Fred von Allmen - Buddhas Tausend Gesichter

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Buddhas tausend Gesichter schildert das Ringen um Erleuchtung und die Triumphe befreiender Erkenntnis großer buddhistischer Heiliger. Von Buddha und seinen bekanntesten Schülerinnen und Schülern bis zu den Gelehrten und Erleuchteten des Mahayana; von den Yoginis und Lamas der tibetischen Schulen bis zu Mönchen der thailändischen Waldklostertradition und burmesischen Vipassana-Meistern; von Königinnen bis zu Vagabunden ? gibt uns dieses Buch auch Einblicke in die Lehren der verschiedenen buddhistischen Traditionen.

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Was heißt erwacht oder erleuchtet?

»Erleuchtung« oder »Erwachen« ist in spirituellen Kreisen ein vieldeutig verwendeter, schillernder Begriff, und gar manche bezeichnen sich heute öffentlich als erleuchtet. Dort, wo dann aber das Verhalten des oder der »Erleuchteten« nicht gerade Heiligkeit vermuten lässt, wird oft suggeriert, Erleuchtung bedeute, eine unbegrenzte innere Freiheit erlangt zu haben, die außerhalb der ethischen Normen Normalsterblicher liege und damit von verantwortlichem oder vorbildlichem Verhalten entbunden sei. Eine beträchtliche Anzahl ansonsten kritischer Menschen bewundern heute solche Auslegungen.

In der Mehrzahl der buddhistischen Traditionen jedoch wird Erwachen seit jeher recht genau definiert: Echte befreiende Erkenntnis muss von den Fesseln der Täuschung, aber auch von Leid schaffenden Emotionen befreien. Wenn diese trotzdem im Verhalten von Erleuchteten wahrnehmbar sind, heißt das nicht unbedingt, dass sie keine echten Erfahrungen des Erwachens gemacht hätten und kompetent darüber berichten könnten. Aber der Weg zur vollständigen Befreiung ist weit. Erst wenn alle Geistesgifte wie Verlangen, Ablehnung, Verblendung und deren Auswirkungen völlig aus dem Wesen eines Menschen verschwunden sind, kann man wirklich von vollständigem Erwachen sprechen. Solche Menschen sind selten, sie sind Heilige und können für uns eine kostbare Quelle der Inspiration sein.

Zwischen Verklärung und Skepsis – wie wir auf Heilige reagieren

Die meisten Legenden und Geschichten in diesem Buch haben, wie schon erwähnt, symbolischen und archetypischen Charakter. Die Protagonisten leisten Übermenschliches, vollbringen Wundertaten und verwirklichen höchste menschliche Ideale. Solche Erzählweisen wollen uns unsere Möglichkeiten vorbildhaft spiegeln. Bei uns können solche Legenden allerdings auch ganz andere Reaktionen hervorrufen – von leichtgläubiger Begeisterung bis hin zu skeptischer Ablehnung.

Wer den gesunden Menschenverstand und die Vernunft hinter sich lässt, sei es aufgrund der Sehnsucht nach romantischer Verklärung, sei es aufgrund des Wunsches, sich einem Kreis von Auserwählten zugehörig zu fühlen, befindet sich auf spirituellem Glatteis. Wer sich aber, gefangen in rein rationalem Denken, vor den grenzenlosen Möglichkeiten unseres Geistes verschließt, bringt sich selbst um den Reichtum und die Tiefe echter spiritueller Praxis.

Wir sollten uns auch nicht verleiten lassen, solche Vorbilder zu trivialisieren und unser Augenmerk darauf zu richten, dass auch sie Fehler hatten. Vielmehr können wir den Schritt wagen, durch sie auch unsere eigenen schönen und heilsamen Qualitäten zu entdecken, sie anzuerkennen und uns daran zu erfreuen.

In diesem Sinn will dieses Buch all die wunderbaren, uns innewohnenden Fähigkeiten feiern und uns aufrufen, diese Fähigkeiten zu stärken und zum Blühen zu bringen.

DAS LEBEN DES BUDDHA – DHARMA HEUTE

So wie das Wasser des Meeres nur einen Geschmack hat –

den Geschmack von Salz,

so hat die Lehre des Erwachten nur einen Geschmack –

den Geschmack der Befreiung. 6

(BUDDHA)

Leben und Wirken des Siddhartha Gautama 7– des vollständig Erwachten, des Buddha – sind auch für uns heute Lebende noch von außerordentlichem Wert und Interesse, zeigen sie doch, wie ein Mensch aus eigener Kraft Befreiung erlangt, das Wesen des menschlichen Herzens und Geistes zutiefst verstanden hat und fähig gewesen ist, anderen durch Belehrungen und geschickte Mittel einen gangbaren Weg zu dieser inneren Freiheit aufzuzeigen. In diesem Sinne sind sein Leben und seine Lehren bis heute von tiefer Bedeutung und von großer Inspirationskraft.

Im Laufe der Zeiten ist das Leben des Buddha von seinen Anhängern zum Mythos umgestaltet worden, er wurde fast zum Gottmenschen gemacht. In Asien beten Millionen Menschen zum Buddha, dafür, dass die Geschäfte gut gehen oder dass man nach dem Tod in einem Himmel wiedergeboren werden möge. Umgekehrt gibt es heute Bestrebungen, die Figur des Buddha von allen Mythen zu befreien und ihn als realen Menschen in einer realen Welt mit all ihren Zwängen und Dilemmas verstehbar zu machen. Beide Betrachtungsweisen beinhalten sowohl nachvollziehbare Beweggründe als auch sinnvolle Absichten und Ziele. Beide wollen die Religion und die religiöse Praxis den jeweiligen kulturellen Gegebenheiten und Bedürfnissen der Menschen anpassen.

Wir werden nie genau wissen können, wer der Buddha wirklich gewesen ist und wie seine unmittelbare Umwelt und sein Leben tatsächlich ausgesehen haben. Trotzdem, oder gerade deshalb, möchte ich im Folgenden einige Legenden über ihn und sein Leben erzählen und sie für uns heute mit Bedeutung zu füllen versuchen. Mir geht es dabei nicht darum, herauszufinden, wer er wirklich gewesen ist, auch nicht um eine Darstellung des Buddha als »Religionsgründer«. Der Buddha hat sich nicht als »Buddhist« verstanden. Im Wesentlichen geht es darum, dass er praktisch anwendbare Mittel zur inneren Befreiung aufgezeigt hat, die – mit den erforderlichen Anpassungen an unsere Kultur – auch heute noch sehr wirkungsvoll sind und für jene, die sie konsequent anwenden, zu außerordentlich tiefer innerer Transformation und Freiheit führen können.

Siddhartha Gautama, der Erwachte

Meine Befreiung ist unerschütterlich. 8

(BUDDHA)

Die Tatsachen des Lebens

Siddhartha Gautama wächst in Kapilavatthu, der Hauptstadt der Sakya, im Palast seines Vaters, des Königs Suddhodana, heran. Weil ein Astrologe prophezeit hat, der Prinz werde entweder ein Herrscher oder ein Heiliger werden, tut der König alles, um letzteres zu verhindern. Er umgibt seinen Sohn mit Luxus und Komfort und allen nur erdenklichen materiellen Dingen, lässt ihn in Sicherheit und Annehmlichkeit aufwachsen. Er will alles tun, um seinem Sohn eine unbeschwerte Kindheit und Jugend zuteil werden zu lassen und das bedeutet auch, dass er ihn um jeden Preis davor bewahren will, den harten Tatsachen des Lebens ins Auge sehen zu müssen – sich also mit Vergänglichkeit, Alter und Tod auseinandersetzen zu müssen. So lebt Prinz Siddhartha beschützt und umhegt, beschränkt auf ein Leben hinter den Mauern des Palastes, ohne von den Härten des Lebens berührt und herausgefordert zu werden.

Viele Parallelen lassen sich hier zu unserem eigenen Leben finden. Unter einer behüteten Kindheit wird vielfach verstanden, Kindern auf jeden Fall die Begegnung mit Leidvollem zu ersparen. Doch auch als Erwachsene leben wir in dieser Gesellschaft wie unter einer Glasglocke: Wir leben in Sicherheit, meist recht komfortabel und haben mehr als genug von dem, was wir brauchen. Gleichzeitig wird das Leiden ausgegrenzt und verdeckt. Geistig Behinderte und psychisch Kranke werden in psychiatrischen Kliniken und Heimen untergebracht. Obdachlose werden vielfach von bestimmten öffentlichen Plätzen und aus den städtischen Zentren vertrieben. Alte, gebrechliche Menschen leben einsam in ihren Wohnungen, versorgt von ambulanten Pflegediensten, oder in zum Teil sehr abgelegenen Alters- oder Pflegeheimen. Die Toten werden schnell wegtransportiert, in eine spezielle Umgebung, wo sie zurechtgemacht und geschminkt werden, als ginge es zu einer Party. Ich war zwanzig, als ich zum ersten Mal einen toten Menschen sah; es war meine Großmutter, die man im Sarg, hinter einer Glaswand, aufgebahrt hatte. Das war damals für mich die einzige Gelegenheit, dem Tod ins Auge zu blicken. Wir grenzen den Tod und möglichst alles Leidvolle aus, verdrängen diese Tatsachen des Lebens und tun am liebsten so, als gäbe es das alles nicht.

Prinz Siddhartha findet eine ähnliche Situation vor, doch gibt er sich damit nicht zufrieden. Er will wissen, wie das Leben wirklich ist, was Täuschung ist und was Wirklichkeit – und ob diesem unerklärlichen Dasein nicht doch ein tieferer Sinn innewohnt. Ähnlich geht es auch manchen von uns: Irgendwie reicht uns der materielle Wohlstand nicht, auch nicht die Sicherheit und das Behütetsein. Wir wollen mehr über das Dasein wissen, wir wollen das Leben, wollen uns selbst tiefer verstehen.

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