Anna Slevogt - Laurins Berg

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'Laurins Berg', die Titelgeschichte, enführt den Leser – ebenso wie 'Mondvogel', Mitternachtsbenzin' und 'Niemandsland' in das Reich der Fantasy. Dennoch scheinen die Begebenheiten real zu sein. Es finden sich aber auch Menschen, die unerwartet Eltern von Teenagern oder mit Verbrechern konfrontiert werden, eine Frau, deren wohlgeordnetes Leben von einem kleinen Hund aus dem Gleichgewicht gebracht zu werden scheint, das Knistern einer neuen Liebe oder auch der allzu voreilige Verdacht eines Mannes, die Frau habe ihn hintergangen. – Die Wendungen der Geschichten mit all dem Hoffen, Bangen, Leiden und Freuen der Protagonisten sind immer wieder unerwartet. – Hoffen, bangen, leiden oder freuen Sie sich mit ihnen.

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Ihr Ziel war eine riesige Waldwiese, wo sie endlich einmal wieder picknicken und dann im nahe gelegenen See baden wollten.

Es sollte aber ganz anders kommen!

Als sie nach einer Fahrt durch den lauschigen kühlen Wald verschwitzt und hungrig an der Wiese ankamen, mussten sie feststellen, dass sie nicht allein waren. Ein Mann stand am anderen Ende der Lichtung und schaute zum dortigen Waldrand. Zum Glück hatte er sie noch nicht gesehen. Schnell schlichen sie sich ins nahe Gebüsch. Was war das für ein Mensch und was machte der hier auf ihrer Wiese? Schließlich hatten sie die Wiese im Frühling schon für sich entdeckt und wollten sie nicht mit irgendwem teilen.

Sie mussten nicht lange warten, da sahen sie, wonach der Mann Ausschau hielt: Aus dem Gestrüpp am anderen Ende der Wiese kam ein Hund gerannt, fast so groß wie ein Schäferhund. Aber er hatte ein Fell, das in der Sonne wie pures Gold schimmerte!

Der Mann hielt ihm einen Stock hin und schleuderte den dann mit viel Schwung genau in die Richtung der beiden Mädchen, wo er nur knapp zehn Meter von ihnen entfernt zu liegen kam. Der Hund war schon losgerannt und stob wie ein goldener Pfeil auf sie zu, wie es schien. Aus einer anderen Richtung tauchte noch so ein Hund wie aus dem Nichts auf. Vor dem Holzstück bremsten beide abrupt ab. Der erste wollte es wohl schon ins Maul nehmen, als er inne und die Nase in den Wind hielt und dann langsam direkt auf die beiden Mädchen zuschlich. Der zweite beobachtete ihn dabei, schnappte sich dann das Holz und stob davon Richtung Herrchen. Der aber schaute schon hinüber zu Eva und Susi und seinem Hund.

Vor einem Busch hielt dieser an und bellte plötzlich einmal. Vor Schreck kreischten die beiden auf. Doch ihre Neugier siegte schnell! Langsam krochen sie aus ihrem Versteck und noch bevor das Herrchen seinen Hund erreicht hatte, waren sie bei ihm.

Er stupste uns mit der Nase an, als wenn er sagen wollte:

„He, spielt mit mir!"

Das ließen sie sich nicht zweimal sagen und so verbrachten sie mit Erlaubnis des Mannes bestimmt eine halbe Stunde damit, mit den Hunden um die Wette zu rennen und Stöcke wegzuwerfen, die einer von beiden dann wieder zurückholte. Leider war die Zeit viel zu schnell vorbei und der Mann pfiff die Hunde zu sich, um nach Hause zurückzukehren..

Aber Eva und Susi wollten sich damit nicht zufrieden geben.

„Sind Sie öfter hier oder dürfen wir die beiden mal besuchen?“ fragte Susi den Mann, der sich gerade auf den Rückweg machen wollte.

„Ja klar könnt ihr die beiden besuchen, die sind nicht alleine, wir haben noch viel mehr Tiere! Wenn ihr Lust habt, könnt ihr euch bei uns das Taschengeld etwas aufbessern und bei den vielen Arbeiten rund ums Haus mithelfen.“

„Meinen Sie das wirklich ernst oder sagen Sie das nur so?“

„Kommt doch einfach mit und schaut es euch an. Dann könnt ihr selbst entscheiden, ob das etwas für euch ist. Nicht jeder räumt gern den Schmutz von Tieren weg. Ich bin übrigens Herr Hansmann.“

Voller Freude vergaßen die beiden ganz, dass sie eigentlich im Teich neben der Wiese schwimmen wollten.

„Na klar kommen wir mit! Wir haben Ferien und noch Zeit genug.“

Als die Hunde merkten, dass sie mitkamen, waren sie kaum zu bändigen und sprangen immer wieder vor ihren Füßen her.

„Die müssen dringend noch erzogen werden,“ meinte Herr Hansmann. „Passt, auf, dass ihr sie nicht versehentlich tretet. Ich weiß nicht, wie sie dann reagieren.

Es dauerte nicht lange, bis sie sich einem Hof näherten.

Eva hielt Susi etwas zurück.

„Sieht eigentlich aus wie ein normaler Bauernhof,“ flüsterte Eva Susi zu.

„Kann aber nicht sein,“ entgegnete die. „Dann würden die nicht mit den Hunden Gassi gehen“

„Stimmt, du hast Recht.“

„Schau mal, Eva, da vorne sind ganz viele Zwinger!“

„Was denn, Zwinger! Du weißt, was ich davon halte!“

„Leise! Denk doch mal nach, das muss doch einen Grund haben.“ , erwiderte Eva, und dann fragte sie den Mann:

„Ist das hier ein Tierheim?“

„Du hast es erfasst! Wir halten hier fast sechzig Hunde und dreißig Katzen. Die meisten sind in größeren Gehegen untergebracht, aber einige Hunde müssen wir in Zwingern halten, weil sie anders noch nicht klar kommen. Ich kann verstehen, dass euch das nicht gefällt, uns wäre es anders auch lieber, aber wir müssen die Tiere nehmen wie sie sind und die Wohnverhältnisse ihren Eigenarten anpassen. Schaut dort drüben!“ Er zeigte zu einem kleinen Gebäudekomplex.

„Dort ist die Quarantänestation. Da kommen alle neuen Tiere zunächst hin, bis sie untersucht und für gesund erklärt sind. Jede Woche einmal kommt ein Tierarzt und kontrolliert alle neuen Tiere und die anderen, soweit sie irgendwelche Auffälligkeiten zeigen.“

Eva und Susi staunten nicht schlecht. „Und die müssen alle versorgt werden?“

„Ja, seht ihr, die meisten bekommen regelmäßig Besuch von Leuten aus der Nachbarschaft, die eine Patenschaft übernommen haben. Die dürfen dann die Tiere auch ausführen. Das ist aber nur Erwachsenen vorbehalten. Ein paar Tiere, die sehr verhaltensauffällig sind und die ganz jungen, wie die beiden hier, gehen nur mit mir oder meiner Frau raus. Ihr könnt beim Füttern, Käfige reinigen und allen möglichen Kleinigkeiten helfen. Habt ihr Lust auf einen Rundgang?“

„Super gerne!“ riefen sie wie aus einem Munde.

„Zunächst müssen wir die zwei hier wieder zurück bringen, die brauchen ihren üblichen Ablauf.“

Also brachten sie die beiden Golden Retriever in ihr Gehege. Das gab erst einmal ein vielstimmiges Gebell zur Begrüßung.

„Am besten fangen wir gleich hier an: In diesem Gehege findet ihr nur mittelgroße Hunde, die sich miteinander vertragen. Einzelgänger und Beißer können hier nicht rein, ebenso wie zu kleine oder zu große Hunde. Sonst gibt es ungleiche Machtkämpfe mit unnötigen Blessuren.“

„Hier sind ja nur fünf Tiere drin,“ wunderte sich Susi.

„Ja, du hast Recht. Aber bedenke, das die Tiere genug Auslauf brauchen und wenn zu viele zusammen sind, verstärkt das die Rivalitäten. Wir können ja nur Rüden oder Weibchen zusammen in ein Gehege lassen. Sonst wäre hier der Teufel los.“

„Das kann ich mir vorstellen,“ meinte Eva.

Nach einer halben Stunde waren sie in der Quarantänestation angelangt.

„Hier drin ist zur Zeit nur eine Katze. Sie hat Katzenschnupfen, eine sehr ansteckende Krankheit. Deshalb dürft ihr da nicht hinein. Ihr steckt sonst möglicherweise andere Tiere an. Aber wenn die Arme erst einmal wieder gesund genug ist, kommt sie anschließend erst in ein Einzelgehege, und dann braucht sie jemanden, der sich richtig mit ihr beschäftigt. Das könntet ihr beide machen, aber immer nur einer und am Anfang nur mit erwachsener Begleitung. Ihr müsst erst lernen, mit den Tieren richtig umzugehen, damit sie später in ihrem neuen Zuhause wissen, was sie machen dürfen und was nicht. Das ist gerade bei den eigenwilligen Katzen nicht ganz leicht.“

„Super, wir lieben Katzen!“, rief Eva ganz euphorisch.

„Ja, ja, das Schöne kommt aber nicht an erster Stelle: Seht ihr, dreißig Katzen machen auch eine Menge Dreck. Und der muss jeden Tag aus den Gehegen entfernt werden. Wir haben hier Katzenklos und da Katzen sehr reinliche Tiere sind – zumindest die meisten – müssen die Klos mindestens einmal am Tag komplett gesäubert werden, sonst gehen die Tiere da nicht mehr rein. Und das heißt dann...“

„Noch mehr Arbeit!“, meinte Eva.

„Ich sehe, wir verstehen uns,“ schmunzelte Herr Hansmann.

„Wenn ihr hier helfen wollt, kommt bitte am Samstag, das ist schon übermorgen, zwischen zehn und zwölf mit euren Eltern hierher. Wir können dann die genauen Zeiten abstimmen, wann Ihr kommt. Darauf muss Verlass sein. Wir werden einen richtigen Vertrag aufsetzen, in dem eure Aufgaben und alles andere auch genau aufgeschrieben wird. Ist das für euch in Ordnung?“

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