William Shakespeare - Titus Andronicus

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Titus Andronicus: краткое содержание, описание и аннотация

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Titus Andronicus (frühneuenglisch The Most Lamentable Romaine Tragedie of Titus Andronicus) ist ein Drama von William Shakespeare. Das Stück spielt in der Spätzeit des Römischen Reiches und handelt von dem Schicksal des römischen Heerführers Titus, der in einen blutigen Kreislauf von Gewalt und Rache um die Gotenkönigin Tamora gerät.

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Den Mut Euch dämpfen; der Euch tröstet, hebt

Wohl höher Euch als auf den Gotenthron. –

Lavinia, Euch mißfällt nicht, was ich sprach?

LAVINIA.

O nein, mein Fürst; dein adliges Gemüte

Bürgt mir für deines Herzens wahre Güte.

SATURNINUS.

Dank, Jungfrau! Römer, laßt uns also gehn;

Frei ohne Lösung geb' ich die Gefangnen. –

Trompet' und Trommeln künden meine Wahl! –

BASSIANUS Lavinien fassend.

Titus, vergönnt, die Jungfrau nenn' ich mein!

TITUS.

Wie, Prinz? Sprecht Ihr im Ernste dieses Wort?

BASSIANUS.

Ja, edler Titus, und bin fest gewillt,

Auf meinem Recht und Anspruch zu bestehn.

Man sieht den Kaiser in stummem Spiel freundlich mit Tamora tun.

MARCUS.

Suum cuique, spricht des Römers Recht:

Nach Recht verlangt der Prinz, was ihm gebührt.

LUCIUS.

Er wird's und soll's, solange Lucius lebt!

TITUS.

Verräter, fort! Wo ist des Kaisers Wacht?

Verrat, mein Fürst! Lavinia wird entführt!

SATURNINUS.

Entführt? Wer wagt es?

BASSIANUS.

Der, nach Recht und Fug

Die Braut verteid'gend, sie von hinnen trug.

Bassianus mit Lavinien ab.

LUCIUS.

Helft ihm, ihr Brüder, ungekränkt entfliehn!

Mit meinem Schwert beschütz' ich dieses Tor.

TITUS.

Folgt nur, mein Fürst, ich führ' sie bald zurück.

MUTIUS.

Halt' ein, o Vater!

TITUS.

Frecher Knabe, fort!

Sperrst mir in Rom den Weg?

MUTIUS.

Hilf, Lucius, hilf! –

Titus ersticht den Mutius.

LUCIUS.

Ihr tut nicht recht, mein Vater; schlimmer noch,

Ihr schlugt den Sohn im ungerechten Streit! –

TITUS.

Nein, weder du noch er sind Söhne mir;

Kein Sohn von mir entehrte mich so sehr! –

Verräter, schaff' Lavinia deinem Kaiser!

LUCIUS.

Tot, wenn Ihr wollt, doch nimmer als sein Weib,

Die eines andern längst verlobte Braut! –

SATURNINUS.

Nein, Titus, nein! Der Kaiser braucht sie nicht;

Nicht sie, noch dich, noch einen Eures Stamms. –

Dem könnt' ich traun, der einmal mich verhöhnt;

Dir nicht, noch deinen falschen, stolzen Söhnen;

Ihr alle seid im Bunde mir zur Schmach.

War keiner sonst in Rom zum Ziel des Spotts

Als Saturnin? Recht wohl, Andronicus,

Stimmt dieses Tun zu deinem Prahlerwort,

Daß ich von deiner Hand das Reich erfleht! –

TITUS.

Entsetzlich! Solchen Vorwurf sprichst du aus?

SATURNINUS.

Nur zu! Laß dies leichtfert'ge Weib nur ziehn

Mit jenem, der sein Schwert für sie geschwenkt!

Ein tapfrer Eidam wird dir so zu teil,

Mit deiner Söhne zügellosem Troß

Unfug zu treiben im Gebiet von Rom! –

TITUS.

Wie Stacheln trifft dies Wort mein wundes Herz!

SATURNINUS.

Drum, holde Tamora, der Goten Fürstin,

Die gleich der stolzen Phöbe unter Nymphen

Weit überstrahlt die schönsten Römerfrau'n: –

Wenn dich so schnell getroffne Wahl vergnügt,

Wähl' ich dich, Tamora, als meine Braut,

Und grüße dich als Kaiserin von Rom.

Sprich, Gotenfürstin, lobst du meine Wahl?

Dann schwör' ich dir, bei allen Göttern Roms,

Weil Priester und geweihtes Wasser nah,

Die Fackel flammt, und jeder heil'ge Brauch

Für Hymenäus' Feier steht bereit:

Ich will nicht wiedersehn die Straßen Roms,

Noch des Palastes Schwelle, führ' ich nicht

Als anverlobte Braut dich heim von hier.

TAMORA.

Und vor des Himmels Antlitz schwör' ich Rom,

Wenn Saturnin die Gotenfürstin krönt,

Dann wird sie seiner Wünsche Sklavin sein

Und seiner Jugend Pflegerin und Mutter.

SATURNINUS.

Hinauf zum Pantheon, schönes Weib! Ihr Herrn,

Folgt euerm Kaiser und der holden Braut,

Die mir der Himmel selber zugesandt,

Des Ratschluß ihr ein beßres Glück verhängt:

Alldort vollziehn wir der Vermählung Brauch.

Alle gehn ab, außer Titus.

TITUS allein.

Mich rief er nicht, zu folgen dieser Braut!

Titus, wann wandeltest du einsam je,

Also entehrt und überhäuft von Schmach?

Marcus Andronicus, Lucius, Quintus und Marcius treten auf.

MARCUS.

O Titus, sieh, o sieh den bösen Lohn! –

Um schnöden Zwist schlugst du den edeln Sohn! –

TITUS.

Nein, törichter Tribun, nicht war's mein Sohn,

Noch du, noch diese Stifter jener Tat,

Die unserm ganzen Stamm zur Schmach gereicht! –

Unwürd'ger Bruder! Und unwürd'ge Söhne! –

LUCIUS.

Doch woll'n wir ihn bestatten, wie sich's ziemt;

Laßt Mutius ruhn in seiner Brüder Grab! –

TITUS.

Verräter, nein! Nicht hier in diesem Grab!

Fünfhundert Jahre stand dies Monument,

Das ich mit reichem Schmuck mir neu erbaut;

Hier ruhn in Ehren tapfre Krieger nur

Und Diener Roms, kein schnöd' im Zank Erschlagner. –

Begrabt ihn, wo ihr wollt, hier weigr' ich's euch.

MARCUS.

Mein Bruder, dies ist gottvergeßner Sinn:

Für meinen Neffen Mutius spricht sein Tun,

Er ruh' im Grab mit seinen Brüdern.

DIE SÖHNE DES TITUS.

Das soll er, oder alle folgen ihm!

TITUS.

Er soll? Wer war der Schurke, der so sprach?

QUINTUS.

Der's allenthalb behauptet, außer hier.

TITUS.

Was? willst du ihn bestatten, mir zum Trotz?

MARCUS.

Nein, edler Titus, doch von dir erflehn

Verzeihung deinem Mutius und ein Grab! –

TITUS.

Marcus, feindselig trafst auch du mein Haupt,

Kränkst meine Ehre gleich den Knaben hier.

Ihr alle habt als Feinde mich verletzt;

Stört mich hinfort nicht mehr, entfernt euch jetzt!

LUCIUS.

Er ist nicht bei sich selbst: so laßt uns gehn!

QUINTUS.

Nicht ich, bis Mutius hier bestattet ruht.

Der Bruder und die Söhne knieen.

MARCUS.

Bruder! denn mit dem Namen fleht Natur!

QUINTUS.

Vater! auch in dem Namen ruft Natur! –

TITUS.

Schweig', wenn ich auf die andern hören soll!

MARCUS.

Erhabner Held, mehr denn mein halbes Ich ...

LUCIUS.

O Vater! Unser alle Seel' und Mark ...

MARCUS.

Hier in der Tugend Wohnsitz, Bruder, laß

Dem edlen Neffen mich ein Grab erflehn,

Der für die Ehr' und für Lavinien starb! –

Du bist ein Römer, sei denn kein Barbar:

Die Griechen, ausgesöhnt, begruben Ajax,

Der sich entleibt; Laertes' kluger Sohn

Sprach mildgesinnt für seine Totenfeier;

Drum weigre Mutius hier den Eintritt nicht,

Dem, der dein Liebling war!

TITUS.

Marcus, steh auf! –

Das ist der trübste Tag, den ich erlebt,

Entehrt von meinen Söhnen hier in Rom! –

Begrabt ihn denn; der nächste sei ich ihm!

Sie legen die Leiche in das Begräbnis.

LUCIUS.

Hier ruh' mit deinen Freunden, süßer Mutius,

Bis wir dein Grab geziert mir Kriegstrophä'n! –

ALLE knieend.

Nicht einer wein' um unsern edlen Mutius;

Wer für die Tugend starb, der lebt in Ruhm.

MARCUS.

Bruder, – so trübe Schwermut zu zerstreun, –

Wie hat die schlaue Gotenkönigin

So schleunig sich den Weg gebahnt in Rom?

TITUS.

Ich weiß nicht, Marcus, weiß nur, daß es ist;

Ob plangemäß, ob nicht, wird einst enthüllt.

Doch ist sie nicht verpflichtet jenem Mann,

Der so weit her zum Glück sie hat geführt? –

Ja, und sie gibt ihm einst auch edlen Lohn! –

Trompetenstoß.

Von der einen Seite kommen der Kaiser, Tamora, Chiron, Demetrius und Aaron, der Mohr; von der andern Bassianus und Lavinia mit Gefolge.

SATURNINUS.

Bassianus, Ihr gewannt im Spiel den Preis;

Gott schenk' Euch Freud' an Eurer schmucken Braut!

BASSIANUS.

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