Dieter Krampe - Blutiger Kampf ums Museumsdorf in Oberstdorf

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Blutiger Kampf ums Museumsdorf in Oberstdorf: краткое содержание, описание и аннотация

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Der pensionierte Hauptkommissar Robert Schibulsky konnte im ersten Teil der Trilogie mit dem ehemaligen Lehrer, der nun inkognito als Björn Ringhut für einen Berliner Pharma-Konzern arbeitet, zu Weihnachten in Oberstdorf drei Morde aufklären.
Nach einer Odyssee durch mehrere Kliniken, die alle nichts gegen den akuten MRSA-Befall an Roberts Hüfte tun konnten, verschlägt es Schibulsky zu Ostern wieder nach Oberstdorf.
Hier soll nun aus dem geplanten kleinen Museumsdorf doch ein großer Freizeitpark errichtet werden. Dieses Mal sind sich die Gesellschafter einig.
Aber die lukrative Konzession für das dortige Restaurant möchten mehrere Bewerber erhalten. Da ist Streit und Gewalt vorprogrammiert.
Zumal sich auch neue Erpresser für die Familie der Gräfin zu Hohenstein angesagt haben.

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Die letzten Sonnenstrahlen fluten von Westen her das einsame Tal; ein Steinadlerpaar zieht hoch oben seine Kreise, wahrscheinlich auf der Suche nach einem Abendschmaus.

Pächter Xaver Leitner feiert heute seinen 75. Geburtstag. Nach dem Tod seiner Frau Josefine im letzten Sommer ist die Gastwirtschaft leider ziemlich heruntergekommen. Die starke Hand seiner Frau führte die vier 450-Euro-Jobber am kurzen Zügel. Nun wurde das Personal immer phlegmatischer, der Service begann offensichtlich schlechter zu werden. Das vergangene Wintergeschäft sank um fast 35 %.

Dem alten Leitner schwindet zudem der Lebensmut, seine Kinder sind früh in die USA ausgewandert. Daher will er seine Pacht an den Verein der RECHTLER zurückgeben. Eine grundlegende Veränderung steht hier folglich in Kürze an. Wehmütig sitzt der Alte allein auf der Bank im Wintergarten und prostet sich mit einem halb gefüllten Weißweinglas selber zu.

Aus diesem Grund hat der provisorische neue Vorstandsvorsitzende der RECHTLER, Sägewerksbesitzer Ludwig Geiger aus Dietersberg, zu einem quasi geheimen Treffen ins Oytalhaus eingeladen. Von Seiten der RECHTLER sind der 61-jährige Landwirt Wilhelm Gruber aus Gerstruben und die nach der Ermordung des alten Vorsitzenden aufgerückte Kreszentia Schönauer, die Frau vom Förster aus Anatswald, anwesend. Die Delegation der Marktgemeinde Oberstdorf führt der Erste Bürgermeister Korbinian Einödhofer an. Dazu kommen seine Stellvertreter Pia Zorn-Teuffel und Wilhelm Hintertupfer.

Überraschend haben sich auch die Finanziers des Museum-Projektes angekündigt. Etwas verspätet fahren ein weißer Mercedes-AMG S63 und ein dunkelblauer Lexus NX 300h Hybrid mit der Aufschrift „Projektentwicklung PROFORMA“ vor. Aus dem ersten steigen Katharina Gräfin zu Hohenstein, ihr Bruder Ulrich Winterscheid und beider Justiziar und Anwalt Dr. Werner Brandenburg aus Lindau bzw. Friedrichshafen aus. Der Fahrer des SUV ist der Landschaftsplaner Kurt-Georg Freiwasser aus München, der aus dem Kofferraum des Lexus neben seinem Laptop noch einen Beamer zaubert.

Xaver Leitner hat kurzfristig den Raum mit dem großen, grün gefliesten Kachelofen herrichten lassen. Vor den Fenstern der gegenüberliegenden Wand ist sogar eine weiße Leinwand aufgestellt. Der Architekt schließt sogleich seinen Laptop und den Beamer ans Stromnetz an.

Nach dem allgemeinen Händeschütteln platzieren sich alle so, dass sie freie Sicht auf die Leinwand haben. Dr. Brandenburg ergreift das Wort und stellt sich vor die Anwesenden.

„Guten Tag, werte Damen und Herren. Wir sind heute hier zusammengekommen, um die Pläne für das Museumsdorf „Hohenstein“ zu diskutieren. Ich darf mich zunächst vorstellen. Mein Name ist Dr. Werner Brandenburg. Ich arbeite für die EUROMIX Gruppe und die Gräfin zu Hohenstein, die wegen der Wichtigkeit heute sogar selbst teilnehmen will.“

Viele der Anwesenden drehen sich zur Gräfin um, die wohlwollend in die Runde winkt, dezent wie Queen Elisabeth II. aus dem Vereinten Königreich.

Brandenburg wartet einen Augenblick und nickt dann zum Zeichen, dass es der Ehrerbietung für seine Mandantin nun genug ist.

„Am 3. Januar diesen Jahres gab der anwesende Bürgermeister Korbinian Einödhofer auf einer weit ins Land übertragenen Pressekonferenz bekannt, dass der Verein der RECHTLER, er nickt den drei Vertretern zu, „und die Marktgemeinde Oberstdorf“, Brandenburg wiederholt sein Nicken, nun aber in Richtung des Gemeinderates, „zum Zweck der Errichtung eines Museumsdorfes Grundbesitz in Birgsau und am Anfang des Oytales tauschen wird. In dem Dorf sollen einige Bauernhäuser im Stil des vorletzten Jahrhunderts original getreu errichtet werden, in dem dann alte Handwerkskünste präsentiert werden sollen.“

Nun gibt der Anwalt dem Architekten einen kleinen Fingerzeig. Der schaltet beide Geräte ein und der Entwurf eines Vertrages wird an der Wand sichtbar.

„Bevor ich die Diskussion zur Planung eröffne, möchte ich Ihnen diesen Vertragsentwurf vorstellen, in dem die Rechte und Pflichten der drei beteiligten Parteien dokumentiert werden.“

Während der nächsten fünf Minuten studiert jeder die einzelnen Passagen. Dann stecken die verschiedenen Gruppen die Köpfe zusammen. Ein gespenstisches Flüstern und Pispern erfüllen das Zimmer.

„So, werte Damen und Herren, ich glaube, allen sind alle Abschnitte nun bekannt. Möchte sich jemand dazu äußern?“

Ludwig Geiger meldet sich zu Wort:

„Zunächst einmal mein Dank für Ihre Arbeit, Dr. Brandenburg. Ich möchte allerdings, dass die Tauschobjekte genauer beschrieben werden. Die Erfahrung hat uns gelehrt, bei Verträgen mit der Gemeinde sehr genau zu sein.“

Dabei schaut er verschmitzt in Richtung des Bürgermeisters.

Brandenburg möchte auf keinen Fall, dass Zwistigkeiten aufkommen und geht dazwischen:

„Sehr richtig, Herr Geiger. Aber ich wollte der Diskussion nicht vorgreifen. Daher sind die Lokalitäten im Entwurf noch sehr grob. Zudem haben die Geldgeber noch kleine Veränderungen gewünscht, über die wir nun sprechen müssen. – Uns ist zu Ohren gekommen, dass zudem der Pächter dieses Gasthauses aus Altersgründen die Bewirtung abgeben möchte.“

Bei diesen Worten zuckt Pächter Xaver Leitner sichtlich zusammen. Ohne auf dessen Emotionen einzugehen fährt der Anwalt fort:

„Daher wäre es schön, wenn wir zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen könnten, wie der Volksmund wohl so treffend formuliert. Und dazu haben wir uns Gedanken gemacht. Ich möchte Ihnen nun Herrn Kurt-Georg Freiwasser, den bekannten Architekten und Landschaftsplaner aus München vorstellen, der maßgeblich die Pläne für den „Europapark“ in Rust und den großartigen „Emscher Landschaftspark“ zwischen Hamm und Duisburg entwickelt hat. – Bitte, Herr Freiwasser, Sie haben das Wort.“

Freiwasser erhebt sich von seinem Stuhl und tritt nun vor die Leinwand, in der linken Hand die Fernbedienung, mit der er die nachfolgende Präsentation steuern kann.

In den nächsten zwanzig Minuten stellt er eine gewaltige Planänderung vor, die zunächst stummes Kopfschütteln bei den meisten Zuhören auslöst.

„Bei Ihren ersten Vorstellungen haben Sie bisher außer Acht gelassen, dass selbst bei der Annahme, es kämen ca. tausend Besucher an einem Ferientag, ein PKW- und Busparkplatz von einiger Größe vonnöten ist. Für das Museumsdorf samt ausreichendem Parkplatz ist das bisher angedachte Terrain oberhalb der Schattenbergschanzen zu schmal, zu klein und zu steil.“

Langsam wird Protest und Murren, insbesondere der RECHTLER, laut. Aber Freiwasser spricht unberührt weiter:

„Viel besser sind die Verhältnisse hier um das Oytalhaus herum. Bevor ich weiterspreche, darf ich Sie bitten, mir kurz nach draußen zu folgen, damit wir uns die Gegebenheiten in Natura anschauen können.“

Die ganze Gesellschaft macht sich auf den Weg auf die Sonnenterrasse. Nur Leitner bleibt zurück. Er verfolgt durch die Fensterscheibe, dass der Architekt quasi in alle Richtungen zeigt und Erklärungen abgibt. Nach zehn Minuten kehren alle wieder zurück.

„Bevor ich in eine detailliertere Planung einsteige, muss ich natürlich wissen, ob Sie mit meinen Vorstellungen d´accord gehen.“

Freiwasser verschränkt die Arme.

Katharina Gräfin zu Hohenstein sieht die Verunsicherung der meisten und bittet unaufgefordert um Gehör:

„Liebe Damen und Herren, zunächst möchte ich mich bei Ihnen entschuldigen, und zwar dafür, dass wir heute eine Änderung unseres Projektes vornehmen müssen. Mein Bruder und ich hatten in der Euphorie meiner Befreiung aus den Händen der Entführer spontan zugesagt, die Investitionslücke selbst zu schließen, die durch das Aussteigen der Partnerfirma entstanden ist. Die Analysten meines Konzerns haben das neue, kleinere Projekt akribisch unter die Lupe genommen und selbst mit spitzestem Bleistift eine sehr wahrscheinliche Unrentabilität festgestellt. In einem Satz gesagt, ein Museumsdorf mit fünf Bauernhäusern lohnt die Investition nicht. Vorher hatten wir auch nicht an das Parkproblem gedacht. Ein erfolgversprechendes Konzept sieht aber unweigerlich einen ausreichenden Parkraum vor, eventuell durch ein Parkhaus. Würden wir an den Museumsbereich, der mir wirklich sehr am Herzen liegt, eine abgespeckte Version des ursprünglich vorgesehenen Erlebnisparks angliedern, könnte sich Dr. Kunze, Sie wissen, der Vorstandschef der CHAT Medical Germany aus Berlin, vorstellen, wieder bei uns einzusteigen. Und ich glaube, der Chemiekonzern möchte seine vorher getätigten Investitionen nicht abschreiben.“

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