Ana Marna - Wächterin

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Die Forensikerin Dr. Valea Noack verbindet eine lange Freundschaft mit Roman Rothenstein. Es ist ein Schock für sie, als sie erfährt, dass dieser kluge und faszinierende Mann ein Vampir ist, der seine eigenen Pläne mit ihr hat. Ihr neues Wissen um die Geheimen Völker und ihre eigenen Gaben entpuppen sich als äußerst wertvoll bei der Jagd nach brutalen Mördern. Doch ihr Wirken findet nicht bei jedem Zustimmung und schon bald wird sie selbst zur Gejagten.
Die Buchreihe «The Hidden Folks» spielt in der heutigen Zeit, in der neben den Menschen auch andere Völker existieren. Diese versuchen mit allen Mitteln ihre Existenz geheim zu halten und leben nach unerbittlichen Regeln. Doch dann werden in den USA einige ihrer Kinder entführt und es kommt zu brutalen Todesfällen. Das Geheimnis der «Hidden Folks» droht aufzufliegen und es beginnt die verzweifelte Suche nach den Verrätern und deren Verbündeten.

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Daniel hatte vorgeschlagen, dass sie sich bei der Eisdiele im Erdgeschoss treffen sollten. Vermutlich saßen sie bereits seit einer Stunde da und Mara schlug sich den Bauch mit ihrem geliebten Schoko-Eis voll.

Fröhlich betrat sie die Rolltreppe, um nach unten zu fahren. Auf halber Höhe sah sie die Eisdiele in Sicht kommen. Tatsächlich, da saßen die beiden. Daniel mit seinem sanften Lächeln und die fröhliche kleine Mara, die trotz ihrer knapp zwei Jahre begeistert einen riesigen Eisbecher vernichtete.

Valea beobachtete liebevoll, wie ihre Tochter den langen Löffel mit beachtlichem Geschick in die Eiscreme tauchte.

Die bellenden Schüsse registrierte sie nur am Rande. Erst die Schreie der Leute schreckten sie aus ihren Gedanken.

Panisch drängten die Menschen vor ihr die Rolltreppe wieder nach oben. Erschrocken versuchte Valea zu erkennen, was sich unter ihr abspielte. Leute rannten kreischend dem Hauptausgang zu.

Valea wurde von den Flüchtenden eingekeilt, die nach oben drängten, und stemmte sich verzweifelt dagegen. Dabei verlor sie den Blick auf ihre Familie.

Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit, bis die fliehenden Leute sich an ihr vorbeigequetscht hatten. Tatsächlich konnte es sich nur um wenige Sekunden gehandelt haben, bis Valea endlich unten ankam.

Und alles was sie wahrnahm, war rot.

Rotkäppchenrot. Blutrot.

Schreiend rannte sie los. Hin zu den umgefallenen Tischen und Stühlen. Daniel lag verrenkt am Boden. Offenbar hatte er versucht, sich schützend vor die kleine Mara zu werfen. Sein Gesicht war ein blutroter Klumpen. Explodiert. In Fetzen gerissen.

Das kleine Mädchen lag an seiner Seite. Mit einem röchelnden Laut fiel Valea neben ihr auf die Knie. Der Bauch ihrer Tochter war eine riesige klaffende Wunde. Blut floss in Strömen aus ihr heraus, unaufhaltsam.

„Mami?“

Valea keuchte auf als der klagende Laut an ihr Ohr drang. Panisch riss sie sich die Bluse vom Leib und drückte sie auf das blutende Loch.

„Mami?“

Valea schluchzte auf und beugte sich über das Gesicht ihrer Tochter.

„Ich bin hier, meine Süße“, flüsterte sie und blickte in die weitaufgerissenen grauen Augen.

„Es tut weh, Mami.“

Die Worte wehten wie ein leiser Hauch an ihr Ohr.

„Ich weiß, mein Schatz“, weinte Valea. „Du musst jetzt tapfer sein. Bestimmt kommt bald Hilfe. Sei tapfer, mein kleiner Sonnenschein.“

„Mami, mir ist so kalt.“

„Das ist das viele Eis, Süße.“

Valeas Stimme brach, als sie gewahrte, wie die Kinderaugen erstarrten.

„Nein!“

Ihr Schrei gellte durch das Kaufhaus und ließ so manchen Schritt stocken. Sie nahm nicht mehr wahr, wie vermummte, schwer bewaffnete Männer an ihr vorbeirannten und weitere Schüsse erklangen. Sie registrierte nicht, wie kurze Zeit später ein Mann in Handschellen an ihr vorbeigezerrt wurde. Erst als ein Sanitäter neben ihr kniete und behutsam versuchte ihre Hände vom Bauch ihrer Tochter zu lösen, blickte sie hoch und sah ihn flehend an.

„Bitte helfen Sie ihr. Bitte!“

Er legte seinen Arm um sie und zog sie von dem Mädchen fort.

„Kommen Sie“, sagte er leise. „Ich werde alles Nötige in die Wege leiten.“

Valea blickte zurück und sah, wie ein weiterer Mann eine Decke über das weiße Gesicht zog.

Ein weißes Gesicht in einem Meer aus Blut.

Pressemitteilung

Gestern Nachmittag wurde ein gesuchter Mörder in einem Einkaufszentrum in Stuttgart gestellt und verhaftet. Dabei kam es zu einer Schießerei, bei der vier Menschen, darunter ein zweijähriges Kind, zu Tode kamen.

„Es tut mir so leid.“

„Sie sind jetzt in einer besseren Welt!“

„Es ist besser, wenn Sie sie nicht mehr sehen.“

Braune Erde und darunter ein blutroter See, in dem kalte Leiber treiben.

Pressemitteilung

Der mutmaßliche Serienmörder Pierre Leblanc konnte gefasst werden und wird vor Gericht gestellt. Ihm werden sieben ungewöhnlich grausame Morde sowie vier Tote während seiner Verhaftung zur Last gelegt. Die Staatsanwaltschaft hält die Beweislage für erdrückend und rechnet mit einer lebenslangen Haftstrafe.

„Frau Noack, warum wollen Sie nicht aussagen? Er hat doch Ihre Familie auf dem Gewissen.“

„Du musst darüber reden!“

„Wir sind für dich da.“

„Können Sie nicht doch ein Interview geben?“

Kalte Leiber, kalte Messer, Ströme von Blut, die zu einem See fließen. Einem rotkäppchenfarbenen See in dunkelbrauner Erde.

„Frau Noack! Können Sie mich hören? Wir haben Ihren Magen ausgepumpt.“

„Du musst darüber reden!“

„Wir sind für dich da.“

„Warum lässt du dir nicht helfen?“

„Selbstmord ist Todsünde!“

Pressemitteilung

Der Serienmörder Pierre Leblanc wurde rechtskräftig zu einer lebenslangen Haftstrafe mit anschließender Sicherheits-verwahrung verurteilt.

Eine Welt ohne Inhalt.

Verzweiflung, Einsamkeit. Zielloses Dahintreiben. Nichts interessiert. Nichts ist wichtig. Nur ein rotes Kleid auf einem Kinderbett, der Duft eines Aftershaves auf dem Kopfkissen. Erinnerungen, noch mehr Verzweiflung. Unendliche Schmerzen. Herzschmerzen. Kopfschmerzen. Haltloses Schreien. Noch mehr Verzweiflung. Aussichtslosigkeit.

Dezember 1997

Ulm, Deutschland

„Mami? - Mami, ich bin hier. Wir sind hier.“

„Mara, mein Herz. Wo seid ihr?“

„Hier, bei Dir. Vor Dir.“

„Mein Herz, ich kann euch nicht sehen.“

„Wir sind tot, Mami. Wir sind tot und können nicht gehen!“

„Bleibt bei mir, mein Sonnenschein. Mein Held. Bitte verlasst mich nicht. Ich brauche euch. Ich liebe euch so sehr.“

„Es ist kalt hier, Mami. Es ist kalt und macht mir Angst. Bitte lass uns gehen, Mami. Bitte lass uns los.“

„Mein Herz, ich kann nicht. Ich liebe euch so sehr. Ich brauche euch so sehr.“

„Valea!“

„Daniel, Liebster. Bitte lasst mich nicht allein zurück.“

„Das werden wir nicht. Wir sind immer bei dir. In dir und um dich herum. Doch zunächst musst du uns loslassen. Liebste, lass uns ziehen.“

„Ich weiß nicht, wie ich das schaffen soll. Ohne euch.“

„Du bist eine starke Frau, Valea. Dafür lieben wir dich. Wirf diese Stärke nicht fort. Andere werden sie brauchen. Lass los, damit wir bei dir bleiben können.“

„Mami, mir ist kalt.“

„Mein Herz, mein Liebster!“

Das dunkelrote Kleid lag auf der geblümten Bettdecke und schwieg.

Valea kniete vor dem Kinderbett und konnte den Blick nicht von dem Kleidungsstück wenden.

Wie oft hatte sie schon hier gesessen?

Zehnmal? Zwanzigmal? Hundertmal? Die Zeit war verschwunden. Nicht mehr existent. Nicht relevant.

Ihre Hand berührte zögernd das Kleidungsstück und strich zart darüber. Dann faltete sie es sorgfältig zusammen und erhob sich.

Der Feuerkorb stand schon lange im Garten. Wie lange? Die Zeit war irrelevant. Daniel hatte ihn mit Holz gefüllt. Sie hatten einen gemütlichen Abend geplant mit Feuerschein, Wein und guten Gesprächen.

Vorsichtig legte sie das Kleid in den Feuerkorb und zündete ein Streichholz an.

Es dauerte, bis der Stoff Feuer fing. Schwarzer Rauch stieg nach oben und der scharfe Geruch nach verbranntem Plastik drang ihr in die Nase.

Valea Noack stand still vor dem brennenden Feuerkorb, bis alle Glut erloschen war.

Dann drehte sie sich um und ließ ihr verbranntes Leben zurück.

Januar bis Oktober 1998

Ulm, Deutschland

„Können Sie mir helfen, wieder lebendig zu werden?“

Dr. Alexander Schönfeld betrachtete seine Patientin nachdenklich.

Valea Noack war eine junge Frau, gerade mal zwanzig Jahre alt, mit langen mahagonifarbenen Haaren. Sie war hübsch, aber über ihr lag die Aura einer großen Traurigkeit.

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