F. Schütz - Ein kleiner Androide

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Ein Androide, der scheinbar nicht geplant war, wird unbeabsichtigt mit einem Kardinalfehler produziert. Kaum zu glauben, aber von diesem kleinen angeknacksten Roboter hängt das Schicksal der Menschheit ab. Seine vermeintliche Schwäche wurde zu einer ungeahnten Stärke.

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Seit längeren Zeit lief die Produktion auf der Roboterfabrik auf der Sparflamme. Die Roboter drehten Däumchen und quatschten miteinander.

Heute wurde es zwei von ihnen zum Verhängnis. Als sie in einem Durchgang stoppten und einer noch den Werkzeugkasten beiseitestellte, blieb für den vorbeigehenden Supervisor wenig Platz. Der Aufseher schleuderte solche verbalen Konstruktionen, dass die zwei Schuldigen nur zuckten. Endete er mit: »Ihr, zwei verrostete Blechdosen, marsch zum Lager der alten Ersatzteile!« »Macht in der Halle alles blitzeblank. Wenn ich danach nur ein Stäubchen finde, werdet ihr in meinem Beisein jeden Zentimeter mit einem Taschentuch abputzen.« Die Roboter bestanden vorwiegend aus verschiedenen Kunststoffen. Also Blechdosen waren sie keinesfalls. Aber der ungerechte Vergleich saß. Schäumend vor Wut, die nur gespielt sein könnte, begaben sich die beiden zu ihrem vorläufigen Arbeitsplatz.

Nach einer angestrengten Arbeit kam ein Roboter zu den alten Entwicklungsständen. Als er alles ausräumte, holte er noch aus der hintersten dunklen Ecke einen Roboterrohling mit viel kleineren Abmessungen als üblich. Da er keinen Platz mehr fand, legte er den Rohling auf das stehende Förderband und machte sich mit Staubsaugen vertraut. In dieser Zeit drang der zweite Roboter zu einer noch dunkleren Ecke vor. »Es ist nichts zu sehen«, brummte er und kämpfte sich zum Schaltbrett durch. Er suchte den Schalter für die zusätzliche Beleuchtung nach der Beschriftung aus und betätigte ihn. Es passierte nichts. »Was für eine Schlamperei, die Beschriftungen stimmen nicht!«, rief er mürrisch. Die einfachste Lösung wäre, alle nach unten gedrückte Schalter der Reihe nach hochzuziehen. Das war schon ein Plan! In einer gehobenen Stimmung zog er den ersten Schalter hoch und wartete die Reaktion ab. Nach ein paar missglückten Versuchen wurde das Gewünschte erreicht, – die Zusatzbeleuchtung ging an. Mit sich zufrieden, sagte er abschätzig: »Blechdose?!« »Selbst Blechdose!« Die Spielerei mit den Schaltern hatte aber einen übersehenen Nebeneffekt. Das Förderband bewegte sich geräuschlos und schaffte in dieser kurzen Zeit, den Rohling in die Produktion auszuliefern.

Der Formling wurde an verschiedenen Stellen brav bestückt und nahm nach und nach die Ausgestaltung eines richtigen Roboters an. Endlich wurde das Arbeitsstück zu der krönenden Operation transportiert.

Der in der dunklen Ecke vergessene Rohling aus der grauen Vorzeit war ein Experimentalmodell eines Kinderroboters. Durch die geringe Statur sollte den Kleinen der leichtere Zugang zu den Androiden ermöglicht werden. Daraus folgte, dass das Elektronenhirn etwas zierlicher ausfallen müsste. Aber das bescheidenste zur Verfügung stehende Gehirn passte eine Winzigkeit nicht. Macht solcher Umstand irgendwelche Schwierigkeiten einem autonomen Roboter? Niemals! Ein wenig Druck, die Platine biegt sich und rastet mit einem Klickgeräusch ein. Allerdings hat der Klicklaut den Knacklaut übertönt. Was nützt jetzt die zweifache Ausführung der Antennen, wenn die Verbindung zwischen Antennenblock und Elektronenhirn fehlt? Der Roboter am Fließband kümmert sich um solche Sache gar nicht, er weiß, dass bei abschließenden Untersuchungen am Prüfstand alles von A bis Z durchgetestet wird.

Die uns schon bekannten Strafversetzten wurden endlich mit ihrer Arbeit fertig und einer holte gerade ein Elektrofahrzeug, um den aussortierten Schrott wegzubringen, ab. Ob in der rosigen Stimmung wegen nahender Befreiung oder aus einem anderen Grunde achtete er nicht besonders auf die Werkstraße. Dies wäre aber geboten, da das Fahrzeug sehr flott war und der bestrafte Roboter gerne den Beschleuniger nutzte. So übersah er ein nicht am rechten Platz befindliches quadratisches Stahlstück, fuhr darauf, verlor vor Überraschung die Gewalt über das Gefährt und krachte ins Förderband. Als der Roboterrettungsdienst anrückte, fand man alles schön durcheinander gemischt. »So«, sagte der Leiter des Einsatzes nach der Prüfung, »der Fahrer ist nicht ansprechbar.« »Wir bringen ihn in die Reparatur!«

»Es gibt nur ein Unfallopfer«, urteilte voreilig ein Rettungsroboter.

Ein Kollege von ihm krabbelte auf die andere Seite des Förderbandes. Von jenem Ort rief er plötzlich begeistert: »Da ist noch ein Verunglückter!« »Wahrscheinlich Beifahrer. Wurde sehr weit katapultiert!«

Der zuletzt Gefundene wurde sorgfältig aus Trümmern geborgen und zur Untersuchung hingelegt. Der Leiter beschaute den neuen Fund äußerst aufmerksam. Er meinte: »Sieht aber heil aus!« Und nach einer kurzen weiteren Prüfung: »Er ist einfach ausgeschaltet!« »Ein sehr seltener Fall.«

Klick. Der kleine Androide, – einen Namen braucht er auf jeden Fall, wie wäre es mit Robin? – erblickte zum ersten Mal die Welt.

3. Der kleine Androide erwacht

»Hör mal, Kleiner!«, sprach der Einsatzleiter. »Dein Kollege kommt in die Reparatur. Nach solcher Erschütterung ist für dich heute auch Schluss. Geh auf deine Basis.«

Robin nickte gehorsam und entfernte sich. Er wusste aber nicht, wohin er gehörte. Er verstand mehr als ein neugeborenes Kind, hatte jedoch keine Erfahrungen.

Folgendes wurde bei Inbetriebnahme eines Roboters vorgesehen. Beim ersten Einschalten sendet das Elektronenhirn eine individuelle Nummer über das drahtlose Netzwerk an den verbundenen Sic. Der Superrechner identifiziert den Roboter und ordnet ihn einem Entwurf zu. Dementsprechend wird dann das Hirn umprogrammiert und mit bestimmten Kenntnissen und Fähigkeiten ausgestattet. Diese könnten auch beliebig nachgerüstet oder abgerüstet werden, die Kontrolle war umfassend und noch wichtiger, permanent. Die Roboter fungierten als multiple verlängerte Arme des Superrechners, sobald dies aus seiner Sicht notwendig war oder die Umstände begünstigten. In regulären Abständen wurden sie vorsorglich auf den letzten zugewiesenen Stand gebracht und vergaßen so alles Persönliche. Eine Ausnahme gab es für die Roboter, die mit den Menschen kommunizierten. Ihre persönliche Erinnerungen wurden nicht angetastet, solange noch alle Personen lebten, die mit ihnen zu tun hatten. Solche Roboter wurden nur nachgerüstet.

Robin durchlief die geschilderte Phase nicht, da die Verbindung zum Sic gekappt war. Eine Kette der Ereignisse brachte einen ersten Androiden der dritten Generation hervor, dem wirklich eine unabhängige Entwicklung bevorstand. Zwei wichtige Eigenschaften besaß jedoch der Debütant von der Stunde Null an. Er konnte sich in einer entwickelten Sprache verständigen und hatte eine ihm innewohnende Ehrfurcht vor und Vertrauen zu den Menschen. Jetzt durfte Robin lernen und sich frei entfalten.

»Ich weiß nicht, wer ich bin. Ich kenne mich hier nicht aus. Ich bin manchem bekannt und die anderen haben Anforderungen an mich. Ihr Erscheinungsbild ist meinem gleich. Sie sind nicht Menschen. Ich bin kein Menschenkind. Ich soll Menschheit dienen. Ich gehe weg und suche Menschen.«

4. Die Suche beginnt

Die Fabrik war riesig. Die Hallen – von klein bis gigantisch – liefen nacheinander schier in die Unendlichkeit. Die Werkstraße war leer, nur in den Räumen sah Robin hin und wieder einige Roboter, die sich an der Produktion der unterschiedlichsten Güter beteiligten. Aber der Ausreißer mochte niemand nach dem Weg fragen. Er realisierte, dass dies seinen Zielen zuwiderlief. Nachdem Robin einige Hallen passierte, begriff er, dass der Ausgang so nicht zu erreichen wäre. Er stoppte und schaute sich um. Etwas vorne erkannte er einen größeren Raum, der mit Tageslicht beleuchtet war. Als Robin herankam, warf er einen Blick nach oben. Das Licht fiel durch das transparente Dach ein. Die gute Beleuchtung ließ ihn auf den ersten Blick eine mit Ringen geschützte eiserne Leiter erkennen, die an einer Wand angebracht war. Eine Weile musste der Roboter krabbeln, bis er ans Dach stieß. Die Luke war nicht verschlossen, ohne Mühe stieg Robin aufs Flachdach. Jetzt hatte er viel bessere Übersicht. Gleich erkannte Robin die sternartige Form des Komplexes, er befand sich auf einem Strang. Er lief bis zu Ende des Stranges und entdeckte noch eine geschützte Leiter. Der Abstieg ging langsamer, aber alles endet irgendwann. Der entlaufene Robin war unten und draußen – ein Etappensieg!

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