Dantse Dantse - DJOUDJOU - Blut-Organe

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"Wer bist du?"
"Ich bin Djoudjou, der Nfeu-Men, ich bin der Tote, der in dir lebt.
Ich musste sterben, damit du lebst. Jetzt musst du sterben, damit ich meine Ruhe finde."
Das tragische Ende eines Familienfluches eines ruhmreichen Clans
Dies ist die Geschichte der wohlhabendsten und einflussreichsten Familie Darmstadts, deren Oberhaupt sich das Leben nahm. Es ist die Geschichte seines erfolgreichen, aber unglücklichen Sohnes Johnny, der seit seiner Kindheit ein fremdes Organ, ein Herz, in sich trägt und dessen Frau ihn mit einem uncharmanten, türkischen Opa betrügt. Seit dem Betrug seiner Frau ist Johnny der Meinung, dass er die klagende und weinende Stimme eines kleinen Kindes in sich hört, und das macht ihn verrückt. Er ist sich sicher, dass er nicht halluziniert. Ist er psychisch krank, oder hört er wirklich die Stimme eines Kindes? Seine Suche nach dem Ursprung dieser Stimme führt ihn zu einem Psychotherapeuten und schließlich bis nach Kamerun. Auf dieser Reise stößt er auf unheimliche, tragische Wahrheiten über das fremde Herz, das er in sich trägt, und über ein angeblich ermordetes Kind, dem das Herz und andere Organe entwendet wurden. Ist es dieses Kind, das mit ihm spricht? Das Ende der Geschichte, die auf wahren Begebenheiten beruht, tut einfach weh… Dieser erschütternde Roman zeigt, wie das Streben der Menschen in den Industrieländern nach einem langen und gesunden Leben die Kriminalität und den brutalen Tod von Kindern in Afrika fördert. Der Organhandel hat in Afrika schlimmere Folgen als der Krieg. Der Organhandel fordert in Afrika mehrere Tausend Tote pro Jahr, somit vielleicht mehr als Terrorismus und Hungersnöte.
Mit dieser Geschichte gelingt es dem Autor, dem Leser auf bewegende Weise einen Teil der Wahrheit über den illegalen Organhandel aufzuzeigen.
"Vor 6 Jahren traf ich zufällig eine tieftraurige Frau in Kamerun, die mir ihre schmerzhafte Geschichte erzählte.

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* * *

Johnny muss zum Psychologen, er hört eine Stimme in sich – Das Unglück nimmt seinen Lauf

Es war am Anfang nur das Weinen eines Kindes. Es weinte unregelmäßig. Und dann irgendwann war das Kind fast ohne Pause da, so dass er kaum noch schlafen konnte. Das, zusammen mit der Affäre seiner Frau, machte ihn depressiv und fertig. Zum ersten Mal seit Jahren nachdem er das Haus der Eltern verlassen hatte, musste er sich wieder psychologisch helfen lassen.

Sein Psychologe versuchte, die Sache so sachlich und rational wie möglich zu erklären. Das Kind, das weinte, wäre er selbst, der einfach den Betrug seiner Frau und den Tod des Vaters nicht verkraften konnte.

Mehrere Psychologen wiederholten fast die gleiche Erklärung. Es wurde aber nicht besser. Er sammelte indessen immer mehr Beweise, dass seine Frau ihn betrog, aber es fehlte ihm der Mut sie zur Rede zu stellen. Er hatte Angst, dass sie ihn deswegen verlassen könnte, um zu ihrem Liebhaber zu gehen. Die Vorstellung, wieder eine wichtige Person in seinem Leben zu verlieren, machte ihm richtig Angst.

Als er dann entdeckte, mit wem seine Frau ihn betrog, wurde ihm alles zu viel. Er hatte einen Nervenzusammenbruch und musste stationär behandelt werden. Seine Ängste von früher kamen wieder, der Kampf gegen den Tod, damals auf dem Fußballplatz, der Tod seines Vaters, die Einsamkeit in der Kindheit, alle waren wieder da, und die harte Arbeit, die er über 15 Jahre an sich geleistet hatte, war wieder futsch. Und diese Stimme?

Diese Stimme in ihm war nicht still. Das Kind hatte aufgehört zu weinen, aber jetzt redete es ständig. Es redete in zwei Sprachen. Die eine kannte er gut und verstand sie, weil er selbst gut Französisch sprach, aber die zweite Sprache war ihm unbekannt.

Diese Stimmte übernahm langsam, aber stetig die Macht über ihn, und er wusste nicht, was er tun konnte. Er besuchte die besten Psychologen, sogar in Amerika, aber die Stimme war nicht zu stoppen. Alle Leute meinten, er sei psychisch krank, und hätte Wahnvorstellungen wegen seiner schwierigen Lebenssituation, und die Affäre seiner Frau wäre der Auslöser.

Aber er war sich sicher, dass es keine Einbildung war, es war keine Wahnvorstellung, keine Halluzination, er selbst war nicht krank, nicht verrückt. Diese Stimme existiert wirklich, sagte er immer.

Irgendwann fing das Kind wieder an zu weinen und erstmals drohte es richtig. Die meiste Zeit hatte es bis dahin in der unbekannten Sprache geredet, die er gar nicht so einfach wiedergeben konnte, aber nun sprach es häufiger Französisch: „Libérez moi, libérez moi“ oder „vous devez mourir, pour que je sois libérez“ und dann redete es wieder in der unverständlichen Sprache.

Als er das Dr. Helling, seinem Psychologen erzählte, entschied dieser sich, Dr. Camara zu Hilfe zu ziehen. Dr. Camara war Facharzt für Psychotherapie, ein bekannter Spezialist der Region und seine Praxis war in Frankfurt.

So kamen Johnny und Dr. Camara in Kontakt. Nach einem Telefonat vereinbarten sie einen Termin in seiner Praxis in Frankfurt.

Dr. Camara hatte ihm dabei gesagt, dass er die Sache mit seiner Frau auf den Tisch bringen sollte, um eine Belastung weniger zu haben, und danach würde man sehen, wie sich die Stimme veränderte. Er riet ihm auch, einen langen Sparziergang zu machen und sich Gedanken über seine Kindheit bis heute zu machen, damit sie beim nächsten Termin darüber reden könnten.

Obwohl er sehr darunter litt, hatte er seiner Frau bis dahin nichts gesagt und hatte den Psychologen verboten, ihr etwas davon zu erzählen. Jetzt ging kein Weg mehr daran vorbei. Er hatte gespürt, dass Dr. Camara ihm helfen könnte, er war der Einzig, der ihm das Gefühl gab, dass er verstanden wurde, dass er nicht verrückt sei.

Er spazierte schon seit fast einer Stunde durch den Wald hinter dem Vivarium von Darmstadt und erinnerte sich an alles, wie es der Therapeut geraten hatte. Er sollte eine Passé Revue machen, bevor sie sich am nächsten Tag wieder trafen.

Er ging sein Leben durch, von dem Moment, als er anfing als Kind Sachen bewusst wahrzunehmen bis zu dem Tag, als er den Schwangerschaftstest in seiner Mülltonne gefunden hatte. Der Tag, an dem die Stimme geboren wurde. Jetzt wollte er mit Lisa darüber reden, und er wollte nun wissen, wer der Liebhaber war.

Als er wieder zu Hause ankam, war Lisa da und wunderte sich, dass Johnny schon so früh nach Hause gekommen war.

„Ich habe dein Auto gesehen, aber du warst nicht da, wo warst du denn?“

„Du hättest mich anrufen können, wenn es dir so wichtig gewesen wäre, wo ich bin“, antwortete er.

„Das habe ich auch getan, aber dein Handy ist aus“, sagte sie.

Johnny nahm sein Handy aus der Tasche, und tatsächlich war es ausgeschaltet.

„Ich habe mir Sorgen gemacht.“

„Sorgen um mich oder um dich?“, fragte er leicht zornig.

„Was soll das, Jo?“

Sie liebte es, ihn Jo zu nennen, wie man ihn in seinem Freundeskreis nannte.

„Wie lange geht das schon, Lisa?“

Lisa war richtig überrascht. „Was, wie lange?“, fragte sie.

„Wer ist er?“

„Von was und wem sprichst du gerade, Jo?“

„Tu nicht so, als ob du nicht verstehst, was ich meine. Seit wann betrügst du mich?“, insistierte Johnny.

„Jo, ich weiß nicht, was mit dir los ist. Ich weiß, dass es dir nicht gut geht, aber mich als untreue Frau darzustellen ist respektlos. Du kennst meine Werte und meine Meinung zum Fremdgehen.“

Lisa war sich ihrer Sache sicher. Sie war sich sicher, dass Johnny sie nicht gesehen haben konnte. Sie hatte tolle Vorkehrungen getroffen und war kein offenes Risiko eingegangen. Als er das erste Mal misstrauisch geworden war, hatte sie sofort reagiert. Sie schrieben sich kaum noch SMS, und sie hatte ein anderes Mailkonto angemeldet, über das ihre Korrespondenz lief. Sie hatte sich nie bei Erkan aufgehalten, ohne dass die Mutter der kleinen Luna dabei gewesen wäre. Deswegen versuchte sie in die Offensive zu gehen, davon ausgehend, dass Jo wieder nur misstrauisch war und überhaupt keine Beweise in der Hand hatte.

„Jo, ich finde sehr beleidigend, was du hier über mich sagst. Ich verstehe, dass es dir nicht gutgeht. Ich verstehe, dass du überfordert bist. Dr. Helling sprach von Einbildungen und Wahnvorstellungen. Ich sage nicht, dass du welche hast, aber vielleicht…“

„Ha! Bitte hör mit dem Theater auf, Lisa. Du machst dich lächerlich, wenn du versuchst, dich wie eine reine Frau darzustellen. Wer hat hier wen respektlos behandelt? Wer geht fremd und verletzt den anderen?“, schimpfte Johnny.

„Ha, ich dich respektlos behandeln? Du warst doch derjenige, der mit dem Hausmädchen eine Affäre hatte. Und jetzt willst du die Sache umdrehen. Wen's juckt, der kratze sich!“, griff Lisa selbstbewusst an.

Jo fühlte sich kurz in die Defensiv gedrängt und rechtfertigte sein Verhalten von damals.

„Das ist schon lange her, und du wolltest nach der Geburt von Jonas nichts mehr mit mir zu tun haben. Diese Sache ist erledigt. Hatte mich entschuldigt. Nichts ist mehr passiert.“

„Okay, ich verzeihe dir, auch deine Vorwürfe jetzt. Du bist müde, und du solltest dich ausruhen. Ich betrüge dich nicht, Jo. Wir haben doch alles gut.“

„Lisa, das macht mich verrückt, weißt du“, Johnny setzte sich und fing an zu weinen. „Ja, das macht mich verrückt, zu wissen, dass du mich seit Monaten betrügst. Diese Stimme in mir ist erst entstanden, nachdem ich erfahren habe, dass du mich betrügst.“

„Wie? Hä, was heißt erfahren? Hast du mich jemals hier oder woanders mit einem Mann angetroffen?“, gab sie weiter die Unschuldige.

„Ich wollte dir einmal eine Überraschung machen, da du abgenommen hattest und sehr schön aussahst. Ich wusste aber deine neue Größe nicht und habe deswegen in deinem Schrank in einem deiner Röcke nach der neuen Größe schauen wollen. Da habe ich gesehen, dass du überall Kondome versteckt hast.“

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