Sophie Lang - Begnadet - Wiedergeburt - Buch 3

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Begnadet - Wiedergeburt - Buch 3: краткое содержание, описание и аннотация

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21 Jahre nach dem Tag im Louvre.
War Aeias Entscheidung, einen Menschen zu heiraten, ein verhängnisvoller Fehler? Diese Frage stellt sie sich jeden Tag aufs Neue. Denn die Vermischung der Gene birgt unerwartete Nebenwirkungen.
Auf der hoffnungsvollen Suche nach Rettung tauchen Aeia und ihre Tochter tiefer als je zuvor in die Geheimnisse von TREECSS ein.
Schon bald sind die beiden Frauen Spielfiguren höherer Mächte! Die Existenz ihrer eigenen Rasse, aller Begnadeten ist bedroht. Als sie erkennen, wer tatsächlich hinter allem steckt, ist es vielleicht schon zu spät…

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Als alleinerziehende Mutter wurde sie zu einer hochqualifizierten Konfliktmanagerin und könnte auch Beraterin oder Mediatorin werden, aber dazu hat sie sicher auch keine Lust. Eventuell hat sie auch gute berufliche Chancen im Personenschutz. Sie war jahrelang der perfekte Bodyguard - mit einem Blick konnte sie bereits aus weiter Entfernung, selbst in größeren Menschenmengen, alle sich nähernden Gefahren erfassen und von ihrer Tochter abwenden.

Leider gibt es auf dieser Welt Gefahren, gegen die auch Aeia nichts ausrichten kann. Sie denkt an ihr verstorbenes Kind, an ihren Sohn. Schiebt die unsagbar traurigen Gedanken an seinen Verlust in eine Kammer, tief in ihrem Unterbewusstsein. Versucht sich wieder, auf die Gegenwart zu besinnen.

Vielleicht sollte sie Kyalas Ratschlag, einfach erst mal ein Jahr lang nur zu schlafen, in Erwägung ziehen. Doch sie hat sich dem TREECSS und der Mission verschrieben, zu einer friedvolleren Welt beizutragen. Eine Auszeit kommt nicht in Frage.

Ein Blick auf ihren Smartscreen verrät Aeia, dass sie spät dran ist. Sie will Herr Davidi, den Leiter des Instituts und einen langjährigen Freund, nicht warten lassen und macht sich mitten in der Nacht auf den Weg zu seinem Büro.

Aeia - Schlechte Nachrichten

Palo Davidi wurde am 28. Oktober 1951 als einziges Kind von zwei füreinander bestimmten Begnadeten in England geboren. In seiner Akte steht, er war ein Kind mit schwächlicher Konstitution, das mit einer leicht deformierten Wirbelsäule zur Welt kam. Schon zur Schulzeit war er seinen menschlichen Klassenkameraden weit voraus, aber einsam, und seine Eltern machten sich große Sorgen um ihn. Davidi erlebte den Kosmos der wüsten Nachkriegszeit. Seine Eltern waren Intellektuelle und geprägt von den alten Sagen, die vom Ursprung der Begnadeten berichten. Er studierte Philosophie und seine einzigartige Fähigkeit: Sich niemals zu irren, entwickelte sich mit seinem 21. Lebensjahr zu seiner vollen Reife. Er verliebte sich in Kyala, die ihn an einen Ort in seinem Herzen entführte, von dem er nie geahnt hätte, dass es ihn überhaupt gab. Seit Jahrzehnten ist er einer der drei Leiter des TREECSS. Er hat nie geheiratet und die gemeinsamen Tage mit Kyala in England, ihre kurze Liebe, zählt wohl zu seinen schönsten Lebensabschnitten.

»LOYALITÄT«, sagt Davidi und schließt seine Hand.

»AUFRICHTIGKEIT«, sagt er mit geöffneter Hand.

»TRADITION«, seine Hand schließt sich wieder.

Aeia nickt, wiederholt den traditionellen Gruß.

»Naomi ist dir so ähnlich«, beginnt Davidi. Der Institutsleiter schenkt Whisky in zwei Gläser ein und sieht Aeia erwartungsvoll an. Sein Körper ist in die Jahre gekommen, sein Gesicht knittrig. Er ist dünn, nur noch ein Schatten seiner alten Tage. Palo Davidi wirkt wie ein lebendes Fossil, aber seine Augen haben noch immer den Glanz, die Klarheit und den gleichen Scharfsinn wie damals, als Aeia sein Büro zum ersten Mal betrat.

Sie nimmt in dem Sessel vor Davidis Schreibtisch Platz, schlägt ihre Beine übereinander und blickt sich um. Nichts hat sich hier verändert. Die Zeit scheint in diesem Raum seit einundzwanzig Jahren still zu stehen. Alles ist beständig, bis auf die Leute, die ein und ausgehen. Aeia sucht den Blick ihres alten Mentors, ihres Freundes, hält die entstandene Pause geduldig aus und wartet darauf, bis Davidi fortfährt. Er lehnt sich zurück und legt seine Hände in den Schoß.

»Wenn ich deine Tochter ansehe, dann sehe ich dich. Ich sehe die gleiche Sturheit und Dickköpfigkeit. Ich sehe in ihr eine Rebellin und ...«, er hält kurz inne, um das richtige Wort auszuwählen, »... vielleicht auch eine Einzelkämpferin.« Davidi schielt Aeia über den Rand seiner Brille hinweg an, nimmt einen Schluck Whisky. Sie trinkt auch einen winzigen Schluck, hüstelt etwas und wartet geduldig ab, was noch kommt. »Und ich sehe in ihr dein Lächeln. Ein Lächeln, das alles auf dieser Welt an seinen rechten Platz rücken kann.«

»Wow, stur, dickköpfig, egoistisch? Ich sehe, du hast das Süßholzraspeln nicht verlernt und weißt genau, welche Worte das Herz einer Frau erwärmen«, sagt Aeia schmunzelnd.

»Schöne Worte kann es schließlich nie genug geben aber eins kannst du mir glauben, Komplimente klingen nur gut, wenn sie wirklich ehrlich gemeint sind. Du solltest das wissen. Schließlich würdest du jede Heuchelei und nur so dahingesagte Schmeichelei sofort entlarven.« Aeia schenkt ihrem Mentor ein warmes Lächeln.

»Das hast du schön gesagt. Vielleicht wollen wir Frauen im Grunde auch gar nicht hübscher sein als jede andere. Vielleicht wollen wir nur in Momenten wie diesen für unseren Charme und unsere individuellen Talente und nicht für unser Aussehen bewundert werden. Ich denke, ein gutes Kompliment bestätigt unsere Einzigartigkeit. Das ist es, was sich gut anfühlt.«

»So habe ich das noch nie gesehen. Du überraschst mich noch immer, Aeia Engel und das nach so vielen Jahren. Im Übrigen habe ich schon erwähnt, dass deine Haare ganz wundervoll duften?«

»Schmeichler, oder sollte ich eher sagen: Lügner!«, grinst Aeia, die kritisch eine Augenbraue hochzieht. Davidi holt Luft, als wäre es anstrengend und belastend dieser Notwendigkeit nachzukommen. Aeia fasst ihn scharf ins Auge. »Du hast mich sicher nicht mitten in der Nacht herbestellt, um mir zu sagen, wie toll du meine Tochter und mich findest. Oder vielleicht doch? Willst du mir etwa einen Heiratsantrag machen?«

»Mach dir keine Illusionen, ich möchte nur ein bisschen plaudern«, lügt Davidi lächelnd, dann wird er nachdenklich und seine Miene verfinstert sich.

»Palo was ist los? Ich sehe dir an, dass etwas nicht stimmt. Geht es um Naomi?«

»Naomi? Ja, es geht natürlich um sie«, meint Davidi. »Aeia, du bist mein Schützling und ich respektiere dich, schätze deine Fähigkeit und deine Leistungen für das TREECSS.« Davidi legt wieder eine künstliche Pause ein. Atmet noch schwerer. »Obwohl ich deine Entscheidung verurteilt habe, Kinder mit einem Menschen zu zeugen und mit der Tradition und den Regeln zu brechen, habe ich zugestimmt, nach deinem schweren Schicksalsschlag, dem Tod deines Sohnes, deine Tochter bei TREECSS zu unterrichten.«

»Dafür werde ich dir immer dankbar sein«, sagt Aeia und nickt. »Macht Naomi Probleme? Fügt sie sich in die Familie nicht richtig ein? Wird sie nicht akzeptiert? Hat sie jemanden verletzt?«

»Wie schon erwähnt, deine Tochter ist ein Sturschädel. Wenn sie sich einmal etwas in den Kopf gesetzt hat, dann ...«

»Du brauchst nichts weiter zu sagen. Ich weiß, was du meinst«, seufzt Aeia und ein Lächeln huscht über ihr Gesicht. »Aber was ist mit ihren Leistungen in den Pflichtfächern und Wahlkursen? In Mathematik ist sie ganz gut, oder?«

»Naomi ist eine der Schlechtesten. Aber nicht aus dem Grund, den du vielleicht vermutest. Naomi ist in dieser Hinsicht vielleicht nicht ganz ehrlich.«

»Naomi sagt immer die Wahrheit«, meint Aeia. Der Institutsleiter, hält kurz inne. Er verzieht keine Miene, aber ein fast unmerkliches Zucken um Nase und Mund und ein leichtes Anspannen der Schultern verraten Aeia, dass er grübelt.

»Ja, das passt tatsächlich zusammen. Weißt du eigentlich, was der Name deiner Tochter bedeutet?«

»Naomi, die Ehrliche und die Hübsche.« Davidi lacht. »Was ist daran so komisch?«

»Für eine Mutter, die die Fähigkeit hat, die Wahrheit zu durchdringen, ist das eine höchst seltsame Namenswahl für das eigene Kind. Naomi die Ehrliche. Du musst schon zugeben, das ist amüsant.«

»Levi und ich haben die Namen unserer Kinder nicht recherchiert. Die Bedeutung ist reiner Zufall.«

»Du glaubst also noch immer an Zufälle?«

»Jaja, ich weiß. Du bist da anderer Meinung. Gott würfelt nicht, lautet der Spruch von Albert Einstein, wenn ich mich recht entsinne.«

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