Bernat Fabre - Semana Santa

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Eigentlich …
war der Journalist Jan Castro an die Costa Brava gekommen, um seinen Frieden zu finden. Doch das ändert sich drastisch, als er der ebenso schönen wie geheimnisvollen ETA-Aussteigerin Montse begegnet und sie vor ihren Verfolgern in Sicherheit bringt. Danach überstürzen sich die Ereignis-se: zunächst kommen Jan und Montse einer mysteriösen Reihe von Todesfällen auf die Spur, die sich scheinbar stets zur Osterzeit ereignen. Die Spuren führen weit zurück bis zum Vorabend des 2. Weltkriegs und scheinen verstrickt zu sein mit einer alten Fehde zwischen zwei wohlhabenden katalonischen Familien. Bald stellen die beiden fest, dass auch heute noch Kräfte am Werk sind, die keine Mittel scheu-en, um die Vergangenheit ruhen zu lassen und sie müssen alles daran set-zen, das Rätsel zu lösen, um dem gnadenlosen Killer, der ihnen auf den Fersen ist, das Handwerk zu legen.

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„Mambas sind hier eigentlich eher selten.“

„Das weiß ich auch“, gab Doc bissig zurück, „deswegen scheidet das als Ursache wohl aus. Außerdem habe ich keine Bisswunden gefunden.“

„Sonst eine Idee?“

Der Arzt zuckte die Schultern. „Wenn ich eine Wette abgeben müsste dann würde ich am Ehesten auf eine schwere Vergiftung tippen. Dafür spricht auch, dass der Junge sich jetzt rasch erholt. Was immer den Schock ausgelöst hat, es wurde im Körper offenbar schnell metabolisiert und abgebaut.“

Irgendwie schien damit alles gesagt. Dani würde wieder gesund werden. Die Ursache blieb im Dunkel. Doc gab mir meine Kreditkarte wieder – das hatte ich schon völlig vergessen. Er erlaubte uns, einen kurzen Blick auf den Jungen zu werfen, der in der Intensivstation an zahlreichen Kabeln hing, die seine Lebenswerte auf verschiedenen Monitoren wiedergaben. Zur Sicherheit wurde er weiter künstlich beatmet, auch wenn – wie Doc meinte - dies eigentlich nicht erforderlich sei. Wer einmal sein Kind an einem Beatmungsgerät gesehen hat, weiß wie jämmerlich und deprimierend dies ist. Bevor wir wieder in Tränen ausbrechen konnten, schickte Dr. Sanchez uns nach Hause und verschrieb uns 24 Stunden Ruhe. Falls es zu Komplikationen kommen würde, gab ich ihm meine Handynummer. Damit schmiss er uns faktisch heraus. Ich war schon aus der Tür, als er kurz meinen Arm nahm.

„Wenn Dani nicht sofort Sauerstoff bekommen hätte, wäre der Junge gestorben, bevor er auf der Station gewesen wäre. Das war gute Arbeit, Jan.“

Ich nickte nur und stieg in den Hummer. Auch diese Fahrt verlief schweigend. Meine Lebensspanne war beinahe abgelaufen, aber auf den letzten Metern war es mir wohl noch gelungen, ein junges Leben zu retten. Wer weiß: vielleicht gibt es doch bei allem einen großen Plan.

ACHT

„Das ist der Semana-Santa Fluch.“

Wir saßen zusammen am Mittagstisch: Montse, ihre Großmutter, von der ich immerhin nun endlich erfahren hatte, dass sie Elena hieß, und ich. Wir aßen einen schmackhaften Eintopf mit Wildkaninchen und weißen Bohnen. Ich hatte das Gefühl, einen Kanaldeckel verspeist zu haben, aber die katalanische Küche ist für die Beschreibung „leicht und elegant“ nicht unbedingt bekannt. Montse schüttelte müde den Kopf.

„Das ist doch Unsinn, Abuela “, entgegnete sie sanft. „Niemand weiß bisher, warum Dani krank geworden ist und was ihm wirklich fehlt. Aber bestimmt hat ihn niemand verflucht und einen Semana Santa-Fluch gibt es erst recht nicht.“

„Ach nein?“ antwortete ihre Großmutter kurz angebunden. „Und was ist mit Concepción Muralta? Die ist vergangene Ostern gestorben. Ana Vargas, Esperanza Valdemosa – beide auch in der Semana Santa von uns gegangen.“

„Wie alt war deine Cousine Concepción? 91 oder 92? Ana Vargas war bestimmt auch schon weit über 80 und wenn ich mich nicht irre, dann ist Señora Valdemosa nicht zu Ostern, sondern zwei Wochen vorher gestorben. Großmutter, es waren alles alte Frauen und so leid es mir tut: alte Menschen sterben nun einmal plötzlich weg, wenn ihre Lebensuhr abgelaufen ist. Dazu braucht es keinen Fluch.“

„Lasst mich nicht dumm sterben“, versuchte ich mit einem zweifelhaft witzigen Wortspiel die Luft aus der lauter gewordenen Diskussion zu nehmen. „Worum geht es hier eigentlich?“

Während Elena mit grimmiger Miene die Teller abtrug, schenkte Montse mir noch etwas von dem staubtrockenen Rotwein ein, der aus einer der umliegenden Kooperativen stammte und wegen des hohen Anteils an Garnatxa-Trauben eine tiefe, granatapfelrote Farbe aufwies. Gar nicht schlecht mit einem zarten Anklang an Holunderbeeren und Ziegenpisse. Eine lobende Erwähnung im Guide Pinot erschien mir eher unwahrscheinlich. Montses Blick nahm den leicht abwesenden Eindruck an, den ich inzwischen schon gut zu kennen glaubte.

„Das Ganze ist eine Art Aberglaube“, meinte sie schließlich. „In den letzten Jahren sind ein paar alte Frauen aus unserem Dorf jeweils im Frühjahr gestoben. Daraus hat man jetzt einen Semana-Santa Fluch gemacht und eine ganze Reihe Einwohner glauben, der Tod käme jetzt immer zu Ostern ins Dorf, um eine arme Seele zu holen.“

„Ganz schon abgedreht.“

Montse zuckte mit den Schultern.

„Für Leute, die aus Barcelona kommen, ganz sicher. Aber hast Du schon einmal die Passionsspiele in Verges gesehen? Das ist nur ein paar Kilometer von hier entfernt, in der Baix Empodá. Dort hält der Tod auf einem Pferd Hof und seine skelettierten Helfer streunen zu Ostern in halber Kompaniestärke durch die Gassen. Trotzdem ist das Ganze natürlich verrückt.“

„Verrückt?“ Elena war unbemerkt aus der Küche zurückgekehrt und klatschte nun einen kleinen Stapel Zettel auf den Mittagtisch. „Hast Du wirklich verrückt gesagt? Ich bin vielleicht alt, aber hier oben noch ganz gut bei einander. Im Gegensatz zu Dir – kommst und gehst wie Du willst, verschwindest für ein Jahr ohne ein Wort und erwartest, dass Du hier jederzeit Deine Füße unter den Tisch stellen kannst.“

„Und Du solltest auf Dani aufpassen – und jetzt wäre er fast um Haaresbreite gestorben.“

In solchen Situationen weiß ich nie, was ich tun soll. Eingreifen und schlichten oder besser die Klappe halten und sich aus dem Staub machen. Die Psychoklempner bezeichnen so etwas wahrscheinlich als Übersprungsreaktion, aber ich hatte mir die Zettel genommen, die Doña Elena auf den Tisch geworfen hatte und begonnen, sie mir anzusehen. Es waren Anzeigen, wie sie hier in der Gegend in Geschäften ausgelegt oder an Laternenmasten getackert werden, wenn jemand seine letzte Reise angetreten hatte. Ich ging die Namen und Sterbedaten durch. Inzwischen war aus der hitzigen Diskussion ein lautstarker Streit geworden. Langsam gingen mir die beiden Frauen auf die Nerven.

„Montse: ich glaube das reicht. Was Ihr hier abbrennt, hilft niemandem. Der Junge wird wieder gesund werden und solange wir nicht wissen, was ihm wirklich fehlt, kann man auch niemandem einen Vorwurf machen. Außerdem hat Deine Großmutter nicht völlig Unrecht. Das Ganze mag zwar weit hergeholt sein, aber man kann nicht abstreiten, dass hier in den letzten drei Jahren immerhin sechs Frauen über 80 jeweils in der Zeit zwischen Ende Februar und Mitte April gestorben sind. Das kann natürlich auch reiner Zufall sein. Es kommt darauf an, ob es im Rest der Jahre in anderen Monaten ähnlich viele Todesfälle gegeben hat. Nur dann kann man vielleicht von einer statistischen Häufung sprechen, ich meine …“

„Señor Jan, auch wenn wir hier etwas abgeschieden leben, heißt das nicht, dass wir nicht rechnen können. Aber diese Frauen habe ich seit über 60 Jahren gekannt, bin mit ihnen zur Schule gegangen, wir haben unsere Kinder zur gleichen Zeit bekommen und unsere Männer zu Grabe getragen. Glauben Sie mir: auch wenn sie alt waren, hatten sie doch eine Gesundheit, um die sie junger Mann sie beneiden würden.“

Der Haken saß. Doña Elena konnte nicht ahnen, wie sehr sie gerade ein Vollbad in meinem privaten Fetttöpfchen genommen hatte. Entsprechend scharf war dann auch meine Antwort:

„Das mag sein, Señora, aber Tatsache ist, dass diese Frauen tot sind und es mir noch halbwegs gut geht. Außerdem gibt es zwei erhebliche Unterschiede: Dani ist keine alte Frau, sondern ein kleiner Junge und der Junge lebt, und das wird aller Voraussicht auch so bleiben.“

Damit war das Thema vom Tisch – allerdings nur für weniger als 24 Stunden.

NEUN

Über Jahrmillionen hatten der Wechsel von Eis- und Warmzeiten mit Hilfe der Kräfte der Erosion tiefe Täler in die Pyrenäen geschnitten, die heute von stillen Wäldern aus Latschenkiefern und Korkeichen bekleidet werden. Die Natur verströmte einen betörenden Duft, wie ihn nur der Frühling freisetzen kann – ein Abschied vom Winter und eine erste Vorahnung des kommenden heißen Sommers.

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