Franz Grillparzer - Das goldene Vlies

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Inspiriert durch das antike Argonautenepos schuf Franz Grillparzer ein Meisterwerk, das man gar nicht mehr aus der Hand legen möchte.Die Trilogie, welche die Erzählungen «Der Gastfreund», «Die Argonauten» und «Medea» beinhaltet, greift die griechische Mythologie auf. Dreh- und Angelpunkt der Geschichten ist das goldene Vlies eines Widders. Der Leser wird hineingezogen in eine fantastische Welt voller Intrigen und Rachegelüsten.-

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Weißt du also? –

(Näher tretend, mit gedämpfter Stimme.)

Angekommen Männer

Aus fernem Land

Bringen Gold, bringen Schätze,

Reiche Beute.

Medea.

Wem?

Aietes.

Uns, wenn wir wollen.

Medea.

Uns?

Aietes.

's sind Fremde, sind Feinde,

Kommen zu verwüsten unser Land.

Medea.

So geh hin und töte sie!

Aietes.

Zahlreich sind sie und stark bewehrt

Reich an List die fremden Männer,

Leicht töten sie uns.

Medea.

So laß sie ziehn!

Aietes.

Nimmermehr.

Sie sollen mir –

Medea.

Tu was du willst

Mich aber laß zur Jagd!

Aietes.

Bleib, sag' ich, bleibe

Medea.

Was soll ich?

Aietes.

Helfen! Raten!

Medea.

Ich?

Aietes.

Du bist klug, du bist stark.

Dich hat die Mutter gelehrt

Aus Kräutern, aus Steinen

Tränke bereiten,

Die den Willen binden

Und fesseln die Kraft.

Du rufst Geister

Und besprichst den Mond

Hilf mir, mein gutes Kind!

Medea.

Bin ich dein gutes Kind!

Sonst achtest du meiner wenig.

Wenn ich will, willst du nicht

Und schiltst mich und schlägst nach mir;

Aber wenn du mein bedarfst

Lockst du mich mit Schmeichelworten

Und nennst mich Medea, dein liebes Kind.

Aietes.

Vergiß Medea was sonst geschehn.

Bist doch auch nicht immer wie du solltest.

Jetzt steh mir bei und hilf mir.

Medea.

Wozu?

Aietes.

So höre denn mein gutes Mädchen! –

Das Gold der Fremden all und ihre Schätze –

Gelt lächelst?

Medea.

Ich?

Aietes.

Ei ja, das viele Gold

Die bunten Steine und die reichen Kleider

Wie sollen die mein Mädchen zieren!

Medea.

Ei immerhin!

Aietes.

Du schlaue Bübin, sieh,

Ich weiß dir lacht das Herz nach all der Zier!

Medea.

Kommt nur zur Sache, Vater!

Aietes.

Ich –

Heiß dort die Mädchen gehn!

Medea.

Warum?

Aietes.

Ich will's!

Medea.

Sie sollen ja mit mir zur Jagd.

Aietes.

Heut keine Jagd'

Medea.

Nicht?

Aietes.

Nein sag' ich und nein! und nein!

Medea.

Erst lobst du mich und –

Aietes.

Nun, sei gut, mein Kind!

Komm hierher! Weiter! hierher, so!

Du bist ein kluges Mädchen, dir kann ich trauen.

Ich – –

Medea.

Nun!

Aietes.

Was siehst du mir so starr ins Antlitz?

Medea.

Ich höre Vater!

Aietes.

O ich kenne dich!

Willst du den Vater meistern, Ungeratne?

I ch entscheide was gut, was nicht.

Du gehorchst . Aus meinen Augen Verhaßte!

(Medea geht.)

Bleib! – Wenn du wolltest, begreifen wolltest –

Ich weiß du kannst, allein du willst es nicht!

– So sei's denn, bleib aus deines Vaters Rat

Und diene, weil du dienen willst.

(Man hört in der Ferne kriegerische Musik.)

Aietes.

Was ist das? Weh sie kommen uns zuvor!

Siehst du Törin?

Die du schonen wolltest, sie töten uns!

In vollem Zug hierher die fremden Männer!

Weh uns! Waffen! Waffen!

Der Bote kommt wieder.

Bote.

Der Führer, Herr, der fremden Männer! –

Aietes.

Was will er? Meine Krone, mein Leben?

Noch hab' ich Mut, noch hab' ich Kraft

Noch wallt Blut in meinen Adern

Zu tauschen Tod um Tod!

Bote.

Er bittet um Gehör.

Aietes.

Bittet?

Bote.

Freundlich sich mit dir zu besprechen

Zu stiften friedlichen Vergleich.

Aietes.

Bittet? und hat die Macht in Händen,

Findet uns unbewehrt, er in Waffen,

Und bittet, der Tor!

Bote.

In dein Haus will er treten,

Sitzen an deinem Tische,

Essen von deinem Brot

Und dir vertrauen

Was ihn hierher geführt.

Aietes.

Er komme, er komme.

Hält er Friede nur zwei Stunden,

Später fürcht' ich ihn nicht mehr.

Sag' ihm, daß er nahe,

Aber ohne Schild ohne Speer,

Nur das Schwert an der Seite,

Er und seine Gesellen.

Dann aber geh und biet auf die Getreuen

Rings herum im ganzen Lande

Heiß sie sich stellen gewappnet, bewehrt

Mit Schild und Panzer mit Lanz' und Schwert

Und sich verbergen im nahen Gehölz

Bis ich winke, bis ich rufe. – Geh!

(Bote ab.)

Ich will dein lachen du schwacher Tor!

Du aber Medea, sei mir gewärtig!

Einen Trank, ich weiß es, bereitest du

Der mit sanfter, schmeichelnder Betäubung

Die Sinn' entbindet ihres Diener-Amts

Und ihren Herrn zum Sklaven macht des Schlafs.

Geh hin und hole mir von jenem Trank!

Medea.

Wozu?

Aietes.

Geh, sag' ich, hin und hol' ihn mir!

Dann komm zurück. Ich will sie zähmen diese Stolzen!

(Medea ab.)

Aietes (gegen den Altar im Hintergrunde gewandt) .

Peronto, meiner Väter Gott!

Laß gelingen, was ich sinne

Und teilen will ich, treu und redlich

Was wir gewinnen von unsern Feinden.

Kriegerische Musik. Bewaffnete Griechen ziehen auf, mit grünen Zweigen in der Hand. Der letzte geht Phryxus , in der linken Hand gleichfalls einen grünen Zweig, in der Rechten ein goldenes Widderfell, in Gestalt eines Panieres auf der Lanze tragend. Bewaffnete Kolcher treten von der andern Seite ein. Die Musik schweigt.

Indem Phryxus an dem im Hintergrunde befindlichen Altar und der darauf stehenden Bildsäule vorbeigeht, bleibt er, wie von Erstaunen gefesselt stehn, dann spricht er:

Phryxus.

Kann ich den Augen traun? – Er ist's, er ist's!

Sei mir gegrüßt, du freundliche Gestalt,

Die mich durch Wogensturm und Unglücksnacht

Hierher geführt an diese ferne Küste,

Wo Sicherheit und einfach stille Ruh

Mit Kindesblicken mir entgegen lächeln.

Dies Zeichen, das du mir als Pfand der Rettung

In jener unheilvollen Stunde gabst

Und das, wie der Polarstern vor mir leuchtend,

Mich in den Hafen eingeführt des Glücks,

Ich pflanz' es dankbar auf vor deinem Altar

Und beuge betend dir ein frommes Knie,

Der du ein Gott mir warest in der Tat

Wenn gleich dem Namen nach, mir Fremden, nicht!

(Er knieet.)

Aietes (im Vorgrunde) .

Was ist das?

Er beugt sein Knie dem Gott meiner Väter!

Denk' der Opfer, die ich dir gebracht,

Hör' ihn nicht Peronto,

Höre den Fremden nicht!

Phryxus (aufstehend) .

Erfüllet ist des Dankens süße Pflicht.

Nun führt zu eurem König mich! Wo weilt er?

( Die Kolcher weichen schweigend und scheu zu beiden Seiten aus dem Wege.)

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