Emotionen im Unterricht

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Emotionen sind ausschlaggebend für den Erfolg von Lehr- und Lernprozessen. Ob Kinder gerne in die Schule gehen oder nicht, hängt wesentlich davon ab, ob sie im Unterricht und im Umgang mit Lehrkräften und Mitschüler*innen eher Freude und Stolz oder Ärger und Angst verspüren. Die einzelnen Beiträge des Bandes beleuchten Emotionen von Lernenden und Lehrenden aus erziehungsphilosophischer, bildungstheoretischer, pädagogischer, psychologischer und fachdidaktischer Perspektive. Theoretische und empirische Zugänge werden gleichermaßen berücksichtigt.

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Die empirische Forschung zu evozierten Emotionen im Fach Mathematik bewegt sich im Hinblick auf Differenzierungsgrad und generierte Wissensbestände auf hohem Niveau ( картинка 43 Kap. 13). Leistungsaspekte stehen dabei im Zentrum, wie Claudia Sutter und Tina Hascher in ihrem Beitrag aufzeigen. Weil Mathematik im Ruf steht, besonders schwierig zu sein, besitzt das Fach ein hohes Potenzial für negative Emotionen. Wie in Biologie und in den Fremdsprachen ist Angst deshalb eine oft in Bezug auf den Mathematikunterricht genannte negative Emotion. Allerdings sind auch hier die Auslöser fachspezifisch, insofern Angst vor allem im Zusammenhang mit Prüfungssituationen auftaucht. Aber auch Ärger und Langeweile wurden empirisch oft beobachtet – zu Lasten fachlich evozierter Freude. Allerdings wird mit Blick auf den Forschungsstand zugleich betont, dass die gezielte Förderung positiver Emotionen im Mathematikunterricht auf der Basis entsprechender Lehr-Lern-Arrangements möglich ist.

Wie die Geschichtsdidaktik hat auch die Religionspädagogik fachspezifisch evozierte Emotionen auf der Subjektseite bislang vor allem als theoretisches Phänomen untersucht. Dabei finden personale und funktionale Aspekte emotionaler Bildung Berücksichtigung, wie Manfred Pirner herausarbeitet ( картинка 44 Kap. 14). Drei Leitfragen einer Theologie bzw. Religionsdidaktik der Gefühle werden von ihm zentral gewichtet. Diese richten sich auf die Besonderheit religiöser Gefühle, auf das Verhältnis von Gefühl und Vernunft und ethische Rahmungen religiöser Gefühle. Religionspädagogische Konsequenzen werden im Anschluss an Ansätze zu einer erfahrungsorientierten und performativen Religionsdidaktik und einer Ethik des Mitgefühls als Ziel religiös-ethischer Bildung erläutert. Damit zeichnen sich Ansatzpunkte für eine ethisch-normative Reflexion des Umgangs mit Emotionen ab, die für andere Fachdidaktiken und eine fachdidaktische Emotionstheorie fruchtbare Anregungen bieten können, weil der personal-selbstreflexive Horizont ethischer fachlicher Bildung mit Blick auf Emotionen hier deutlich konturiert wird.

Günter Amesberger und Mareike Susanne Ahns zeigen auf, dass sich in der Sportpädagogik wie in der Biologie- und Mathematikdidaktik früh ein empirischer Zugang zu fachlich evozierten Emotionen herausgebildet hat ( картинка 45 Kap. 15). Dabei werden Emotionen auf der Subjektseite der Lernenden und Lehrenden sowohl unter Leistungs- als auch unter Persönlichkeitsaspekten untersucht. Empirische Befunde liegen vor allem zu Einflussfaktoren emotionalen Erlebens wie Freude oder Angst vor. Aber auch Emotionen wie Glück, Spaß, Leidenschaft, Zufriedenheit, Erleichterung, Stolz, Vertrauen, Überlegenheit, Spannung, Trauer, Schwäche, Hilflosigkeit, Körperangst, Enttäuschung, Unzufriedenheit, Scham, Demütigung, Wut, Aggression, Zorn, Feindseligkeit oder Langeweile sind mittlerweile als fachspezifische Phänomene des Lernens identifiziert und teilweise mit Blick auf ihren Einfluss auf sportliche Leistungen und das fachliche Selbstkonzept empirisch erforscht worden. Desiderate werden vor allem im Hinblick auf empirisch geprüfte didaktische Ansätze zum emotionalen Erleben und zum lern- und leistungsfördernden Umgang mit fachspezifischen Emotionen gesehen.

3.3 Die Objektseite: Emotionen und Emotionsforschung auf der Ebene fachlicher Gegenstände

Das letzte Kapitel hat gezeigt, dass es tatsächlich einen genuin fachdidaktisch geprägten Forschungsfokus im Bereich fachbezogener Emotionen im Hinblick auf die Subjektseite der fachlich Lehrenden und Lernenden gibt. Noch ausgeprägter tritt dieser im Zusammenhang mit der Objektseite in Erscheinung. Denn hier rückt der fachliche Nukleus des Lehrens und Lernens in den Blick und damit jener Bereich, bei dem die Fachdidaktiken vor allem mit den ihnen zugehörigen Fachwissenschaften in einem engen Bezug stehen. Emotionen als Objekte fachlichen Lehrens und Lernens treten folgerichtig vor allem dann in das Zentrum fachdidaktischer Emotionsforschung, wenn es in den zugrunde liegenden Fachwissenschaften Forschungen zu Emotionen als Teil der fachlichen Gegenstände gibt. Dies trifft in vielen, aber keinesfalls in allen Fächern des schulischen Fächerkanons zu. Zu nennen sind hier in einem heuristischen Sinne Biologie, Deutsch, Geschichte, Geographie, Kunst, Musik, Pädagogik, Philosophie, Psychologie, Religion, Politik, Wirtschaft und Sport. Mit Bezug auf einige dieser Fächer bzw. darauf bezogene Fachdidaktiken soll nachfolgend überprüft werden, inwiefern hier Emotionen tatsächlich als Teil des fachlich-disziplinären Forschungs- bzw. Gegenstandsfeldes angesehen werden und es Befunde fachwissenschaftlicher Emotionsforschung gibt, die zu Objekten fachlichen Lehrens und Lernens und Bezugspunkten fachdidaktischer Emotionsforschung avancieren können. Zwei Grundtypen können unterschieden werden:

1. Emotionen, die fachlich als Gegenstand reflektiert bzw. erforscht werden. Zugrunde liegt die Frage: »Was sind Emotionen?«

2. Emotionen, die fachlich kodiert bzw. intendiert sind. Im Fokus steht hier vor allem die Frage: »In welchen Kontexten treten Emotionen als Teil des fachspezifischen Gegenstandes bzw. Forschungsfeldes in Erscheinung?«

Beide Grundtypen sollen nachfolgend an ausgewählten Beispielen veranschaulicht werden – unter Einbeziehung der Frage, inwieweit auch hier Emotionen als Bestandteile funktional-kompetenzorientierter bzw. personal-(selbst-)reflexiver fachspezifischer Bildungsprozesse in Erscheinung treten und erforscht werden.

3.3.1 Emotionen als Gegenstand fachspezifischer Forschung

Forschungen zu der Frage »Was sind Emotionen?« gibt es aktuell vor allem in drei Disziplinen: Psychologie, Biologie und Philosophie.

In der Psychologie sind Emotionen seit einigen Jahrzehnten in besonders systematischer und intensiver Weise theoretisch und empirisch erforscht worden ( картинка 46 Kap. 2). Die fachdidaktischen Implikationen psychologischer Emotionsforschung in Bezug auf die Subjektseite fachlichen Lehrens und Lernens sind im vorangegangenen Kapitel reflektiert worden. Aber auch als Objekt fachlichen Lehrens und Lernens können psychologische Forschungserkenntnisse zu Emotionen schulisch relevant werden. Zu denken ist an das Unterrichtsfach Psychologie sowie an viele andere Fächer und Fachdidaktiken, in denen auf psychologische Emotionstheorien bzw. -forschungen rekurriert werden kann. Aus fachdidaktischer Perspektive ist es aber noch sinnvoller, auch andere fachliche Modellierungen und Forschungen zu Emotionen als Bestandteile einer genuin fachdidaktischen Theorie der Emotionen einzubeziehen.

Die Biologie bietet sich hier insofern an, als z. B. in der Neurobiologie in den letzten Jahrzehnten sehr wertvolle empirische Forschungsergebnisse zu Emotionen gewonnen wurden und die Bedeutung des limbischen Systems für die Auslösung und Verarbeitung von Emotionen z. B. mit Blick auf die Amygdala deutlich geworden ist (vgl. z. B. Roth, 2001; 2011).

Obschon bislang wenig berücksichtigt, erweist sich aber auch die Philosophie als sehr interessanter Bezugspunkt fachdidaktischer Emotionsforschung, weil sie einen ganz eigenen Beitrag zum Verständnis von Emotionen leistet – und dies seit Jahrtausenden. Tatsächlich ist die erste systematische Aufarbeitung von Emotionen nämlich weder im Bereich der Psychologie noch der Biologie erfolgt, sondern vor zwei Jahrtausenden in der Philosophie. Aus diesem Grund soll ihr Beitrag nachfolgend exemplarisch detaillierter betrachtet werden.

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