Uwe Hammer - Amsterdam

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Dieter Frei ist ein Außenseiter und mit seinem Leben unzufrieden. Seine Ehe mit der sportlichen Ärztin Claudette steckt in einer schweren Krise. Beruflich befindet er sich auf dem Abstellgleis. Es fehlt ihm an Energie und Ehrgeiz seinem Leben eine Wende zu geben Nach einem Fahrradunfall hat er eine Vision. Er sieht sich auf einem elektrischen Fahrrad mit einem Campinganhänger. Sein Leben gerät endgültig aus dem Fugen, als er in eine selbstverschuldete berufliche Krise stürzt und seine Frau beim Ehebruch ertappt

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Meist blieben die besonders vornehmen reichen Damen gleich im Auto sitzen, weil sie sich weigerten durch den Schlamm in die ebenso schmuddelige Werkstatt zu gehen. Auch dieses Verhalten war von Matthias bewusst provoziert, denn konnte er mit Menschen im Allgemeinen nicht viel anfangen, so konnte er mit Frauen noch weniger anfangen. Hochnäsige, wohlhabende Frauen die naserümpfend in seine Werkstatt kamen und sich verächtlich umschauten konnte er jedoch absolut nicht leiden. So vermied er es, einen ordentlichen und sauberen Eindruck zu hinterlassen, um auf diesem Weg zu verhindern, dass derartige menschliche Geschöpfe seine Werkstatt betraten. Gelegentlich kam es aber auch vor, dass sich Frauen zu ihm verirrten, die sich nicht am schlammigen Vorplatz und an der schmuddeligen Werkstatt störten, sondern wie selbstverständlich seine Werkstatt betrat.

Einmal kam eine Frau, die sogar richtig Ahnung von Autos hatte, und die Matthias Fähigkeiten aufrichtig bewunderte. Beinah hätte er sich in diese Frau verliebt, bis ihm klar wurde, dass er einfach keine Zeit für eine Frau hatte, und so ließ er es lieber mit dem Verlieben. Dieter stieg aus den Waagen und lief durch den Schlamm in Richtung Eingang, der wie meist weit offenstand. Schon von draußen stieg ihm der Geruch von Motoröl und Benzin in die Nase und er merkte wie sehr ihm dieser Geruch gefehlt hatte, auch wenn er was Autos anging überhaupt keine Ahnung hatte und sie ihn ehrlich gesagt auch nicht im Geringsten interessierte. Etwas zögernd betrat er die Werkstatt, da plötzlich Scham in ihm aufkam, dass er sich schon so lange nicht mehr hatte sehen lassen und jetzt wo er nicht wusste wo er hin sollte wieder auf der Matte stand.

Er ließ seinen Blick durch die Werkstatt wandern. die sich wie erwartet nicht viel verändert hatte. Matthias mochte keine Veränderungen und so versuchte er sie zu vermeiden. Allerdings war seiner Werkstatt was Maschinen anging immer auf dem neusten Stand der Technik und so entdeckte Dieter eine nagelneue Fräsmaschine.

„Ein tolles Teil nicht war“, hörte er unverhofft Matthias hinter sich.

Dieter drehte sich um und blickte in Matthias freundliches Gesicht, dass die ehrliche Freude Dieter wieder zu sehen widerspiegelte.

„Freut mich, dich endlich mal wiederzusehen.“

„Ich freue mich auch, und es tut mir wirklich leid, dass ich mich so lange nicht mehr habe blicken lassen“, gab Dieter entschuldigend zurück.

„Mach Dir nichts draus, ich habe dich ja auch nicht besucht, wie kann ich mich dann beschweren, wenn Du dich nicht bei mir sehen lässt. Jetzt bist Du da und darüber freue ich mich.“

Matthias streckte Dieter die wie immer schmutzige Hand entgegen und Dieter legte seine wie immer sauber, weiche Hand in dessen kräftige Pranke. Matthias drückte wie immer zu fest zu, so dass Dieter ebenfalls wie immer Angst hatte, er würde ihm seine Finger brechen.

„Was ist denn mit deinem Gesicht passiert? sieht ja übel aus“

„Ist halb so wild, ich habe nur einen Baum zu genau untersucht.“

„Wie sieht es aus, willst Du ein Bier? Ich wollte sowieso gerade Feierabend machen, für heute reicht es mir.“

„Gerne.“

Dieter hielt Ausschau nach seinem alten Sessel konnte ihn aber nirgends sehen.

„Wo ist denn der alte Sessel?“ fragte er Matthias.

Den habe ich schon vor einigen Monaten weggeworfen, das alte Ding.“

„Schade ich mochte ihn“, erwiderte Dieter, traurig darüber, dass sein alter Freund ihn anscheinend so schnell vergessen hatte“.

“Ich weiß. Du hast einige Stunden darin verbracht, deshalb habe ich ihn auch nicht schon längst weggeworfen. Aber sieh mal, hier was ich hier habe.“

Matthias zog eine Plan von einem Gegenstand der versteckt in einem der vielen Gerümpelecken stand, die normalerweise mit alten Oldtimerersatzteilen vollgestopft waren.

“Sieht fast wie der Alte aus, nur nicht ganz so verdreckt.“

Zum Vorschein kam ein Sessel, der wie Matthias es versprochen hatte, seinem Sessel, den er im Laufe der Jahre so liebgewonnen hatte, sehr ähnlichsah, aber bei weitem nicht so verschmutzt und abgewetzt war.

„Ich wusste Doch, dass mein alter Freunde Dieter irgendwann wiederauftaucht, und der braucht schließlich einen ihm gebührenden Sitzplatz.“

Dieter war so gerührt, dass er damit zu kämpfen hatte seine Tränen zu unterdrücken. Matthias schob den neuen alten Sessel genau an die Stelle an der der alte alte Sessel all die Jahre gestanden hatte. Dieter ließ sich direkt hineinfallen.

„Ist genau so bequem wie der Alte.“

„Na dann ist ja gut“, gab Matthias zufrieden zurück, während er in Richtung Kühlschrank ging, um ein gute gekühltes Helles zu holen.

„Tegernseer natürlich“, kommentierte Matthias die Übergabe der Bierflasche.

„Natürlich was anders habe ich auch nicht erwartet“, gab Dieter zurück.

„Soll ich uns eine Tiefkühlpizza in den Ofen schieben, oder sollen wir zur Feier des Tages ein bestellen?“

Dieter musste innerlich grinsen als er die Frage hörte. Viel hat sich nicht verändert dachte er zufrieden.

„Bestellen, es gilt schließlich ein Wiedersehen zu feiern.“

Matthias ging zum Telefon und wählte die Nummer des Pizzaservice, die er selbstverständlich auswendig wusste, aber aus unerfindlichen Gründen nicht ins Telefon eingespeichert hatte.

„Wie immer?“ rief er in Richtung Dieter

„Wie immer“, antwortete dieser ebenso knapp.

Matthias bestellt zwei Pizza Salami mit extra Käse und ging wieder zu Dieter.

„Erzähl mal, wie ist es Dir die letzten Monate ergangen außer, dass du dich einer Schönheitsoperation unterzogen hast? „wollte Matthias mit einem Grinsen auf seinem Gesicht wissen.

Dieter sah ihn mit traurigen Augen an,

„Ach das mit der Nase ist das kleinste Problem, die heilt schon wieder.“

Matthias konnte an Dieters Gesichtsausdruck erkennen, dass er wohl mit größeren Problemen zu kämpfen hatte.

„Schraube abgerissen? „

„Wohl ehre Kolbenfresser“, gab Dieter zurück und merkte erst in diesem Augenblick, dass ihn die Sache mit Claudette wohl doch mehr mitnahm als er es selbst wahrhaben wollte.

„So schlimm?“

Matthias sah Dieter bemitleidend an.

„Ich habe Claudette mit einem anderen erwischt, ausgerechnet mit Sören ihrem Kitelehrer.

“Sören kenne ich den?“ wollte Matthias wissen.

„Ja ich habe ihn einmal mitgebracht, mit seinem alten Volvo.“

„Genau, jetzt erinnere ich mich, die Müllhalde mit den ausgeschlagenen Querlenkerlagern. An den Typ kann ich mich allerdings nicht mehr so sehr erinnern, der Karren jedenfalls war Schrott.“

„Braun gebrannt, lange blonde Locken, muskulöser Oberkörper, drei Tage Bart ein Typ fürs Bett halt“, beschrieb Dieter Sören kurz.

„Und auf so einen fällt Claudette rein. Ich konnte sie zwar nie sonderlich gut leiden, ich glaube sie mich auch nicht, aber dass sie sich von so einem Typ ins Bett zerren lässt hätte ich nicht gedacht.“

„Fragt sich nur wer wen gezerrt hat. Seit Claudette vierzig ist, ist so noch mehr auf dem Sporttrip als früher, sie glaubt wohl sie könnte das Älterwerden aufhalten. Bestimmt hat sie in irgendeiner dämlichen Frauenzeitung gelesen, dass Sex mit jüngerer Männern jung hält.“

„Sei mir nicht böse Dieter, aber wenn ich ehrlich bin habt ihr beiden nie wirklich zusammengepasst, sie ist einfach ein anderer Typ wie du. Ich habe mich immer gefragt, warum sie dich geheiratet hat.“

„Gute Frage ich weiß es auch nicht, einen Versager wie mich, der nichts auf die Reihe bringt, der in der Firma für alle nur der Trottel ist, und der sie immer nur blamiert hat.“

„So habe ich das nicht gemeint und das weißt Du auch.“

„Du nicht aber ich“

So eine Frau wie Claudette, schön, klug und wohlhabend, wie bitte bin ich an eine solche Frau gekommen, das kann doch nur ein Irrtum des Schicksals gewesen sein.“

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