Lew Tolstoi - Polikei

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Der kluge Jegor Michailowitsch verwaltet seit zwei Jahrzehnten umsichtig im Dorf Pokrowskoje das Landgut seiner Herrin Awdotja Nikolajewna. Pokrowskoje soll drei junge Männer für den Wehrdienst stellen. Zwei stehen namentlich fest. Es geht um den dritten Mann. Michailowitsch empfiehlt den Trinker Polikei Iljitsch, der bei den Bauern im Dorf als Dieb verschrien ist. Awdotja Nikolajewna, die Polikeis Sanftmut kennt und schätzt, lehnt den Vorschlag ab. Die Gutsherrin will beweisen, wie vertrauenswürdig Polikei ist und schickt ihn allein über Land. Er soll eine größere Summe Geldes abholen. Polikei gehorcht und verliert auf dem Rückwege das Kuvert mit den 1617 Rubeln in Banknoten.

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»Die Gnädige befahl dem Polikei Iljitsch, augenblicklich nach oben zu kommen, sie befahl ...« (Sie hielt inne und schöpfte tief Atem.) »Jegor Michailowitsch war bei der Gnädigen, von den Rekruten sprach man, man erinnerte an Polikei Iljitsch ... Awdotja Mikolawna befahl, diesen Augenblick zu kommen, Awdotja Mikolawna befahl ...« (wiederum ein Seufzer) »diese Minute zu kommen.«

Etwa eine halbe Minute blickte Aksjutka auf Polikei, auf Akulina, auf die Kinder, die sich unter der Decke hervorstreckten, erfaßte eine Nussschale, die auf dem Ofen herumlag, warf sie nach Anjutka, und nachdem sie noch einmal gesagt hatte, »diesen Augenblick zu kommen«, flog sie wie ein Wirbelwind aus dem Zimmer, und die Perpendikel bewegten sich mit gewohnter Raschheit quer zur Richtung ihres Laufes hin und her.

Akulina erhob sich wiederum und brachte ihrem Manne die Stiefel. Es waren schlechte, durchlöcherte Soldatenstiefel. Sie nahm den Kaftan vom Ofen und gab ihn ihm, ohne ihn anzublicken.

»Iljitsch, wirst du nicht ein anderes Hemd anziehen?«

»Nein!« – sprach Polikei.

Akulina sah ihm kein einziges Mal ins Gesicht, während er sich anzog, und sie tat gut daran, daß sie ihn nicht anschaute: Polikeis Gesicht war bleich, sein Unterkiefer zitterte, und in seinen Augen lag jener weinerliche, unterwürfige und tief unglückliche Ausdruck, wie er nur bei guten, schwachen und schuldigen Menschen vorkommt. Er kämmte sich und wollte weggehen; seine Frau hielt ihn aber auf, rückte ihm die Gurtschnur seines Hemdes zurecht, die auf den Rock herunterhing, und setzte ihm die Mütze auf.

»Wie, Polikei Iljitsch, die Gnädige verlangt nach Ihnen?« erklang die Stimme der Tischlersfrau aus dem Verschlag hervor.

Die Tischlersfrau hatte erst heute morgen mit Akulina eine heftige Auseinandersetzung gehabt wegen eines Topfes Waschlauge, den ihr die Kinder des Polikei ausgegossen hatten, und ihr war es im ersten Augenblicke angenehm, zu hören, daß man den Polikei zur Gnädigen rufe: es wird wohl nicht zum Guten sein. Zudem war sie eine feine, politische und giftige »Dame«. Niemand verstand besser mit einem Worte abzutrumpfen; so dachte sie wenigstens selber von sich:

»Man will wohl in die Stadt schicken, Einkäufe zu machen,« fuhr sie fort. »Ich vermute so, daß man einen zuverlässigen Menschen auswählt; Sie schickt man denn auch. Sie werden mir dann ein Viertelchen Tee kaufen, Polikei Iljitsch?«

Akulina hielt die Tränen zurück, und ihre Lippen verzogen sich zu einem bösen Ausdruck. So hätte sie sich auch eingekrallt in die spärlichen Haare dieser Kanaille von Tischlersfrau. Als sie aber auf ihre Kinder schaute und daran dachte, daß sie Waisen bleiben werden, und sie selber eine Soldatenwitwe, vergaß sie die giftige Tischlersfrau, bedeckte ihr Gesicht mit beiden Händen, setzte sich auf das Bett, und ihr Kopf sank auf die Kissen.

»Mamuschka, du hast mich plattgedrückt«, brummte das lispelnde Mädchen, indem es sein Kleid unter dem Ellenbogen der Mutter hervorzog.

»Wenn ihr doch alle sterben würdet! Zum Kummer habe ich euch geboren!« schrie Akulina und erfüllte die ganze Hütte mit ihrem Schluchzen, zum Troste der Tischlersfrau, die noch nicht die Waschlauge vom Morgen vergessen hatte.

4

So verging eine halbe Stunde. Das kleine Kind begann zu schreien; Akulina stand auf und stillte es. Sie weinte schon nicht mehr. Ihr noch immer hübsches, hageres Gesicht in die Hand gestützt, starrte sie auf das herabgebrannte Licht und dachte darüber nach, weshalb sie eigentlich geheiratet habe, wozu man denn so viele Soldaten brauche, und auch noch darüber, wie sie es der Tischlersfrau heimzahlen könne.

Die Schritte ihres Mannes erklangen draußen; sie wischte sich die Spuren der Tränen ab und stand auf, um ihm Platz zu machen. Polikei kam stolz herein, warf die Mütze aufs Bett, atmete tief und begann sich auszuziehen.

»Nun, was denn? Wozu hat sie dich gerufen?«

»Hm ... es ist bekannt! Polikuschka ist der letzte aller Menschen; wenn aber nur eine Sache nötig ist, wen ruft man dann? Den Polikei!«

»Was für eine Sache?«

Polikei beeilte sich nicht mit der Antwort; er rauchte sein Pfeifchen an und spuckte aus.

»Zum Kaufmann zu fahren wegen Geld, befahl sie.«

»Geld zu bringen?« fragte Akulina.

»Wie geschickt sie in Worten ist! ›Du‹, spricht sie, ›standest im Rufe, du seist ein unzuverlässiger Mensch; nur ich vertraue dir mehr als irgendeinem anderen.‹« (Polikei sprach laut, damit es die Nachbarn hören sollten.) »›Du hast mir versprochen, dich zu bessern,‹ spricht sie; ›siehst du, da hast du den ersten Beweis, daß ich dir glaube: Fahre‹, spricht sie, ›zum Kaufmann, nimm das Geld und bring' es her.‹ ›Ich,‹ sage ich, ›Herrin, wir‹, sage ich, ›sind alle Ihre Sklaven und sollen wie Gott, so auch Ihnen dienen, deshalb fühle ich auch, daß ich alles tun kann für Euer Gnaden und keine Dienstleistung zu verweigern vermag; was Sie befehlen werden, das werde ich auch ausführen, weil ich Ihr Sklave bin.‹« (Er lächelte wiederum mit jenem besonderen Lächeln des schwachen, guten und schuldigen Menschen.) »›So wirst du denn‹, spricht sie, ›es richtig und treu ausführen? Du‹, spricht sie, ›verstehst du, daß dein Schicksal hiervon abhängt?‹ ›Wie kann ich denn nicht begreifen, daß ich alles zu tun vermag? Wenn man gegen mich gesprochen hat, so kann man jeden beschuldigen; ich konnte aber, scheint es, niemals irgend etwas gegen Euer Gnaden auch nur denken!‹ So, heißt das, habe ich sie beredet, daß meine Herrin ganz weich ward. ›Du‹, spricht sie, ›wirst mir der erste Mensch sein.‹« (Er schwieg, und wiederum trat ganz dasselbe Lächeln auf sein Gesicht.) »Ich weiß sehr gut, wie mit ihnen zu sprechen. Es kam vor, als ich noch auf eigenen Erwerb ging, daß da einer auf mich losfährt! Laß mich aber nur mit ihm sprechen, so werde ich ihn so einölen, daß er wie Seide wird.«

»Und viel Geld?« – fragte noch einmal Akulina.

»Drei halbtausende Rubel« – antwortete nachlässig Polikei.

Sie schüttelte den Kopf.

»Wann sollst du denn fahren?«

»›Morgen‹, befahl sie. ›Nimm‹, spricht sie, ›welches Pferd du willst, gehe ins Kontor und fahre mit Gott!‹«

»Dank sei dir, Gott« – sprach Akulina, indem sie aufstand und sich bekreuzigte – »Gott stehe dir bei, Iljitsch,« fügte sie flüsternd hinzu, damit man es nicht hinter dem Verschlag hören sollte, indem sie ihn am Hemdärmel festhielt – »Iljitsch, höre mich, bei Christus und Gott bitte ich dich, wenn du fahren wirst, küsse das Kreuz und versprich, daß du keinen Tropfen in den Mund nehmen wirst!«

»Werde ich sonst wohl zu trinken beginnen, wenn ich mit solchen Geldern fahre!« platzte er los. – »Wie schön und geschickt dort irgendwer auf dem Pianoforte spielte, erstaunlich!« fügte er nach einigem Schweigen hinzu und lächelte. – »Es muß wohl das Fräulein gewesen sein. Ich habe gerade vor ihr gestanden, vor der Herrin beim Glasschrank, das Fräulein spielte aber dort hinter der Tür. Sie schmettert, sie schmettert, so paßte alles zusammen, nun was! Ich hätte es gespielt, wahrhaftig, ich hätte es fertig gebracht. Gerade ich hätte es fertig gebracht. Ich bin in diesen Sachen geschickt. Ein reines Hemd gib mir morgen.« Und sie legten sich schlafen, zwei Glückliche.

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