Leon Grüne - Die Schule

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Als David trotz seiner guten Noten von seiner Mutter auf eine Sommerschule geschickt wird, ist ihm klar, dass sie ihn bloß loswerden will. Zu allem Übel muss er jedoch feststellen, dass die Schule mitten im Wald, abgegrenzt von der Zivilisation steht. Doch das ist nicht das Einzige, was an der Schule seltsam erscheint. Als ein mysteriöser Zwischenfall an der Schule passiert, scheint nichts mehr so zu sein, wie es einmal gewesen ist. Mit der Zeit häufen sich die Zwischenfälle, und bald schon muss David selbst um sein Leben bangen.

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Er stellte den Wasserhahn auf kaltes Wasser um.

Sie haben eine Posttraumatische Belastungsstörung, Paul . Besonders wichtig ist jetzt für Sie, dass Sie sich von Ihrer Familie und Ihren Freunden helfen lassen und sich nicht von ihnen abkapseln.

David füllte seine Hände mit etwas kühlem Wasser und wusch sich die Reste des Rasierschaums aus dem Gesicht.

Ich hab das im Griff, Faye. Es hilft mir, zu vergessen. Mach dir keine Sorgen, bald wird alles wieder gut.

Er nahm sich eines der Handtücher aus dem kleinen Holzregal, das rechts neben der offenen Tür etwa auf der Höhe von Davids Kopf hing. Das Handtuch war rau und kratzte, als er sich das Gesicht trocknete.

Sag es, Baby. Oh mein Gott Ray du Hengst.

Seine Schwellung begann zu schmerzen, als er mit dem rauen Stück Stoff darüberfuhr. Mit einem schmerzlichen Zischen zog er das Handtuch zurück und hing es an den metallenen Haken neben das Waschbecken.

Ey Mann, was ist los mit dir? Komm erzähl mir, was los ist. Ach ja, ich bin übrigens Trae.

Er hockte sich auf den Boden und öffnete den kleinen Schrank unter dem Waschbecken. Eine blaue Plastikkiste mit der Aufschrift „Salben und Lotionen“ kam hinter ein paar Rollen Toilettenpapier zum Vorschein.

Dein Vater will sich von mir scheiden lassen. Er will uns verlassen.

David holte die Kiste aus dem Schränkchen hervor. Eine Tube Voltaren fiel ihm ins Auge, die er, ohne zu zögern, herausnahm. Seine Mutter hatte ihm regelrechte Vorträge darüber gehalten, welche Salbe und Lotion er wofür nehmen musste. Seine Augen überflogen den Namen und den Text auf der Packung, dann stellte er die Kiste zurück an ihren Platz.

Machs gut, mein Großer. Ich hoffe, wir sehen uns wieder. Du kannst meinen Wagen haben. Der Schlüssel fiel lautlos in seine Hand.

Die Tür des Schränkchens knallte zu. Langsam erhob er sich und begutachtete sein Auge erneut im Spiegel.

Er ist weg, Mom! Er ist abgehauen, weil du nicht da warst! Du hättest da sein müssen! Das alles ist deine Schuld!

Der Deckel der Tube fiel in das Porzellanbecken. Eine kleine Portion der kühlen Salbe landete auf seinem Zeigefinger, die er sorgfältig in einer dünnen Schicht auf seinem blauen Auge auftrug. Bevor er den Rest von seiner Fingerkuppe wusch, fischte er den Deckel der Tube aus dem Becken und verschloss sie wieder.

Es wird nichts bringen, ihn zu suchen. Er wird schon viel zu weit weg sein.

Mit der Salbe in der einen und seinem Unterhemd in der anderen Hand verließ er das Badezimmer. Sein Zimmer lag mit dem Bad auf einer perfekten graden Linie. Das Bad befand sich direkt links am oberen Ende der Treppe. Von dort aus erstreckte sich der Flur etwa zehn Meter bis zu Davids Zimmer. Zudem befanden sich in der Flurmitte noch zwei weitere Zimmer. Das Zimmer, welches näher am Badezimmer lag, gehörte seiner Mutter und war außerdem das Größte von allen. Wenige Meter zwischen ihrem und seinem Zimmer, lag Bobbys ehemaliges Zimmer. Es war weder leer noch ausgeräumt worden. Seit seinem Verschwinden hatte niemand etwas darin geändert oder umgeräumt. Es war noch genauso mit Spielzeug, Büchern und sonstigem Schnickschnack überfüllt, wie zu der Zeit, als er noch darin gewohnt hatte. Wenn man es betrat und seine Sachen dort so liegen sah, konnte man meinen, dass hier vor wenigen Minuten noch gespielt und getobt wurde. Bobby hatte schon immer eine Vorliebe für jegliche Art von Actionfiguren und diversen anderen Figuren gehabt, die sich, nach seinem Befinden, ausgezeichnet in seine Fantasie einbauen ließen. David bekam es jedes Mal mit der Angst zu tun, wenn er an dem Zimmer seines Bruders vorbeiging. Auch wenn es schwachsinnig und unlogisch war, hatte er eine ungeheure Angst, dass jede Sekunde sein kleiner Bruder hinter der Tür sitzen und nach ihm rufen würde, dass er mit ihm spielen solle. Auch dieses Mal bekam er eine Gänsehaut, als er daran vorbeiging, der Tür den Rücken zukehrte und sie einen Moment aus den Augen ließ.

Das wolltest du doch, nicht wahr? Ein Problem weniger, um das du dich kümmern musst. Du konntest es doch kaum erwarten, dass er die Flucht ergreift.

Seine Hand, in der er immer noch die Salbe hielt, griff nach seiner Zimmertür und schloss sie hinter sich. Gähnend legte er die Tube auf seinen kleinen Nachttisch, der neben dem Bett stand.

Hast du meine Tochter verletzt? Was hast du meiner Tochter angetan, du verdammter Hurensohn?!

Anders als sein T-Shirt, landete sein Unterhemd auf seiner Bettdecke, welche völlig zerwühlt auf dem hellblauen Bettlaken lag. Müde setzte er sich auf seine Bettkante und fuhr sich mit den Händen über das Gesicht.

Deswegen, denke ich, brauchen wir etwas Abstand voneinander.

Er kratzte sich am Kopf und warf einen flüchtigen Blick auf sein Smartphone, das neben seinem Unterhemd auf dem Bett lag. Es zeigte sechs Minuten nach neun an. Seine Mutter war also seit etwa einer Stunde aus dem Haus. Er nahm es in die Hand und stellte den Klingelton auf die höchstmögliche Lautstärke. Mit dem Display nach oben legte er es neben die Tube auf den Nachttisch. Er würde sich nur etwas hinlegen und warten, bis Trae ihn wieder anrufen würde. So lange konnte er noch schlafen.

Du hast Dad verscheucht! Bobby ist wegen dir abgehauen, und du hast noch nicht einmal versucht, ihn zu finden!

Mit diesem Satz, der ihm wie die anderen zuvor durch den Kopf geschossen war, legte er sich hin und schlief nur wenige Augenblicke später ein.

12

Ein Donnerschlag ließ David hochschrecken. Angespannt saß er kerzengrade auf seinem Bett und lauschte den Geräuschen, die sich vor seinem Fenster abzuspielen schienen. Kein Regen war zu hören. Kein Blitz durchzuckte die dunkle, sternenklare Nacht. Einen Moment verharrte er und lauschte angestrengt in die Stille der Hochsommernacht hinein. Verwirrt stand er auf und öffnete das Fenster. Die Luft war genauso schwül und stickig, wie wenige Stunden zuvor. Nichts deutete auf ein kühlendes Sommergewitter hin. Vermutlich hatte er sich den Donner nur eingebildet, dachte er sich. Schnell schloss er das Fenster wieder und sah zu seinem vibrierenden Handy hinüber. Die blinkende Lampe neben der Innenkamera signalisierte ihm, dass er eine neue Nachricht erhalten hatte. Trae hatte ihm geschrieben, dass er ihn in wenigen Minuten anrufen würde. Grade, als er sein Handy wieder zurück auf den Tisch legen wollte, tauchte eine neue Nachricht von seiner Mutter auf dem Display auf. Sie wünschte ihm eine Gute Nacht und bedankte sich, dass er ihr gegenüber vorhin so kooperativ gewesen sei. Was blieb mir den auch anderes übrig, dachte er sich. Er hielt sich nur kurz mit der Beantwortung ihrer Nachricht auf und wünschte ihr noch einen ruhigen Dienst.

Die Uhr zeigte ein Uhr morgens an. Gähnend legte er das Smartphone zurück auf seinen Platz. Verschlafen öffnete er die Tür und ging auf den dunklen Flur hinaus in Richtung des Badezimmers. Nachdem er seine Blase entleert und seine Zähne geputzt hatte, kehrte er auf den Teppichboden des Flurs zurück. Seine Schritte waren lautlos auf dem grauen weichen Boden, der sich über den gesamten Flur sowie die drei Schlafzimmer erstreckte. Er ging an dem Schlafzimmer seiner Mutter vorbei und blieb vor dem Schlafzimmer seines kleinen Bruders stehen. Die Tür war einen spaltbreit offen. Das Licht des Vollmondes schien durch das dreckige Fenster des Zimmers und machte einen kleinen Teil des Raumes sichtbar. Das vorher noch wild auf dem Boden verteilte Spielzeug war verschwunden. Ein kalter Schauer lief ihm über den Rücken. Er gab sich einen Ruck und öffnete die Tür noch eine Hand breit und wünschte sich schon kurz darauf, es nicht getan zu haben. Das Bett war das Erste, das ihm sofort auffiel. Auf ihm befanden sich eine frisch bezogene Decke und ein neues Kopfkissen. Vor dem Fuß des Bettes, standen zwei große Spielzeugkisten, die bis obenhin gefüllt waren. Die Bücher, die aufgeschlagen auf dem Boden verstreut waren, befanden sich nun fein säuberlich aufgestellt in den Bücherregalen. Nichts war mehr an dem Platz, wo es sich vor wenigen Stunden noch befunden hatte. Stattdessen war das ganze Zimmer in beste Ordnung gebracht worden. Ängstlich starrte er in den Raum, der früher einmal das Reich seines damals elfjährigen Bruders gewesen war. In dem Moment, als er das Zimmer noch weiter betreten wollte, hörte er sein Handy aus seinem Zimmer klingeln. Er zögerte einen Augenblick. Vermutlich hatte seine Mutter bereits vor einigen Tagen aufgeräumt, und ihm war es einfach nicht aufgefallen, sagte er sich in dem Wissen, dass das nur eine billige Ausrede sich selbst gegenüber war. Doch er schaffte es, sein Wissen in den Hintergrund rücken zu lassen und begnügte sich mit der eigenen Lüge. Die Zweite von 25 Sünden innerhalb der letzten acht Stunden, dachte er und musste Trae unbewusst Recht geben. Seine eigenen Lügen zu glauben und für wahr zu erklären, ließ sich nicht so einfach rechtfertigen. Aber sollte er sich jetzt unnötigerweise noch mehr Angst einjagen? Bei diesen recht überschaubaren Auswahlmöglichkeiten fiel ihm seine Entscheidung nicht sonderlich schwer. Entschlossen und von seiner kleinen Ausflucht überzeugt, schloss er die Tür wieder. Mit schnellen Schritten ging er in sein Zimmer und nahm, ohne auf das Display zu schauen, den Anruf an.

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