David Wilde - Mister Tibpit

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Thomas Woolfe, ein ehemaliger kleiner Gangster verdient sein Geld nun als Privatdetektiv. Da langsam Thomas das Geld knapp wird und die Verlockungen in sein altes Leben abzurutschen immer größer werden scheint der geheimnisvolle Klient Mr. Cohen ein Glücksfall zu sein. Doch in welche Londoner Abgründe dieser Auftrag ihn führt, konnte sich nicht einmal ein Teufel ausmalen … Ein Privatdetektiv steht am Anfang seiner Reise in die Abgründe einer korrupten Gesellschaft, in der ein Menschenleben nicht den geringsten Wert mehr besitzt. Ein Mann auf der Jagd nach einer der Wahrheiten. «Mister Tipbit» ist der Auftakt zu einer neuen Krimireihe von Thomas Wilde, die er mit diesem absolut spannenden und grauenerregenden Thriller startet.
Der geheimnisvolle Mister Cohen engagiert den zwielichtigen Detektiv Thomas Woolfe um die Identität einiger Leichen die niemanden zu kümmern scheinen, bis sich ein Sun Reporter einmischt, die bei Umbauarbeiten im Hafenbecken Drei direkt vor der Dockland Hafenpolizei Wache gefunden wurden zu klären. Die Spur führt Thomas zu einem Serienkiller, der mit den Zeitungen kommuniziert und den Reportern Tipps gibt, wo man seine zu Tode gefolterten Opfer finden kann. Doch warum wirkt Mister Cohen so nervös, als er erfährt, dass eines der Opfer «des Häuters» ein Wachmann aus dem Jugendgefängnis Leicester war, gegen den sich die Beschwerden haushoch türmen. Der Häuter Mister Tipbit ein sadistischer Psychopath hat beschlossen das, wenn in ihm das Böse lebt, er damit auch gutes anstellen kann und er hat einen Plan. Thomas folgt seinen blutigen Fußstapfen durch das korrupte London der Dreißiger Jahre und merkt schnell Spielregeln gibt es nur noch unter Gangstern.

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Kapitel 3

Thomas Woolfe war lang und knochig, sein narbiges Gesicht ein hart gezeichnetes Abbild einer außer Kontrolle geratenen Biografie. Thomas war gut einen Meter fünfundachtzig groß 100 Kilo schwer er war vierzig Jahre alt und hatte den nachdenklichen Blick eines Greises. Die breiten knochigen Schultern verliehen seinem Körper ein kantiges zweidimensionales Aussehen. Er war ein harter Knochen dem das Leben nicht mehr vorgaukeln konnte es halte hinter der nächsten Kurve eine tolle Überraschung für ihn parat. Er sah aus als sei er bei der Geburt wie ein Stein aus seiner Mutter gefallen, mitten hinein in eine raue Gegend. Sein Kinn war gerundet und stark gebaut. Bei anderen zeugte ein solches Kinn gerne von Vitalität und Entschlusskraft, bei ihm galt es als Zeichen der Triebhaftigkeit seiner Klasse. Sein Kiefer war gezeichnet von seiner Vergangenheit, drei Brüche hatten sich als knöcherne Male, kleine Wölbungen unter vernarbter Haut auf der linken Seite angesammelt. Der erste Bruch wurde ihm mit einem Polizeiknüppel zugefügt, der Zweite von einem Fußtritt desselben Polizisten der andere von dem Ehemann einer Klientin der nicht begeistert davon war, dass Thomas Fotos seines Ehebruchs machte und auf ihn schoss. Die Kugel steckte immer noch in seinem Kiefer, war mit seinem Knochen eine Verbindung eingegangen die Thomas gerne als Vermählung von Blei mit Knochenbein bezeichnete. Seine braunen Augen, mit honiggelben Einsprengseln in der Iris, waren geschlitzt als starre er ständig in die Sonne. Man nannte ihn in gewissen Kreisen den Chinesen. Sein Haar war Straßenköterblond, eine unentschiedene Mischung aus Gelb und braun und zu lang. Er sah aus wie die Figur eines Schurken in einem der Pennyhefte, dabei war er ganz umgänglich, wenn man ihm nicht in die Quere kam. Dennoch schimmerte etwas Unberechenbares aus ihm heraus manche seiner Bewegungen waren einen Tick zu schnell manchmal flitzten seine Augen nach einer Geräuschquelle, die sich hinter ihm befand. Es war als sei er ein Mensch der gelernt hatte auf der Hut zu sein, als schlummere unter der Bildung, die er sich in verschiedenen Arbeiterbildungsklubs in Whitechapel und Soho angeeignet hatte, etwas Gewaltsames von großer Kraft. Etwas vor dem er selber Angst hatte. Er saß in seinem Büro und mangels Aufträgen, widmete er sich der Schönheitspflege. Nicht das er sich einbildete es nützte ihm etwas. Er drückte einen Pickel aus und starrte fasziniert dieser Eruption des kleinen Vulkans zu. Seine schiefe Nase leuchtete Rot. Er hatte angefangen sich dieser simplen Tätigkeit hinzugeben, und wenn sich nun sein Verstand einschaltete und ihn aus dieser Versenkung zu reißen, entdeckte er einen weiteren. Mitesser, einen Pickel, eine Hautunreinheit. Er verzog das Gesicht, drückte nun mit aller Kraft zu und fügte dem Pickel auf seiner Nase und sich selber einen dumpfen kneifenden Schmerz zu. Nach dieser Arbeit fischte er nach einem Brief, den er gestern ungelesen in den Papierkorb geworfen hatte. Rechnung erste Mahnung, Telefongesellschaft las er und donnerte den Brief zurück in den überquellenden Papierkorb, dessen Inhalt anstatt endlich entleert zu werden in den Papierbehälter getreten wurde. Der Papierkorb bestand aus Eisen und war innen schwarz verkohlt, die einfachste Art die Flut an Rechnungen und Mahnungen Herr zu werden war es den Inhalt, im Papierkorb zu verbrennen. An schlechten Monaten, wie diesen, roch sein Büro nicht nur nach Hunters Whisky und kaltem Zigarettenrauch, sondern auch als sei in der Nachbarschaft ein Brand ausgebrochen. An schlechten Monaten roch sein grauer Anzug sein Hemd sein Haar als sei er einer der viel beschäftigten Feuerwehrmänner der City. Thomas Büromöblierung bestand aus einem Schreibtisch, Sessel und Besucherstuhl. Ein Buchregal verriet sein Interesse an der Literatur von Charles Dickens. Vier Bilder hingen an den Wänden, die Dover und die Küste in lebhaften Farben darstellten, billiger Kitsch, der ihm gefiel. Bei seinem Lieblingsbild war die Farbe verblasst und seit Monaten nahm sich Thomas vor es zu einem Restaurator zu bringen, um es aufhübschen zu lassen. Ein gerahmtes Foto von einer Frau die er nicht kannte, dessen Gesicht ihn seltsam berührte stand auf seinem Schreibtisch. Zudem die Bücher Londoner Skizzen by Dickens und der Dickes junior Guide für Gentlemen durch London und seine Sehenswürdigkeiten. Ausgabe 1930. Irgendetwas davon würde er verkaufen müssen, oder er musste Hoffermen besser Franky fragen, ob er einen Mann brauchte, anders ging es nicht. Wenn er ehrlich bleiben wollte, musste er eben noch einmal ein krummes Ding drehen. Man hatte ihn gewarnt, Kumpels, die das Ganze hinter sich hatten, wusste es: Chinese, ehrlich sein lohnt sich nicht! Finanziell, moralisch ja aber finanziell ist Ehrlichkeit eine Katastrophe. Das war es auch, Sarah wartete bereits seit drei Wochen auf ihr Geld, der Vermieter wartete, die Elektrizität - und Telefongesellschaft warteten und niemand schien in diesem Monat in dieser Stadt ein Problem zu haben! Ein getürkter Raubüberfall, Einbruch irgend etwas Sauberes bei dem es nur Gewinner und keine Opfer gab. Seit einer Woche kreisten seine Gedanken um die Frage ob ein Abstecher in seine Vergangenheit seinen seit zwei Jahren eingehaltenen Vorsatz anständig zu sein, komplett zerstören würde ob eineinziges Mal nur um überhaupt anständig bleiben zu können nicht doch vertretbar sei. Die geriffelte Glastür zum Vorzimmer öffnete sich. »Da ist ein Kerl Boss, will Sie sehen!«, sagte eine junge Frau. Sie war hochgewachsen, ein schlankes sonnengebräuntes Mädchen, dessen dünnes schwarzes Wollkleid, das an der Taille mit einem breiten weißen Gürtel zusammengehalten wurde ihr am Körper klebte. Sie trug ein Kleid das darauf hindeutete Sarah Lewis habe anderes vor als den Freitag in dem schummrigen 35 Quadratmeter großen Büro in einem der anonymen Bürohäuser nahe der Fleet Street zu verbringen. Eine der heruntergekommenen Straßen nördlich der City benannt nach Thomas Carlyle dem Essayisten. Thomas hatte angefangen Carlyle zu lesen, schließlich war seine Straße nach ihm benannt und er wollte wissen wieso. Hinter dem Haus begann ein Stück Unkraut bewachsenes Ödland eine Abkürzung zu der U-Bahn-Station Fleet Street. Neben dem Klinkerstein verschönten Bürohaus standen mehrere abbruchreife bewohnte Häuser. Besiedelt von Menschen mit harten Augen und verhärmten Gesichtern. Sarah hatte Besseres zu tun, sie war jung, begehrenswert und wusste das und schaute demonstrativ auf ihre Armbanduhr. Er dachte, wenn sie ihn besser kannte, würde er sie fragen ob sie mit ihm eines Tages ausging, ins Kino oder so. »Ist gut Süße ich mache es schnell und dann kannst du nach Hause«, seine Stimme bekam einen weichen Klang als er mit ihr sprach. Thomas schob unauffällig den runden Kosmetikspiegel in die Schublade seines Schreibtisches. »Was ist los? Willst du früher weg, weil du eine Verabredung hast?«, seine Stimme klang fast beiläufig. Sie hob spöttisch die Augenbrauen. »Geht dich nichts an und ein Mister Cohen, will dich sprechen.« Thomas seufzte, »Cohen? Hoffentlich keiner dieser Deutschen aus dem Eastend?« Sarah drehte die Augen an die Decke. Sie erwartete eine langatmige Rede, ihr war Politik schrecklich egal. »Dieser Magerbart hat die verdammte Angewohnheit diejenigen die sein Scheißland verlassen müssen bis aufs Blut auszuplündern. Die haben kein Geld«, erklärte Thomas. Es wimmelte seit 1934 von Deutschen Professoren, Künstlern, Doktoren. Es war eine akademische Inflation unten im Eastend. Seit Magerbart die Macht bei den Hunnen übernommen hatte, war der IQ dieses plump aussehenden Volkes in atemberaubend kurzer Zeit rapide gesunken. Wenn Magerbart weiter machte, waren die Deutschen geistig ruckzuck zurück im Biedermeier und in den nächsten Jahren kratzten sie rein geistig an der Pforte zum Spätmittelalter, aber marschieren konnten sie, wie Soldaten aus dem nächsten Jahrtausend. Mal sehen, wann der Völkische Beobachter schrieb, Magerbart habe befohlen die Welt ist eine Scheibe. Thomas arbeitete nicht gerne für die neuen Deutschen, sie hatten wenig Geld und meistens ging es um das Finden von Verwandten. Wäre es nicht so abwegig hätte man denken können, Magerbart bringe die Juden um, er fand nie einen Verwandten. »Nein er sieht manierlich aus, kein Zottelbart und er spricht ausgezeichnet englisch und er scheint Geld zu haben«, erklärte Sarah. »Geld? Hat er gesagt, wie er weiter heißt und was er will?« Sie sah ihn an als habe Thomas etwas dummes gefragt. »Mister Cohen will dich sprechen, das war alles!« Sie drehte sich um hob ihren kleinen Apfelbusen an. Thomas liebte es wenn sie das machte. »Geld ... Na gut schicke ihn rein, Süße!«, sagte er und setzte sein hartes Kundenlächeln auf. Ein Gesicht das es auf unnachahmliche Weise verstand auszudrücken, allein mit dem Betreten des kleinen Büros seien die Probleme des Klienten wie durch Zauberei verschwunden. Der Mann war groß gewachsen und trug einen erstklassigen Anzug und hatte das Gesicht eines Kirmesboxers. Wie alle Menschen, die Vertrautes an ungewohnter Stelle antreffen zog, er die Augenbraue überrascht hoch bei Thomas Woolfes Anblick. Mister Cohens knubblige Nase war so oft gebrochen, dass der Nasenknochen zu einem kleinen Höcker gewachsen war. Er war unrasiert und ein bläulich schimmernder Dreitagesbart erstreckte sich von Kinn über die Oberlippe über seinen Wangen den Hals hinab. Eine Narbe zog sich über der linken Augenbraue über die gesamte Stirn und verschwand in seinem silbergrauem Haar. Seine Jackettärmel waren hochgekrempelt und zeigten die Begeisterung des Gefängnisinsassen für Tätowierungen. Chelsea London, Annie, und God save the Queen, waren in seine blasse Haut gestochen. Seine Haut war Gelbgrau, wie es einzig der Aufenthalt im Gefängnis bewirken konnte. Thomas deutete mit seiner kräftigen Hand auf deren Finger die Buchstaben S.L. A. U. Tätowiert waren auf den stoffbespannten Stuhl vor seinem Schreibtisch. Cohen zog seinen Kamelhaarmantel aus und hängte ihn sanft über die Stuhllehne. »Sie haben eine heiße Puppe, als Vorzimmerdame«, sagte er freundlich und setzte sich. Er besaß die Nase eines Boxers doch die Figur eines Gewichthebers.

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