Barbara Schedl - Die Kunst der Gotik

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Über einen Zeitraum von fast 400 Jahren ist die europäische Kunst des Mittelalters durch den Stil der Gotik geprägt.
Von Frankreich und Italien aus verbreiteten sich ab Mitte des 12. Jh. seinerzeit neue bautechnische Lösungen und räumliche und figürliche Gestaltungsweisen über ganz Europa.
Barbara Schedl stellt die Zentren gotischer Kunst vor und erörtert zeitspezifische Sichtweisen.
Anhand ausgewählter Beispiele beschreibt sie die Vielfalt, Bedeutung und Funktion der gotischen Kunst. Ein Glossar erschließt zentrale Begriffe und Quellentexte. Die Katalogtexte zu den Bauobjekten sind durch Grundrisszeichnungen illustriert. 
Dieser Band stellt eine profunde Einführung in den internationalen Kunststil der Gotik dar, die Basiswissen anschaulich und strukturiert vermittelt und motivieren will, das ein oder andere Thema eingehender zu studieren.

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3.5 Der Pariser Hof – Sainte-Chapelle und Buchkunst

4 Entfaltung – England, Italien und deutsches Sprachgebiet

4.1 Rivalität zum Kontinent: Gotik in England

4.2 Tradition und Innovation: Gotik in Italien (13. und 1. Hälfte 14. Jh.)

4.2.1 Friedrich II. – stupor mundi

4.2.2 Die Räume der Zisterzienser und Bettelorden

4.2.3 Konkurrenz der Kommunen

4.2.4 Das Atelier Pisano

4.2.5 Giotto und sein Umfeld – davor und danach

4.2.6 Der selbstbewusste Künstler

4.3 Rezeption und Synthese – Gotik im deutschen Sprachgebiet (13. und 1. Hälfte 14. Jh.)

4.3.1 Klosterkirchen, Bischofsitze, Pfalzkapellen

4.3.2 Liturgie und Inszenierung

4.3.3 Der Zackenstil

5 Neue Zentren, Formen und Funktionen (14./15. Jh.) – Spätgotik

5.1 Der Papst in Frankreich

5.2 Ressourcenmanagement nach den Katastrophen

5.3 Zentrum „Prag“

5.4 Luxus und Andacht

5.4.1 Bibliophile Kostbarkeit – das Stundenbuch

5.4.2 Das eigenständige Porträt

5.4.3 Retabel und Altar

5.4.4 Andachtsbilder – Frömmigkeitsformen

5.5 Globalisierung um 1400

5.5.1 Burgund und Berry

5.5.2 Böhmen

5.5.3 England

5.5.4 Deutsches Sprachgebiet

5.5.5 Oberitalien

5.5.6 Schöne Madonnen

5.6 Die neue Wirklichkeit – die altniederländische Malerei

5.7 Architektur im Wettbewerb

5.8 Farbe, Dramatik und Erzählfreude – Bildwerke nördlich der Alpen (2. Hälfte 15. Jh.)

5.9 Neue Medien

6 Resümee

Literaturhinweise

Literatur zu Kapitel 1: Rahmenbedingungen

Literatur zu Kapitel 2: Lebensbedingungen, Vorstellungen und Konzepte der Zeitgenossinnen und Zeitgenossen

Literatur zu Kapitel 3: Der Grundstein in Frankreich

Literatur zu Kapitel 4: Entfaltung – England, Italien und deutsches Sprachgebiet

Literatur zu Kapitel 5: Neue Zentren, Formen und Funktionen (14./15. Jh.) – Spätgotik

Abbildungsverzeichnis

Glossar

Register (Personen, Orte, Werke)

Rückumschlag

Vorwort

„Die Geschichte der Gotik ist eine Geschichte der Emanzipation“

(Karl Brunner)

Dieser Band „Die Kunst der Gotik. Eine Einführung“ ist eng mit dem Studium der Kunstgeschichte an der Universität Wien verbunden. Schon seit Jahrzehnten beinhaltet unser Studienplan die Absolvierung einer, sich über vier Semester erstreckenden, zyklisch wiederkehrenden Vorlesung, deren Ziel es ist, den Studierenden einen Überblick über das Kunstgeschehen von den Anfängen der christlichen Kunst bis in die Gegenwart zu vermitteln.

Nach vielen interdisziplinär angelegten Forschungsprojekten zur mittelalterlichen Kunst an in- und ausländischen Forschungsinstituten und Universitäten war es für mich eine reizvolle Aufgabe und eine große Herausforderung, sozusagen mit dem Blick von außen, den zweiten Teil dieser traditionellen Vorlesungsreihe zu übernehmen. Angestrebt wurde eine knappe Darstellung – ein schlankes Konzept, das das Kunstgeschehen in überlieferter, klassischer Form darstellt, also Architektur und bildende Kunst in historischer Perspektive erläutert, andererseits aber auch kulturwissenschaftliche und mentalitätsgeschichtliche Aspekte berücksichtigt.

Ein derartiges Vorhaben braucht Mut, sich zu Lücken zu bekennen, nicht nur des Umfangs wegen, sondern auch, weil es kompetentere Spezialisten für so manchen Sachverhalt gibt. Nicht alle Kunstgattungen konnten in gleicher Dichte berücksichtigt, nicht alle Zentren und Protagonisten genannt werden. Randgebiete, wie das Kulturgeschehen auf der Iberischen Halbinsel oder im Norden bzw. Nordosten Europas, wurden gar vernachlässigt.

Damit ist auch schon gesagt, was das Buch zu leisten vermag. Es ist ein Begleitband zu der Vorlesung und richtet sich darüber hinaus an all jene „Fachfremden“, die Interesse an dem Kulturgeschehen im Zeitalter der Gotik haben. Die Lektüre soll einen Überblick geben, soll Basiswissen vermitteln und dazu motivieren, das ein oder andere Thema eingehender zu studieren.

Dem entspricht auch der strukturelle Aufbau des Buches, mit einem Verzeichnis zu Überblickswerken und aktueller Forschungsliteratur, geordnet nach den behandelten Kapiteln, und einem ausführlichen Glossar, das fachspezifische Termini erörtert, um gezielte Mehrinformationen zu erhalten. Die in dem Band besprochenen Bild- und Bauwerke sind, gemessen an dem erhaltenen Bestand an gotischen Kunstwerken, zwangsläufig von geringer Zahl; diskutiert werden dabei jene Hauptwerke gotischer Kunst, die in ausgesprochen guter Fotoqualität im Internet dokumentiert sind. Dementsprechend ist auch der Abbildungsteil bewusst reduziert gehalten und bildet nur jene Werke ab, die schwer auffindbar sind.

Die Idee und die Anregung zu diesem Buchprojekt kamen von Ursula Huber vom Böhlau-­Verlag. Volker Manz übernahm das professionelle Lektorat des Manuskripts; Ralf Kapalla und

[<<7] Seitenzahl der gedruckten Ausgabe

Franziska Creutzburg waren für die Herstellung verantwortlich. Ihnen allen möchte ich meinen Dank aussprechen.

Karl Brunner las mit unermüdlichem Einsatz und kritischem Auge mein Manuskript. Durch zahlreiche Gespräche steuerte er viele inhaltliche Anregungen bei und motivierte mich, dieses Unternehmen zu Ende zu führen. Für seine Unterstützung und Hilfestellung bin ich ihm sehr verbunden.

Daniela Tollmann gebührt ein großes Dankeschön für ihren beharrlichen Einsatz beim Korrekturlesen.

Rat, Hilfe, Aufmunterung und Zuspruch kamen von Kolleginnen und Kollegen, Freundinnen und Freunden. Für die vielen anregenden Gespräche und spannenden Diskussionen möchte ich mich bei Marc Grellert, Eva Maria Hirsch, Rainer Hahn, Felicitas Hausner, ­Eveline Lackner, Thomas Meixner, Kurt Mitteregger, Michael Viktor Schwarz, Herwig Weigl und Franz Zehetner herzlich bedanken.

Barbara Schedl, Januar 2013

[<<8]

1 Rahmenbedingungen

1.1 Annäherung an den Begriff „Gotik“

„Kunst der Gotik“ steht für jene Epoche, die gemeinhin mit jenem Kunst- und Kulturgeschehen bezeichnet wird, das gegen die Mitte des 12. Jahrhunderts zunächst in Frankreich zu beobachten ist und sich dann, bis in das frühe 16. Jahrhundert, in verschiedenen europäischen Land­strichen ausweitete. Humanistische Gelehrte „vor allem der italienischen Renaissance“ prägten diese Bezeichnung, als sie die Baukunst nördlich der Alpen beschrieben. Das heißt, dass zur fraglichen Zeit der Wortgebrauch „Gotik“ noch gar nicht existierte. Etymologisch leitet sich der Begriff von dem germanischen Volk der Goten ab, die in spätantiker Zeit oft in Konflikt mit den Römern standen.

So findet sich der Terminus „Gotik“ erstmals in der italienischen Ausgabe Della pittura libri tre 1435 von Leon Battista Alberti (1404–1472), und etwas später, 1440, unterscheidet Lorenzo Valla (1406–1457) zwischen gotischen und römischen Buchstaben, wobei alles Gotische in seinen Ausführungen als barbarisch bezeichnet wird. Ebenso spricht Giorgio Vasari 1550 u. a. von maniera tedesca oder maniera de’ Goti und Questa maniera fu trovata dai Goti, womit er ebenso seine Geringschätzung gegenüber der Kunst des Nordens zeigt, denn diese sei „etwas, dem jegliche Harmonie abgeht und das man am ehesten als Durcheinander und Unordnung bezeichnen kann“.

Noch ganz in der Tradition von Giorgio Vasari steht Johann Georg Sulzer (1720–1779) in seiner „Allgemeinen Theorie der Schönen Künste“ (1778). Erst Johann Wolfgang von Goethe stellt sich gegen diese allgemeine negative Auffassung in seinem Aufsatz „Von deutscher Baukunst“ (1772). Die damit einsetzende positive Würdigung erreicht in Franz Kuglers „Handbuch der Kunstgeschichte“ 1842 einen ersten Höhepunkt.

Damals setzen auch die ersten bauhistorischen bzw. denkmalpflegerischen Auseinandersetzungen mit den gotischen Bauten ein. Der Kunsthistoriker und Restaurator Eugène Emmanuel Viollet-le-Duc (1814–1879) analysierte die Konstruktionsprinzipien der großen Kathedralbauten und hob den Fortschritt in Technik und Ingenieurwesen hervor. Seine umfangreichen und detaillierten Untersuchungen und Schnittzeichnungen, u. a. zur Kathedrale von Amiens, besitzen noch heute größte Aktualität. In den folgenden Jahren entstanden zahlreiche Kirchen, Schulen, Fabriken und Eisenbahnbauten, die neugotische Formen verwendeten und die, im Verständnis der damaligen Zeit, hochtechnisierten gotischen Konstruktionsprinzipien umsetzten. Man vollendete damals den bereits im 13. Jahrhundert begonnenen Kölner Dom. Auch am Weiterbau des Mailänder Doms im 19. Jahrhundert lernten viele europäische Architekten, z.B. der Erbauer des neugotischen Wiener Rathauses, Friedrich von Schmidt.

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