Willy Mertl - Wild Willy Westbahn -the Guitar Highlander

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Wild Willy Westbahn, mit bürgerlichem Namen Willy Mertl genannt, beschreibt in seiner Autobiografie seine Liebe zum Rock-'n'-Roll, zu einer Zeit als Rock-'n'-Roll noch gleichbedeutend mit Heroin, Alkohol und «nicht gesellschaftsfähig» war. In umwerfend komischen, oft aber auch bewegenden Bildern erzählt er uns von den Höhen und Tiefen seiner Karriere. Angefangen vom ersten Open Air auf dem Mistkarren seines Freundes bis hin zu seinen Erfolgen als Musiker und Produzent lässt uns der «Bayrische Guitarhighlander» auf eindrückliche Weise an seinem ungewöhnlichen Leben teilhaben. Witzig – echt – frech!

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Ich hatte den Konrektor manchmal mit „geringfügig überhöhtem“ Tempo auf dem Schulweg überholt. Mit Vaters 67 PS Maschine und der „geliehenen“ Motorradkleidung. Aufgefallen ist das Fremden nicht, denn ich war damals schon über einsneunzig groß. Heute bin ich einssiebenundneunzig. Aber nur am Morgen. Am Abend bin ich vielleicht nur noch einsfünfundneunzig, und wenn mein Sohn mit seinen einsfünfundachtzig und seinen fünfzehn Jahren neben mir steht, glaube ich, dass ich sogar noch etwas kleiner bin. Nur habe ich heute 93 Kilo und damals vielleicht 70. Das Gewicht ist übrigens das einzige, außer der Musikalität und der damit in Zusammenhang stehenden Vorliebe für Alkohol, was ich heute als Gemeinsamkeit mit meinem Vater ansehe. Und die damalige Vorliebe für Micky Maus Hefte vielleicht. Dann endet die Liste der Gemeinsamkeiten aber schon.

Ich war ein wilder Hund. Ich hatte nicht viele Freunde, dafür aber gute! Einer war mir ausgesprochen ähnlich. Mein Cousin, mit dem ich sogar mal eine Spritztour bis nach Salzburg machte. Er mit der Honda seines Vaters, der ein wirklich übler Zeitgenosse war. Ich werde ihm später ein ganzes Kapitel widmen, diesem Arsch! Und ich mit der BMW meines Vaters. Alles glatt gegangen – Motorradfahrer ohne Seitentaschen wurden an der Grenze meistens durchgewunken. So wie wir. Und bei der Heimfahrt auch.

Wie gesagt, der Schritt vom Kind zum Erwachsenen war nicht vorhanden. Man hatte die Käfigtür geöffnet und der Vogel war ausgeflogen. Die Welt gehörte mir. Der Ernst des Lebens konnte beginnen … und begann.

Der Akt des Todes – der „letzte“ Akt

Nicht viele Kinder, ja nicht einmal sehr viele Erwachsene haben jemals einen Toten gesehen. Und wenn, dann vielleicht die Älteren unter euch, weil es eine Zeit gab, in der man Verstorbene vor der Beerdigung offen für drei Tage in ihrem Sarg aufbahrte. Ich finde übrigens die alte Bezeichnung aus der ehemaligen DDR „Erdmöbel“ irgendwie passender und schöner. Es war sicher nicht alles in der DDR schlechter als in unserer hoch technisierten, „freien“ BRD. Die Zeiten, wo man noch Totenwache hielt und den Leichnam des Verstorbenen zu Hause aufbahrte, waren lange vor meiner Zeit. Ich bin zwar alt, aber so alt nun auch wieder nicht.

Aber es würde mich nicht wundern, wenn dieser Brauch in Bayern noch praktiziert wird. Irgendwo … ich weiß es nicht und will es vielleicht auch gar nicht wissen. Nicht zu wissen, was Menschen tun, ist oft beruhigender.

Mit Brauchtum ist das so eine Sache. Man kann dazu stehen wie man will, aber es sind von Menschen gemachte Riten und die sind meiner Meinung nach immer mit einer gewissen Skepsis zu betrachten. Genauso verhält es sich auch mit Religionen. Ich habe mich sehr viel und sehr intensiv mit diesem Thema auseinandergesetzt, als ich meinen Roman „SAM“ geschrieben habe.

Ich habe den Roman damals für meinen Sohn Lukas geschrieben, weil ich meinem Sohn etwas Außergewöhnliches, Persönliches, etwas, das sonst kein anderer Vater tut, schenken wollte. Ich habe jeden Tag eine DIN- A4-Seite geschrieben und sie ihm am Abend am Bett vorgelesen. Ich wusste selbst nie, wie sie weitergeht und war jeden Tag genauso gespannt wie er.

580 Tage lang. 580 Seiten.

Die wohl beste Geschichte meines Lebens.

In dem Roman geht es um einen 8-jährigen Jungen, wie damals mein Sohn, der in einem idyllischen, kleinen Ort aufwächst und sich nichts sehnlicher wünscht als einen Freund. Einen richtigen Freund, einen starken Freund – einen Freund fürs Leben. Und dieser kleine Junge, dieser SAM, hat in einem riesengroßen angrenzenden Wald eine Lichtung für sich auserkoren, die er für sich in Anspruch nimmt und jede freie Minute dort verbringt.

Und am Freitag, dem 13.Mai 2005 findet er nach der Schule ein havariertes Raumschiff, mit einem für ihn offensichtlich verletzten, humanoiden Außerirdischen. Er rettet ihn. Er hatte ihn gefunden. Was er aber nicht wusste war, dass dieser Außerirdische kein Mensch, ja nicht einmal ein menschenähnliches Wesen war, sondern etwas anderes. Er war mehr. Viel mehr. Er war sozusagen der Hüter der Zeit. Das einzige Wesen, das nicht an die Zeit gebunden und somit allmächtig war, beziehungsweise ist. Denn wenn jemand nicht an die Zeit gebunden ist, ist er allmächtig, denn er kann sich in ihr vor- und zurückbewegen, kann an jedem Ort im Universum gleichzeitig sein und kann Dinge geschehen lassen oder den Lauf der Geschichte ändern. Außerdem ist er unsterblich. Allmächtig. Für jeden und alles gleich und gleichzeitig da. Und damit lenkt er das Geschick und das Geschehen von jedem und allem.

Der Außerirdische nennt sich BEN, der „Hüter des Gefüges“, und erklärt dem kleinen Jungen in vielen Gesprächen, dass er erst in das Geschehen eingreife, wenn es um sein Reich, das Gefüge des Universums im Allgemeinen, gehe. Obwohl dieser Ausdruck im ganzen Roman nie gebraucht wird, hat der kleine Junge eigentlich GOTT gefunden. Natürlich bin ich nicht so vermessen, einen Roman über Gott als Hauptperson zu schreiben. Nein, es geht um BEN und den kleinen Jungen, der ihn rettet. Und dieser BEN hatte ein besonderes Ziel: SAM bekam den Auftrag, innerhalb von 50 Jahren sämtliche Atomwaffen auf der Welt, die in der Lage sind das ganze Universum, dieses gewaltige, komplexe Zusammenspiel von ineinandergreifenden Rädern wie bei einer Präzisionsuhr, aus dem Tritt zu bringen, abzuschaffen. Und SAM solle die Religionen einigen, sonst würde BEN die Menschheit von der Erdoberfläche tilgen, wie er es schon ein paar Millionen Jahre vorher mit den Dinosauriern gemacht hatte.

Keine leichte Aufgabe für einen 8-jährigen, einfachen, ungebildeten Jungen vom Land. Aber wie so vieles im Leben, schafft er es tatsächlich. Das ist nur natürlich, denn wie fast immer weißt du nicht, ob du es schaffst, ehe du es nicht versuchst.

Und so beginnt die Geschichte von BEN, dem Hüter der Zeit, und SAM. Die Geschiche beginnt, als SAM als alter Mann auf dem Sterbebett liegt und seine Geschichte mit folgendem Prolog erzählt:

„Jetzt, da sich mein Leben seinem wohlverdienten Ende zuneigt, werde ich euch die Geschichte erzählen, wie es dazu kam, der erste Präsident der Welt zu werden …“

und der Prolog endet mit:

„Dieser Freund trat so plötzlich in mein Leben, als wäre er vom Himmel gefallen, was er ja eigentlich auch war …

Dies nun ist meine Geschichte und damit auch die seine …“

„Ein außergewöhnliches Stück deutscher Literatur. Und eine faszinierende Geschichte – man sollte sie verfilmen.“

Dieser Satz stammt nicht von mir, sondern von einem lieben Menschen, einem Freund und einem langjährigem Mentor, der die Verfilmungsrechte dafür erworben hat und der immer an mich geglaubt hat.

Bernd Eichinger – Ich bin mehr als stolz, ihn kennengelernt zu haben.

Und der leider vorgestern plötzlich in Los Angeles beim Frühstück mit seiner Familie an einem Herzinfarkt gestorben ist.

Ihm widme ich diese Biographie und bin sicher, sie würde, nein, sie wird ihm ganz sicher gefallen, denn er hat auch einen Teil zu meinem Leben beigetragen, ohne vielleicht zu wissen in welchem Ausmaß …

Bernd, alles Gute auf Deiner letzten Reise. Ich werde Dich immer in Erinnerung behalten als das, was Du warst: ein Mensch. Ein richtiger Mensch. Menschlich … und gut. Ein Freund.

Ruhe in Frieden. Wir sehen uns im nächsten Leben wieder. Ich werde Dich an Deinen weißen Turnschuhen zum gebügelten Anzug erkennen.

Ich habe im Moment Tränen in den Augen und sie laufen mir über das Gesicht, während ich diese Zeilen schreibe. Es ist immer schwer, mit Verlusten fertig zu werden, obwohl ich darin eigentlich schon geübt sein müsste. Aber gerade der Tod ist, war und wird immer Bestandteil meines Lebens sein und ich fürchte ihn nicht. Ich fürchte das „Wie“, ja, aber nicht das, was danach kommt. Denn ich war schon „drüben“…1998.

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