Yvonne Tschipke - Die Macht des jungen Magiers

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Joram Cajetan ist Magier und oberster Wächter im kleinen Land Emotan. Doch als Nermona, Herrscherin des Nachbarlandes Salaphia, das Land überfällt und an sich reißt, verschwinden er und seine Frau Elenna spurlos. Für das kleine Land bricht eine schwere Zeit unter Nermonas Herrschaft an. Nur der Sohn der Beiden kann Nermonas Macht brechen. Doch der weiß nichts von Magie, von den Wächtern und schon gar nicht von dem kleinen Land.

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„Jetzt bleib mal ganz locker, Ben. Was redest du denn da für einen Mist? Was soll ich denn mit dem ollen Buch? Woher kennst du diesen Oskas überhaupt? Und woher weißt du, dass er mir ein Buch gegeben hat?“

Ben packte mich am Arm und zog mich in mein Zimmer. „Hey, was soll denn das?“, protestierte ich. Doch Ben schob mich ziemlich grob zu meinem Bett und drückte mich auf die Matratze.

„Es gehört dir, Nathanael. Ich kann es dir nicht erklären. Aber lass uns zu Oskas gehen – mit dem Buch! Es ist wichtig!“ Ich verstand rein gar nichts. Weshalb benahm sich mein bester Freund Ben so seltsam? War er unter die Junkies gegangen? Was zum Geier hatte er genommen? An unserer Schule wurde heimlich mit bunten Pillen gedealt, die einen komisch oder irre werden ließen, das wusste ich. Aber Ben? Das konnte nicht sein, oder?

Mein bester Freund war unterdessen zur Tür gelaufen. Er riss sie auf und trat in den Flur. Als ich ihm folgte, sah ich gerade noch, wie er in Almas Zimmer verschwand.

„Ben!“, krächzte ich. „Was machst du denn da? Alma bringt uns um!“ Ich rannte ihm nach.

Meine Schwester war wirklich in Ordnung, ehrlich. Ich wusste, dass sie mich über alles liebte. Doch was sie auf den Tod nicht ausstehen konnte, war, wenn ich in ihrem Zimmer herum schnüffelte.

Almas Zimmer glich einem Museum. Das Bett, in dem sie schlief, war uralt. Sie hatte es guten Bekannten unserer Eltern abgeschwatzt, die auf einem Bauernhof aus dem 17. Jahrhundert lebten. Dort hatte es über viele Jahre hinweg unbeachtet auf dem Dachboden der Scheune gestanden. Papa hatte es mit Alma gemeinsam restauriert und wieder benutzbar gemacht. Neben einer großen Truhe, die mit wunderschönen bunten Intarsien verziert war, stand der breite Schreibtisch. In eines der Schubfächer war die Jahreszahl 1665 eingeritzt, doch Papa vermutete, dass er in Wirklichkeit noch viel älter war. Er hatte ihn auf einem Trödelmarkt erstanden und Alma zum Geburtstag im letzten Jahr geschenkt. Jetzt entdeckte ich darauf das kleine Tintenfass, das sie gestern von mir bekommen hatte. Es passte wirklich perfekt dorthin. Auf dem Fensterbrett und in den alten Holzregalen standen unzählige Sammlerstücke meiner Schwester aus verschiedenen Jahrhunderten.

„Ben! Bist du wahnsinnig? Ich darf nicht ungebeten in Almas Zimmer gehen. Und du gleich gar nicht!“, motzte ich.

„Dann geh doch raus!“, schnarrte Ben, während er sich suchend umsah. Schon im nächsten Moment trat er auf das Bücherregal über dem Bett zu und zog das Buch zwischen den anderen heraus. „Da haben wir ja dein gutes Stück!“, sagte er zufrieden.

„Stell das augenblicklich zurück. Das habe ich Alma geschenkt“, sagte ich in ziemlich barschem Befehlston. „Und woher weißt du überhaupt, wie das Buch aussieht?“, schob ich verwundert nach.

„Beruhig dich, Nathi. Ich erklär es dir doch gleich“, sagte Ben.

Draußen vor der Wohnungstür hörten wir Stimmen. Alma kam aus der Schule und sie hatte ihre Freundinnen dabei.

„Schnell, raus hier“, hauchte ich und sah erschrocken zur Tür. „Und das stellst du gefälligst wieder zurück.“ Ich zeigte auf das Buch in Bens Hand.

Der Schlüssel rasselte im Schloss. Wie von der Tarantel gestochen stürzten wir aus Almas Zimmer und verschwanden hinter meiner Tür. Wir hatten sie gerade geschlossen, als Alma mit ihren Freundinnen kichernd durch den Flur lief.

„Puh, das war echt knapp. Mach das nie wieder!“, sagte ich wütend zu Ben und ließ mich auf mein Bett fallen. Doch im selben Moment riss ich meine Augen weit auf. In seiner Hand trug er nämlich das Buch.

„Hast du sie nicht mehr alle? Ich hatte doch gesagt ...“

„Bleib mal locker, Nathi“, unterbrach mich Ben, „Komm mit zu Oskas. Dort erklären wir dir alles.“

Kapitel 5

Über uns erklang das schrille Bimmeln der Glocke. Sie machte wieder denselben höllischen Lärm wie vorgestern und ich zuckte auch dieses Mal erschrocken zusammen.

Oskas` Trödelladen kam mir an diesem Nachmittag noch viel seltsamer vor. In den dünnen Sonnenstrahlen, die sich durch das kleine Fenster in den Raum zwängten, tanzten wieder glitzernde Staubkörnchen. Und wieder bekam ich das beklemmende Gefühl, dass ich in einer ganz anderen Zeit gelandet war.

Ben hatte mich ohne weitere Erklärungen zu dem kleinen Laden geschleppt. Ich war nur sehr widerwillig mitgekommen. Nach wie vor glaubte ich, dass er völlig verrückt geworden war.

„Hallo? Oskas?“ Ben lief bis zur Theke, beugte sich darüber und lugte von dort aus zu der schmalen Tür, die ins Hinterzimmer führte. Es raschelte hinter dem schweren Vorhang. Dann wurde er zur Seite gezogen und dieser Oskas stand hinter der Verkaufstheke.

„Benedict – schön dich zu sehen“, sagte er lächelnd. Dann fiel sein Blick auf mich und sein Gesicht schien plötzlich noch ein wenig mehr zu strahlen. „Nathanael. So schnell sieht man sich wieder. Ich freue mich, dass es dir gut geht. Der fette Comissario hat sich wohl ganz schön gewundert, als du plötzlich wieder weg warst, was?“, redete Oskas auf mich ein.

Mir klappte die Kinnlade nach unten. Woher wusste dieser Trödelladenbesitzer meinen Namen? Und wie um alles in der Welt konnte er von meinem Traum erfahren haben? Die Begegnung mit dem fetten Comissario war doch nur in meinem Traum passiert! Was zum Geier war hier los?

Ich bemerkte, wie Ben Oskas komische Zeichen machte. „Langsam, Oskas, alter Freund. Du überforderst Nathanaels Vorstellungskraft. Ich habe ihm noch nichts verraten“, raunte er Oskas zu.

Ich sah von Ben zu Oskas und wieder zu Ben zurück.

Okay, Ben und dieser Oskas kannten sich also besser als ich vermutete. Und Oskas wusste auch, wer ich war – von Ben, schlussfolgerte ich. Aber wie konnte er von meinem Ohnmachtstraum wissen?

Die schrille Glocke über der Tür ertönte noch einmal. Gleich darauf trat ein älteres Paar in den Laden.

„Geht nach hinten, ich komme sofort zu euch“, flüsterte uns Oskas zu und zog uns hinter die Theke.

Das Hinterzimmer stand voller Kisten und Kartons. Ganz sicher waren sie allesamt bis unter den Deckel mit altem Trödelkram vollgepackt. Ich sah mich um. Auf einem kleinen Ofen, in dem ein Feuerchen flackerte, stand eine Kanne aus Metall. Dampf stieg aus ihr auf und es roch nach frisch gebrühtem Kräutertee. Es gab einen kleinen Tisch mit vier Stühlen. Alles sah genauso altertümlich aus, wie die Dinge, die er vorn in seinem Laden verkaufte. Anscheinend besaß Oskas nichts Modernes.

An einer Wand befand sich eine bogenförmige Holztür. Ich überlegte, wo sie hinführen könnte und stutzte, als mir bewusst wurde, dass sie sich an der gleichen Wand befand, wie die Tür zum Verkaufsraum. Es gab im Laden, soviel ich gesehen hatte, keinen zweiten Eingang nach hinten. Verwundert trat ich durch die eine Tür nach vorn und sah noch einmal nach, doch es gab wirklich keine zweite. Kopfschüttelnd ging ich wieder nach hinten.

„Wohin führt diese Tür?“, fragte ich Ben. Ich hoffte, er kannte die Antwort auf meine Frage. Ben zuckte mit den Schultern. „Ich darf es dir nicht sagen.“

„Warum?“, fragte ich.

„Weil Oskas es dir selbst sagen wird“, war Bens Antwort.

Eine viertel Stunde später trat Oskas durch die schmale Tür. Er nahm sich eine Tasse aus dem Regal an der Wand und goss sich Tee ein. „Wollt ihr auch einen?“, fragte er und wies auf die anderen Tassen. Ben bediente sich – er fühlte sich anscheinend auch hier wie zu Hause. Ich lehnte ab.

„Alles, was ich will, ist die Erklärung dafür, weshalb sich Ben plötzlich wie ein Verrückter aufführt und ein paar Antworten auf meine Fragen“, erklärte ich. Mein Tonfall klang fast trotzig.

Oskas machte es sich auf einem der Stühle bequem. „Gut, Nathanael. Ich werde versuchen, dir die nötigen Antworten auf deine Fragen zu geben.“

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