Anton Baumgärtner - Gott
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Aber damals brauchte man unbedingt einen Messias. Jede Woche ritten mindestens 40 Messiasse in Jerusalem ein und verkündeten das Kommen des Reich Gottes. Sie seien nur die Vorhut. Auch Jesus ritt ein und verkündete sein Kommen: „Ich bin da“. 2000 Jahre später ließ Maitreya verkünden auch er sei da. Der Guru aus dem Himalaya konnte weder über das Wasser gehen, noch konnte er Tote auferwecken, und kein Wasser in Wein verwandeln. Daher nutzten ihm auch die weltweit teuren Inserate in der New York Times oder der Chicago Tribun nichts.
Im Fall Jesus war das anders. Er warf die Geldwechsler aus dem Tempel. Mutig, mutig. Man stelle sich vor, jemand stürmt heute in die Wall Street (in den Tempel des Goldenen Kalbes) und zertrümmere ein paar Bildschirme. Soros würde ihn eigenhändig erschlagen und würde nur deshalb von ihm ablassen, weil ihn die Lehmann-Brothers erwürgen wollen. Daran sehen wir, dass die Juden vor 2000 relative tolerant waren. Einerseits.
Anderseits gab es ein paar Hardliner, die ums Tempelgeschäft fürchteten und die anderen fragten: „Und, wovon sollen wir leben, wenn nicht geopfert wird…?“. Eine verständliche Sorge, denn die Priester fraßen die Opfer hinter den Heiligen Vorhängen selbst. Gott erhielt davon höchstens ein paar Knochen.
Also denunzierten sie Jesus bei Pilatus.
Sie bezeichneten ihn als Verräter, Umstürzler, Verschwörer. Er wurde verdächtigt, ein Feind des Establishments zu sein; war zugleich ein Rechtsradikaler, Linksradikaler, ein Extremist und auch noch ein Ketzer. Er war ihrer Meinung nach eine gefährliche Mischung aus AfD, Pegida, RAF, Verfassungsfeind und Reichsbürger. Mit einem Wort: Er war ein Feind Jahwes und der Rabbiner (heute: Merkel &. CDU). Sie unterstellten ihm alle Verbrechen der Denunzianten-Litanei, in der Hoffnung, irgendwas werde schon hängen bleiben, bzw. würde Pilatus überzeugen, dass er ein Terrorist sei.
Den Ausgang dieser Aktion kennen wir. Die Juden (Pharisäer) waren mit ihren Anklagen weniger erfolgreich als in späteren Zeiten die SPD/CDU, als man Sarrazin anklagte und der EuGH entschied, über Merkel und Nahlens werde wegen des Verbrechens der Zensur für 100 Jahre ein Politikverbot verhängt werden.
Wie wir wissen, verlief es in Jerusalem für den Nazarener Jesus wesentlich besser. Der Saga nach wurde er gekreuzigt. Laut Apokryphen verschwand er zusammen mit Pilatus nach Rom, und der Sklaveeee wurde ihr Fremdenführer auf den Pfaden durch die teutonischen Urwälder. Das erklärt die vielen Christen im Abendland. Am Ende vergruben Jesus und Magdalena noch zehn Kisten Gold und Silber und begaben sich nach Aden, dem neuen Jerusalem. Wo sie noch heute leben (wenn sie noch nicht gestorben sind). Als der Sklaveee als „Junge von der weisen Aache“ wiedergeboren wurde, hatte er vergessen, in welcher Biegung der Aache sie die Kisten vergraben hatten. Aber auf dem weißen großen Stein in der Mitte der Aache gibt es einen Hinweis…
Das GESCHÄFT mit dem MESSIAS (eine Vermutung).
In Jerusalem blieb ein spirituelles Loch, größer als das Schwarze Loch im Universum. Die Zurückgebliebenen brauchten einen Messias. Also berieten sie darüber. Und kamen zu dem Schluss: Wir erfinden eine Story, indem wir behaupten, die Römer hätten keine Pharisäer gekreuzigt, sondern Jesus sei genagelt worden. Aber warum? Einen Messias, noch dazu einen Sohn Gottes, nagelt man doch nicht ans Kreuz, das ist doch so, als würde man Gott selbst an die Balken heften. Das ist doch völliger Unsinn. Nein, wir erfinden die Wiedergeburt. „Wenn er morgen kommt, dann …“. Die gleiche Masche funktionierte auch noch 2000 Jahre später im Fall der Berliner Bergpredigt: „Sorget Euch nicht um Eure Renten und Euer Wohl, nach meiner Wiederwahl ernähre ich mit 5 Fischen halb Afrika und erhöhe Hartz IV um zwei Cent“. Und siehe da, es fanden sich Gläubige und Hungrige und die Deutschen mussten nicht mehr den langen Weg nach Afrika fahren um Afrika zu erleben. Halleluja.
Dabei ist die Masche im Grunde genommen so einfach und genial. Das erkannte auch Saulus, der auf dem Weg nach Jerusalem einem der Jünger des Jesus begegnete. Saulus erkannte sofort:
Die Leute haben die ewig gleiche Leier satt. Gott ist groß, er ist gütig, allmächtig, allwissend und vieles mehr. Wenn es zur Abwechslung einen Gott gibt, der am Kreuz endet, so ist das eine Abwechslung und zugleich eine Sensation.
Saulus durchschaute die Technik des Überdrusses. Ein Schnitzel ist eine Delikatesse. Bekommt man es sieben Mal die Woche, wird es fade. Bekommt man es ein Monat lange, verprügelt man den Koch. Muss man es aber ein ganzes Jahr fressen, so wird es ekelig. Der Hungrige kotzt schon beim Anblick der „Delikatesse“. Verspricht man dem Verhungernden eine vegane Vegetables, und serviert ihm einen Haufen Heu, so verschlingt er den Haufen, bis er satt ist. So war das auch mit dem Christentum. Die spirituellen Genießer tröstete man mit den Worten: „Das Gute kommt später…, der Koch ist auf Urlaub, aber er kommt wieder“.
Das ENTSTEHEN des CHRISTENTUMS.
Aber nicht alle hatten einen unstillbaren Hunger nach der trockenen Kost. Der Verbreiter des Christentums, der Prediger Paulus, wagte sich in das Zentrum der Philosophie (Athen) und wollte dort die Wiedergeburt predigen (…der Koch kommt bald wieder). Die griechischen Philosophen hörten jedem zu, der eine neue Wahrheit oder Weltdeutung hatte. Was sie von Paulus hörten, war ein alter Hut. Sie nickten und meinten: „Komm morgen wieder“. Was in weniger kultivierten Gegenden so viel hieß, wie: „Verschwinde!“. Paulus ließ sich nie mehr in Athen blicken, sondern graste geduldig die Dörfer ab, in denen die „Armen im Geiste“ hausten. Ihnen erzählte er von dem Mann, der übers Wasser gehen, und sogar Wasser in Wein verwandelten konnte. An dieser Technik waren die Dörfler interessiert, denn die Arbeit in den Weinbergen war mühsam und brachte wenig ein. Da wäre ein Weinmacher ganz nützlich gewesen. Und wenn man dann auch noch lernen konnte, wie man übers Wasser geht, musste man keine Brücken mehr bauen. Auch das erweckte Interesse. Deshalb fragten die Armen: „Und was kann der Mann sonst noch?“. „Er kann Kranke heilen und Tote zum Leben erwecken. Und er macht mit 5 Fischen 5000 Hungrige satt. Er kann das. Er ist der Sohn Gottes“. Das war noch interessanter. „Wollt ihr Christen werden, zu Jesus beten, sein Blut saufen und sein Fleisch fressen?“. „Moment mal, da müssen wir uns erst noch beraten. Das wäre ja Kannibalismus. Und was wird Gott sagen, wenn wir seinen Sohn fressen? Wer soll ihn schlachten?“. „Er ist schon tot, starb am Kreuz“. „Aha, dann werden wie auch noch zu Aasfresser!“. „Irgendwie schon …“ Trotzdem wurden sie Christen. Was der Grund dafür war, erzählt das folgende Buch.
Der MESSIAS und die KLAGEMAUER der JUDEN.
Die Juden waren aber nicht sehr viel gescheiter als Paulus und die Christen. Auch sie hungerten. Und erfanden ein gelobtes Land, eines, in dem Milch und Honig fließen und gebratene Tauben in das offene Maul fliegen. Das war der typische Traum von Wüstenbewohnern. Im hohen Norden träumen die Leute von einem Haufen Arbeit. Himmel war eine nachgefragte Ware, denn auf Erden war das Leben elend, hart und mühsam. Wer mit Gott einen exklusiven Pachtvertrag über einen Streifen Heiliges Land hat, gleicht dagegen einem armen Hund, dem die Regierung der USA via Verfassung verspricht, Manhattan für Dollar 100 zu verpachtet.
Die Juden waren noch glücklicher. Gott habe ihnen das Paradies auf Erden versprochen. Der Eingang zum Paradies befinde sich hinter einer Mauer. Sie müsste mit dem Kopf nur oft genug dagegen klopfen und ihr trübes Schicksal beklagen (Misshandlung durch den Pharao, Sklaverei in Babylon und Ausschwitz sei auch kein Erholungsheim gewesen). Also klopften mit den Köpfen an die Steinwand, einem porösen Schotterhaufen. Nichts tat sich.
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