Petra Pseudonym - Bewerben ist nichts für Anfänger

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Bewerben ist nichts für Anfänger: краткое содержание, описание и аннотация

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Sich erfolgreich zu bewerben ist mehr als eine Zusage zu erhalten. Sich erfolgreich zu bewerben heißt, den Arbeitsplatz zu bekommen, der zu Ihnen passt. Das heißt auch, dass neben der Bewerbungsmappe viele andere Parameter stimmen müssen. Ich gehe die Schritte des Bewerbungsprozesses mit Ihnen durch und helfe Ihnen anhand von Beispielen, über das Papier Ihrer Bewerbung hinaus zu schauen.

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Manchmal fühle ich mich regelrecht erschlagen von den Anforderungen und Aufgaben, die in der Anzeige aufgeführt werden. Das kann bedeuten, dass das Unternehmen selbst nicht weiß, was es will. Am deutlichsten wird es, wenn das Unternehmen mehrere, sehr ähnliche Stellen ausgeschrieben hat. Das kann im weiteren Verlauf zu einem Problem werden, auf das Sie aber leider wenig bis keinen Einfluss haben. Insbesondere bei neu geschaffenen Positionen im Unternehmen ist die inhaltliche Ausrichtung der Stelle häufig unklar. Eine Strategie ist daher, die Position möglichst breit auszuschreiben – sowohl inhaltlich als auch von den Jobbezeichnungen her, um dann anhand der Bewerber und deren Expertise die Ausrichtung festzulegen. Sie müssten schon wissen, wo im Unternehmen die Knackpunkte sind, um sich und Ihre Pläne für die Ausgestaltung der Rolle so zu inszenieren, dass Sie unsichere Personaler und Vorgesetzte überzeugen.

Jedenfalls sind die Aufgaben manchmal stichpunktartig umrissen, manchmal ausführlich geschildert. Eine Gewichtung ist oft schwierig zu erkennen. Machen Sie sich bewusst, dass die Ausschreibung nicht allumfassend oder ganz akkurat ist. Sie dient dazu, Ihnen eine Idee der Position zu geben. Und in der Psychologie weiß man längst, dass man die Grenzen einer formellen Rolle mit seiner Persönlichkeit über- oder unterschreiten kann. Wenn Ihnen eine spezielle Aufgabe viel bedeutet, fragen Sie spätestens im Gespräch nach deren Stellenwert. Manchmal sind die Aufgaben ohnehin nicht in Stein gemeißelt, sondern können in einem gewissen Rahmen auf den neuen Mitarbeiter zugeschnitten werden. Also haben Sie keine Scheu, über Ihre Vorstellungen zu sprechen, wenn Sie sich welche leisten möchten. Das verhindert, dass Sie später enttäuscht sind.

Interessant ist neben Aufgaben und Profil auch die Tonalität der Anzeige. Inzwischen gehen Unternehmen dazu über, hier bereits die Adressaten zu duzen oder die Anzeige auf englisch zu schalten. Das kann ich verstehen, wenn man gerne englische Muttersprachler anziehen möchte. Wobei mir dann schleierhaft ist, warum man in Deutschland in Jobbörsen inseriert, die zu 99% auf deutsch gehalten sind. Ich habe den Eindruck, manche Konzern sind hier zu bequem, die Anzeigen übersetzen zu lassen oder haben für ihre deutschen Beschäftigten gar keinen deutschsprachigen Personaler. Bei kleinen Firmen kann ich das noch gelten lassen, bei größeren bekommt es einen komischen Beigeschmack.

Ich war selbst schon in einer Firma, in der die Personalabteilung in keinem der deutschen Standorte vertreten war, geschweige denn überhaupt ein Ansprechpartner. (Außer dem Chef, der natürlich erstens viele andere Dinge um die Ohren hat, zweitens kein Spezialist in Personalfragen ist, und man drittens bei machen Fragen vielleicht nicht gleich den Weg über den Vorgesetzten gehen möchte.) Es war damals sehr schwierig, bestimmte Sachverhalte der deutschen Arbeitnehmerrechte verständlich zu machen bzw. durchzusetzen. Und dabei spreche ich noch gar nicht von Betriebsrat o.ä. Es waren teils nur Kleinigkeiten, die für andere Länder schwer begreiflich waren. Das machte es mühsam. Seither lege ich Wert auf eine deutsche Personalabteilung, und die sollte auch in der Lage sein, eine Stellenanzeige auf deutsch zu formulieren. Für mich gehört es inzwischen zu den ersten Kriterien, nach denen ich Unternehmen auswähle. Das heißt, wenn ich gerade in der Lage bin, mir diesen Luxus zu erlauben. Aber auch dazu später mehr.

Bei duzenden Texten handelt es sich entweder um Stellen für junge Menschen, d.h. Berufseinsteiger, Praktikanten, Studenten. Oder das Unternehmen möchte besonders cool, kollegial, frisch rüberkommen. Dennoch trügt meistens der Schein. Mehrfach ist es mir passiert, dass ich in ähnlicher Tonalität antwortete, nur um eine Mail mit der Anrede „sehr geehrte Frau“ zu erhalten. Sei es, weil die Firma keine Zeit und Muße hatte, die Standardtexte ihrer Recruiting-Software anzupassen, oder weil sie doch nicht so cool sind, wie sie gerne glauben machen möchten. In beiden Fällen nicht optimal. Seitdem bin ich jedenfalls äußerst zurückhaltend, was Abweichungen von der förmlichen Norm angeht, und bin damit, soweit ich es beurteilen kann, auch bei vermeintlich coolen Unternehmen gut gefahren. Wenn die Duz-Kultur tatsächlich so ausgeprägt ist, wird es spätestens beim ersten Kontakt geklärt.

Selbstverständlich gibt es auch den umgekehrten Fall, in dem ich in Rückmeldungen von Firmen einfach ungefragt geduzt wurde, ohne dass in der Anzeige etwas darauf hingedeutet hätte. Ich kann das Klischee bestätigen, dass es sich hier um Agenturen oder Start-ups handelt; zumindest war es bei mir immer eins von beiden. Ich persönlich finde es nett, wenigstens gefragt zu werden, anstandshalber. Und wer es an dieser Stelle bereits mit dem Anstand nicht so genau nimmt… Nun, das passt nicht zu mir. Ob es für Sie in Ordnung wäre, müssen Sie entscheiden.

Wenn ich eine Anzeige gefunden habe, die mich anspricht, informiere ich mich als nächstes über das Unternehmen. Denn, und das ist mein Eindruck, auch wenn es die Arbeitgeber nicht glauben wollen: 80% der inserierenden Unternehmen lernen wir erst durch die Ausschreibung kennen – selbst wenn die Firma Marktführer ihrer Sparte ist (und das behaupten sie alle), haben wir noch nie zuvor von ihr gehört. Egal, was wir vielleicht im Anschreiben erzählen.

Eine Anlaufstelle ist natürlich die Website, außerdem sämtliche Social Media-Kanäle des Unternehmens. Sieht es seriös aus, ist es ordentlich gepflegt, wie ist der Umgangston? Mein Kriterium an dieser Stelle ist die Datenschutzerklärung auf der Website. Es gibt kein Unternehmen, das nicht in irgendeiner Form seine Besucher analysiert. Dazu müssen Unternehmen eigentlich einen Passus in ihre Datenschutzerklärung einfügen. Bzw., zuerst sollte überhaupt eine solche Erklärung vorhanden sein (zur Not auch im Impressum), theoretisch aber mit zwei bis drei Klicks erreichbar. Sie glauben gar nicht, wie viele diese gesetzliche Pflicht nicht umsetzen. Entweder, weil sie es nicht wissen, oder, weil es sie nicht schert. Im schlimmsten Fall, weil sie es bewusst nicht wollen. Sie können sich ausrechnen, welche Art von Führung Sie dort erwarten dürfen. (Denn eine Website ist als Außenauftritt üblicherweise zumindest in der Nähe der Geschäftsführung angesiedelt.) Ich möchte dort sicher nicht mehr arbeiten.

Vergessen Sie übrigens Bewertungsportale, wenn Sie sich über einen potenziellen Arbeitgeber informieren möchten. Arbeitgeber wissen längst, dass es vorteilhaft ist, dort mit guten Bewertungen vertreten zu sein. Entsprechend werden alle Hebel in Bewegung gesetzt: von selbst geschrieben Einträgen über „betreutes Ausfüllen“ im Mitarbeitergespräch und „Bitte“ an die Praktikanten (natürlich bevor sie ihr Zeugnis erhalten) bis hin zu Beschwerden bei den Portalen über „Verleumdungen“) reichen die Mittel der Unternehmen. Vergessen Sie auch die vermeintliche Neutralität dieser Portale. Firmen zahlen dafür, dass sie sich mit einem Profil auf diesen Portalen präsentieren dürfen. Würden Sie sich nicht auch eher Ihren Kunden verbunden fühlen, die schließlich Ihr Gehalt (mit-) zahlen, als anonymen Nutzern?

Abgesehen davon sind die Portale verpflichtet, auf Beschwerden zu reagieren und substanzlose Verleumdungen (die schließlich auch ein Konkurrent hätte schreiben können) zu löschen. Die Lösung kann dann z.B. so aussehen, dass eine schlechte Bewertung gelöscht wird, wenn der Verfasser nicht nachweist, dass er tatsächlich für die bewertete Firma gearbeitet hat. Aber mal ehrlich: würden Sie sich die Mühe machen, einem Bewertungsportal Ihren Arbeitsvertrag als Beweis zu schicken, nachdem Sie sich bereits mit der Bewertung abreagiert hatten? Zumal Sie vermuten könnten, dass die Firma es vielleicht sowieso nicht dabei belässt? Sie dürfen also davon ausgehen, dass die Firmen in den Bewertungsportalen immer wesentlich besser dastehen, als es hinter der Fassade aussieht.

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