Erik Schreiber - Wiesbaden

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Dies ist die Geschichte des hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden, geschrieben von Oberlehrer Fr. Otto. Er trug alles wissenswerte über die Geschichte der Stadt zusammen, was ihm damals zugänglich war. Es ist gleichzeitig ein Blick auf die alte Sprache und die Treue zum herrschenden Adel.

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2. Das 17. Jahrhundert

3. Das 18. Jahrhundert

4. Das 19. Jahrhundert

§ 31. Die Bewohner

§ 32. Die Bäder und Kur

1. Die Badhäuser

2. Die Badeeinrichtungen

3. Die Veranstaltungen zur Unterhaltung der Kurgäste

4. Verpflegung und Behandlung

5. Berühmte Besuche

§ 33. Stadtrath und Stadtverwaltung

§ 34. Kirchliches

§ 35. Die Schulen

a. Bis 1806

b. Von 1806 an

§ 36. Geschichte

a. Von 1508—1618

b. Von 1618—1648. Der dreissigj ährige Krieg

c. Die Zeit nachdem dreissig jährigen Kriege

Anhang

I. Alte Namen

1. Vor und um die Mitte des zwölften Jahrhunderts

2. I280—1460

3. Nach dem dreissigjährigen Kriege

4. Neue Namen (um 1730)

II. Tabellarische Zusammenstellung der Badhäuser

III. Chronologische Uebersicht

IN RÖMISCHER UND FRÄNKISCHER ZEIT.

§ 1.

ÄLTESTE ZEIT. CELTEN.

Wiesbaden ist eine der ältesten und zugleich der jüngsten Städte Deutschlands; während der grösste Theil der jetzigen Stadt seinen Ursprung den letzten Jahrhunderten, ja den letzten Jahrzehnten verdankt und in Bauart und Strassenanlage allenthalben einen ganz modernen Charakter zeigt, kann der innere Theil der Stadt seine Anfänge bis in die graue Vorzeit der deutschen Geschichte verfolgen, deren tiefes Dunkel, nur durch einzelne Streiflichter erhellt, ein deutliches Bild noch nicht erkennen lässt.

Die geschützte Lage der Oertlichkeit, der fruchtbare Boden und der Reichthum an fliessendem Wasser, das, dem benachbarten Gebirge entquellend und in mehreren Thalgründen herabströmend, hier sich vereinigt und in den benachbarten Rhein abfliesst, die Nähe der noch jetzt jagdreichen Waldungen des Taunus, die vordem wohl noch ausgedehnter waren, endlich vielleicht auch die bereits frühe erkannten wohlthätigen Wirkungen der warmen Quellen hatten sicherlich schon in den Zeiten, welche der historischen Kunde vorausgehen, länger oder kürzer dauernde Niederlassungen veranlasst. Zahlreiche Steinwerkzeuge, zum Theil der rohesten Art, und ebensolche Thongefässe, wie sie sich in Gräbern der Umgegend von Wiesbaden und unmittelbar in dem Thalgrunde vor Wiesbaden gefunden haben, (Vgl. z. B. Ann. II, 3. p. 303. Per. Bl. 1858, 7. p. 162. M. 1867, 5. p. 24.) weisen auf eine frühe, sicherlich vorgermanische Zeitperiode hin.

Bleibendere Spuren ihrer Anwesenheit haben indess erst die Celten hinterlassen, wenn man Recht hat, manche sonst unverständliche Namen von Bergen, Flüssen und Orten des rechten Rheinufers auf celtische Ansiedlungen und Namengebung zurückzuführen. (Arnold, Ansiedlungen p. 54. Man denke nur an die Namen Rhein, Main, Taunus.)

Aber schon zu Caesars Zeit scheinen nicht blos die Celten unsre Gegenden nicht mehr bewohnt zu haben, sondern es waren auch germanische Stämme in grösseren oder kleineren Schaaren über den Rhein gegangen und hatten sich in dem belgischen Gallien niedergelassen.

§ 2.

GERMANEN. CHATTEN. MATTIAKER.

Zunächst nun scheint kein deutscher Stamm dauernd den Mittelrhein behauptet zu haben; Usipeter, Tenkterer, Ubier werden von den kriegerischen Sueven verdrängt und suchen an dem unteren Rheine oder auf dessen linkem Ufer feste Sitze zu gewinnen statt des allgemeinen Namens der Sueven erscheint bald das Volk der Chatten, vielleicht nur die specielle Bezeichnung statt der allgemeinen, (Seyberth, Ann. IV, 2. p. 435. Grimm, GDS. II, p. 565.) und an dessen Stelle zur Zeit des Kaisers Claudius der Name der Mattiaci, der von nun an bis zum Ende der Römerherrschaft mit dem Gebiete zwischen Taunus und Rhein eng verbunden bleibt. Den ager Mattiacus erwähnt zuerst Tacitus in den Annalen (XI, 20) zum Jahre 47 n. Chr., die Stadt oder das Dorf Mattiacum Plinius in der Naturgeschichte (31, 2, 27); die Mattiaci und gens Mattiacorum Tacitus in den Historien (IV, 37) und in der Germania (29), Ptolemaeus (II, 11, 29) um 150 n. Chr. XXgriechXX Ammianus Marcellinus im Jahre 371 die Aquae Mattiacae (XXIX, 4) und endlich die Notitia dignitatum die Mattiaci juniores; ausserdem werden auf Inschriften des zweiten Jahrhunderts, die fast alle zu Castel bei Mainz aufgefunden wurden, die civitas Mattiacorum, (Becker, Ann. VII, I. No. 46, 24, 27, 40. (Becker und Klein) ib. IV, 3. No. 118 sqq. endlich die Coh. II Mattiacorum auf einem Militärdiplom des Kaisers Hadrian vom Jahre 134 genannt. (Rossel, Ann. V, 1. p. 72. Mommsen C. J. L. III, p. 877.)

Dass Mattiacum zur Zeit des Plinius der Name eines Ortes und zwar dessen, den Ammianus Aquae Mattiacae nennt, und dass dieser Ort gerade Wiesbaden war, ergibt die richtige Erklärung der betreffenden Stellen. (Vgl. Habel in Ann. I, 2. p. 42. Seyberth IV, 2. p. 459. Becker VII, 1. p. 123.)

Sowohl über die Verwandtschaft und Abstammung der Mattiaker, als auch über die Herleitung des Namens sind verschiedene Meinungen aufgestellt, von denen jedoch noch keine als vollständig erwiesen angesehen werden kann. Die gewöhnliche Ansicht geht dahin, die Mattiaker seien ein Zweig der Chatten und hänge der Name mit dem chattischen Mattium, jetzt Maden, (Nach Grimm zu Matte gehörend; andere Abtheilungen s. bei Arnold, Ansiedelungen u. s. w. Hellmund erklärt den Namen Mattiaker als die Muthigen, eine Etymologie, die sich würdig den anderen von ihm p. 233 vorgetragenen anschliesst, wonach z. B. Chatten = die Guten, Ubier = die Obigen, d. h. hoch wohnenden, die Usipeter = Wiesenspether, von Wiese und Spad, mit welchem sie sich auf ihren Auen nährten, die Schwaben = Sauländer, von Suevia, Sauland, weil es in Schwaben viele Mästung oder Eicheln und daher viele Säue gebe.) zusammen; die erste Behauptung stützt sich auf die zweite sowie darauf, dass im batavischen Freiheitskriege die Mattiaker sofort an der Seite der Chatten einen Ueberfall der Stadt Mainz versuchen, beides durchaus, nicht zwingende Beweise; denn eine gemeinsame Erhebung gegen die Römerherrschaft setzt nicht auch Stammesverwandtschaft voraus, ebensowenig als die scheinbare Namensähnlichkeit, obgleich es etwas Bestechendes hat, die Gleichheit in Namen auf Verwandtschaft zurückzuführen. Die Zusammengehörigkeit von Chatten und Mattiakern bleibt daher nur eine annehmbare Vermuthung. Die Chatten hatten sich Anfangs der römischen Nachbarschaft nicht feindlich erwiesen, zogen es aber, als der Römer Absichten deutlicher hervortraten und Drusus die Burg auf dem Taunus anlegte, im Jahre 9 v. Chr. vor, ihre heimischen Sitze am Taunus zu verlassen und sich zu ihren Stammesgenossen im heutigen Hessen zurückzuziehen. (Dio Cass. 54. 36) Es können nun recht wohl manche Gemeinden oder Familien ganz oder zum Theil zurückgeblieben und andere zu ihnen übergesiedelt sein. Dies rechtfertigt aber noch nicht die Herleitung des Namens der Mattiaci von Mattium. Ziehen wir die sonstigen zahlreichen celtischen Ortsnamen am Mittelrhein in Betracht, so hat es nichts Auffallendes, wenn Mattiacum wie das benachbarte Mogontiacum celtischen Ursprungs ist, zumal die Bildung des Wortes aus dem sonst nicht viel verwendeten Worte Matte (adh. der mato, gen. matawes) auf grosse Schwierigkeiten stösst. Wir werden daher Mattiacum nicht als dasselbe wie „Wiesbad“ aussagend ansehen dürfen. (Wie Rossel, Stadtwappen p. 56 Anm. thut.) Die Römer fanden den celtischen Namen des Ortes Mattiacum vor und benannten die Bewohner der ganzen civitas, die sie errichteten, wie die civitas Taunensium, Mogontiacensium, Sumelocennensium und Ulpia Trajana (S. Brambach, Inscr. Rhen, im Index.) u. a. nach einer Oertlichkeit. Den Deutschen blieb das Wort fremdartig und so erklärt sich, dass es erst mit der Befestigung der Fremdherrschaft aufkommt und mit deren Authören spurlos verschwindet. Der Name Mattiacum ist daher weder durch Zusammensetzung von zwei deutschen Wörtern, Matte und aha, Wasser, noch durch die sonderbare Ableitung von einem deutschen Stamme vermittelst einer celtischen oder gar griechischen Endung entstanden, sondern ein celtisches Wort mit der Endung iac oder ac, die an den celtischen Personennamen Matto angefügt wurde, wie aus dem Namen Mongontius (abgeleitet vom Namen des Gottes Mogon) oder Mogon selbst auf eben dieselbe Weise Mogontiacum, aus Nemet Nemetacum entstand. (S. Zeuss, Gramm, celt. p. 173 u. 772. Matto kommt auf Inschriften mehrfach vor. Obermüller in dem celtischen Wörterbuch II, p. 307, erklärt das Wort Mattiaci weniger ansprechend aus mattach Ackerland als „Ackerleute“.)

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