In einer Sondersitzung des Bundestags wurde zunächst „God save the Queen“ intoniert und dann einstimmig beschlossen, den gerade erst eröffneten Berliner Flughafen abzureißen, um dort ein Merkel-Mausoleum zu errichten – nach Plänen der polnischen Kammerdienerin Radomila-Bogdana Ludwina-Agnieszka. Sie hatte den Leichnam entdeckt, begraben unter Tausenden von geschredderten Stasi-Akten. In einem Exklusiv-Interview für Blöd-TV sagte sie: „Ich glaube, Königin starb an Vampirbiss.“
Die Hauptstadt Berlin soll nun in „City of Mutti“ umbenannt werden.
2. B lackout als Avantgarde
Wie heißen Sie? Keine Ahnung. Wo wohnen Sie? Keine Ahnung. Was arbeiten Sie? Keine Ahnung.
So antwortete Angela Merkel, wenn sie wieder einmal auf einer Untersuchungscouch in einem Untersuchungsausschuss saß.
Sie war die Kanzlerin der Ahnungslosigkeit.
Wo liegt Berlin? Keine Ahnung. Sind Sie eine Feministin? Keine Ahnung. Wieviele Hosenanzüge hängen in Ihrem Kleiderschrank? Keine Ahnung. Was ist ein Blackout? Keine Ahnung.
Immer wieder wurde sie vorgeladen, immer größer, so schien es, wurde ihre Ahnungslosigkeit.
„Was haben Sie studiert?“
„Keine Ahnung. Ich hab ein Jodel-Diplom.“
„Was sind die Aufgaben des Bundestags?“
„Keine Ahnung. Ich regiere am Parlament vorbei.“
„Welche Partei wählen Sie?“
„Keine Ahnung. Das entscheidet der Wahl-O-Mat.“
„Was ist Wahrheit?“
„Keine Ahnung. Wahrheit ist Verhandlungssache.“
Vielleicht drückte sich in dieser Ahnungslosigkeit die Überforderung der politischen Elite aus. Einer Elite, die alte Probleme durch neue Probleme ersetzt, aber keine Probleme löst.
Vielleicht fühlte sich die Kanzlerin aber auch als Avantgarde, wurde der Ausspruch „Keine Ahnung“ in der Merkel-Ära doch zur Lieblingsfloskel einer ganzen Generation.
Eines Tages, sie flanierte gerade aus dem Sitzungssaal eines Untersuchungsausschusses, raste am Spreeufer ein Fahrradfahrer auf sie zu. Bei dem Versuch, dem Radl-Rambo auszuweichen, rutschte die Kanzlerin auf einer Bananenschale aus, verlor das Gleichgewicht und flog durch das Geländer der Kronprinzenbrücke hinab in die Tiefe.
„Plumps“ war das letzte Geräusch, das man von ihr hörte.
Aber wem, verdammt nochmal, gehörte denn nun die Bananenschale? Die Ermittlungen haben Kriminalhauptkommissar Frank Thiel und Rechtsmediziner Prof. Dr. Dr. Karl-Friedrich Boerne übernommen.
Derweil hat das Merkel-Fan-Magazin „Der Spiegel“ einen Wettbewerb für den schönsten Grabsteinspruch ausgelobt. Auf Platz 1 landete der Spruch: „Keine Ahnung, wo ich jetzt bin...“
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