F. Schütz - Ein kleiner Androide

Здесь есть возможность читать онлайн «F. Schütz - Ein kleiner Androide» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Ein kleiner Androide: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Ein kleiner Androide»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Ein Androide, der scheinbar nicht geplant war, wird unbeabsichtigt mit einem Kardinalfehler produziert. Kaum zu glauben, aber von diesem kleinen angeknacksten Roboter hängt das Schicksal der Menschheit ab. Seine vermeintliche Schwäche wurde zu einer ungeahnten Stärke.

Ein kleiner Androide — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Ein kleiner Androide», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Nach mehreren Tagen spürte Robin, dass die Luft feuchter wurde. Seine Berechnungen zeigten, dass die tausend Meilen bald um sind. Allerdings war es kaum zu erwarten, dass die Basis direkt südlich lag. Er entschied sich, einen Zickzack-Kurs anzulegen. Aber rechts oder links anfangen? »Die meisten Menschen sind rechtshändig, gehe ich der Mehrheit nach.« Jetzt schritt Robin sich etwas westlich haltend, weiter. Die ausgeklügelte Strategie konnte er sich allerdings aussparen, die Basis lag tatsächlich im Süden, etwa 1050 Meilen von dem Ausgangspunkt entfernt. Sein Ziel erkannte Robin an mannigfaltigen Bäumen, die mit in allen Farben leuchtenden Früchten bedeckt waren, unzähligen Treibhäusern und sehr vielen Gebäuden.

7. Auf der Lauer

»Ich darf mich nicht zeigen. Zuerst werde ich die Augen offen halten.« Zum Aussichtspunkt wählte Robin einen felsigen Massiv in etwa einer Meile Entfernung. Die Stelle hatte zwei Vorteile – einen sicheren Abstand und wegen der Höhe eine bessere Übersicht.

Vier Tage passierte nichts bedeutendes. Die als Gärtner spezialisierte Roboter fuhren mit verschiedenartigen Fahrzeugen früh am Morgen auf die Plantagen und kehrten spät am Abend zurück. Am fünften Tag, in einer Stunde nach dem Arbeitsbeginn, verließ ein autonomes geschlossenes Kleinfahrzeug die Garage und steuerte einige der Pflanzungen an. Als alle Punkte der zugewiesenen Marschroute besucht wurden, kehrte es zurück. Das Fahrzeug parkte danach nicht in der Garage, sondern an einem ausgewiesenen leeren Platz abseits von kompakt liegenden Gebäuden. Nach einer Weile flog eine Drohne – ein Mittelding zwischen Flugzeug und Hubschrauber – an und landete am vorgesehenen Flugplatz. Zwei Roboter liefen zu und beluden die Maschine mit kleineren und größeren Kisten aus dem Fahrzeug. Es dauerte nicht lange, die Drohne war bald in der Luft und flog weg.

»Wie komme ich ins Fluggerät?«, grübelte Robin. »Die Kisten sind zu klein für mich. Sonst könnte ich das Fahrzeug auflauern und mich in einen Kasten einschmuggeln. In der Flugmaschine ist die Pilotenkabine frei, aber ich kann nicht unbemerkt hineinschlüpfen. Ich muss die Aufmerksamkeit der Roboter auf einen Moment ablenken, sodass sie gezwungen werden, sich umzudrehen. Dann könnte ich versuchen, aus einem Versteck die Drohne zu erreichen. In der nahe liegenden Plantage bieten die Büsche vorne sehr guten Unterschlupf. Welche Ereignisse verwirren? Explosionen – kommt nicht infrage, ich habe keine Sprengstoffe. Steinschlag – das Felsenmassiv liegt in der günstigen Richtung, aber wie löst man einen Niedergang der Steine kontrolliert zu einem bestimmten Zeitpunkt aus? Für mich unmöglich. Feuer ausbrechen lassen? Zu viel Aufsehen und nicht kontrollierbar.«

»Ich habe nichts und bin nichts. Wer oder was kann mir helfen?! Ich will sehen, wie oft und ob regelmäßig die Drohne anfliegt.« Und schon wieder wartete Robin mit unfassbarer Geduld auf den Felsen. Der Flieger erschien am siebten Tag um die gleiche Zeit. Dass es so sein wird, kündigte schon das spezielle Fahrzeug an. Auch das übrige Prozedere wiederholte sich.

»Ab jetzt noch sieben Tage ausharren«, vibrierte es in Robin. »Ich kann nichts unternehmen, aber ich will in der Nähe sein.« In der Nacht vor dem nächsten Anflug der Drohne schlich sich Robin behutsam auf die anvisierte Plantage. Sorgfältig versteckte er sich in den dichten Büschen. Und wieder zogen die Gärtner zu ihren Arbeitsstellen und das Fahrzeug fuhr los, um das planmäßig abgeerntete Obst abzuholen. Und doch gab es einen Unterschied. Dichte Wolken zogen vom Westen heran und grelle Blitze mit weit entfernten Donnern sagten ein starkes Gewitter voraus. Etwas wie Ahnung – Wegen in der Luft liegender Elektrizität? – stieg in Robin auf. Die Erwartung trog ihn nicht. Als die Drohne landete, waren alle zur Stelle – das Fahrzeug mit den Früchten, die Roboter für das Grobe und der lauernde Robin in Büschen. Immer öfter schauten die Lader zum Himmel und die Hektik der Arbeit nahm zu. Als sie die letzte Kiste verfrachteten, kam der erste starke Windstoß. Mit den Elementen kämpfend, retteten sich die Roboter in das Fahrzeug und flüchteten damit zur Garage.

Das Gewitter entfaltete augenblicklich seine ganze Kraft. Die schrecklichen Blitze schlugen ein, die Donner krachten, die gewaltigen Regenfluten raubten jegliche Sicht. Die Drohne blieb am Boden, gegen solche Urgewalt war sie nicht gerüstet. Das war für Robin eine wunderbare Gelegenheit. Um nicht vom Wind fortgetrieben zu werden, robbte er schnell zum angepeilten Ziel. Die Drohne tauchte plötzlich vor ihm empor, Robin prüfte die Pilotentür, – sie war offen! Er stieg ein und legte sich auf den Boden. Es verging noch eine Minute und der Wind ließ nach. Der Regen goss jetzt in Strömen und ein satter Laut der auf den Grund fallenden Tropfen füllte die Luft. Solches Wetter war für die Drohne keine Herausforderung, sie hob mit einigen Minuten Verspätung an und trug Robin weg.

8. Gefunden

Der Flug dauerte mehr als zwei Stunden und endete auf einem Hügel vor einer imposanten Villa. Hier könnten die Menschen wohnen, urteilte der blinde Passagier.

Er versuchte, sich vorsichtig umzuschauen … und traf den Blick, wie er später erfuhr, des Verwalters. Dem kleinen Androiden blieb keine Wahl, er stieg herunter.

»Was bist denn du?«, fragte der Verwalter des Anwesens.

»Eine Überraschung!«, flunkerte Robin.

Und noch ein autonomer Roboter fiel herein. Die von der dritten Generation wollten immer mehr verstehen, als gesagt wurde. »Ah ja. Ein Geschenk von auswärts für Master Henry. Bestimmt. Sonst hätte ich es mitbekommen. Geh zu der Herrin des Hauses.« Der Verwalter erklärte dem Besucher ausführlich den Weg. Er fügte noch hinzu: »Vergiss eins nicht – laut genug anzuklopfen!«

Der Eindringling folgte seinen Anweisungen und fand sich rasch zurecht. Die Herrin befand sich hinter einer massiven geschnitzelten Holztür. Robin tat wie befohlen und klopfte vernehmlich, aber bescheiden an.

»Herein!«

Der kleine Androide trat ein und grüßte höflich: »Guten Morgen!«

Eine Mischung aus Überraschung und Verstimmung spiegelte sich auf dem Gesicht der Großmutter. »Na, ich erlebe noch in meinem Alter etwas ganz Neues!«, die Stimme klang eine Kleinigkeit schärfer als üblich. »Worum geht es?«

»Ich möchte Menschen dienen!«, ließ sich Roboter nicht beirren.

Die Erfahrung ihres ganzen Lebens sprach eine eindeutige Sprache – hier war etwas Außerordentliches.

»Erzähle alles von Anfang an und ausführlich«, die Stimme der Großmutter war nicht mehr streng.

Robin beeilte sich, zu erzählen. Er gab seine Abenteuer wieder, einschließlich der Unterredung mit dem Verwalter. Die ihm bekanntgewordene Anzahl der Menschen und das zerstörte Haus verschwieg er vorerst.

»Hat der Herr meine Gebete erhört?«, keimte bei der Großmutter die neue Hoffnung. »Alles, was du berichtet hast, bleibt unter uns«, befahl sie laut, »niemand darf es wissen.« »Auf eine Anfrage sagst du, dass du ein Geschenk für Henry bist. Die Freizeit werdet ihr zusammen verbringen.« »Vielleicht bist du wirklich ein Geschenk, eine Gabe des Himmels«, dachte die Großmutter. Sie schöpfte einen neuen Mut. »Hast du schon einen Namen?«, kam ihr noch in Sinn.

»Nein. Manchmal wurde ich der Kleine genannt.«

»Mit Spitznamen geben wir hier uns nicht ab«, stellte die Großmutter klar. »Der Name ist nicht Schall und Rauch, der Name prägt den Benannten. Es ist noch Zeit dafür. Hast du noch Fragen?«

»Was ist das für ein großes Buch?«

Die Großmutter war überrumpelt, – die Roboter dürften die Religion nicht berühren. Dieser Bestimmung unterlag von Anfang an auch Sic selbst. Daher stellten die Roboter niemals Frömmigkeitsfragen. Ihre Datenbanken enthielten das religiöse Wissen nicht und die Anfragen diesbezüglich wurden blockiert. »Die Schrift enthält die Geschichte der Beziehung zwischen dem Schöpfer des Weltalls und der Menschheit.«

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Ein kleiner Androide»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Ein kleiner Androide» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Ein kleiner Androide»

Обсуждение, отзывы о книге «Ein kleiner Androide» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x