Brain Fletcher - Das Buch der Wikinger
Здесь есть возможность читать онлайн «Brain Fletcher - Das Buch der Wikinger» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.
- Название:Das Buch der Wikinger
- Автор:
- Жанр:
- Год:неизвестен
- ISBN:нет данных
- Рейтинг книги:5 / 5. Голосов: 1
-
Избранное:Добавить в избранное
- Отзывы:
-
Ваша оценка:
- 100
- 1
- 2
- 3
- 4
- 5
Das Buch der Wikinger: краткое содержание, описание и аннотация
Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Das Buch der Wikinger»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.
Das Buch der Wikinger — читать онлайн ознакомительный отрывок
Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Das Buch der Wikinger», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.
Интервал:
Закладка:
Die Kleidung der Wikinger wurde von den Frauen selbst angefertigt. Sie war zu allererst einmal zweckmäßig, wenn auch neuer Untersuchungen ergeben haben, dass sowohl die Kleidung der Männer als auch vor allem die Kleidung der Frauen sehr wohl modische Attribute trug, die wie alle Moden mit der Zeit Veränderungen unterworfen waren. Wikingische Kleidung war aus Stoff gefertigt. Die Männer trugen lange, weite Hosen. Auch Pumphosen oder Kniebundhosen existierten bereits. Den Oberkörper bedeckte eine Tunika, die bis hinunter zu den Oberschenkeln reichte. Möglich war auch ein Hemd mit viereckigem Halsausschnitt und langen Ärmeln. Knöpfe waren aus Horn, auch Schnüre wurden benutzt. Den Kopf schützte eine Kappe aus Filz oder Leder oder auch eine Kapuze, deren Unterteil über die Schulter fiel.
Die Schuhe waren aus Leder gefertigt und bisweilen durch eine Sohle verstärkt, eine durch Schlaufen geführte Kordel oder eine Lederschnur hielt sie über dem Knöchel zusammen. Mäntel im heutigen Sinne gab es nicht, dafür Umhänge aus einer einzigen Stoffbahn, die mit ovalen Broschen zusammengehalten wurde. Im Winter fanden auch Fellwesten oder Umhänge aus Fellen Verwendung. Auch ein Daunenfutter wurde bereits verwendet. Winterkleidung wurde aus doppelten Stoffbahnen gefertigt, zwischen die eine Füllung aus Daunen und Federn eingelegt war.
Auch bei der Frauenkleidung dominierte weitgehend die Nützlichkeit, Farben wurden aber nach Möglichkeit eingesetzt und kombiniert. Wichtigstes Kleidungsstück der Frau war ein knöchellanges Gewand, dass sich über beiden Brüsten öffnen ließ.
Über diesem Gewand trug die Frau eine Art Schürze, ein quadratisches Stück Stoff, das bei entsprechender Breite um den ganzen Körper geschlungen wurde. Als Haartracht wählte die Wikingerfrau den "Pferdeschwanz" oder einen Knoten. Die Haare waren, bei verheirateten Frauen, mit einer Art Kopftuch bedeckt. Um die Schultern ließ sich ein Schal legen, dessen Enden über der Brust mit einer Brosche oder Fibel zusammengeheftet waren. Männer- wie Frauenkleidung war selbst gefertigt. Spinnen, Weben, Schneidern waren Tätigkeiten, die zu Hause ausgeübt wurden. Man verstand sich auch darauf, Textilien durch Walken wind- und wasserabweisend zu. So fand auch Filz Einzug in die modische Verarbeitung. Frauen waren es dann auch, die sich mit Ringen, Armreifen und üppig ausgestalteten Broschen schmückten.
Die Vertreter der wikingischen Oberschicht differenzierten sich wie in allen anderen Kulturen gerne über ihre Kleidung. Wer konnte, hüllte sich in prächtigere Gewänder. Ein Hang zum Luxus war den wohlhabenderen Wikingern eigen. Zu der kostbaren Ausstattung mussten auch Importe herhalten, Samt, Seide, und edle Pelze wurden über das Meer von Händlern beschafft.
Eine wichtige Rolle im Alltag der Wikinger spielte die Ernährung. Fleisch von Schweinen, Rindern, seltener auch von Schafen, Ziegen und Hühnern war zwar Bestandteil der Nahrung in der Wikingerzeit, bildeten aber nicht die Hauptsache. Es blieb auf die Reichen der Oberschicht beschränkt und erschien bei den übrigen nur zu Festtagen oder als Beilage im Gemüseeintopf. So gab es denn auch wenig Masttierhaltung – bei Kühen und Ziegen war wichtiger, dass sie Milch, bei Hühnern, dass sie Eier, und bei Schafen, dass sie Wolle lieferten. Geschlachtet wurden sie erst im hohen Alter.
Häufiger standen Fluss- und Meerfische auf dem Speiseplan, unter anderem vor allem der Kabeljau, den man durch Trocknung an der Luft haltbar machen konnte. Er verlor dabei vier Fünftel seines Gewichtes und nahm eine holzähnliche Konsistenz an, behielt aber seinen Nährwert – unentbehrlich als Proviant auf langen Reisen. Als erste Mahlzeit am Tag – und vielleicht auch noch öfter – gab es eine Grütze auf der Grundlage von Getreide, vergleichbar dem noch heute in England gebräuchlichen Porridge.
Auch Brot wurde gereicht, das aus Gerstenmehl und Kleie gebacken war. Das Mehl enthielt, wie bei Grabungsfunden festgestellt wurde, schwerverdauliche Mahlrückstände wie Steinstaub und kleine Kiesel, die den Zähnen erheblich zusetzten und sie im Lauf der Jahre stark abschliffen.
Die Butter, mit der man das Brot bestrich, war zur besseren Haltbarkeit gesalzen; in Kübel oder Kästen abgefüllt, wurde sie auf Seefahrten mitgenommen. Weitere Milchprodukte waren Dickmilch, die, gesalzen und gesäuert, einen ganzen Winter lang genießbar blieb, Molke und Ziegenkäse. Das Angebot an Gemüse war nicht besonders reichhaltig und umfasste kaum mehr als Zwiebeln, Lauch, Kohlrabi und Erbsen. Die Kultivierung von Obst war wenig entwickelt, so dass man seinen Vorrat in der Wildnis sammeln musste: Schlehen, Wildkirschen, Wildäpfel, Holunderbeeren, Waldbeeren, Himbeeren und die Früchte von Weißdorn und Eberesche. Haselnüsse und Bucheckern, in großem Stil gesammelt, deckten einen wesentlichen Teil des Bedarfs an pflanzlichem Fett.
Zum Süßen von Speisen und Getränken war man auf den Honig der Wildbienen angewiesen. Standartgetränk war neben Wasser und Milch das Bier. Es wurde aus Malz und vergorener Gerste gewonnen, dazu kamen als Stabilisator wilder Hopfen oder andere Würzmittel. Der viel gerühmte Met, ein Honigwein, versetzt mit Hefe und Gewürzen, blieb festlichen Gelegenheiten vorbehalten. In der Mythologie ist er das Getränk, das Dichtergabe und Weisheit, den Göttern auch Unsterblichkeit bringt. Wein, wenn er denn überhaupt einmal auf den Tisch kam, stammte aus Beutezügen oder wurde als Handelsware importiert.
Jeder der Nordmänner hatte seine gesellschaftlichen Aufgaben. Eine entscheidende Rolle in den Wikingergesellschaften spielte auch das Heer der Rechtlosen, die Sklaven. Sklaven waren völlig rechtlose Menschen, Besitz der freien Wikinger, denen sie gehörten. Auf ihren Raubzügen nahmen die Wikinger gerne Sklaven jeden Alters und Geschlechts gefangen. Vor allem in der Landwirtschaft wurden oft Sklaven eingesetzt, die auf Raubzügen in Gefangenschaft gerieten. Auch wurde mit Sklaven ein intensiver Handel betrieben, bis in die arabischen Länder wurden diese wie Handelsware verkauft.
Auch zu den bevorzugten Handelsgütern der Wikinger auf der Ost-West-Route zwischen dem europäischen Russland und der Rheinmündung gehörten diese Sklaven. Die Wikinger beteiligten sich seit dem 9. Jahrhundert am Handel mit der Ware Mensch. Sie fanden Sklaven vor allem in den baltischen Gebieten. Umschlagplätze des Sklavenhandels waren Birka und Haithabu, später auch Gotland und Kiew. Zum Verkauf standen auf solchen Märkten zumeist Sklaven für den häuslichen Bedarf. Die Sklaven wurden in Karawanen nach Süden geführt und schließlich in Italien oder im muslimischen Spanien verkauft. Zum Teil blieben sie aber auch in Skandinavien als billige Arbeitskräfte in den bäuerlichen Betrieben. Sklaven standen außerhalb des Rechtsystems. Der Sklavenstatus wurde vererbt, jedoch konnten Sklaven in die Freiheit entlassen werden oder sich freikaufen.
Tatsächlich stellten die von uns heute als Seeräuber betrachteten seefahrenden Wikingern nur einen sehr kleinen Teil der damaligen skandinavischen Bevölkerung dar. Dabei können selbst diese nochmals in zwei unterschiedliche Gruppen getrennt werden. Die eine Gruppe betrieb die Seefahrt und den damit einhergehenden Raub nur zeitweise und in einem frühen Lebensabschnitt. Es waren junge Männer, die aus der heimatlichen Gebundenheit ausbrachen und Ruhm und Reichtum in der Ferne suchten. Später ließen sie sich aber wie ihre Vorfahren nieder, gründeten auch neue Kolonien und betrieben die üblichen Geschäfte wie den Handel. Von diesen Wikingern berichten auch die Sagas und die Runensteine.
Für die andere Gruppe aber wurden Seeräuberei, Plünderung und Sklavenhandel zum einzigen Lebensinhalt. Ihnen begegnet man auch in den fränkischen und angelsächsischen Chroniken. Diese Wikinger kehrten bald auch nicht mehr in ihre Heimat zurück. Sie waren in die heimatliche Gesellschaft auch nicht mehr integrierbar und wurden dort später geächtet und sogar als Verbrecher bekämpft.
Читать дальшеИнтервал:
Закладка:
Похожие книги на «Das Buch der Wikinger»
Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Das Buch der Wikinger» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.
Обсуждение, отзывы о книге «Das Buch der Wikinger» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.