William Shakespeare - Titus Andronicus

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Titus Andronicus (frühneuenglisch The Most Lamentable Romaine Tragedie of Titus Andronicus) ist ein Drama von William Shakespeare. Das Stück spielt in der Spätzeit des Römischen Reiches und handelt von dem Schicksal des römischen Heerführers Titus, der in einen blutigen Kreislauf von Gewalt und Rache um die Gotenkönigin Tamora gerät.

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Denn gnädig sein gibt echten Adel kund.

O schone, Titus, meinen ältsten Sohn! –

TITUS.

Ergib dich, Fürstin, fass' dich in Geduld! –

Hier stehn die Brüder derer, die dein Volk

Lebend und tot sah; den Erschlagnen heischt

Ein Totenopfer frommes Pflichtgefühl;

Dem ist dein Sohn bestimmt; sein Tod versöhnt

Der heimgegangnen Schatten Klageruf.

LUCIUS.

Hinweg mit ihm! Ein Feuer zündet schnell;

Auf einem Holzstoß laßt uns mit dem Schwert

Die Glieder ihm zerhaun, bis sie verbrannt!

Mutius, Marcius, Quintus und Lucius gehn mit Alarbus ab.

TAMORA.

O grauser, gottverhaßter Totenbrauch! –

CHIRON.

War Scythien halb so blutig je gesinnt?

DEMETRIUS.

Vergleiche Scythien nicht dem stolzen Rom!

Alarbus geht zur Ruh', wir leben noch,

Und zittern vor des Titus zorn'gem Blick.

So faßt Euch, Mutter, aber hofft zugleich,

Derselbe Gott, der Trojas Königin

Gelegenheit zu bittrer Rache gab

An Thraziens Wüt'rich in dem eignen Zelt, –

Gönnt Tamora, der Gotenkönigin

(Wenn Goten Goten, Ihr die Königin! –),

Daß sie die Blutschuld tilgt an ihrem Feind.

Lucius, Quintus, Marcius und Mutius kommen zurück.

LUCIUS.

Seht, Herr und Vater, treu befolgten wir

Den röm'schen Brauch: Alarbus ward zerstückt,

Sein Eingeweide nährt die Opferglut,

Daß Dampf, dem Weihrauch gleich, die Luft durchwürzt.

Nun fehlt nur noch, die Brüder zu bestatten,

Und hier in Rom der laute Freundesgruß.

TITUS.

Also gescheh' es, und Andronicus

Sagt ihrem Geist sein letztes Lebewohl.

Trompetenstoß, die Särge werden in die Gruft gestellt.

Schlaft, meine Söhne, hier in Fried' und Ruhm!

Roms mutigste Verteid'ger, ruht allhier,

Geschirmt vor Leid und Wechsel dieser Welt!

Hier lauert kein Verrat, hier schwillt kein Neid,

Wächst kein verhaßter Zwist, kein Sturm für euch,

Kein Lärm: nur Schweigen und ein ew'ger Schlaf;

In Fried und Ruhm liegt, meine Söhne, hier! –

Lavinia tritt auf.

LAVINIA.

In Fried' und Ruhm, Held Titus, lebt noch lang'! –

Mein teurer Vater, für die Ehre lebt!

An diesem Grab bring' ich der Tränen Zoll

Den Brüdern dar, als letzte Huldigung:

Und weine knieend dir zu Füßen auch

Der Freude Tränen, weil du heimgekehrt.

O segne mich mit deiner Siegerhand,

Die Besten Roms erfreun sich ihrer Tat.

TITUS.

O güt'ges Rom, das liebreich aufbewahrt

Die Stärkung meines Alters, mir zum Trost!

Lavinia, überleb' als Preis der Tugend

Den Vater in des Nachruhms ew'ger Jugend!

MARCUS.

Lang' lebe Titus, mein geliebter Bruder!

Als hohen Triumphator grüßt ihn Rom.

TITUS.

Dank, mein Tribun, mein edler Bruder Marcus!

MARCUS.

Willkommen, Neffen, aus glorreicher Schlacht,

Ihr, die noch lebt, und ihr, die schlaft in Ruhm!

Ihr Tapfern, die für eures Landes Wohl

Das Schwert gezückt, – eu'r Los ist völlig gleich!

Doch sichrern Glanz beut dieser Leichenpomp,

Der das erreicht, was Solon Glück genannt,

Und das Geschick im Bett des Ruhms besiegt. –

Titus Andronicus, das röm'sche Volk

(Des Freund du warst von je nach strengem Recht)

Schickt dir durch mich, als Anwalt und Tribun,

Dies weiße Kleid von unbeflecktem Glanz,

Und nennt für dieses Reiches Kaiserwahl

Dich nebst den Söhnen unsres letzten Herrn.

Sei Candidatus dann, und leg' es an,

Und hilf zum Haupte dem hauptlosen Rom!

TITUS.

Ein beßres Haupt gebührt so edlem Leib

Als meins, das längst von Schwäch' und Alter wankt.

Wie trüg' ich dies Gewand euch zur Beschwer?

Ihr wähltet heut mit lautem Beifall mich,

Und morgen gäb' ich Kron' und Leben auf

Und schafft' euch allen neue Sorg' und Not!

Ich war dein Krieger, Rom, an vierzig Jahr,

Und führte meines Volkes Macht mit Glück,

Legt' einundzwanzig tapfre Söhn' ins Grab;

Im Kampf erhöht zu Rittern, fielen sie

In tapfrer Feldschlacht für des Landes Wohl. –

Gebt einen Ehrenstab mir altem Mann,

Kein Szepter reicht mir, das der Welt gebeut;

Eu'r letzter Kaiser führt' es grad' und fest.

MARCUS.

Titus, das Reich erhalt' und fordre du! –

SATURNINUS.

Stolzer Tribun, Ehrsücht'ger, sagst du das?

TITUS.

Geduld, Prinz Saturnin!

SATURNINUS.

Rom, schaff' mir Recht! –

Patrizier, zieht eu'r Schwert und steckt's nicht ein,

Bis Saturninus Kaiser ward in Rom!

Andronicus, zur Hölle fahre hin,

Eh' du des Volkes Herzen mir entziehst! –

LUCIUS.

Du stolzer Saturnin! du störst das Wohl,

Das Titus hochgesinnt dir zugedacht.

TITUS.

Sei ruhig, Prinz, dir lenk' ich wieder zu

Des Volkes Gunst, daß sie den Willen wandeln.

BASSIANUS.

Andronicus, nicht schmeichl' ich jemals dir,

Doch ehr' ich dich, und will es bis zum Tod.

Stärkst du mit deinen Freunden meine Macht,

Werd' ich höchst dankbar sein, und Dank erscheint

Dem edlen Mann als ehrenwerter Lohn.

TITUS.

Ihr, Römer, und ihr Volkstribunen hier,

Ich bitt' um eure Stimm' und gült'ge Wahl:

Schenkt ihr sie freundlich dem Andronicus?

MARCUS.

Dank weihend unserm trefflichen Andronicus,

Und feiernd seine Heimkehr hier in Rom,

Wird den das Volk annehmen, den er nennt.

TITUS.

Habt Dank, Tribunen! So ersuch' ich euch,

Daß ihr erwählt des Kaisers ältsten Sohn,

Prinz Saturnin; des Tugend, hoff ich, Rom

Bestrahlen wird, wie Titans Licht die Welt,

Und Recht und Sitte reifen hier im Staat.

Drum, wenn ihr wählen wollt nach meinem Rat,

Krönt ihn und ruft: »Lang' lebe Saturnin!« –

MARCUS.

Mit Ruf und Beifallszeichen aller Art,

Patrizier und Plebejer, grüßen wir

Prinz Saturnin als Roms erhabnen Herrn,

Und jubeln: »Heil dem Kaiser Saturnin!« –

Ein langer Trompetenstoß, während die oben Versammelten herabsteigen.

SATURNINUS.

Titus Andronicus, für diese Gunst,

Betreffend unsre Wahl am heut'gen Tag,

Erteil' ich dir den Dank, den du verdienst,

Und will durch Taten lohnen deine Huld.

Und jetzt zum Anfang, Titus, zu erhöhn

Dein ehrenwert Geschlecht und eignen Ruhm:

Nenn' ich Lavinia meine Kaiserin,

Roms edle Herrin, Herrin meiner Brust,

Mir anvermählt im heil'gen Pantheon.

Nun, Titus, sag: gefällt dir dieses Wort?

TITUS.

Es freut mich, würd'ger Fürst, und im Gemahl

Bin ich durch Eure Gnade hoch geehrt.

Und hier, im Auge Roms, dem Saturnin,

Dem König und Gebieter unsers Staats,

Der weiten Welt Regenten, weih' ich nun

Schwert, Siegeswagen und Gefangene,

Wohl würd'ge Gaben, Roms erhabnem Herrn.

So nimm sie denn als schuldigen Tribut,

Die Ruhmstrophä'n, zu Füßen dir gelegt!

SATURNINUS.

Dank, edler Titus, Vater meines Glücks! –

Wie stolz ich sei auf dich und dein Geschenk,

Erfahre Rom; und wenn ich je vergaß

So unbegrenzter Dienste kleinsten Teil,

Dann, Rom, vergiß die Treue gegen mich!

TITUS zu Tamora.

Dem Kaiser, Fürstin, seid Ihr jetzt Gefangne,

Der, Eures Rangs und Standes eingedenk,

Euch und den Dienern mild begegnen wird.

SATURNINUS.

Welch reizend Weib! Ihr kann der Preis nicht fehlen:

Hätt' ich zu wählen noch, sie würd' ich wählen. –

Verscheucht der Stirne Wolken, schöne Frau:

Warf Kriegesglück auch Euer Glück herab,

Doch kommt Ihr nicht nach Rom zu Spott und Schmach;

Und königlich sollt Ihr gehalten sein.

Traut meinem Wort, laßt nicht Melancholie

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