Carine Bernard - App to Date

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Jenny gehört zu einem Team von Psychologen, das eine neuartige Dating-App entwickelt. Eigene Verabredungen trifft sie nur, um die App zu testen. Doch dann verliebt sie sich in Jakob – mit verheerenden Folgen für die Männer in ihrer Umgebung: Eines ihrer Dates stirbt, und Jakob steht auf einmal unter Mordverdacht.
Jenny will seine Unschuld beweisen und stößt auf einen skandalösen Missbrauch der App. Als sie endlich erfährt, wer hinter all dem steckt, ist es fast zu spät …

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»Und das funktioniert wirklich?« Sie rang sich ein Lächeln ab. Ihrem Bruder gegenüber so zu tun, als wüsste sie das alles nicht, fiel ihr schwer.

»Und wie!« Er grinste. »Ich habe in den vergangenen Monaten mehr Dates gehabt als in den letzten drei Jahren.« Er nahm ihr das Handy aus der Hand. »Schau her, die Punkte, die in der Nähe sind, kannst du antippen, dann bekommst du den Namen angezeigt. Der gelbe da zum Beispiel ist Stahlgrauer Habicht. Der rote dort auf dem Burgplatz ist Schneeweißer Leopard.«

Jenny nickte.

»Der grüne Punkt hier über dem »Benders Marie«, das bin wohl ich.« Marc tippte auf den Punkt, und der Name Schokobrauner Dalmatiner erschien. »Wenn du die Sprechblase neben dem Namen antippst, kannst du mit dem anderen chatten und ein Date vereinbaren. Die App schlägt dir dann einen Treffpunkt in der Nähe vor.«

Er zog sein eigenes Handy aus der Tasche und rief App2Date auf. »Wenn du jemanden datest, dann …«

Er berührte den grünen Punkt, der über dem Lokal aufgetaucht war, in dem sie saßen. Das rote Eichhörnchen erschien auf seinem Bildschirm, und er tippte es an. Ein unregelmäßiges Muster aus schwarzen und weißen Blöcken baute sich auf. Jenny tippte auf den Dalmatiner auf ihrem Handy, und auch bei ihr erschien das Muster, ähnlich, aber nicht völlig gleich.

»Jetzt halten wir unsere Handys aneinander«, sagte Marc.

Jenny hob ihr Telefon seinem Display entgegen, die Frontkamera las den grafischen Code und bestätigte den Handshake mit einem kurzen Vibrieren. Der Punkt, der den Dalmatiner repräsentierte, hatte jetzt einen grünen Rahmen, und Jenny wusste, dass er in der Kontaktliste der App gespeichert war.

»Keine Namen, keine Telefonnummern. Die Avatare vergibt die App. Jeder gibt dem anderen nur das preis, was er möchte, und trotzdem klappt es. Ein perfektes System.« Marc strahlte sie an, stolz, als ob er die App selbst programmiert hätte.

Jenny konnte ihm nicht in die Augen schauen. »Ein nettes Spielzeug«, murmelte sie.

»Es ist viel mehr als das!« Marc schaltete das Display aus und steckte sein Handy zurück in die Tasche. »Frag mich nicht, wie die Programmierer das machen, aber es funktioniert. Die Frauen, die ich dank dieser App getroffen habe, waren alle wundervoll, und ich hätte sie sonst nie kennengelernt.«

»Aber die große Liebe hast du damit nicht gefunden«, wandte Jenny ein.

»Nein, bis jetzt nicht«, gab Marc zu. »Es gibt eben noch mehr zwischen zwei Menschen, als eine App wissen kann. Aber sie ist ein guter Anfang und verbessert die Chancen, dem richtigen Partner zu begegnen, enorm.« Er sah sie an. »Probier es doch einfach mal aus.«

»Das werde ich.« Jenny schob das Telefon in ihre Umhängetasche. »Wissen eigentlich Mutter und Vater, dass du im Lande bist?«

»Nein, ich habe ihnen nichts gesagt. Mum würde nur wieder unnötig Wind um mich machen.«

Jenny schmunzelte. »Freu dich lieber. Wir sehen dich selten genug.«

»Ich freue mich ja. Ich muss nur …« Er zögerte. »Kann ich heute Nacht bei dir schlafen?«

Sie sah ihn überrascht an. »Hast du kein Hotel?«

»Doch, aber erst ab Montag«, erklärte er. »Ich wollte eigentlich das Wochenende bei den Eltern verbringen, deshalb bin ich heute schon gefahren. Aber ich habe vorhin erfahren, dass ich morgen früh zum Messebüro muss, um noch etwas zu klären. Wenn ich heute schon nach Hause fahre, lässt mich Mum bestimmt nicht mehr weg.«

Jenny lachte. »Verstehe. Ja, von mir aus. Du kannst auf meiner Couch schlafen.«

SAMSTAG

Jenny hatte bereits Brötchen beim Bäcker geholt, den Frühstückstisch gedeckt und Kaffee gekocht, als Marcs roter Haarschopf endlich aus dem Schlafsack auftauchte.

»Riecht gut«, nuschelte er, ohne die Augen zu öffnen.

»Guten Morgen, kleiner Bruder«, erwiderte Jenny. »Das Frühstück ist fertig!«

»Mhm.« Marc streckte sich, bis sich der Schlafsack spannte, dann setzte er sich auf. »Guten Morgen!«

Er schälte sich aus der Ballonseide und verschwand im Bad. Jenny sah ihm hinterher. Die App hatte ihn gestern als grün, als perfekt passenden Partner angezeigt. Das war eine Überraschung. Sie hatte immer gedacht, dass sie und Marc sich nicht nur äußerlich ähnelten. Aber offenbar gab es auch genug Gegensätze, weswegen die App ihre Profile als harmonisierend einstufte.

Natürlich kannte sie die Algorithmen, nach denen die Profile abgeglichen wurden, sie war schließlich dabei gewesen, als sie entwickelt wurden. Sie wusste, dass es entgegen der landläufigen Meinung nicht nur auf Übereinstimmungen ankam. Genau genommen war es die Kombination aus Ähnlichkeiten und Gegensätzen in bestimmten Bereichen, die darüber entschied, wie gut zwei Menschen zusammenpassten. Herauszufinden, welche das genau waren, war Teil der Arbeit ihres Teams, und sie wurden dabei immer besser. Dass Marc ihr Bruder war, konnte der Algorithmus nicht wissen.

Als er zurückkam, versuchte sie, ihn nicht mit den Augen der Schwester zu sehen. Groß und schlank, aber immer noch sehr jungenhaft mit schmalen Schultern und dem sommersprossigen Gesicht. Die etwas zu langen Haare trugen ihr Übriges dazu bei, ihn jünger aussehen zu lassen als die sechsundzwanzig Jahre, die er zählte. Wie er jetzt in der Badezimmertür stand, die Locken verstrubbelt vom Schlaf, in Boxershorts und einem blauen T-Shirt mit verwaschenem Malibu-Aufdruck, sah er eher wie ein Student im ersten Semester aus und nicht wie der erfolgreiche Juniorbereichsleiter einer aufstrebenden Firma.

»Was ist los, warum siehst du mich so an?«, fragte er.

»Nichts«, gab Jenny zurück. »Ich habe mir nur gerade gedacht, dass du dich überhaupt nicht verändert hast.«

»Das will ich hoffen.« Er drückte ihr einen dicken Schmatz auf die Wange und setzte sich an den Frühstückstisch. »Oh, es gibt frische Brötchen!«

»Ich kann dich ja nicht ohne Frühstück gehen lassen, oder?« Jenny schenkte ihm Kaffee ein, während Marc dick Nutella auf sein Brötchen klatschte.

»Jetzt klingst du genau wie Mum«, sagte er mit vollem Mund.

»Ich hoffe nicht.« Jenny nahm sich ebenfalls ein Brötchen. Sie halbierte es und tunkte es in ihren Kaffee. »Was hast du heute vor?«

»Ich fahre gleich zum Messegelände, ich muss mit jemandem von der Messeverwaltung sprechen. Einer unserer Mitarbeiter ist seit gestern da, um den Aufbau unseres Standes zu beaufsichtigen, und es gibt wohl Probleme.«

Jenny hob die Brauen. »Aber wieso musst du …«

»Sie haben unseren Stand an eine neue Stelle verlegt. Das ist nicht weiter schlimm, aber wir brauchen jetzt eine andere Beleuchtung. Ich bekomme das schon geregelt.«

Jenny lächelte ihn an. Von dem kleinen Jungen war jetzt nichts mehr zu bemerken. »Das glaube ich auch.«

Den restlichen Tag verbrachte Jenny mit Hausarbeit. Sie traf sich mit einer Freundin, die ein Auto hatte, zum wöchentlichen Einkauf beim Großmarkt, sie putzte das kleine Ein-Zimmer-Appartement, das sie in einem Wohnkomplex bewohnte, der zur Uni gehörte, sie goss ihre Blumen, wusch Wäsche und erledigte all die vielen Dinge, für die sie während der Woche keine Zeit hatte.

Ihr Masterstudium näherte sich der heißen Phase, und sie war kaum noch zu Hause. Sie hatte alle Kurse bereits absolviert und verbrachte die meiste Zeit am Institut für vergleichende Psychologie mit dem großen Forschungsprojekt von Doktor Carsten Hennrich, dem Dozenten für Psychometrie, der auch der Betreuer ihrer Masterarbeit war. Obwohl sie nur eine halbe Stelle hatte, schien sie manchmal rund um die Uhr damit beschäftigt zu sein, endlose Datenblätter auszufüllen, Profile auszuwerten, Berechnungen anzustellen und mit dem Programmierer der App zu diskutieren.

Nur ein kleiner Teil ihres Jobs hatte unmittelbar mit ihrer Masterarbeit zu tun, die wiederum nur ein kleines Rädchen in diesem riesigen neuen Gebiet der Psychometrie war, in dem es darum ging, Menschen in Zahlen und Formeln zu zerlegen, die man mit wissenschaftlichen Mitteln vergleichen konnte.

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