Erik Schreiber - Geisterenthüller John Bell

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Geisterenthüller John Bell: краткое содержание, описание и аннотация

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"Sie sind genau der Mann, den ich brauche, Bell", rief er aus. «Setzen Sie sich. Ich habe Ihnen einiges zu erzählen. Es gibt ein sehr ernstes Geheimnis, dass Sie hoffentlich für mich lösen können. Es steht in Verbindung mit einem Haus, von dem gesagt wird, dass es darin spukt.» Er fixierte mein Gesicht mit seinen hellen Augen, während er sprach. Ich schwieg und wartete darauf, dass er weitersprechen würde.
"Zunächst", fuhr er fort, «muss ich Sie darum bitten, diese Angelegenheit absolut vertraulich zu behandeln.»

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„Wo warst du gestern den ganzen Tag?“, fragte ich.

„Eingeschlossen in einer Kammer im anderen Turm, aber ich schaffte es, aus dem Fenster zu klettern, obwohl es mich fast umbrachte. Ich wusste, wenn Sie bleiben, würden sie es diese Nacht wieder versuchen. Gott sei Dank sind Sie in Sicherheit.“

„Nun, dann halte mich jetzt nicht auf“, sagte ich. „Ich bin wie durch ein Wunder gerettet worden. Du bist ein gutes Mädchen. Ich verdanke dir viel. Du musst mir ein anderes Mal erzählen, wie du es geschafft hast, den ganzen Horror hier zu überleben.“

„Bin ich nicht verrückt geworden?“, war ihre traurige Antwort. „Oh, mein Gott, wie ich leide!“ Sie presste die Hände aufs Gesicht. Der Ausdruck ihrer Augen war furchtbar. Aber ich konnte nicht länger warten, um mich mit ihr zu unterhalten. Ich verließ den Ort hastig.

Wie ich Harkhurst erreichte, kann ich nicht mehr sagen, aber früh am Morgen traf ich dort ein. Ich ging direkt zu Dr. Stanmores Haus und weckte ihn. Ich erzählte ihm alles. Sofort suchten wir gemeinsam den Polizeichef auf. Nachdem ich meine aufregende Geschichte erzählt hatte, nahmen wir eine Droschke und kehrten zu dritt zum ‚Castle Inn‘ zurück. Wir waren noch vor acht Uhr morgens da.

Aber wie der Polizeibeamte vermutet hatte, war der Ort verlassen. Bindloss war aus der dunklen Kammer entkommen und mit seiner Frau und Liz geflohen. Der Arzt, der Polizist und ich gingen hoch zur runden Kammer, dann hinunter in den Keller und nach einer sorgfältigen Untersuchung entdeckten wir eine niedrige Tür, durch die wir krochen. Wir gelangten in ein dunkles Gewölbe, das voll mit Maschinen war. Im Licht einer Laterne untersuchten wir es. Hier fanden wir die Erklärung des ganzen Tricks. Die Achse des Mühlrads, die durch ein Loch in der Wand des Turmes hereinragte, bildete fortlaufend auch die Achse eines senkrechten Zahnrades, dass ein großes horizontales Rad bewegte, von dem ein senkrechter Pfosten nach oben führte. Dieser endete in der Mitte von vier Querbalken, die den Boden des Raumes trugen, in dem ich geschlafen hatte. Um den runden Rand des Bodens war ein Stahlrand gezogen, der sich in einem runden Sockel drehen konnte. Es brauchte nur einen einzigen Handgriff, um diesen furchtbaren Apparat in Bewegung zu versetzen.

Die Polizei veranlasste augenblicklich die Fahndung nach Bindloss und ich kehrte nach London zurück. Noch am Abend besuchten Edgcombe und ich Dr. Miles Gordon. Alter dickköpfiger Arzt wie er war, war er fassungslos, als ich meine Geschichte erzählte. Er erklärte mir, dass ein Mann in der Position, in der ich mich befunden hatte, als sich der Boden zu bewegen begonnen hatte, auf Grund der Zentrifugalkraft eine enorme Stauung des Gehirns erleiden würde. In der Tat würde der sich drehende Boden künstlich den Zustand eines Schlaganfalls hervorrufen. Wenn das Opfer unter Drogeneinfluss stand oder auch nur tief schlief, und der Boden sich langsam zu drehen begann, würde dies fast augenblicklich zur Bewusstlosigkeit führen, die bald in Koma überging und zum Tode führte. Aber eine Autopsie einige Stunden später würde keine Ergebnisse bringen, denn das Gehirn würde absolut intakt erscheinen, nachdem das Blut es wieder verlassen hatte.

Nach dem Besuch bei Dr. Miles Gordon gingen Edgcombe und ich mit unseren Ergebnissen zu Scotland Yard und die ganze Angelegenheit wurde in die Hände der Londoner Ermittlungseinheiten gelegt. Mit den Hinweisen, für die ich fast mit meinem Leben bezahlt hätte, erledigten sie den Rest schnell. Wentworth wurde festgenommen und unter Druck konnte er zu einem vollen Geständnis bewegt werden, aber der alte Bindloss hatte mir schon das Wesentliche der Geschichte erzählt. Wentworths Vater war der Besitzer der Mühle gewesen, er war in Konflikt mit dem Gesetz geraten und hatte seinen Namen geändert. Tatsächlich hatte er sogar fünf Jahre Strafdienst verrichtet. Dann war er nach Australien gegangen und zu Geld gekommen. Er starb, als sein Sohn noch ein junger Mann war. Dieser erbte allerdings alle Untugenden des Vaters. Er kehrte nach Hause zurück, besuchte die Mühle und erfand, da er Talent für Mechanik besaß, den rotierenden Boden. Er verwandelte die Mühle in ein Gasthaus und setzte Bindloss, einen seiner ‚Kumpels‘, als Eigentümer ein, mit der vollen Absicht, von Zeit zu Zeit nichtsahnende Reisende ihres Geldes wegen umzubringen.

Die Polizei jedoch suchte ihn bald darauf wegen einer geprellten Rechnung und er dachte, es sei das Beste zu fliehen. Bindloss war alleine mit der ganzen Sache. Aus Angst vor Wentworth, der ihn wegen eines lange zurückliegenden Verbrechens in der Hand hatte, ermordete er in zwei Fällen selbst das Opfer in der runden Kammer. Inzwischen waren mehrere unerwartete Todesfälle im alten Zweig der Wentworth-Familie eingetreten und Archibald Wentworth allein stand zwischen seinem Cousin und dem riesigen Vermögen. Wentworth kehrte nach Hause zurück und mit der Hilfe von Bindloss brachte er auch Archibald in seine Gewalt. Der junge Künstler schlief in dem verhängnisvollen Zimmer und sein Tod war die Folge. Zu diesem Zeitpunkt stehen Wentworth und Bindloss vor Gericht am Old Bailey und es gibt keine Zweifel, wie das Urteil ausfallen wird.

Das Rätsel um den Geist vom ‚Castle Inn‘ ist natürlich für immer und ewig gelöst.

Der Wächter der Tür

„Wenn Sie es nicht glauben, können Sie es selber lesen“, sagte Allen Clinton, während er die Sprossen einer Leiter emporkletterte und unter den Büchern im obersten Regal suchte.

Ich lehnte mich in meinem Sessel zurück. Die Strahlen der untergehenden Sonne schienen durch das bunte Glas der Fenster in die alte Bibliothek und warfen gelbe und rote Bänder auf die Reihen von in schwarzes Leder gebundenen Ausgaben.

„Hier, Bell!“

Ich nahm Allen Clinton die modrige Ausgabe ab, die er zu Tage gefördert hatte.

„Es ist ungefähr in der Mitte des Buches“, fuhr er eifrig fort. „Sie werden es sehen, in großen schwarzen altenglischen Buchstaben.“

Ich blätterte durch die Seiten, die den Familienstammbaum und andere Aufzeichnungen der Clintons enthielten, bis ich zu derjenigen kam, die ich suchte. Auf ihr stand der Fluch geschrieben, der seit dem Jahre 1400 auf der Familie lastete. Langsam und mit Schwierigkeiten entzifferte ich dessen schreckliche Worte:

„Und in dieser Kammer liegt sein Sarg, ein Sarg von nichtmenschlicher Form, den kein heiliger Boden aufgenommen hat. Hier soll es ruhen und die Familie der Clintons verfluchen von Generation zu Generation. Und aus diesem Grunde soll die Seele eines jeden Erstgeborenen, der Erbe ist, sobald sie dessen Körper verlässt, der Wächter der Türe werden bei Tage und bei Nacht. Tag und Nacht soll seine Seele bei der Türe stehen, die Türe geschlossen halten, bis der Sohn die Seele des Vaters ablöst von der Wache und seinen Platz einnimmt, bis auch dessen Sohn stirbt. Und wer die Kammer betritt, soll der Gefangene der Seele sein, die bewachet die Türe, bis sie ihn gehen lässt.“

„Was für ein grässlicher Gedanke!“, rief ich mit einem Blick auf den jungen Mann, der mich während des Lesens beobachtet hatte. „Aber Sie sagen, diese Kammer sei nie gefunden worden. Ich würde sagen, ihre Existenz ist ein Mythos und der Fluch, dass die Seele des Erstgeborenen die verschlossene Tür bewachen muss, ist natürlich absurd. Materie gehorcht keiner Hexerei.“

„Der merkwürdige Teil der Geschichte ist“, antwortete Allen, „dass jedes andere Detail der Abtei, auf welche diese Aufzeichnungen Bezug nehmen, identifiziert worden ist. Aber diese Kammer mit ihrem gruseligen Inhalt wurde nie gefunden.“

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