Oswald Inglin - CLIL's Little Helpers

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Publikationen zum Immersionsunterricht gibt es viele. Was fehlt, ist eine praxisorientierte Handreichung für Lehrpersonen. 'CLIL's Little Helpers' schliesst diese Lücke. Neben einer Literaturübersicht und einer Analyse der auf dem Markt befindlichen CLIL-Lehrbücher für Geschichte präsentiert das Buch im Sinne von 'Best Practice'-Beispielen viele Module, die zu einem interaktiven und handlungsorientierten Immersionsunterricht beitragen. Unterrichtsbeispiele, eine Linkliste und eine kommentierte Bibliografie runden das Buch ab, das auch für den immersiven Unterricht in anderen Fächern wertvolle Anregungen bietet.

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Immerhin wird dieses Diktum im Schlussbericht der Längsschnittstudie 2004–2008 Zweisprachiger Ausbildungsgang an Mittelschulen im Kanton Zürich der gleichen ARGE etwas relativiert: «Die methodische Gestaltung des Unterrichts ist interaktiver und vielfältiger als in den Kontrollklassen [den Regelklassen, Anm. des Autors].» 7Nach wie vor macht aber der «lehrgangsförmige» Unterricht und der Unterricht «mit geringem Interaktionspotenzial» (u.a. Lehrervortrag, Einzel- bzw. Stillarbeit) den mit Abstand grössten Anteil des Immersionsunterrichts aus. Allerdings finden kooperative Unterrichtsmethoden (u.a. Partner-, Gruppen- und Projektarbeit) häufiger als im regulären Sachfachunterricht statt, während individualisierende Unterrichtsmethoden (u.a. Werkstätten und Freiwahlarbeit wie z.B. Portfolio) selten oder nie eingesetzt werden. 8Interessant ist auch, dass die Lehrerzentriertheit von den Lehrpersonen weniger wahrgenommen wird als von den Schülerinnen und Schülern. Das Fazit von Rita Stebler in ihrem Beitrag zur Auswertung von Unterrichtsvideos im Rahmen der zitierten Studie lautet: «Ergänzend zu den Lehrgesprächen müssten vermehrt Interaktionssituationen gestaltet werden, in denen die Schüler/-innen nicht nur komplexe englische Gesprächsbeiträge formulieren, sondern häufiger direkt aufeinander Bezug nehmen könnten, d.h., ohne dass sich die Lehrperson dazwischenschaltet.» 9

Auf die Gründe, weshalb die Lehrpersonen zur Lehrerzentriertheit neigen, geht die Längsschnittstudie nicht ein. Elke Müller-Schneck ortet sie in ihrer Untersuchung von Immersionsunterricht in Nordrhein-Westfalen in der Angst der Lehrpersonen, die Lernenden in die Eigenverantwortung zu entlassen, da dann der Anteil an Schüleräusserungen in der Fremdsprache einbrechen oder gar völlig zum Erliegen kommen könnte. 10

Grundsatz 5: «Learners need wait time», «redundancy» und «recycling»

Haben Sie die Geduld (und den Mut), Ihre Schülerinnen und Schüler nach ihrer Antwort suchen zu lassen. Lernende brauchen Zeit, um anzuhalten, zu denken und sich ein Konzept einer Antwort zurechtzulegen, bevor sie antworten. Auf diese Weise geben die Lernenden längere Antworten, werden in den Diskussionsprozess involviert und reagieren auf Antworten anderer Schülerinnen und Schüler. Man muss sich also hüten, im Immersionsunterricht dem allzu oft anzutreffenden Muster des sogenannten «triadic dialogues» zu verfallen, wo der Schüler oder die Schülerin meist auf eine geschlossene Frage mit Einwort- oder Kurzantworten reagiert («response»), die abschliessend von der Lehrperson quittiert wird («feedback/follow-up»).

Zum Punkt «wait time» gehören auch die Maximen des Wiederholens und des Recyclings. Nehmen Sie sich Zeit, Sachverhalte in anderen Worten zu wiederholen, sie mit verschiedenen Medien einzuführen und zu vertiefen und Texte und Materialien mehrmals zu gebrauchen. Durch diese «Déjà-vu-Erlebnisse» können die Lernenden einen besseren Zugang zu einem historischen Phänomen finden und gleichzeitig ihre Sprachkompetenz verbessern.

Grundsatz 6: Make your CLIL classes «sensational»

Während es in meiner Ausbildung zum Englischlehrer hiess «Keine Stunde ohne Partner- oder Gruppenarbeit», könnte man eine ähnliche Forderung auch für den Immersionsunterricht aufstellen: «No CLIL lesson without sensation». «Sensation» bedeutet hier «sinnliche Wahrnehmung». Ich bin mir natürlich bewusst, dass ein engagierter Lehrervortrag – besonders im Geschichtsunterricht – durchaus auch nachhaltig auf die Sinne der Lernenden wirken kann. Aber wir sollten uns nicht überfordern und uns auf die Medien verlassen. Der ganz bewusste und vielleicht überzeichnete Einsatz von Medien ist eines der Hauptmerkmale des Immersionsunterrichts, weil dadurch den Lernenden der Zugang zu einem Phänomen sprachlich erleichtert wird. Wenn die Schülerinnen und Schüler etwas beschreiben können, was sie im Unterricht gesehen, gehört oder sogar gefühlt und gekostet haben, ist dies die beste Art von «scaffolding».

Mein Buch stellt Tipps, Anregungen und Materialien zur Verfügung, damit Sie diese sechs Grundsätze im Immersionsunterricht anwenden können.

1.2 History through English! Oder: The Extended CLIL Matrix – Ein hilfreicher Rahmen für guten Immersionsunterricht

Wenn immersives Unterrichten nicht einfach Sachfachunterricht in einer Fremdsprache ist – eben zum Beispiel «History in English» – was ist es dann? Es ist wohl Sach- und Sprachunterricht in einem.

Während der Sprachunterrichtsanteil durchaus die Funktion hat, die Sprachkompetenz der Schülerinnen und Schüler zu erhöhen, so hat er aber vor allem auch die Funktion, die Lernenden durch einen geschickten Einsatz der Fremdsprache an den Unterrichtsgegenstand heranzuführen und diesen Gegenstand mit dem Medium Sprache zu reflektieren. In anderen Worten: Die Immersionslehrperson muss beim Unterricht nicht nur auf das Sachfach bezogene Wortarbeit betreiben, sondern mit den Schülerinnen und Schülern Sprech-, Schreib-, Hör- und Lesestrate­gien entwickeln und Sprachanlässe schaffen, mithilfe deren die Lernenden Zugänge zum Stoff finden. Die Fremdsprache und deren bewusster Einsatz im Umgang mit dem Stoff ist somit auch Mittel zum Zweck, geschichtliche Phänomene in einer Weise mit Sprache zu durchdringen, wie dies im Geschichtsunterricht in der Muttersprache nicht möglich ist. Kurz: Immersiver Geschichtsunterricht ist sozusagen «History through English».

Ich möchte im Folgenden einen methodisch-didaktischen Rahmen setzen, in dem meiner Meinung nach ein erfolgreicher Immersionsunterricht stattfinden kann.

11 The 4 Cs Mit den 4 Cs Content Communication Cognition und - фото 3 11

«The 4 Cs»

Mit den «4 Cs», «Content», «Communication», «Cognition» und «Culture», sind jene grundlegenden Elemente einer Unterrichtseinheit gemeint, die bei der Vorbereitung von Immersionsunterricht berücksichtigt werden sollten. Sie gehen auf ein Konzept der Britin Do Coyle zurück, und ich habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht.

Scaffolding – Media

Während in der CLIL-Literatur mit «scaffolding» oft nur Massnahmen zur sprachlichen Vorentlastung der Schülerinnen und Schüler im Hinblick auf eine bestimmte Aufgabe gemeint sind, soll hier der Begriff in einem weiteren Sinn gebraucht werden. Mit «scaffolding» («Baugerüst») meine ich alle Massnahmen im Immersionsunterricht, die den Lernenden den Zugang und den Umgang mit dem Unterrichtsgegenstand erleichtern sollen. Diese Massnahmen können vorentlastende Vokabelarbeit oder Vokabelhilfen («toolkits» oder «templates», also Sprachschablonen), «visual or graphic organizers» (also etwa standardisierte Raster), «questionnaires» (Fragenkataloge) oder sogenannte «advance organizers» (z.B. pre-reading, pre-writing strategies) umfassen. Im weitesten Sinn können darunter auch alle Medien fallen, oder sie können zumindest nebenangestellt werden, die im Unterricht eingesetzt werden: Fotos, Bilder, Karikaturen, Karten, Statistiken u. Ä. Denn solche Medien übernehmen auch eine Art «scaffolding»-Funktion. Sie erleichtern den Zugang zum Lernstoff und regen zum Reden an. Sie spielen daher im immersiven Geschichtsunterricht eine noch wichtigere Rolle als im muttersprachlichen Sachfachunterricht. Der von mir gewählte Titel «Scaffolding – Media» soll diesem Umstand Rechnung tragen.

Bloom’s Taxonomy

Es stellt sich nun die Frage, welches die möglichen Grundlagen für Sprech-, Schreib-, Hör- und Lesestrategien sind, die es dem Lernenden erlauben, einen Unterrichtsgegenstand bestmöglich zu durchdringen. Hier bieten sich die «thinking skills» auf der Grundlage der sogenannten Bloom’schen Taxonomie an, die die Begriffe «knowledge», «comprehension», «application», «analysis», «evaluation» und «synthesis» umfassen. Benjamin Bloom präsidierte eine Arbeitsgruppe von Erziehungswissenschaftlern, die 1956 diese allgemeinen Lernziele definierte. Ein Schüler Blooms, Lorin Anderson, entwickelte 2001 die Taxonomie weiter, indem er die Abfolge der Skills leicht veränderte und den Bloom’schen Substantiven Verben beigefügt hat, um auf diese Weise besser zu beschreiben, welche Denkprozesse die sechs Kategorien umfassen: «remembering», «understanding«, «applying», «analyzing», «evaluating» und «creating». 12Geht man noch einen Schritt weiter und fügt diesen Verben noch eine spezifische sprachliche Aktivität hinzu, dann haben wir so etwas wie das Grundgerüst des möglichen Lernoutputs im Immersionsunterricht zusammen:

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