Paul Barsch - Paul Barsch erzählt

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"Paul Barsch hat zwar nur eine einfache Dorfschule besucht, aber doch für sein Dichtertum sehr instruktive Lektionen genossen, in Werkstätten, in Schänken und Spelunken, auf der Landstraße, in den Winkeln und Gassen kleinerer Städte, auf dem Lande, bei Schifferleuten, im Zigeunerlager, in kalten Scheuern und bei lustigen Festen hat er studier. (Paul Keller)
Wie waren und wie lebten die Menschen um 1870 in Schlesien und in Bayern.
Die Kindheit der damaligen Zeit. Wie gestaltete die Jugend ihr Leben damals.
"Die Mütter" die berühmte Dichtung von Paul Barsch.

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O, wie schwer das Glas war! Jetzt fühlte er es erst! Und wie ihn hungerte! Und die Leisten – die Leisten! Unter Arm konnte er sie nicht tragen, weil sie zu lang waren, und trug er sie quer, so musste er mitten auf der Straße gehen, wo der Weg am schlechtesten war. Zu diesem Unglück kam, dass er die Arme nicht frei bewegen konnte, weil er mit ihnen die Krächze gegen die Gefahr des Umkippens schützen musste, und weil ihm seine dünnen, durchlöcherten Handschuhe keinen Schutz gegen die böse Kälte gewährten. Die Lederriemen brannten ihn in die Schultern wie Feuer, und der Rücken tat ihm so weh, dass er weinen musste. Gern hätte er sich in den Schnee gesetzt und ein wenig ausgeruht, doch die Krächze machte ihm das Sitzen unmöglich. So tappte er weiter und weiter, und wen er glaubte, dass er jetzt hinfallen und sterben werde, nahm er sich fest vor, die Qual noch drei oder vier Straßenbäume weit zu ertragen. War dieses vorgesteckte Ziel erreicht, so stellte er die Leisten an den Baum, rieb sich die erstarrten Hände, rückte an der Krächze, als ob es ihm möglich gewesen wäre, die brennende Qual in den Schultern und auf dem Rücken zu mildern, machte Versuche, zu rasten, und sah sich dabei vergeblich nach Rettung um. Dann erinnerte er sich an die strengen Worte des Vaters: „Dass du mir ja beizeiten da bist! Renn, soviel du rennen kannst!“ – und er beugte sich vornüber, nahm seine Leisten und tappte weiter.

Immer schneidender blies der Wind, immer dichter wirbelten die Flocken, immer mehr gelangte der kleine Sendbote zu der Überzeugung, dass er den weiten Weg nicht ermachen, dass er unterwegs umkommen werde. Manchmal kamen Leute des Weges, doch sie erbarmten sich seiner nicht. Sie gingen vorüber, ohne sich um ihn und seinen Jammer zu kümmern. Keiner nahm ihm die Goldleisten ab, keiner hob die Krächze einen Augenblick lang empor, auf dass er die Riemen an andere Stellen der Schultern hätte rücken können, und keiner bedauerte ihn.

Eine Frau war so hartherzig, ihm zuzurufen: „Junge, die Scheiben sind ja alle entzwei!“

Er wusste nicht, ob das Ernst oder Scherz war. Schließlich aber sagte er sich, dass so grausam kein Mensch scherzen könne, und er glaubte, dass die Scheiben bei seinen Versuchen, sich an die Straßenbäume anzulehnen, zersprungen seien. Das verursachte ihm eine solche Furcht vor dem Zorne des Vaters, dass er sich nach dem Tode sehnte und die Frage erwog, wie er es anfangen müsse, wenn er sich das Leben nehmen wolle. Aber er schauderte vor diesem Gedanken zurück, da er an die ewige Strafe Gottes, an die Qualen der Hölle dachte und so gab er sich der Hoffnung hin, dass er unterwegs erfrieren werde.

So kam er von Baum zu Baum weiter, so erreichte er Dorf auf Dorf. Er wäre gewiss erfroren, wenn er nur hätte sitzen oder sich in den Schnee hinstrecken können! Der Glashändler hatte ihn an das Ungetüm festgeschnallt, und es gab für den unglücklichen kleinen Schlucker kein Entrinnen. Er konnte nur stehen und gehen. So ging er denn, trotz seiner furchbaren, seiner unerträglichen Schmerzen.

Der düstere Tag neigte sich dem Ende zu, als das Bübchen die Fluren der Heimat erreichte. Gedankenlos, mit dumpfen, abgestumpften Sinnen kroch es weiter, ohne Angst, ohne Tränen, ohne Klage . . . So hielt es am Heiligen Abend seinen Einzug in das Haus des Vaters.

„Wo hast du denn so lange gesteckt?“

Das Bübchen antwortete nicht.

„Was bringst du da für Leisten? Barmherziger Himmel, bringt der Kerl Leisten, die ich nicht gebrauchen kann! Hab ich dir nicht gesagt, wie die Leisten sein sollen? O, zum Verzweifeln, zum Verzweifeln!“

Das Bübchen hörte den wilden Ausbruch des Zornes, doch es fürchtete sich nicht und grämte sich nicht. Es sank, als ihm die Mutter die Krächze abgeschnallt hatte, nieder auf den Fußboden und verlor das Bewusstsein.

Der vordringliche Weihnachtsabend wird nicht müde, sein Geschichte zu erzählen.

„Weißt du noch, als du im Bette lagst, und als die Mutter dich streichelte und süße Worte zu dir redete? Und weißt du es, dass auch der Vater kam und dir sagte, dass dir das Christkind einen Tuschkasten gebracht habe? . . . O, du musst es wissen. Denn von jenem Tage her kam es, dass deine Schulterknochen herauswuchsen, dass dein Rücken krumm geworden ist. Weißt du noch, wie lieb der Vater am heiligen Feste war? Wie er an deinem Bette saß und dir Bilder zeigte? Und wie er sagte, dass er nicht dafür könne, weil die Mutter keine Zeit gehabt hätte, in die Stadt zu gehen?

Weißt du noch? . . .

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