Dennis Weis - Obscura- Dunkle Kreaturen
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Diese Prüfungen sind individuell, aber sie haben stets mit Stärke, Mut, Intelligenz und Loyalität zu tun. Wargo hatte bisher die Prüfungen der Stärke, des Mutes und der Intelligenz bestanden.
Bei der Prüfung der Stärke besiegte er ohne Waffen einen Reißer. Dieses Untier war eine Mischung aus Wolf und Löwe, wenn man es beschreiben müsste. Wargo war, wie alle Glacianer emotionslos, sie waren kalt, wie ihr Glaube. So fiel es ihm nicht schwer, dem Reißer das Genick mit seinen Händen zu brechen. Der Kampf dauerte gerade einmal drei Minuten.
In der Prüfung des Muts musste Wargo ein Ei einer Venenumspinne erbeuten. Der Stich dieser Spinnenart war zwar nicht tödlich, dafür blieb ein Opfer gelähmt und bekam bei lebendigem Leib mit, wie die Spinne einem das Leben aussaugte. Diese Prozedur dauerte Tage, wenn nicht gar Wochen und quälte das Opfer. Der Tod war wie eine Erlösung dagegen.
Bei der Prüfung der Intelligenz musste Wargo einen Weg aus dem Labyrinth Mortem finden. Die Schwierigkeit bestand darin, dass jeder beschrittene Weg der letzte sein konnte, denn zum einen verschwanden Wege einfach und zum anderen verbargen sich einige Ungestalten hinter bestimmten Hecken.
Mortem war verflucht. Manch ein Glacianer und auch andere ungeübte und naive Wesen verirrten sich hier. Wenn sie verstarben, so hieß es, wanderten ihre Seelen ruhelos umher, um sich an den Lebenden zu laben oder sie zu töten, da die Untoten sie um das Leben beneideten, welches ihnen von Mortem genommen wurde.
Wargo benötigte einige Zeit und musste sich gegen einen Werwolf, ein paar Untoten und einem Arachnoiden durchsetzen. Arachnoiden waren Wesen, die halb Spinnen und halb Menschen waren.
Wargo trug Spuren davon. Eine Narbe verzierte sein Gesicht, als wolle ihn das Leben daran erinnern, dass es eng war und die Pranke des Werwolfs ihn knapp verfehlte.
Die letzte Prüfung, die der Loyalität, stand noch aus. Die meisten Glacianer scheiterten an dieser Aufgabe. Um heraus zu finden, welche Aufgabe als nächstes folgte, trug jeder Prüfling eine Sphaera mit sich. Dieses kugelförmige Artefakt war magisch. Um es zu öffnen, musste der Prüfling die Worte in der Sprache der Magier nennen. Sie enstammten dem Magulingischen. Jeder Glacianer beherrschte sie. Zudem konnte jeder Glacianer nur seine eigene Sphaera benutzen.
Nachdem Wargo die Schenke verlassen hatte, öffnete er die Sphaera mit den Worten: „Sphaera tu rutortis!“ Im nächsten Moment erstrahlt Sphaera und teilte sich in zwei Hälften. Die eine schwebte über der anderen, die Wargo in der Hand hielt. Die obere Hälfte drehte sich, sodass ihre Unterseite zu Wargo zeigte.
Eine geiserhafte Stimme wie aus einem Traum sprach:
„Tuniologin.“
Die beiden Teile verschlossen sich wieder. Wargo wusste, was dies bedeutete- eine weite Reise in den nördlicheren Teil von Matera. Er packte seine Sphaera zurück in seine Tasche. Nun endlich hatte seine letzte Prüfung begonnen. Ohne lange zu überlegen, sattelte Wargo sein Pferd und ritt Richtung Norden.
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Seth erreichte indes Schmidmund. Dieses kleine Dorf war bekannt für seine Schmiede. Es besaß noch zusätzlich eine Menge Bauern. Die meisten Bewohner waren jedoch verarmt. Das Bild dieses Dorfes widerte Seth an. Er konnte nicht glauben, dass es Menschen gab, die nicht für sich sorgten und sich ihrem Schicksal hingaben.
Der Weg führte ihn direkt zu einem Wirtshaus, welches heruntergekommen und war. Trotzdem band er dort sein Pferd an, denn hier sollte sich Milos regelmäßig aufhalten.
Als Seth das Wirtshaus betrat, sahen ihn ein paar schmierige Gestalten argwöhnisch an. Die Stille ließ jeden Schritt und jedes Knarren verlauten. Seth begab sich zum Tresen und setzte sich.
„Ein Bier.“ forderte er mit rauer Stimme.
Der Wirt schaute misstrauisch. Dann schenkte er das Bier ein und schob den Humpen in Seths Richtung. Die Leute im Hintergrund waren wieder in ihre Gespräche vertieft.
„Nicht von hier, was?“ bemerkte der Wirt, nachdem Seth einen Schluck aus dem Humpen genommen hatte.
Seth sah ihn an. „Nein. Aber was interessiert euch das?“
Der Wirt wich ein wenig zurück, da er sich bedroht fühlte, dabei hatte es Seth nicht so gemeint.
„Ich suche einen Mann.“ gab begann Seth.
Der Wirt war dem Anschein nach interessiert. „Und der wäre…“
„Er hört auf den Namen Milos.“ verriet Seth.
Dabei hatte er instinktiv sein Schwert griffbereit. Der Wirt guckte Seth skeptisch an. Dann beugte er seinen Kopf über den Tresen und flüsterte:
„Er sitzt dort drüben in der Ecke.“ Er zeigte mit seinem Finger auf den besagten Platz.
Seths Blicke richteten sich in diese dorthin und tatsächlich, es war Milos! Dem Wirt hinterließ er eine Silbermünze für seine Information.
Seth betrachtete seinen ehemaligen Freund. Milos sah verändert aus: schlecht, alt und krank. Seth begab sich zu ihm. Milos‘ Haupt war gesenkt, eine Hand klammerte sich an einen Humpen, der bis zum Rand mit Bier gefüllt war. Vor dem Tisch blieb Seth stehen und starrte Milos an.
„Seid Ihr Milos?“ fragte Seth, obwohl er es natürlich wusste.
Milos bewegte sich nicht, als hätte er nicht verstanden, dass er gemeint war.
„Wer will das wissen?“ brummte nach einer Weile.
„Ich“ entgegnete Seth.
Milos drehte sich in Seths Richtung. Er erkannte ihn sofort. Er überlegte kurz, dann nahm er einen Schluck aus seinen Humpen.
„Nun mach‘ schon.“ forderte er Seth auf.
Seth wusste, dass Milos damit rechnete, dass er ihn eines Tages töten würde für das, was er getan hatte. Aber dies war nicht der Grund. Der Sapiens hatte es ihm aufgetragen. Obwohl Seth spürte, wie die Rache in ihm noch nicht befriedigt war, war er ein Mann der Ehre- er wollte sich daran halten.
„Ich bin nicht hier, um dich zu töten“, fing Seth an, „ der Sapiens schickt mich.“
Milos nahm einen kräftigen Schluck und knallte sein Gefäß auf den Tisch. Innerlich war er gestorben. Nicht nur, da Laetizia im Jenseits war, sondern auch, weil seine Brüder ihn verstoßen hatten. Er signalisierte Seth, dass er mehr Bier benötigte, indem er seine Hand hob und seinen Daumen hob.
„Was kann der Sapiens von mir wollen?“ fragte Milos zynisch.
Seth rief dem Wirt zu, dass dieser noch ein Bier bringen sollte. Dann setzte er sich an den Tisch.
„Also, meine Aufgabe beinhaltet, dich zum Saphirsee zu bringen.“ erklärte Seth.
Es herrschte eine unangenehme Stille, da Milos dachte, Seth erkläre noch mehr. Der Wirt unterbrach das Schweigen, indem er das Bier brachte. Milos nahm das Gefäß und trank.
„Das ist alles?“ zeigte er unverständlich.
Seth nickte.
„Ich schlage vor, wir machen uns sofort auf den Weg. Wir brauchen drei Tage, um dort hinzugelangen.“ brachte Seth ein.
Milos trank sein Bier in einem Zug aus.
„Ohne mich- ich komme nicht mit, schmink dir das ab!“ machte er deutlich.
Seth packte Milos an seinen Kragen und zog ihn an sich. Die Leute im Wirtshaus zeigten sich erschrocken und verließen teilweise das Gebäude. Der Wirt flehte Seth mehrmals an, aufzuhören.
Milos schlug zu. Er traf Seth mitten ins Gesicht, während dieser strauchelte. Seth fing sich. Sein Körper spannte sich an. Dann ging er auf Milos los und tat es ihm nach. Ein Schlag aufs Auge. Danach packte Seth ihn und schleuderte ihn gegen einen Tisch. Milos fiel zu Boden.
Er wirkte benommen und blutete leicht am Kopf. Als er sich aufbringen wollte, platzierte Seth einen Fußtritt in dem Bauch, der genau traf. Milos schnappte nach Luft.
„Ich komme trotzdem nicht mit. Dann musst du mich schon töten.“ stöhnte Milos.
„Wenn dies dein Wille ist.“ wütete Seth.
Er nahm sein Schwert und setzte zum Stich an. Es war ihm alles gleichgültig. Die Wut überkam ihm. Aus dem Nichts schrie eine helle Stimme:
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