Anna Slevogt - Laurins Berg

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'Laurins Berg', die Titelgeschichte, enführt den Leser – ebenso wie 'Mondvogel', Mitternachtsbenzin' und 'Niemandsland' in das Reich der Fantasy. Dennoch scheinen die Begebenheiten real zu sein. Es finden sich aber auch Menschen, die unerwartet Eltern von Teenagern oder mit Verbrechern konfrontiert werden, eine Frau, deren wohlgeordnetes Leben von einem kleinen Hund aus dem Gleichgewicht gebracht zu werden scheint, das Knistern einer neuen Liebe oder auch der allzu voreilige Verdacht eines Mannes, die Frau habe ihn hintergangen. – Die Wendungen der Geschichten mit all dem Hoffen, Bangen, Leiden und Freuen der Protagonisten sind immer wieder unerwartet. – Hoffen, bangen, leiden oder freuen Sie sich mit ihnen.

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„Ich glaube ja, meinte Susi, „aber uns und sicher auch unsere Eltern wird interessieren, was wir dafür bekommen. Können Sie uns das sagen?“

„Für Schüler gibt es hier einen einheitlichen Tarif, nämlich vier Euro pro Stunde und maximal fünf Stunden in der Woche. Das wären dann zwanzig Euro pro Woche. Mehr ist nicht drin.

Susi und Eva schauten sich an. Das waren ja richtige Reichtümer! Sie nickten nur mit ihren Köpfen, so sprachlos waren sie.

„Wir kommen am Samstag, versprochen,“ erwiderte Eva dann, nahm die immer noch staunende Susi an die Hand und zog sie zu den Fahrrädern, die sie an den Zaun am Eingang gelehnt hatten. Wie der Blitz waren sie zu Hause und konnten gar nicht schnell genug ihren Eltern von dem Tierheim erzählen. Zum Glück waren die sehr froh darüber, dass ihre Kinder einen Ferienjob gefunden hatten. So würde es ihnen leichter fallen, dass sie dieses Jahr keinen Urlaub machen konnten.

Italien bei Nacht

Leise brummte der Wagen über die Autobahn. Die untergehende Sonne im Nacken, saß Birte auf dem Beifahrersitz und döste mit offenen Augen. Jens lenkte den kleinen Golf bereits seit ihrem Fahrerwechsel vor dreieinhalb Stunden, doch sie wusste, dass sie ihn jetzt nicht mehr ablösen konnte. Das letzte Stück fuhr er immer selbst. Ob er nur dadurch das Gefühl hatte, selbst anzukommen oder er so kurz vor dem Ziel einfach nicht mehr unterbrechen wollte? Sie wusste es nicht.

Ala, ihre Tochter, schlief längst hinten in ihrem Barbie-Kindersitz. Mit ihrem leicht schief liegenden Kopf und den herrlichen blonden Locken sah sie fast wie ein Engel aus. Eigentlich hieß sie ja Melanie, doch seit ihren ersten Sprechversuchen hatte sich dieser Kosename irgendwie festgesetzt.

Direkt vor Birte stieg langsam der Mond an den Himmel. Leider war er jetzt nicht mehr voll, höchstens noch drei Viertel. Birtes Gedanken wanderten zurück zu dem schönsten Ausflug ihres Urlaubs unten in Italien. Sie hatten eine Mondscheinfahrt abends auf dem Mittelmeer unternommen. Der laue Wind hatte ihr die Haare durchs Gesicht geweht, während sie vorne an der Reling stand und versonnen in das Spiegelbild des Vollmondes im Wasser schaute. Die Bugwellen des Schiffes wiegten ihn scheinbar vor sich her und sie fühlte sich an Peterchens Mondfahrt erinnert, ihr Lieblingsbuch in Kindertagen. Jens stand neben ihr, sie hielten Händchen, wie schon lange nicht mehr. Sie legte ihren Kopf an seine Schulter und genoss die Ruhe und den Frieden, der in ihr war. Wie lange das schon zurück lag!

Das war ein Glanzpunkt ihres sonst eher von kleinen Katastrophen begleiteten Urlaubs gewesen.

Schon bei ihrer Ankunft schien sich alles gegen sie verschworen zu haben: Obwohl es schon später Nachmittag war, hatten die Mädchen ihr Hotelzimmer noch nicht fertig gereinigt. So mussten sie ihr gesamtes Gepäck zum Abendessen in das Hotelrestaurant mitnehmen. Ala fiel dabei zweimal vor Müdigkeit beinahe vom Stuhl.

Ihr Tischkellner erklärte ihnen anschließend noch sehr betrübt, dass sie in den nächsten Tagen nicht im Meer baden dürften. Als er dann noch ergänzte, es sei mehrfach ein Hai am Strand gesichtet worden, war Ala plötzlich wieder hellwach und rannte schreiend hinaus. Die Gäste an den anderen Tische schauten völlig verständnislos hinter ihr her und anschließend natürlich zu Birte und Jens. Die sammelten völlig perplex ihre Siebensachen ein und quetschten sich dann zwischen den Tischen hindurch nach draußen. Doch von Ala war keine Spur zu sehen. Zum Glück war das Hotelzimmer inzwischen gemacht und ein Portier bot ihnen an, beim Gepäck zu helfen. So konnte Birte nach Ala suchen und Jens kümmerte sich um das Gepäck.

Birte fand ihre Tochter bald darauf draußen vor dem Swimmingpool, den Ala mit den Augen absuchte. Jedenfalls strahlte sie mit vom Weinen noch feuchten Augen an und rief: „Mama, hier sind keine Haie, hier können wir schwimmen!"

Birte nahm sie in die Arme und brachte sie schnell zum Zimmer, wo Ala sofort einschlief.

Am nächsten Morgen wachte Ala mit Durchfall auf. Sie hatte mal wieder das Essen nicht vertragen. Die kochten immer mit Olivenöl; das sollte ja so gesund sein! Der Durchfall begleitete sie alle dann den ganzen Urlaub hindurch. Irgendeiner von ihnen war immer dran. Das allein hätte ihnen den Urlaub schon verleiden können. Aber es kam noch schlimmer.

Als nach den ersten Tagen endlich die Strände wieder geöffnet wurden, weigerte sich Ala konstant, dort ins Wasser zu gehen. Sie war nicht einmal dazu zu bewegen, ihre Zehen hinein zu halten. Ala, die Wasserratte, ging nur noch in den Hotel-Pool.

Und dann trafen sie beim Schoppen auch noch die Mühlmanns! Die hatten ihr ja gerade noch gefehlt. Natürlich waren die wieder in einem der nobelsten Hotels abgestiegen und hatten für Birtes Hotel nur verächtliche Blicke übrig. Das Schlimmste konnte Birte gerade noch abwenden, wollten die doch tatsächlich mit ihnen Essen gehen! Die hätten sich garantiert das teuerste Restaurant am Platz ausgesucht, wo selbst die Suppe schon ein Vermögen gekostet hätte.

Am nächste Tag ging es munter weiter: Abends im Restaurant kippte ihr ein Kellner Rotwein auf ihr schönstes Sommerkleid! Das war natürlich ruiniert. Das Hotel bot zwar an, den Schaden zu ersetzen, doch was half es? Der Fleck war für immer drin!

Birte konnte sich darüber immer noch aufregen.

Auch das Essen war alles andere als lecker. Vom ewigen Olivenöl mal abgesehen, waren die Speisen meist verkocht und das Fleisch hart wie Stein. Wenn andere nach dem Urlaub stöhnten, wie viel sie zugenommen hatten, konnte Birte diesmal nur müde lächeln. Sie hatten bestimmt beide gehörig abgenommen. Nur Ala, die sich am Eis gütlich getan hatte, war so proper wie immer.

Da hielt das Auto an. Sie waren tatsächlich wieder zu Hause! Schon hatte Birte keine Ruhe mehr und stieg aus. Als erstes musste sie ihre Mutter anrufen, die bestimmt schon leicht beunruhigt sein würde, wie immer, wenn sie lange unterwegs gewesen waren. Birte schloss die Wohnungstür auf, griff zum Hörer und wollte wählen. Doch dann stutzte sie: Der Hörer war tot! Ein Hauch von Verzweiflung kam hoch. Was sollte sie nur tun. ‚Jens,‘ dachte sie und lief hinaus. Der trug gerade Ala aus dem Auto.

Während sie ihm zuschaute, hörte sie das Brummen eines Flugzeugs. Wie automatisch gingen ihre Augen hinauf zum Himmel. Und was erblickte sie dort? Den Mond! Da seufzte sie: ‚Wie in Italien bei Nacht!‘

Ein liebenswerter Narr

Norbert war heute mit dem falschen Fuß aufgestanden. Anders konnte es nicht sein. Sonst wäre er bestimmt nicht gleich auf dem Bettvorleger ausgerutscht und beinahe gleich wieder rücklings in seine Matratze gefallen.

„Ach, hätte ich mich doch einfach wieder hingelegt und weiter geschlafen.“ Dachte er bei sich, als er ins Bad schlurfte und mit seinem linken Fuß dabei gegen den Türrahmen stieß. Er jaulte unterdrückt auf, denn seine Angetraute, die liebe Elisa, hätte sonst gleich wieder gemeint, er sei ein Waschlappen. Das glaubte sie ihm ohnehin bei jeder sich nur bietenden Gelegenheit unter die Nase reiben zu müssen.

Da waren sie jetzt über fünfunddreißig Jahre verheiratet, und immer noch schmierte sie ihm die Sache von damals aufs Butterbrot, als er – gerade dreiundzwanzig geworden, am Bauch operiert werden musste und – weil er die Schmerzmittel nicht vertrug, wirklich mehrere Tage nur gejammert hatte. – Wer hätte das nicht?

Im Badezimmerspiegel schaute ihn ein fast sechzigjähriger Mann an, der eigentlich noch richtig proper aussah. Seine Elisa konnte sich eigentlich glücklich schätzen, dass sie mit ihrem Mann noch so viel Staat machen konnte. Er hatte noch ziemlich üppiges Haar, keinen Schmerbauch, und auch im Oberstübchen funktionierte noch alles, wie es sollte. Gut, dass Elisa seine Gedanken nicht hören konnte! Sie hätte ihn wahrscheinlich lauthals ausgelacht.

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