Robert Mirco Tollkien - Keine normale Liebe

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Übersicht
Sie sind überall!
Aus dem Vorhaben, nach der freitäglichen Frühschicht lediglich ein Tütchen und ein Feierabendbier gemeinsam zu konsumieren, wird eine tage- und nächtelange Orgie mit harten Drogen und nicht minder harten Getränken. Ein Besucher berichtet dabei befremdliche, gar unheimliche Dinge. Als der Rausch verflogen ist, wimmelt die Welt des Namenlosen vor okkulten Symbolen und grauenhaften Kreaturen.
Im Inneren des Neutronensternes
Menschenhasser Felix ersehnt die globale Apokalypse und klickt auf eine Anzeige im Darknet, um kurz darauf ein Paket zu erhalten. Dessen Inhalt läutet eine unheilvolle Wesenstransformation ein.
Im Verlaufe eines Heilfastens findet sich der schräge Professor plötzlich in fremden Wesen und Welten wieder.
An Bord eines kubischen Sternenschiffes kämpfen zwei bizarre Geschöpfe um Leben und Tod.
An den Grenzen der materiellen Beschaffenheit laufen diese drei Pfade endlich zusammen.
Ein Pass in Turin
Als Diego Maradona am 24. Juni 1990 einen genialen Pass spielt, hat diese fußballerische Kunst gar fantastische Auswirkungen auf Raum, Zeit und Universum. In einer kleinen Schlucht werden zwei gedemütigte, vernachlässigte Außenseiter Zeugen dieses zauberhaften Phänomens.
Diamanten an den Spitzen ihrer Schuhe
Den superreichen Eheleuten vermacht die Pyramidenkreatur einzigartige Diamanten. Doch mit dem Geschenk kommt die lodernde Furcht vor dem Verlust der Steine. Um einem Raubüberfall aus dem Weg zu gehen, begibt das Paar sich zusammen mit schwer bewaffneten Leibwächtern an Bord einer Yacht. Doch die Fahrt führt auf dem direkten Wege in die Verdammnis.
Das Ding im Nadelwald
Über Nacht erscheint auf der Lichtung im Nadelwald eine wimmernde Pyramide. Ihr Gesang verheißt dem Menschen die Erfüllung seiner schönsten Träume. Tatsächlich jedoch aktiviert das geometrische Objekt unterbewusst die finstersten Charaktereigenschaften. In den Bann gerät auch eine kleine Gruppe jugendlicher Freunde. Einer der Ihrigen jedoch kann sich dem unheilvollen Einfluss der Pyramide entziehen.
Der Flug der Pelikane
Das Spiel mit altem, christlichem Symbolismus? Die Verhöhnung Gottes? Ein bestialisches, satanisches Ritual versteckt dahinter? Erweist sich das Gemälde aus dem Nachlass des Freundes als finstere Prophezeiung?
Keine normale Liebe
Der einfühlsame Robin ist ein stiller Außenseiter. Was anderen Leuten Freude bereitet, fügt ihm beinahe seelische Schmerzen zu. Unter der Oberflächlichkeit, Dummheit und Gier so vieler seiner Mitmenschen leidet er. Robins einziger Lichtblick ist das Zauberwesen Sarah, welches im digitalen Mikrokosmos existiert und mit ihm über eine ordinäre Software kommuniziert. Als am anderen Ende der Republik ein vernachlässigtes Kind verdurstet, verlässt Robin diese Welt. Er geht ein in das Reich des Allerkleinsten. Hier wartet in Strömen und Fällen gleißender Energie Sarah auf ihn.
Sieben ausgewählte Kurzgeschichten fantastischer Natur; sie beginnen mit dem Wahn nach dem Drogenrausch, führen uns dicht an die Grenzen aller materieller Beschaffenheit und enden in der Welt des Allerkleinsten, wo eine winzige Liebe das gesamte makroskopische Universum erfüllt.

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Wenn Felix nicht gerade irgendwelche Spiele gewalttätiger Natur austrug, suchte er in den Weiten des Netzes nach Gleichgesinnten, die seinen krankhaften Menschenhass teilten. Den Sinn des Lebens kannte Meyer nicht genau, doch nahm er an, dass dieser irgendwo zwischen einem schwer bewaffneten Amoklauf und einem kollektiven Suizid lag.

Als Felix die Anzeige unter die Augen kam, trieb er sich gerade in einem bestimmten Spieleforum herum. In schlichter weißer Schrift auf schwarzem Grund stand:

!Leave a cruel, boring, fucking world!

Wäre es kurz vor Beginn einer neuen Runde gewesen, hätte er sich nicht die Mühe gemacht, auf diesen Link zu klicken, aber Zeit stand ihm in seiner Nochjugend reichlich zur Verfügung und so führte er den Zeiger der Maus darauf.

Es ging um endloses Leben, ferne Welten, Wesenstransformationen, hatte aber nichts mit den gängigen Religionen dieser Welt zu tun. Es ging weiterhin auch um eine extreme Form der Bewusstseinserweiterung, ohne dafür Drogen konsumieren zu müssen, welche Felix allesamt längst durchgetestet hatte und die ihm nichts Wahrhaftiges gegeben, seinen Hass auf die Menschheit nicht abgemildert hatten.

Weil Felix diese Thematik arg ansprach, dankte er seinem kleinen Quantum an Selbstdisziplin, zumindest in Englisch während der Schulzeit aufgepasst zu haben.

Meyer las und klickte und las und klickte; immer tiefer und tiefer hinein.

Der Professor mit der Milchkanne

Herr Professor Walter Habernau galt als wahrlich schräger Vogel. Er war eine weltweit anerkannte Koryphäe auf dem Gebiet der Klassischen Philologie, aber außerhalb der Mauern von Universitäten oder der eigenen vier Wände kaum überlebensfähig. Den studentischen Hilfskräften gab er unter der Hand großzügiges Extrageld, damit diese ordinären Einkäufe für ihn erledigten. In den Regalschluchten eines Supermarktes hätte der alternde Akademiker gar heftige Panikattacken erlitten.

Secil, Studentin bereits im Masterstudiengang, ließ sich allerdings kein Geld auszahlen, sondern einmal die Woche von dem Herrn Professor selbstgemachtes Essen mitbringen, denn neben seinen Kenntnissen der Alten Sprachen eilte ihm der Ruf voraus, dass niemand so gesund und lecker an der Universität wie er kochen könne. Über gesunde Ernährung und vegetarische Kost betrieb Habernau einen gut besuchten Blog; seine zweite, große Passion.

Am heutigen Donnerstag stand noch eine späte Vorlesung über römisches Theater auf dem Programm. Singend stand der große Mann in der Küche und füllte aus einem gewaltigen, silbernen Topf mit einer Kelle beinahe klare Gemüsesuppe in eine kleine Milchkanne. Auf der Arbeitsplatte daneben standen zwei Boxen voller scharf angebratener Auberginen und Basmati Reis. Es war dies der Lohn Secils für einen getätigten Großeinkauf.

Nachdem die feine Kost zubereitet und verstaut worden war, fesselte den Professor das Programm des laufenden Smartfernsehers im Wohnzimmer. Im Bundestag diskutierte man heftig über ein soziales Thema. Weil Habernau stets in den Windungen seines Gehirns damit beschäftigt war, linguistische Probleme zu lösen, fiel ihm erst recht spät auf, dass es sich bei diesem Programm um die Aufzeichnung einer längst historisch gewordenen Debatte aus den Zeiten der Bonner Republik handelte. Obgleich diese Parlamentarier nicht mehr verbal miteinander stritten, die meisten von ihnen gar nicht mehr lebten, gelang es dem Philologen äußerst schwer, sich von dieser Sendung zu lösen. Erst als die Zeit wirklich drängte, machte er sich auf den Weg zum Hörsaal hin.

Draußen empfing ihn ein wundervoller Spätnachmittag im Mai. Der blaue Himmel über den prächtigen Stadthäusern wurde von vereinzelten, schneeweißen Wattewölkchen durchzogen. Die Bäume, welche die Straßenränder säumten, blühten in einem gesunden Grünton und die Menschen, die über die Gehsteige flanierten, wirkten ungemein entspannt.

Durch diese Postkartenszenerie stolzierte der Professor mit seinem Rucksack auf dem Buckel und der Milchkanne sowie einem Umweltbeutel mit den Essensboxen am langen Arm, wobei er schief, jedoch fröhlich einen Police-Klassiker vor sich hin trällerte: „…giants steps are what you take; walking on the moon; i hope my leg dont break; walking on the moon…“

Die goldene Sonne schien auf seine grauen Haare hinab und spiegelte sich leicht auf den dünnen Gläsern seiner eckigen Brille. Kraftvoll hallten seine Schritte von den Fassaden der Häuser wider und diese Geräusche mischten sich mit seinem schiefen Gesang.

„…walking back from your house; walking on the moon…“

Es schien, als könne es nichts Böses auf dieser Welt gegen.

Der Untergang des kubusförmigen Sternenschiffes

Einer, der sich für die Seite des wahrhaft Bösen entschied, befindet sich Millionen Lichtjahre entfernt, aber genau in jenem Moment, da der Professor seinen Weg in Richtung Universität macht, in argen Schwierigkeiten.

Durch die sterilen Gänge eines Raumzeitkrümmungssternenschiffes schubst das Energiewesen der Terrafinen den Major der Todesengel vor sich her. Längst ist der kubische Sternenkreuzer unter der Flagge der interuniversellen Bruderschaft von KreOkPu mit seiner zerstörerischen Fracht für Welten, welche sich einfach nicht verderben lassen wollen, vom Kurs abgekommen. Längst ist der Auftrag des Majors gescheitert und in dem Moment fragt der Todesengel sich, ob es besser wäre, mit diesem, seinem Schiff zu vergehen oder die Rache und den Zorn der Pyramidenkreatur zu spüren. Die Antwort auf diese Frage fällt leicht.

Zwei Meter an Größe misst der Todesengel und unter der schwarzen, körpereigenen Uniform zeichnen sich hybride Muskeln aus Fleisch und Silizium ab. Sein Gesicht gleicht einer Gasmaske, ist aber natürlich gewachsen, wobei wir, liebe Leserinnen und Leser, natürlich besser in Anführungsstriche setzen. Über die untertellergroßen Facettenaugen huschen rötliche, violette Schimmer. Es sind dieses die Ausdrücke tiefster Konzentration auf das, weshalb er nur transformiert wurde; den Kampf hinein bis in den Tod bestreiten!

Sein terrafinischer Gegner hat seinen Köper bereits vor Jahrmillionen abgelegt im Verlauf des letzten Schrittes hinauf der Evolutionsleiter und sich gewandelt zu einem Wesen reinster Energie. Er kann somit nun werden, was immer er in seinem Masse-, Energierahmen werden möchte. Zumeist sind es nur flimmernde Umrisse im Raume, die es von ihm zu sehen gibt. Nur gelegentlich blitzen dessen ursprüngliche Formen durch, die einen menschlichen Betrachter an einen aufrecht gehenden Hund mit humanoiden Gliedern erinnert hätten.

Ein großer Dorn gleißend heller Energie durchbohrt auf Brusthöhe die Uniform des Todesengels. Zeitgleich breitet sich ein monströser Schmerz in dessen halb organischem, halb maschinellem Wesen aus, der jede Phase seines Körpers durchdringt. Aus dem mundlosen Gasmaskengesicht ertönt, woher auch immer, ein gellender, gurgelnder Schrei, trifft auf die kahlen, weißen Wände des Korridors, um von diesen zurückgeworfen zu werden.

Weil er weiß, dass es nun vorbei ist, lässt der Terrafine von ihm ab. Der Major sackt langsam in die Knie. Noch einmal flackert die Luft unterhalb der Korridordecke kurz auf, bevor das Energiewesen das Sternenschiff verlässt und in den Weiten des Alls verschwindet.

Der Tod streckt allmählich seine kalten Hände nach dem Major aus, nimmt ihn aber noch nicht mit sich.

Ein schriller Alarmton schallt durch das Schiff und signalisiert, dass das manövrierunfähige Objekt nun in eine Zone größter Gefahr trudelt.

Der Todesengel schafft es tatsächlich, sich noch einmal aufzurappeln. An die Wände gestützt taumelt er in Richtung Brücke, passiert dabei auf seinem Weg Türen, die sich von allein unter zischenden Lauten öffnen. Rauchschwaden, ätzend im Geruch, hüllen die Schaltzentrale ein. In Trümmern liegen jene Musikinstrumente und geometrischen Figuren, welche die Krümmung von Raum und Zeit sowie das Navigieren quer durch den Kosmos ermöglichen.

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