Christian Daumer - Drago

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Ich bin Christian. Mein Vater ist bei Baumfällarbeiten gestorben. Das war vor meiner Geburt. Seit seinem Tod lebt Mama allein mit mir, in einer einsamen Berghütte. Von Vater habe ich die besondere Gabe, mit den Tieren sprechen zu können. Die Tiere im Wald sind meine Freunde geworden und sie beschützen mich. Aber es droht Unheil.
Igor, der Adler, hat Wölfe im Hagengebirge gesichtet. Und noch schlimmer: Der «Schwarze Peter» ist zurück. Mama will wegen dieser Gefahren wieder ins Tal ziehen. Das muss verhindert werden! Da kommt der Zufall zu Hilfe: Der Lammwirt in Schönau hat einen Dobermann, mit dem er nicht fertig wird und abgeben muss. Der könnte doch zu uns in den Wald kommen? Aber Mama und die Tiere im Wald sind dagegen. Sie alle haben Angst. Doch ein Ereignis sollte die Wende bringen.

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Spät am Abend machte ich ein Feuer, setzte mich neben das Rehlein und redete ihm gut zu, bis es schließlich einschlief. Eigentlich hätte ich schon längst selbst im Bett sein müssen.

Ich war natürlich viel zu aufgeregt, um zu schlafen und stahl mich unter die Bettdecke von Mama. Ich konnte und konnte nicht einschlafen und spürte, Mama war auch noch wach. In die Dunkelheit hinein fragte ich: „Warum hast du vorhin geweint?“

Nach einer kleinen Ewigkeit kam es aus der Dunkelheit zurück: „Du hast die Gabe – die Gabe deines Vaters …“

Ich hielt den Atem an: „Erzähl es mir, bitte erzähl es mir jetzt – wie hast du Papa eigentlich kennengelernt?“

Mama drehte sich zu mir herum: „Ich habe deinen Papa zum ersten Mal gesehen, als ich meine erste Stelle als Lehrerin in Schönau antrat, nach der Ausbildung in Salzburg.

Als Österreicherin war ich fremd im Ort und habe mir abends im Gasthof zum Hirschen als Bedienung etwas dazu verdient. Ich war furchtbar nervös, weil ich das noch nie gemacht hatte. Schon am zweiten Abend wurden zwei Burschen frech und hielten mich fest, als ich das Bier vor ihnen abstellte.

Da stand einer auf, am Tisch des Bürgermeisters.

Seine ernsten grünen Augen waren dunkel vor Zorn, aber seine Bewegungen waren ruhig. Im Gasthof wurde es mucksmäuschenstill. Die Leut haben sofort eine Gasse gebildet. Einer murmelte: ‚Der Waldbauer.’ Und dann war Papa auch schon da, und … er lächelte.

Das Lächeln kam aber nicht bei seinen Augen an: ‚Wollts ihr dem Mädel zur Hand gehn?’, fragte er, und seine großen Hände gruben sich wie Eisenklammern in die Schultern der Burschen.

Die Burschen waren starr vor Schreck, schauten sich an und blieben stumm!

Alle standen unter seinem Bann. Nach einer Weile löste Papa diesen Bann auf, ließ die beiden los, nahm elegant meine Hand und führte mich an die Theke zurück.

Noch am Abend, beim Abrechnen, kam der Wirt auf den Vorfall zu sprechen: ‚Die Burschen ham ganz schee Glück g’habt. Mit dem Waldbauern is ned gut Kirschen essen. No nie!’“

„Aber wie sah denn der Papa aus?“ Ich war ungeduldig.

Mama dachte nach: „Papa war nicht besonders groß und nicht besonders klein, was aber auffiel, waren das breite Kreuz und die großen Hände, von der schweren Arbeit im Wald. Er hatte eine schmale Hakennase und ein energisches Kinn. Bis auf seine Augen war er keine Schönheit, aber die Wärme in seinen Augen breitete sich in mir aus. Das war eine Kraft!

Ja, Christian, so etwas gibt es: Wir wussten beide im gleichen Augenblick, dass wir zueinander gehören. Papa lebte schon damals hier oben und kam nur in das Tal, wenn er Vorräte brauchte oder Erledigungen zu machen hatte.

Wir haben uns noch im selben Sommer einander versprochen, obwohl ich für dieses Versprechen meine neue Stelle in der Grundschule aufgeben musste. Es war die schönste Zeit meines Lebens – bis zu diesem Unglückstag!

Aber jetzt schläfst du schön. Ein andermal erzähl ich dir weiter.“

***

Das Rehlein war ein Böcklein und so nannte ich es Ferdinand.

Ferdinands Lauf wuchs zusammen. Nach drei Wochen nahmen wir den Verband ab. Ferdinands Mama kam jeden Tag vorbei und säugte ihn. Ich ging jeden Tag vor dem Sonnenuntergang nach draußen und musste allen Tieren berichten, wie es um Ferdinand steht.

Wir trafen uns immer bei der Lichtung im Wald. Dabei setzten sich alle um mich herum und waren neugierig, wie wir Menschen denn so leben. Umgekehrt fand ich es aufregend, was die Tiere vom Leben im Wald zu erzählen hatten.

Der König der Lüfte ist Igor, der Adler. Oben an der Schönfeldspitze – hinter dem Steinernen Meer – hat er seinen Horst. Mit seinen mächtigen Schwingen zieht er erhaben seine Kreise. Die Tiere unter ihm schauen mit Respekt nach oben. Sie haben auch Angst vor ihm, aber nur ein bisschen. Irgendwie schaut Igor immer nach dem Rechten und lässt die Tiere unter sich in Ruhe.

Viel mehr Sorge bereiten die Bären erzählten meine Freunde Die Bären sind die - фото 4

Viel mehr Sorge bereiten die Bären, erzählten meine Freunde. Die Bären sind die wahren Herren im Wald! Sie haben keine Feinde, die ihnen etwas anhaben können, und so führen sie sich auch auf! Wenn es etwas zu fressen gibt, lassen sie keinen anderen ran.

Die Raben halten’s dagegen mit den Wölfen! Immer wenn ein Tier verendet, kundschaften sie aus, ob sich etwa schon Bären an dem Kadaver zu schaffen machen. Die Raben melden das sofort an die Wölfe; dafür werden sie fürstlich entlohnt, sobald die Wölfe sicher an das Aas herankönnen.

„Wölfe?“, hakte ich nach.

„Ja, nimm dich in Acht“, sagte Lena. „Igor hat ein Wolfsrudel gesehen, das über das Hagengebirge zum Steinernen Meer unterwegs ist!“

Ich bekam einen gehörigen Schrecken: Wenn ich das Mama erzählen würde, konnte ich meine Streifzüge vorerst vergessen.

Wir trennten uns, und jeder ging nachdenklich seines Weges.

Ich war wirklich beunruhigt! Kein Tier war jemals feindselig mir gegenüber aufgetreten, und das war für sich genommen schon erstaunlich: Schließlich hatten viele Tiere schlechte Erfahrungen mit den Menschen gemacht.

Mama meinte dazu: „Die Tiere hier oben sehen dich als einen der Ihren! Du lebst ja auch hier und – du hast die Gabe von Papa. Der konnte sich hier oben auch bewegen, wie er wollte: Er gehörte einfach zu den Tieren. Selbst die Bären hatten Respekt vor ihm!“

Aber Wölfe?, fragte ich mich.

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