Desirée Marten - Lover gesucht
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Der Sprung vom behüteten Hausfrauendasein ins «wahre» Leben birgt für die naive Inka so manche Überraschung …
Liebesroman*
*Zusatzstoffe:
1: Humor 2: Erotik
*Allergene:
A: Untreue B: Unehrlichkeit
Kann Spuren von Naivität und Dramatik enthalten
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Ich nickte und zog freudlos die Mundwinkel nach oben. „Stimmt, aber macht euch bitte keine Sorgen, das wird schon wieder. So und jetzt sagt Papa noch Gute Nacht und dann ab ins Kuschel.“
Als die Kleinen im Bett lagen und Johanna in ihrem Zimmer las und Musik hörte, spülte ich in der Küche nachdenklich das Geschirr. Es belastete mich sehr, dass die Mädchen so viel von unserer Krise mitbekamen. Das hatten sie nicht verdient. Es müsste eine Kinder-Krisen-Kur geben, für Familien, bei denen die Eltern gerade Stress miteinander hatten. Aber solange wie das bei uns schon ging, so lange konnte man kein Kind wegschicken. Außerdem gehörten Krisen zum Leben dazu, redete ich mir ein. Ich konnte sie nicht vor allem beschützen. Obwohl ich das so gern getan hätte. Ich verhielt mich oft wie eine Glucke, nicht nur in dieser Beziehung.
Später setzte ich mich zu Peter, der sich im Wohnzimmer mit gerunzelter Stirn die Nachrichten ansah.
„Ich möchte unbedingt ein eigenes Zimmer, wo ich zeichnen kann und meine persönlichen Sachen auch mal liegen lassen kann, ohne dass die Kinder alles durcheinanderbringen“, fiel ich mit der Tür ins Haus. Ich traute mich nicht ihn dabei anzusehen, sondern blickte in den Fernseher, ohne etwas zu registrieren.
Peter schnaubte. „Ich habe auch kein eigenes Zimmer.“
„Du vergisst wohl dein Büro. Zwar spielen die Mädchen hin und wieder am PC, aber sonst ist es dein Zimmer.“ Peter schwieg und stellte provokativ den Ton des Fernsehers lauter.
Gekränkt eilte hinaus und knallte die Tür hinter mir zu. Mein Herz hämmerte und Tränen stiegen mir in die Augen, als ich mich zu Mira ins Zimmer legte. So eine taube Nuss! (Im wahrsten Sinne des Wortes.) Also musste ich weiterhin dort zeichnen, schreiben oder telefonieren, wo ich mich ungestört fühlte und auch wenn es im Bad auf dem Fußboden sein musste. — Ein unmöglicher Zustand … obwohl, im Sommer war es angenehm kühl.
Täglich kontrollierte ich den Briefkasten, denn die sechs Briefe konnten ja nicht alles gewesen sein. Fünf Tage nach der ersten Post kamen zwei dicke Umschläge an. Insgesamt dreißig Zuschriften! Die interessanten hob ich auf, die anderen zerriss ich gründlich, warf sie draußen in die Restmülltonne und schüttete sorgfältig Müll darüber.
Brief Nr. 7:
Hallo und guten Tag, ich, Anfang 40, Akad., 1,80 m, blond, blaue Augen, sportlich schlank, nett und sympathisch, bin sehr neugierig auf Dich geworden und würde mich freuen, von Dir zu hören. Vielleicht über ein erstes Telefongespräch? Bis bald?
Kurz und knapp. Das hörte sich doch schon ganz sympathisch an und es gab nichts zu meckern. Keine abstoßenden Anzüglichkeiten, das sprach für Niveau, vielleicht würde ich mich bei ihm melden. Leider war auch hier kein Foto dabei.
Brief Nr. 8:
Hallo, unausgefüllte Ehefrau, wer Dir schreibt, ist eine 36-Jährige, die die gleiche Erfahrung gemacht hat. Ich habe jahrelang fast immer die Initiative ergreifen müssen. Irgendwann war mir das Ganze zu blöd, obwohl es für meinen Mann voll okay war. Ich habe dann einfach mal abgewartet, ob er anfängt. Vergeblich. Ich habe mich als Frau nicht mehr attraktiv gefühlt. Erst nachdem ich ihm drohte fremdzugehen, hat er sich bemüht. Das hat ein paar Monate geholfen.
Wenn ich jetzt Lust habe, schicke ich ihm eine versaute SMS. Das funktioniert! Er hat Zeit, sich darauf einzustellen, und bekommt Lust. Eine zweite Möglichkeit wäre, sich einen Lover zuzulegen. Nicht, um ihm eins auszuwischen, sondern nur, um Dein Selbstbewusstsein wieder zu stärken. Du wirkst anziehender und hast wieder Ausstrahlung, das wirkt auch. Ist natürlich viel gefährlicher. Ich würde mich freuen, wenn Du mir schreiben würdest, ob es funktioniert hat.
Ich begeisterte mich über den weiblichen Tipp, also erging es anderen Frauen — wie vermutet — auch so, aber ich glaubte nicht daran, dass es bei Peter noch etwas nützen würde. Ich hatte es schon zu oft versucht und war jedes Mal abgewiesen worden. Außerdem hatte ich Hemmungen ihm versaute SMS zu schicken.
Brief Nr. 9:
Hallo, du Arme, wie kann Dein Mann nur so ignorant sein? Bei so einer attraktiven Frau ... Meine Tipps: Lass Dich scheiden! Geht nicht, denkst Du, mein Mann verdient das Geld. Verführe ihn mit heißen Dessous! Geht nicht, denkst Du, das bemerkt er überhaupt nicht. Suche Dir einen Liebhaber! Geht nicht, denkst Du, der bringt mich nur in Schwierigkeiten. Tu es mit Deiner Freundin! Geht nicht, denkst Du, sie steht nicht auf Frauen. Mach es Dir selbst, geht schon, denkst Du, aber dann ist nur der Körper befriedigt und nicht die Seele. Wir beide treffen uns mal! Geht, denkst Du und greifst zum Telefon. Viele liebe Grüße und viel Spaß mit deinen Antwortbriefen.
Ich musste lachen, sehr originell. Dieser Schreiber hatte bestimmt viel Humor und somit schon mal Pluspunkte. Ich legte seinen handgeschriebenen Brief auf den Stapel, bei denen ich mich eventuell melden wollte, hielt inne, nahm das Blatt wieder in die Hand und ging zum Telefon. Warum nicht gleich Nägel mit Köpfen machen? Wahrscheinlich war er tagsüber nicht zu erreichen, aber vielleicht hatte er einen Anrufbeantworter und ich könnte seine Stimme hören.
Als ich seine Nummer wählte, schlug mein Herz hart gegen die Rippen. Die Bandstimme hörte sich älter an, als ich mir erhofft hatte, und nicht sonderlich sympathisch. Da kein Alter im Brief stand, war der Fall für mich schon erledigt, denn ich wollte — wenn überhaupt — einen sportlichen Lover um die Dreißig.
Ich ging zurück ins Schlafzimmer und legte das Blatt auf den Stapel mit den uninteressanten Zuschriften.
Brief Nr. 10:
Hallo, Michelle, ich befinde mich in der gleichen Situation wie Du. Da meine Frau ebenfalls sehr gestresst ist, kommt der Rest zu kurz. Wie lange ist es bei Dir her, dass Du von Deinem Mann verwöhnt wurdest? Wenn ich verwöhnen sage, meine ich so richtig ausdauernden, hingebungsvollen Sex mit einem langen, ausgiebigen Vorspiel. Ich bin sehr ausdauernd mit der Zunge. Ich würde Deinen Körper mit meinen Händen, Lippen und der Zunge langsam erkunden und Dich so zum Höhepunkt bringen. Zu meiner Person: Ich bin 33 J., 180 cm groß, 75 kg schwer und habe eine sportliche Figur. Da ich verheiratet bin, kann ich Dir 100 % Diskretion und Gesundheit garantieren. Sollte Dich mein Brief angesprochen haben und falls Du Interesse an einem Treffen hast, kannst du Dich ja melden. Vielleicht bis bald. Jürgen
Eingehend betrachtete ich das Foto. Es zeigte einen jungen Mann, der in die Kamera lächelte. Ein brauner Lockenkopf umspielte sein sympathisches Gesicht, große Statur, modern gekleidet. — War er einen Versuch wert? Ich war mir noch nicht sicher, aber sein Schreiben sprach exakt das an, nach dem ich mich so sehr sehnte ...
Der Anfang vom Ende
Zwei Jahre zuvor
Peter und ich führten eine glückliche, gefühlvolle Ehe. Ein eingespieltes Team, er baute zielstrebig seine Karriere auf und ich managte die Hausarbeit, erzog die Kinder und zeichnete nebenbei Comics. Peters lustige Art brachte jede Menge Spaß. Wir stritten so gut wie nie und genossen regelmäßigen Sex — mindestens einmal die Woche. Unsere Ehe schien perfekt. Doch dann bekam die Harmonie den ersten Riss.
„Inka, du hast vergessen, die Setzlinge im Frühbeet zu gießen. Sie sind alle vertrocknet.“ Peter warf mir einen vorwurfsvollen Blick zu. Seine blauen Augen verengten sich.
Ich, in Leggings, Gesundheitssandalen und weitem T-Shirt, blitzte ihn an. „Entschuldige, aber ich habe gerade andere Probleme.“ So ein Stoffel, total unsensibel. Was interessierten mich jetzt die Setzlinge, wo gerade wieder ein Traum von mir geplatzt ist? Monatelang versuchten wir schon ein weiteres Kind zu bekommen, aber es wollte einfach nicht klappen. Bei den anderen drei war es ganz einfach gewesen: plop, plop, plop. Und nun ließ mein Körper mich einfach im Stich. Nicht nur die Bauchkrämpfe trieben mir Tränen in die Augen. Vielleicht wäre es ein Junge geworden. Energisch strich ich meine langen, mittelblonden Haare hinter die Ohren, verzwirbelte sie und band sie mit einem Gummi zusammen, da ich das Unkraut in der Hauseinfahrt dringend jäten musste. Ich hasste das, aber erhoffte mir dabei Ablenkung von meinen trüben Gedanken. Ich hatte mir noch ein weiteres Kind gewünscht, eines zum Genießen, da unsere drei Mädchen mit ihren fünf, sieben und elf Jahren, schon aus dem Gröbsten raus waren, und ich — unzufrieden mit meinem Hausfrauendasein — sehnte mich nach einer neuen Herausforderung. Langeweile kannte ich zwar nicht, denn ich hatte erdrückend viel Haus- und Gartenarbeit, aber es war eine Beschäftigung, die mir auf Dauer keine Befriedigung gab, besonders, weil ich keine Anerkennung dafür erhielt. Ein süßes Baby hätte Licht und Liebe in meinen Alltag gebracht und nun war wieder nichts. Ich legte die Hand auf meinen schmerzenden Unterleib. Mir ging‘s total beschissen und Peter dachte nur an die bescheuerten Salatpflanzen.
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