Von meinem Hausarzt erfuhr ich, dass der Tumor Teile meines Zwillings enthielt, den ich wohl seit meiner Geburt schon ‚unter meinem Herzen‘ getragen hatte. Dieser Zwilling war schon vor der Geburt im Mutterleib gestorben.

Mein Zimmer, in dem ich vor dem Eingriff gelegen hatte, war nach der Operation nicht mehr verfügbar, weil es renoviert wurde. So stellte man mein Bett ins Arztzimmer und immer, wenn der Arzt einen Patienten empfing, wurde mein Bett auf den Gang geschoben. Nachdem dies unzählige Male geschehen war, sodass ich keine Ruhe bekam und mich den Blicken vorbeigehender Besucher völlig ausgeliefert fühlte, stand ich unter Schmerzen von meinem Lager auf. Ich ging zu meinem Auto, das auf dem Parkplatz stand, um auf der Rückbank ein paar Stunden in Ruhe schlafen zu können.

Als meine Freundin Nicole zu Besuch kam, beschwerte sie sich lautstark bei der Klinikleitung über diese Zustände. Es stellte sich dann heraus, dass in der benachbarten Krebsstation, die auf dem gleichen Gang lag, noch ein Bett frei war. Dorthin sollte ich gebracht werden.

Kapitel 2

Erfreuliche Begegnung

Diese etwas unangenehmen Umstände haben bewirkt, dass ich einem wunderbaren Menschen begegnet bin.

Zwei Krankenschwestern schoben mein Bett in ein helles Zimmer, in dem bereits zwei Betten standen. In dem einen lag eine ältere Dame, die an Darmkrebs erkrankt war und kaum Notiz davon nahm, dass ein neues Bett ins Zimmer geschoben wurde. Die andere Frau, die in meinem Nachbarbett lag, sah mich freundlich an und begrüßte mich herzlich. Wir kamen ins Gespräch und ich erfuhr, dass sie Gerti hieß, fünfzehn Jahre älter war als ich und zwei erwachsene Söhne hatte.

Es ging von ihr so ein wohlwollendes Stahlen und eine unbesiegbare Lebensfreude aus, dass ich es gar nicht glauben konnte, als sie mir erzählte, dass sie an Krebs erkrankt sei und eine große Operation vor sich hätte, die ihre Lunge und das Zwerchfell beträfen. Sie erzählte das ohne jede Wehleidigkeit. Eigentlich hatte sie schon früher einen Operationstermin gehabt, aber den konnte sie nicht wahrnehmen, weil sie kurz vorher an einer Darmgrippe erkrankt war. Die Tatsache, dass ich ausgerechnet ihren Termin bekommen hatte, war sofort etwas Verbindendes zwischen uns beiden.

Sobald ich wieder einigermaßen auf den Beinen war, gingen wir zusammen auf den Flur der Station und in kurzer Zeit hatten wir eine Gruppe von Menschen unterschiedlichen Alters fröhlich plaudernd um uns versammelt. Schließlich waren wir so ausgelassen, dass wir nach Kuschelrock-Songs, die aus einem kleinen Kofferradio erklangen, tanzten und sangen, obwohl einige von uns noch schwere Operationen vor sich hatten.

Gerti sah aus wie das strahlende Leben und wirkte in ihrem Jogging-Anzug als wäre sie auf dem Weg zum Fitness-Studio, um ein bisschen Sport zu treiben.

Dass sie schon seit vielen Jahren Krebs am Knie hatte und daran nach anfänglicher Fehldiagnose mehrfach operiert worden war, ahnte niemand, der sie so sah. Erst recht hätte man nicht gedacht, dass sie eine schwere Krebsoperation vor sich hatte. Sie wirkte so unbeschwert und hatte ein Ohr für jeden, der über seine Ängste reden wollte.

Mir ging es bald wieder so gut, dass ich das Krankenhaus verlassen konnte. An dem Tag, an dem ich entlassen wurde, schob man Gertis Bett in den Operationssaal und ich war froh, dass ich sie ein Stück auf dem Gang begleiten und ihr alles Gute wünschen konnte. Ein bisschen nervös war sie jetzt schon, aber so heiter wie immer. Kein Mensch in dem ganzen Krankenhaus hatte sich mir so tief eingeprägt wie diese tapfere Frau.

Kaum war ich zu Hause, da überlegte ich, ob ich sie nicht mal im Krankenhaus besuchen sollte.

Sobald es bei mir mit dem Autofahren – trotz meiner 16 cm langen Narbe – wieder so einigermaßen klappte, fuhr ich die 30 Kilometer bis zur Klinik, um Gerti dort zu besuchen. Ich hatte mich nicht angekündigt und war etwas unsicher, ob ich willkommen war. Dann schien es aber, als hätte sie nur auf mich gewartet. Auf meine Frage: „Darf ich dich zum Essen einladen?“, erwiderte sie kurz: „Ja, gerne!“ Trotz ihrer schmerzenden Wunde ging sie mit mir in ein Lokal in der Nähe der Uni-Kliniken. Sehr lebendig erzählt sie mir von ihrem Mann, der in der Klinik, in der wir beide auch operiert worden waren, gelegen hatte. Er war an einem Bronchial-Karzinom gestorben. Sie hatte mit ihrem Mann einige Jahre in Peru gelebt und ihr ältester Sohn ist auch da geboren. Gerne wäre sie in Peru geblieben, aber ihr Mann wollte zurück nach Deutschland, weil er Heimweh nach seiner Mutter hatte.

Für Gerti war das Leben in Peru perfekt und es fühlte sich für sie wohl so an, als hätte ihr Mann sie aus dem Paradies vertrieben, als er sie nach Deutschland zurück schickte. Sie sollte das ‚Nest‘ für seine Ankunft bereiten, ein Haus in der Nähe einer Müllverbrennungsanlage, in deren Umkreis es schon damals zu auffallend vielen Krebserkrankungen gekommen war. Ihr Mann kam erst ein Jahr später nach Deutschland.

Ich weiß nicht mehr, wie oft ich Gerti im Krankenhaus besucht habe. Von Mal zu Mal schien es ihr etwas besser zu gehen.

Schließlich wurde sie entlassen und sie fragte mich, ob ich sie auch einmal zuhause besuchen würde. Das tat ich natürlich gerne, denn es war einfach angenehm mit ihr zusammen zu sein, sich mit ihr zu unterhalten, zu scherzen und etwas zu unternehmen.

Bei den Besuchen in ihrer Wohnung erfuhr ich noch mehr von Gerti. Sie hatte nach dem Tod ihres Mannes das gemeinsame Haus verkauft und war mit ihrem jüngeren Sohn in eine wunderschöne Eigentumswohnung gezogen. Der in Peru geborene ältere Sohn war schon aus dem Haus. Er ging seinem Beruf nach und kam nur gelegentlich zu Besuch.

Kapitel 3

Beglückende Unternehmungen

Trotz der schweren Operation, die sie gerade hinter sich hatte, war Gerti voller Unternehmungslust. Wir setzten uns ins Auto und fuhren in den Wald oder zu einem Wildgehege, um spazieren zu gehen. Dort erfreuten wir uns an der Natur, an den kleinen Frischlingen, die hinter ihrer Mutter herliefen. Nach dem langen Krankenhaus-Aufenthalt haben wir das Leben besonders genossen.

Eigentlich war auch nicht wichtig, worüber wir uns unterhielten, weil wir uns einfach nur an dem Geschenk des Lebens und an unserer Freundschaft erfreuten. In der Folge haben wir uns oft getroffen und gemeinsam Zeit in der Natur verbracht.

Gerti und ich fingen bald wieder an zu arbeiten.

Mein Chef hatte nachgefragt, ob ich wohl wieder in Teilzeit unterrichten könnte. Ich fragte meinen Arzt, was er davon hielte. Er war dafür und ich hatte auch den Drang, wieder zu arbeiten. Es stellt sich aber heraus, dass die Krankenkasse dagegen war, denn dort vertrat man den Standpunkt, dass ich nicht halb gesund sein könnte, um mit halber Stelle wieder zu arbeiten. Es gäbe nur ganz gesund oder ganz krank. Mein Arzt hat sich dann aber ins Zeug gelegt und durchgesetzt, dass ich einen Monat nach der OP mit halber Stundenzahl arbeiten konnte.

Als ich wieder unterrichtete, merkte ich erst, wie anstrengend das nach der Operation für meinen Körper war. Nach jeder Unterrichtsstunde war ich in Schweiß gebadet, weil für mich alles, was ich vor der Operation mit Leichtigkeit gemacht hatte, zu einer unglaublichen Anstrengung wurde.

Nachmittags bin ich häufig zu Gerti gefahren oder sie kam zu mir. Wir sind dann einfach mit dem Auto ins Siebengebirge gefahren und sind da, wo es uns gefiel, ausgestiegen und gewandert. Das war für uns beide die beste Entspannung in der frischen Luft.

Ich spürte, wie meine Kraft in der Natur wieder zunahm und hoffte das Gleiche für Gerti, deren Gesundheit mir inzwischen ebenso am Herzen lag wie meine eigene.

Wir waren glücklich und genossen jeden Tag. Ich war niemals zuvor mit einem Menschen so im Einklang, so in Harmonie. Das Leben war schön und wir konnten uns gegenseitig ohne jede Einschränkung vertrauen. Wir sahen uns nur an und lachten schon. Wir konnten in den Augen des anderen bedingungslose Freundschaft erkennen, die ein Geschenk ist, das nicht sehr viele Menschen erfahren dürfen und von dem wir hofften, dass es nie enden würde.

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