Eva Gugg - Wie war das noch mal - vor Corona

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So hat sich Markus das nicht vorgestellt! Er soll seine Ferien bei seinen Großeltern auf dem Land verbringen! Was ihm als Stadtkind zunächst wie eine «Strafe» erscheint, entpuppt sich als das Beste, was ihm je hätte passieren können. Das Leben auf dem Lande ist voller bunter Abenteuer und Opa wird Markus allerbester Freund! Und Omas leckerer Apfelkuchen erst! Allein der Duft lässt Markus das Wasser im Munde zusammenlaufen. Markus ist fasziniert und gewinnt tolle neue Freunde, wie das Hühnchen Ilse und den Hund Basti, die ihm nicht mehr von der Seite weichen. Was Markus zu dem Zeitpunkt noch nicht weiß: Alle diese Erinnerungen wird er eines Tages wieder und wieder durchleben, nämlich dann, als eine gemeine Pandemie die ganze Welt heimsucht und jegliche Kontakte erschwert …

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Markus war noch eine kurze Weile damit beschäftigt, die letzten Fragen der Aufgabenseite in Biologie zu beantworten; den Rest des Tages war er vom Schulunterricht erlöst.

Durch das offene Fenster drangen ein lautes, angriffslustiges Lachen und niveauloses Geschwätz aus dem Hof der Siedlung, in der die Bayers wohnen.

Markus hatte nicht das geringste Interesse, daran teilzunehmen. Es war ihm zuwider, sich aus dem Fenster zu lehnen, um mit den anderen zu diskutieren.

Dort unten hatten sich die Jungs, unter anderem Adrian vom Nebenhaus, mit seinen Freunden Yusuf und Ömer, Sven und Oliver zusammengefunden. Auch einige Mädchen waren dabei, unter anderem Alex und die wirklich attraktive blonde Silke. Sie alle taten lautstark kund, wie wenig Interesse sie am Schulunterricht und somit auch an ihrer Ausbildung hätten.

Markus hatte sich schon vor geraumer Zeit von dieser Gruppe distanziert, was ihm nur gehässiges und hämisches Gewieher einbrachte.

Er lehnte sich, nun doch etwas geschafft von den fünf Stunden Unterricht im distance learning, in seinem bequemen Drehsessel, der ein Weihnachtsgeschenk seines Vaters war, zurück und seine Gedanken schweiften wieder einmal weit ab, zurück in die Zeit, wie es vor der Pandemie war.

Er konnte sich noch sehr gut an den ersten längeren Aufenthalt bei Oma und Opa Bayer auf dem Land erinnern. Und das war jetzt schon einige Jahre her.

Wie das Ganze begonnen hatte …

Ach ja.

Er musste schmunzeln.

Er hörte noch Mias gellenden Schrei: „Maaaama!!!! Er hat es schon wieder getan!!“

Ja, damals …

Damals war Mias Zimmer für Markus noch sehr interessant gewesen und alles in diesem in Pink und Rosa gehaltenen Raum zog ihn einfach magisch an.

Trotz ständig auferlegtem Betretungsverbot für ihr Zimmer übten all die Fläschchen mit den bunten Inhalten und die Flakons mit den verschiedensten Düften eine unerklärliche, rätselhafte Anziehungskraft auf ihn aus. All diese „Stifte“, besonders die in den Rottönen, waren für ihn unglaublich faszinierend. Wie durch einen geheimnisvollen Zauber zogen sie ihn immer wieder aufs Neue an und verleiteten ihn dazu, das von der Familie auferlegte Verbot zu ignorieren.

Ach, war das herrlich, damit zu hantieren und alles auszuprobieren! (Auch wenn dies genau das war, was er eigentlich auf keinen Fall tun sollte.)

Man konnte richtig tolle Kunstwerke auf Mias Spiegel zustande bringen, was jedoch bei seiner Schwester gar nicht gut ankam!

Dabei ging auch ab und zu von alldem etwas daneben, auf den Boden oder auf den Hocker mit dem glänzenden, rosafarbenen Bezug. Auch konnte er sich gar nicht mehr daran erinnern, wo die einzelnen Objekte, die er für seine realitätsfernen Kunstwerke verwendete, gestanden hatten.

Sein Schwesterherz bemerkte es sofort – auf den ersten Blick –, wenn sich Markus wieder einmal verbotenerweise an ihrem ach so geliebten Schminktisch zu schaffen gemacht hatte. Komischerweise war Mia nie erbaut über seine künstlerischen Aktivitäten …

Heute konnte er besser nachvollziehen, warum Mia damals immer so verärgert war. Er wäre auch nicht begeistert, würde sich jemand an seinen Lieblingssachen vergreifen.

Nun, damals … aber diese Zeit gehörte ja jetzt der Vergangenheit an.

Wie es weiterging …

Aufgeschreckt durch das laute Geschrei und Mias hysterisches Gekreische kam Frau Bayer, Mias und Markus’ Mutter, aufgebracht aus der Küche gerannt.

Mia brauchte gar nichts zu sagen. Sie zeigte nur mit ihrem dunkelrot lackierten Fingernagel in Richtung Markus.

Frau Bayer wusste sofort Bescheid. Ihr finsterer Blick verhieß gar nichts Gutes.

Und schon stand sie in Markus’ Zimmer.

„Ach Maxi“, meinte sie verzagt, „was soll ich nur mit dir machen?“

Damals hatten ihn noch alle Maxi genannt.

Als er etwas älter war, so ungefähr sieben Jahre, hatte er bei dem wöchentlich stattfindenden Familienmeeting alle aufgefordert, dass ab sofort ausnahmslos sein voller Namen ausgesprochen werden sollte.

Seit dieser Zeit war er Markus. Und so sollte es auch bleiben.

Nur eine Person durfte, wie von jeher, Maxi zu ihm sagen, und das war seine Oma.

Da stand nun Mama Bayer in Markus’ Zimmer, sah ihn bekümmert an, schüttelte traurig den Kopf und meinte nur kurz angebunden, dass es so nicht mehr weitergehen könne.

Ja, damals standen die Zeichen wirklich auf Sturm.

Graue, dunkle Wolken zogen am Himmel der sonst so harmonischen Familie Bayer auf.

Markus konnte sich überhaupt nicht vorstellen, was seine Mutter damit meinte, so kann es nicht weitergehen.

Er sollte es jedoch schon bald erfahren.

Im Nachhinein gesehen war der „Schuldspruch“, der dann folgte, das Allerbeste, was ihm passieren konnte.

Der Familienrat, also Mama, Papa und Mia, trat zusammen. Mia war auch dabei, schließlich war sie die „geschädigte Person“.

Mia war ja schon fast erwachsen, denn im kommenden Herbst würde sie sechzehn werden.

Sie hatte für die Ferien einen Job in einer Gärtnerei angenommen. Ihr Traum war, Floristin zu werden. Ihr schwebte vor, eines Tages einen eigenen kleinen Betrieb zu haben, in dem sie nach ihren eigenen Vorstellungen und gemäß ihrer eigenen Fantasie arbeiten könnte. Kunstvolle Blumengebinde wollte sie kreieren.

Aus der Wohnküche, wo hinter verschlossener Tür die Familienkonferenz stattfand, hörte man anfangs nur Mias hysterisches und lautes Geschrei und Geheul. Wieder und wieder hörte man ihre beschwörenden Bekundungen, wie bösartig ihr kleiner Bruder doch wäre und dass sie das nicht mehr länger aushalten könnte.

Tränenüberströmt verließ sie wütend das Familienmeeting und verschwand mit lautem Türknallen in ihrem Zimmer.

Man hörte nur noch gedämpfte Stimmen und Gemurmel.

Markus konnte an seinem Lauschposten im Flur überhaupt nichts mehr verstehen.

Frustriert trat er klopfenden Herzens den Rückzug in sein Zimmer an.

Dann plötzlich wurde es ganz still.

Das konnte nichts Gutes bedeuten. Auf einmal überfielen Markus Nervosität und Unbehagen.

Das Urteil

Er hörte, wie sich die Tür der Küche langsam öffnete.

Kurz hörte man noch ein leises, gedämpftes Diskutieren. Dann war es so weit.

Papa, der Verkünder des Urteils, betrat mit ernstem und bedenklichem Gesichtsausdruck Markus’ Zimmer und verkündete mit fester Stimme, dass der Familienrat zu dem endgültigen und unumstößlichen Entschluss gekommen sei, dass Markus noch vor den Ferien zu Oma und Opa aufs Land gehen werde.

Markus’ Vater war fest davon überzeugt, ihm damit etwas Nutzbringendes zu vermitteln.

Das Urteil war verkündet, so hatte man es entschieden und daran gab es nichts zu rütteln.

Markus war über das, wie er meinte, viel zu strenge und außerordentlich grausame Urteil über alle Maßen bestürzt, sprachlos und entsetzt.

Stillschweigend und zähneknirschend saß er auf dem Teppichboden in seinem Zimmer und starrte die in den Farben seines Fußballklubs gestrichene Wand an.

Mit bleischweren Beinen stand er auf und setzte sich auf den Rand seines Bettes. Mutlosigkeit machte sich in ihm breit.

Sein Blick schweifte durch sein kleines, behaglich eingerichtetes Zimmer. Das hier war seine Burg, seine Zufluchtsstätte.

Seine Eltern, besonders Papa, hatten ihm ein wirklich schönes und gemütliches, eigentlich ein vollkommenes eigenes Reich in seinem Zuhause geschaffen. Und nun sollte er fernab jeglicher Zivilisation aufs Land?!

Auf dem Land

Genau genommen war das nicht die richtig Bezeichnung. Oma und Opa besaßen ein hübsches Häuschen am Rande der Stadt, mit einem großen, wunderschönen und sehr gepflegten Garten, dicht bewachsen mit Hollerstauden und anderen Sträuchern.

Im hintersten Teil des Gartens, ganz in der Nähe der Hollerstauden, gediehen auch viele Obstbäume und wohlriechende Ziersträucher. Dort hatte Opa im letzten Sommer mit Hilfe seines Freundes und Nachbarn, Herrn Georg Mitterbauer, einen Hühnerstall mit Auslaufgehege errichtet.

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