Fjodor M Dostojewski - Der Idiot

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"Der Idiot" ist eines der bekanntesten Werke des weltberühmten Autors Fjodor M. Dostojewski. Der Schriftsteller begann in Genf um die Mitte des 19. Jahrhunderts an dem Roman zu arbeiten. Die Schweiz bildet dahingehend auch den Ausgangspunkt der Erzählung. Von dort kehrt der Protagonist Fürst Lew Myschkin nach einem jahrelangen Aufenthalt in einem Sanatorium nach Russland zurück. Der junge Mann versucht sich wieder in die gehobene Gesellschaft einzufinden, gerät jedoch in einen Sog aus Liebe, Intrige und Mord. -

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»Aber was soll denn das eigentlich bedeuten?« rief Ardalion Alexandrowitsch auf einmal in zornigem, drohendem Ton und ging auf Rogoshin zu. Die Plötzlichkeit, mit der sich der bisher so schweigsame Alte einmischte, hatte etwas sehr Komisches, und man hörte auch wirklich Lachen.

»Wo kommt denn der her?« fragte Rogoshin lachend. »Komm mit, Alter, da sollst du dich mal toll und voll saufen!«

»Aber das ist ja eine Gemeinheit!« rief Kolja, der vor Scham und Ärger geradezu weinte.

»Ist denn kein einziger unter euch, der es fertigbringt, dieses schamlose Weib hinauszuschaffen?« rief plötzlich, zitternd vor Zorn, Warja.

»Also mich nennt man ein schamloses Weib!« entgegnete Nastasja Filippowna mit verächtlicher Heiterkeit. »Und ich, dumm wie ich bin, komme hierher, um die beiden Damen auf den Abend zu mir einzuladen! Sehen Sie, Gawrila Ardalionowitsch, wie mich Ihr Schwesterchen behandelt!«

Ein Weilchen stand Ganja infolge der heftigen Worte seiner Schwester da wie vom Blitz getroffen, aber als er sah, daß Nastasja Filippowna sich diesmal wirklich zum Fortgehen anschickte, stürzte er wie ein Rasender auf Warja zu und packte sie wütend bei der Hand.

»Was hast du getan?« schrie er und sah sie an, als ob er sie auf dem Fleck zu Asche verbrennen wollte. Er hatte vollständig die Fassung verloren und war fast von Sinnen.

»Was ich getan habe? Wohin zerrst du mich? Du verlangst doch nicht etwa, daß ich sie um Verzeihung dafür bitten soll, daß sie deine Mutter beleidigt hat und hergekommen ist, um dein Haus zu beschimpfen, du gemeiner Mensch?« rief Warja wieder und blickte ihren Bruder triumphierend und herausfordernd an.

Ein paar Sekunden lang standen sie einander so Auge in Auge gegenüber. Ganja hielt immer noch ihre Hand in der seinen. Warja suchte sich einmal und noch einmal mit aller Gewalt loszureißen, vermochte es aber nicht und spie plötzlich, ganz außer sich, dem Bruder ins Gesicht.

»Ist das ein Mädchen!« rief Nastasja Filippowna. »Bravo, Ptizyn, ich gratuliere Ihnen!«

Dem so beleidigten Ganja wurde es schwarz vor Augen, er verlor völlig die Herrschaft über sich und holte mit aller Kraft gegen seine Schwester aus. Der Schlag hätte sie sicherlich gerade ins Gesicht getroffen. Aber plötzlich wurde Ganjas Hand durch eine andere festgehalten.

Zwischen ihm und seiner Schwester stand der Fürst.

»Hören Sie auf, es ist genug!« sagte er nachdrücklich, aber am ganzen Leibe wie von einer sehr heftigen Erschütterung zitternd.

»Wirst du mir etwa immer im Wege sein?« brüllte Ganja, ließ Warjas Hand los und versetzte in sinnloser Wut mit der freigewordenen Hand dem Fürsten mit aller Kraft eine Ohrfeige.

»Ach!« schrie Kolja und schlug die Hände zusammen. »Ach, mein Gott!«

Von allen Seiten erschollen Ausrufe. Der Fürst war ganz blaß geworden. Mit einem eigenartigen, vorwurfsvollen Blick sah er Ganja gerade in die Augen; seine Lippen zitterten und strengten sich an, etwas zu sagen; ein seltsames und ganz unmotiviertes Lächeln verzerrte sie.

»Nun, wenn mir das auch widerfährt ... aber sie ... sie lasse ich nicht schlagen!« sagte er endlich leise.

Aber seine Empfindungen wurden doch zu mächtig; er wandte sich von Ganja weg, verbarg das Gesicht in den Händen, ging in eine Ecke, stellte sich mit dem Gesicht gegen die Wand und sagte mit fast versagender Stimme:

»Oh, wie werden Sie sich Ihres Benehmens schämen!«

Ganja stand in der Tat wie vernichtet da. Kolja stürzte auf den Fürsten zu, um ihn zu umarmen und zu küssen. Nach ihm drängten sich Rogoshin, Warja, Ptizyn, Nina Alexandrowna und alle andern heran, selbst der alte Ardalion Alexandrowitsch.

»Es hat nichts auf sich, es hat nichts auf sich!« murmelte der Fürst nach allen Seiten hin, immer noch mit demselben unmotivierten Lächeln.

»Und er wird es auch bereuen!« schrie Rogoshin. »Du wirst dich schämen, Ganja, daß du ein solches ... Schaf« (er konnte kein anderes Wort finden) »beleidigt hast! Fürst, mein liebes Kerlchen, scher dich nicht um diese Bande, laß sie und komm mit mir! Da wirst du sehen, wie Rogoshin die Leute behandelt, die er gern hat.« Auf Nastasja Filippowna hatten Ganjas Tat und die Antwort des Fürsten ebenfalls einen tiefen Eindruck gemacht. Ihr meist blasses, nachdenkliches Gesicht, das die ganze Zeit über mit dem bisherigen gekünstelten Lachen nicht hatte harmonieren wollen, war jetzt augenscheinlich von einem neuen Gefühl erregt, jedoch wollte sie's nicht zeigen, und der spöttische Ausdruck bemühte sich gleichsam, auf ihrem Gesicht zu verbleiben.

»Wirklich, ich habe dieses Gesicht schon irgendwo gesehen!« sagte sie dann ernst, indem sie sich an ihre frühere Frage wieder erinnerte.

»Und Sie schämen sich auch nicht! Ist denn das Ihr wahres Wesen, wie Sie sich jetzt geben? Wie wäre denn das möglich!« rief auf einmal der Fürst im Tone ernsten, starken Vorwurfs.

Nastasja Filippowna war erstaunt; sie lächelte, aber nur, als ob sie etwas dahinter zu verbergen suchte; dann richtete sie einen etwas verlegenen Blick auf Ganja und verließ den Salon. Aber sie war noch nicht ins Vorzimmer gelangt, als sie plötzlich umkehrte, schnell an Nina Alexandrowna herantrat, ihre Hand ergriff und an ihre Lippen führte.

»Ich bin ja wirklich nicht so; er hat es erraten«, flüsterte sie rasch und leidenschaftlich, und eine dunkle Röte übergoß auf einmal ihr ganzes Gesicht. Darauf kehrte sie um und ging diesmal so eilig hinaus, daß sich niemand in der Geschwindigkeit darüber klarwerden konnte, weshalb sie eigentlich zurückgekehrt war. Sie hatten nur gesehen, daß sie Nina Alexandrowna etwas zugeflüstert und ihr, wie es schien, die Hand geküßt hatte. Aber Warja hatte alles genau gesehen und gehört und verfolgte sie erstaunt mit den Augen.

Ganja kam zur Besinnung und stürzte zu Nastasja Filippowna hin, um sie hinauszubegleiten, aber sie war schon aus dem Zimmer.

Er holte sie auf der Treppe ein.

»Begleiten Sie mich nicht weiter!« rief sie ihm zu. »Auf Wiedersehen heute abend! Ich erwarte Sie bestimmt, hören Sie?«

Verwirrt und nachdenklich ging er zurück; ein schweres Rätsel lastete auf seiner Seele mit noch schwererem Druck als bisher. Auch an den Fürsten mußte er denken ... Er war so in seine Gedanken vertieft, daß er kaum bemerkte, wie Rogoshins ganze Rotte, die hinter ihrem Anführer her eilig die Wohnung verließ, sich an ihm vorbeiwälzte und ihm in der Tür sogar ein paar Stöße versetzte. Alle redeten laut miteinander. Rogoshin selbst ging mit Ptizyn und besprach mit ihm eifrig eine wichtige und anscheinend unaufschiebbare Sache.

»Du hast das Spiel verloren, Ganja!« rief er ihm im Vorbeigehen zu.

Ganja sah ihnen beunruhigt nach.

XI

Der Fürst hatte den Salon verlassen und sich in seinem Zimmer eingeschlossen. Unmittelbar darauf kam Kolja zu ihm gelaufen, um ihn zu trösten. Der arme Junge schien sich jetzt gar nicht mehr von ihm losreißen zu können.

»Sie haben gut daran getan, daß Sie weggegangen sind«, sagte er. »Da wird jetzt der Wirrwarr noch ärger werden als bisher; jeden Tag geht es bei uns so zu, und all das hat uns diese Nastasja Filippowna eingebrockt.«

»Da bei euch hat sich viel Krankheitsstoff angesammelt, lieber Kolja«, bemerkte der Fürst.

»Jawohl, viel Krankheitsstoff. Aber wir dürfen uns nicht einmal darüber beklagen, wir sind selbst an allem schuld. Ich habe jedoch einen sehr guten Freund, der ist noch unglücklicher. Ist es Ihnen recht, daß ich Sie mit ihm bekannt mache?«

»Sehr recht. Ist er Ihr Schulkamerad?«

»Ja, beinah mein Schulkamerad. Ich werde Ihnen das alles später erklären... Aber schön ist Nastaja Filippowna, meinen Sie nicht auch? Ich hatte sie noch nie gesehen, obwohl ich mich sehr darum bemüht hatte. Sie hat mich geradezu geblendet. Ich würde meinem Bruder alles verzeihen, wenn er sie aus Liebe nähme, aber daß er es um des Geldes willen tut, das ist häßlich!«

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