Ana Marna - Wandlerin

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Vor Jahren wurde Karina Wells brutalen Experimenten unterzogen, die schlafende Gene in ihr aktivierten. Seitdem befindet sie sich auf der Flucht und gilt als wandelnde Zeitbombe unter den geheimen Völkern. Denn Karinas Fähigkeiten sind außergewöhnlich und niemand weiß, welche Gaben noch in ihr geweckt wurden. Durch Zufall kommen die Wölfe auf ihre Spur und sie wird wieder zur Gejagten. Doch diesmal sind nicht nur Wölfe und Wandler hinter ihr her. Auch die Hexen sind an Karina interessiert.
Die Fantasy-Buchreihe «The Hidden Folks» spielt in der heutigen Zeit, in der neben den Menschen auch andere Völker existieren. Diese versuchen mit allen Mitteln ihre Existenz geheim zu halten und leben nach unerbittlichen Regeln. Die erste Regel lautet: Menschen, die von den Völkern erfahren, müssen sterben.

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„Hast du ernsthaft geglaubt, dass du mir entgehst? O’Brian hat dich erstaunlich lange ruhig gehalten, aber wir wissen beide, dass das kein Dauerzustand ist.“

„Was willst du?“

„Dich!“

Das war eine deutliche Ansage. Dierolf ballte die Fäuste.

„Verdammt, Bryan, ich bin kein ...“

„Es gibt keine Alternative, Bernart.“

Der Chief klang beinahe sanft, aber Dierolf wusste, dass das täuschte. An diesem Kriegerwolf war nicht eine Zelle weich.

„Du wirst für mich arbeiten. Punkt. Alles andere lasse ich nicht gelten, und jeder Rudelführer hier in den Staaten wird bei diesem Thema hinter mir stehen. Dafür hast du bereits zu viel Ärger angezettelt.“

Dierolf schluckte hart. Dass ihn seine Vergangenheit irgendwann einholen würde, war ihm immer klar gewesen, aber dass er ausgerechnet bei Bryan landen musste ...

Das war echt nicht fair!

„Fuck, Bryan, ich könnte ...“

„Nein, kannst du nicht! Pack deine Sachen, du kommst gleich mit.“

Einem Kale Bryan widersprach man einfach nicht.

Dierolf stieß einen deftigen Fluch aus und wirbelte herum.

Wütend stapfte er in seine Hütte. Ein Rucksack war schnell gepackt. Viel besaß er ohnehin nicht. Um den Rest würde sich hoffentlich seine Tochter kümmern.

„Kann ich mich wenigstens von Hannah verabschieden?“, fragte er, als er wieder nach draußen trat.

Chief Bryan erwartete ihn mit verschränkten Armen. Er nickte knapp, drehte sich um und lief los. Dierolf entglitt ein weiterer Fluch und rannte hinterher.

Es war lange her, dass er mit Kriegerwölfen gelaufen war, und damals war er in deutlich besserer Form gewesen. Aber seinen Willen besaß er noch und der hielt ihn knapp hinter Bryan, auch wenn er wusste, dass er das am nächsten Tag mit Sicherheit bereuen würde. Überanstrengte Muskeln schmerzten bestialisch.

*

Dies war das erste Mal, dass Dierolf eine Zentrale von Kriegerwölfen betrat. In Europa war er zwar mit Kriegern gelaufen, doch das Hauptquartier der Europe Security hatte er nicht von innen gesehen. Chief Martinak hatte ihm noch nie richtig vertraut.

Und Chief Bryan? Der leitete die Minnesota-Ranger seit einigen Jahrzehnten und wie zu hören war, hatte er die Krieger sehr gut im Griff. Was Dierolf nicht wunderte, aber ziemlich wurmte.

Die Zentrale lag mitten im Wald, im Norden Minnesotas. Etwa vierzig Meilen von Dark Moon Creek entfernt. Nur eine befahrbare Straße führte hierher. Dafür war rund um die Anlage ein umzäunter, schwer gesicherter Bereich angelegt, der Platz für mehrere Transporthubschrauber bot. Und dort waren sie gelandet.

Das Gebäude war wirklich eindrucksvoll. Oberirdisch befanden sich die Fahrzeughalle und diverse Lagerräume, die vollgestopft mit Fahrzeugen, Maschinen und Kisten waren. Mit einem Fahrstuhl fuhren sie nach unten. Die wichtigsten Räumlichkeiten waren unterirdisch angelegt. Dierolf zählte sechs Untergeschosse.

Zunächst ging es in Bryans Büro.

Vor dessen Tür stand ein großer Schreibtisch, an dem eine äußerst attraktive Kriegerwölfin saß, die ihn interessiert musterte.

„Gib Morgan Bescheid, Betty“, befahl Bryan im Vorbeigehen. „Wir haben ein neues Mitglied.“

Dierolf verzog unwillkürlich das Gesicht, was ein äußerst gehässiges Lächeln in der Miene der Wölfin erscheinen ließ.

„Aber mit Vergnügen, Boss“, säuselte sie und griff nach einem Hörer.

Morgan war ein typischer Krieger: Riesig, breit, Finsterblick. Ein echter Sonnenschein also. Aber daran würde Dierolf sich wohl gewöhnen müssen. Er hatte noch keinen Krieger getroffen, der eine herzliche Art in sich trug.

Stoisch ließ Dierolf Morgans Musterung über sich ergehen.

„Du weißt, dass ich deine Entscheidungen selten in Frage stelle, Boss, aber bist du sicher, dass ein Regelbrecher hier reinpasst?“

Bryan hob fragend die Augenbrauen und nickte dann auffordernd zu Dierolf.

„Erzähl deinem zukünftigen Ausbilder, welche Regeln du gebrochen hast.“

Dierolf schnaufte ärgerlich. „Nur, dass ich meine Familie nicht in ein Rudel gesperrt habe. Alles andere ist erstunken und erlogen.“

„Wölfe lügen nicht“, wandte Morgan ein.

„Habe ich gerade die Unwahrheit gesagt?“, kam sofort die Gegenfrage. Morgan runzelte die Stirn. Die Antwort war klar. Dierolf hatte die Wahrheit ausgesprochen. Wölfe konnten das problemlos erkennen.

„Geh davon aus, dass der Ex-Rudelführer aus Deutschland, Albin Bolender, eine Menge Zeit investiert hat, um Bernart Dierolf schlecht dastehen zu lassen. Beinahe hätte es geklappt“, erklärte Bryan. „Abgesehen davon ist es die einzige Möglichkeit, unseren Wolf hier im Auge zu behalten.“

Er schenkte Dierolf ein wölfisches Grinsen.

„Und zufällig weiß ich in etwa, was für Potenziale in ihm schlummern. Er mag nicht die körperlichen Fähigkeiten eines Kriegers haben, aber allein sein sturer Dickschädel wird ihn mithalten lassen.“

Morgan zuckte die Schultern. „Wie du meinst. Also Komplett-Ausbildung?“

„Die Grundkenntnisse hat er. Ich schätze, ein wenig Auffrischung und Fitnesstraining werden erst einmal reichen.“

Dierolf verkniff sich ein Aufatmen. Noch wusste er nicht, was Auffrischung und Fitness bei nordamerikanischen Kriegerwölfen bedeutete.

Er sollte es schnell herausfinden.

Nachdem er seine kleine Wohnung im dritten Untergeschoss bezogen hatte, orderte Morgan ihn auch schon in die Trainingsebene.

Und Dierolf erfuhr, dass seine derzeitige Fitness bei Weitem nicht ausreichte, um diesen Krieger zufrieden zu stellen.

Unter den Augen einiger anderer Ranger wurde er dermaßen zusammengefaltet, dass er abends wie tot ins Bett fiel und den kommenden Tagen nur mit einem ganz miesen Gefühl entgegensah.

Zum ersten Mal verfluchte er seine Entscheidung, Europa den Rücken zuzukehren. Möglicherweise wäre eine Hinrichtung besser gewesen. Andererseits, er ballte die Fäuste, dann hätte er auch keine Zeit mehr mit Hannah verbringen können und sein Tod hätte sehr viel Leid in ihr geweckt.

Nein, er hatte sich entschieden und würde den Mist hier durchstehen.

In einem hatte Bryan recht. Er trug in sich den Willen zu überleben. Egal in welcher Situation. Und so ein paar verdammte Kriegerwölfe würden ihm das nicht ausreden!

Am nächsten Morgen stand ein grimmig blickender Wolf vor Morgan. Und er gab alles.

Abends nickte der Trainer ihm anerkennend zu.

„Ich revidiere meine Meinung. Der Boss hat wohl recht. Du bist ein Kämpfer. Morgen wirst du beim Training der Jungs mitmachen. Mal sehen, wie lange du durchhältst.“

Dierolf biss die Zähne zusammen.

Und wie er durchhalten würde!

Ein Zwangsurlaub

Ende Juni, 2021

Dornbach nahe Nürnberg Deutschland Das ist jetzt ein schlechter Witz - фото 3

Dornbach nahe Nürnberg, Deutschland

„Das ist jetzt ein schlechter Witz! Oder?“

Tiger starrte seinen President ungläubig an.

Big Man, National President des Road Bastards OMC, lümmelte sich lässig hinter dem riesigen Schreibtisch auf einem äußerst breiten Sessel und grinste ihn gehässig an.

„Mein Sohn, ich scherze nie, das solltest du doch wissen.“

„Ich bin nicht dein Sohn“, knurrte Tiger, obwohl Big Man in all den Jahren, die sie sich kannten, für ihn wohl zu einer etwas verqueren Art von Ersatzvater geworden war. Sie verband keine leibliche Verwandtschaft, aber in den letzten Jahren hatte Big Man ihn oft um seine Meinung gefragt und protegiert. Dazu kamen immer kniffligere Aufgaben und Einsätze, die nie ungefährlich waren. Es schien so, als würde der President der Road Bastards ihn testen wollen. Wofür auch immer. Aber vor allem lagen sie auf der gleichen Wellenlänge. Manchmal hatte Tiger sogar den Eindruck, dass sie sich nur ansehen mussten, um zu wissen, was im Kopf des anderen vor sich ging.

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