Alexander Puschkin - Die Hauptmannstochter

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Ein historischer Roman über den Pugatschow-Aufstand des russischen Nationaldichters Alexander Puschkin. Der Ich-Erzähler Pjotr Andrejewitsch Grinjow, ein junger, adeliger Offiziersanwärter, wird in einer abgelegenen Provinz am Rande der sibirischen Steppe am Ufer des Jaik stationiert. Er verliebt sich nicht nur in die Tochter des Hauptmanns, sondern freundet sich mit dem Don-Kosaken Jemeljan Pugatschow an, was ihn vor Gewissenskoflikte stellt, denn einerseits empfindet er Zuneigung für den marodierenden, brandschatzenden Anführer der Steppenvölker, andererseits ist er verpflichtet, diesen zu bekämpfen.

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»Mein Gott, mein Gott! aber auch gar nichts beliebt er zu essen! Was wird die gnädige Frau sagen, wenn das Kind krank wird?«

Am Morgen des nächsten Tages, als ich eben mit dem Ankleiden beschäftigt war, ging plötzlich die Tür auf und ein junger Offizier von nicht zu hohem Wuchs mit braunem Gesicht und merkwürdig unschönen, aber lebensvollen Zügen trat zu mir herein.

»O verzeihen Sie mir,« sagte er auf französisch zu mir, »daß ich so ohne alle Umstände hier eindringe, um Ihre Bekanntschaft zu machen. Ich hörte gestern von Ihrer Ankunft; der Wunsch, endlich ein menschliches Gesicht zu sehen, wurde so stark, daß ich's nicht länger aushielt: Sie werden das begreifen, wenn Sie hier einige Zeit gelebt haben.«

Ich erriet sofort, daß dies der Offizier sei, den man aus der Garde eines Duells wegen hierher versetzt hatte. Wir wurden sofort gute Bekannte. Schwabrin war außerordentlich klug. Seine Art zu sprechen war beißend und anregend. Mit vielem Humor beschrieb er mir die Familie des Kommandanten, die Gesellschaft und auch das Land, wohin mich das Schicksal verschlagen hatte. Ich lachte gerade von ganzem Herzen, als jener Invalide bei mir eintrat, der im Vorzimmer des Kommandanten die Uniform geflickt hatte, und mich im Namen Wassilissa Jegorownas zum Mittagessen einlud. Schwabrin bot sich an, mich zu begleiten.

Als wir uns dem Hause des Kommandanten näherten, sahen wir auf dem Vorplatz etwa zwanzig bejahrte Invaliden mit langen Zöpfen und alten Dreimastern stehen. Sie waren in einer Front aufgestellt. Vor ihnen stand in einer Schlafmütze und in einem chinesischen Schlafrock der Kommandant, ein rüstiger Greis von hohem Wuchs. Als wir näher kamen, trat er auf uns zu, sagte mir einige liebenswürdige Worte und kommandierte dann weiter. Wir blieben stehen, um uns das Exerzieren anzuschauen; er aber bat uns, zu Wassilissa Jegorowna hineinzugehen und versprach uns, auf dem Fuße zu folgen.

»Hier«, fügte er hinzu, »ist nichts für euch zu sehen.«

Wassilissa Jegorowna empfing uns einfach, aber herzlich, und ging mit mir um, als wäre ich schon lange ihr Bekannter. Der Tisch wurde vom Invaliden und Palaschka gedeckt.

»Warum wohl mein Iwan Kusmitsch heute solange zu tun hat?« sagte die Hauptmannsfrau. »Palaschka, ruf den Herrn zum Mittagessen. Und wo ist denn Mascha?«

Ein Mädchen von etwa achtzehn Jahren trat ein, mit rundlichem, rosigen Gesicht, lichtbraunen Haaren, die die Ohren, welche nur so glühten, freiließen. Im ersten Augenblicke gefiel sie mir nicht sehr. Ich sah sie mit einem gewissen Vorurteil an. Schwabrin hatte mir Mascha, die Tochter des Hauptmanns, als völlige Einfalt geschildert. Marja Iwanowna setzte sich in eine Ecke und nähte. Man trug die Kohlsuppe auf. Wassilissa Jegorowna, die ihren Mann immer noch nicht kommen sah, schickte Palaschka zum zweiten Male nach ihm aus.

»Sage dem Herrn, die Gäste warten, die Suppe wird kalt; das Exerzieren läuft ihm doch, Gott sei Dank, nicht weg; mag er sich nachher ausschreien.«

Bald darauf kam der Hauptmann, der von dem einäugigen Alten begleitet wurde.

»Aber Väterchen, was soll das heißen?« fragte ihn seine Frau, »das Essen ist schon lange aufgetragen, dich aber kann man nicht laut genug rufen.«

»Ja, siehst du, Wassilissa Jegorowna,« entgegnete Iwan Kusmitsch, »das war der Dienst, ich mußte die Soldatchen einexerzieren.«

»Ach was!« widersprach seine Frau, »prahle nicht mit deinem Einexerzieren der Soldaten – weder taugen sie zum Dienst, noch hast du von ihm eine Ahnung. Wenn du lieber zu Hause sitzen würdest und zu Gott beten, das wäre sicher gescheiter. Nun aber, liebe Gäste, seid so gut und nehmt Platz.«

Wir setzten uns zum Essen. Wassilissa Jegorowna schwieg eine Minute, dann überschüttete sie mich mit Fragen. Wer meine Eltern seien, ob sie noch lebten, und wo sie lebten, und welcher Art ihre Vermögensverhältnisse wären? Als sie dann hörte, daß mein Vater dreihundert Leibeigene hätte, rief sie aus: »Ist's denkbar! Es gibt also auf der Welt noch reiche Leute! Wir, Väterchen, haben nur dieses eine Mädchen Palaschka; aber Gott sei Dank, es geht trotzdem. Nur eins ist dumm; unsere Mascha könnte nun bald heiraten, aber was können wir ihr mitgeben? einen Kamm, einen Badeschwamm und ein Dreikopekenstück (verzeih Gott mir die Sünde!), um zuvor in die Badestube zu gehen. Es wäre recht, wenn sich ein guter Mensch fände; sonst wird sie wohl als alte Jungfer sterben.«

Ich sah Marja Iwanowna an, sie errötete und sogar Tränen tropften auf ihren Teller. Sie tat mir leid, und ich beeilte mich, den Gesprächsstoff zu verändern.

»Ich hörte,« sagte ich ziemlich unangebracht, »daß die Baschkiren die Festung überfallen wollen.«

»Von wem, Väterchen, hast du denn das gehört«, fragte Iwan Kusmitsch.

»Man sagte mir so etwas in Orenburg«, antwortete ich.

»Unsinn!« sagte der Hauptmann, »wir haben schon lange nichts mehr davon gehört. Die Baschkiren sind ein eingeschüchtertes Volk und auch die Kirgisen sind jetzt klug geworden. Ach nein, die lassen uns sicher in Ruhe; und sollten sie es nicht tun, so will ich ihnen eine solche Lehre erteilen, daß sie für zehn Jahre genug haben werden.«

»Fürchten Sie sich nicht,« fuhr ich fort, indem ich mich an die Hauptmannsfrau wandte, »in einer Festung zu bleiben, die solchen Gefahren ausgesetzt ist?«

»Gewohnheit, Väterchen!« sagte sie, »vor zwanzig Jahren, als wir aus dem Regiment hierher versetzt wurden, ach, du lieber Gott, wie fürchtete ich damals die verfluchten Heiden! Und kam es dann vor, daß ich ihre Luchsmützen sah oder ihr schrilles Pfeifen hörte, willst du mir glauben, Väterchen, daß mein Herz da manches Mal fast stillstand! Jetzt habe ich mich an das alles so gewöhnt, daß ich mich auch nicht vom Fleck rühre, wenn man mir mitteilt, daß die Halunken um die Festung streichen.«

»Wassilissa Jegorowna ist eine sehr tapfere Dame,« bemerkte Schwabrin wichtig, »Iwan Kusmitsch kann das bezeugen.«

»Ja, höre,« sagte Iwan Kusmitsch, »das Weib ist tatsächlich keine von den verzagten.«

»Und Marja Iwanowna?« fragte ich, »ist sie ebenso mutig wie Sie?«

»Ob Mascha mutig ist?« antwortete ihre Mutter. »O nein, durchaus nicht, Mascha ist feige. Noch heute kann sie keinen Flintenschuß hören, gleich zittert sie. Als aber vor zwei Jahren Iwan Kusmitsch sich ausgedacht hatte, zu meinem Namenstag aus unserer Kanone zu schießen, da wäre unser Täubchen vor Schrecken fast ins Jenseits entflohen. Seit jener Zeit schießen wir denn auch nicht mehr aus dieser verflixten Kanone.«

Die Tafel wurde aufgehoben. Der Hauptmann und seine Frau gingen, ihren Nachmittagsschlummer abzuhalten, ich begleitete Schwabrin, mit dem ich auch den ganzen Abend verbrachte.

1 Bezeichnung für den Landpolizisten; hier ist aber der Unteroffizier der in der Festung liegenden Kosakenabteilung gemeint.

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