Sofi Mart - Blutlegende

Здесь есть возможность читать онлайн «Sofi Mart - Blutlegende» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Blutlegende: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Blutlegende»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Die Furcht vor dem Übernatürlichen, vor dem Unbekannten ist der Keim für okkulte Visionen…
Nahezu 300 Jahre verbargen die Lupiner ihre Existenz vor der Welt. Das soll jetzt vorbei sein, denn sie stehen kurz vor der Erfüllung ihrer perfiden Vision einer neuen Weltordnung. Doch ihr Heiligtum, der Schlüssel zur Macht, ist entkommen und die Identität der jungen Frau bleibt ein Rätsel.
Als Readwulf den Auftrag erhält, eine Studentin um zu bringen, kommen ihm erste Zweifel an seinem Leben. Ist er wirklich der seelenlose Killer, für den er sich hält?
Juliette, die von dem Wunsch besessen ist, ein normales Dasein zu führen, fühlt sich von diesem Mann angezogen und abgestoßen zugleich. Zu viele Gemeinsamkeiten gibt es zwischen ihnen: Er ist so schnell wie sie. Er riecht wie sie. Er ist so warm wie sie. Und seine Augen, sie…

Blutlegende — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Blutlegende», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Der einzig klare Gedanke war: Ich bin nicht der Einzige. Es gibt noch andere, die so sind…wie ich!

***

Versteinert kauerte ich auf dem kalten, nassen Asphalt. Ich versuchte, meine Glieder zu spüren und die Oberhand über meinen erstarrten Körper zu bekommen. Der Schock saß tief. Wollte der mich umbringen? Wieso passierte mir das? Ich stand schwankend auf. Mein Knie schmerzte fürchterlich und doch humpelte ich weiter nach Hause.

Daheim angekommen verarztete ich mich gerade selbst im Bad, als Cloé meine Not bemerkte. Wie eine gelernte Krankenschwester kümmerte sie sich aufopfernd um meine Wunde.

»Ich glaube, das ist geprellt. Wenn du Pech hast, ist ein Band gerissen«, bemerkte sie, als sie weiterfragend mein Bein untersuchte. »Wie siehst du eigentlich aus? Was ist denn überhaupt passiert?«

Ich reagierte nicht.

Sie legte mir einen sehr professionellen Verband an und holte einen Kühlakku aus der Küche.

»Nun sag schon!«, drängte sie erneut.

»Jemand hat mich verfolgt und fast überfahren. Ich bin weggerannt, aber dann gestolpert und mitten auf der Straße liegen geblieben. Ich dachte schon, das war es jetzt, aber der Wagen ist plötzlich abgebogen und verschwand.«

Stumm sah sie mir wachsam in die Augen, daher fügte ich noch hinzu: »Ich hab mir das nicht eingebildet, wirklich nicht!«

Zu meinem Leidwesen ging Cloé wieder einmal nicht auf mich ein. Im Gegenteil, wie aus dem Nichts kam: »Und was war nun mit deinem Schüssel? Wie bist du um Himmelswillen durch die verschlossene Wohnungstür gekommen?«

»Ähm…ich…« Überrumpelt von diesem plötzlichen Angriff fiel mir meine geniale Idee mit dem Zweitschlüssel im Blumenkasten wieder ein. Ich wollte nicht mehr lügen, das hatte ich so satt. Zu gern hätte ich Cloé in diesem Augenblick alles über mich erzählt. Von der Verfolgungsjagd vom Club nach Hause, dass mir allmählich Wirklichkeit und Wahnvorstellungen nicht mehr unterscheiden konnte. Ich hätte auch nicht ausgelassen, dass ich besonders schnell laufen konnte und meine Sprungkünste enorm waren. Dass ich für alles selbst keine Erklärung hatte und damit schon seit immer leben musste, ohne Informationen zu bekommen. Dad sprach ja nicht mit mir und Mom war tot. Wen hätte ich also fragen sollen? Für medizinische Untersuchungen fehlte mir bisher der Mut. Ich verspürte große Angst, am Ende als Versuchskaninchen im Labor zu enden. Insgeheim war der Job bei Dr. Nail die Hoffnung, endlich Antworten zu finden, die mir meine anormale Existenz erklären würden.

All das verkniff ich mir. Wie hätte ich begreiflich machen können, was ich selbst nicht verstand?

Cloé war mit der Zweitschlüsselerklärung scheinbar zufrieden, griff mir jedoch wieder temperaturfühlend an die Stirn.

»Ich hab nichts!«

Sie fragte nicht weiter nach, ging aber auch nicht auf meine Unfallgeschichte von heute Nacht ein. Sie schaute mich nur wieder studierend an. Dann erklärte sie cool: »Kommst du jetzt allein zu Recht? Ich bin ziemlich müde und würde mich gern in mein Zimmer zurückziehen!« Ihr Verhalten war sehr seltsam und prompt hatte ich den Eindruck, dass sie mir doch nicht glaubte.

»Alles okay, ich gehe auch gleich schlafen. Gute Nacht...und hey, danke noch mal!«

Sie verschwand in ihrem Zimmer.

Am nächsten Tag kam ich bereits mittags von der Uni heim. Zwei meiner Kurse waren ausgefallen. Cloé war noch nicht zu Hause. Das Laufen fiel mir nicht mehr schwer. Ja, ich merkte kaum noch etwas von meinem Sturz. Trotzdem wollte ich noch einmal den Verband wechseln und nach der Wunde schauen. Als ich im Badezimmer die Kompresse entfernte und vom Schorf nur noch eine kleine rote Stelle zu sehen war, lies ich den Mull fallen. »Das gibt es doch nicht!«, stotterte ich. Ich hatte das Gefühl, meine Fähigkeiten würden sich in letzter Zeit deutlich verstärken. Dass jetzt aber noch etwas Neues hinzu kam, ließ mich erschaudern, und ein wenig Angst kam in mir auf.

Ich will das nicht mehr! Wann hört das endlich auf? Hört das überhaupt jemals auf?

Gut! Zugegeben, schneller heilende Wunden waren nicht das Schlechteste, aber wieder so ein Wunder, das ich vor allen anderen verbergen musste. Ungläubig schaute ich auf den blassen Fleck an meinem Knie, da kam mir ein anderer Gedanke. Vielleicht war das alles nur meiner Einfälligkeit entsprungen? Vielleicht wies das auf einen ersten schizophrenen Schub hin und ich schaute bereits tief in den schwarzen Abgrund der geistigen Umnachtung?

Durcheinander und selbstmitleidig ging ich in mein Zimmer und legte mich aufs Bett. Ruhe und ein wenig die Augen zu schließen, war alles was ich wollte.

»Alles wird gut, Jules«, raunte ich im Halbschlaf. Dann entschwand ich ins Land der Träume.

Ich fantasierte bereits seit einigen Nächten von der seltsamen Lichtung, von dem faszinierenden Mann. Erneut trafen wir uns im Wald. Er war in Schwarz und ich in Grün gekleidet. Alles war so klar erkennbar, nur sein Gesicht nicht.

Diesmal teilte eine schier endlos hohe Mauer aus dicken Glasbausteinen die Lichtung in zwei Hälften. Er stand auf der einen, ich auf der anderen Seite. Mit den Fingerkuppen berührte ich die Wand. Sie war kalt und glatt. Er tat es mir gleich und dann kratzte er mit dem Nagel über die eisige Fläche.

Instinktiv presste ich die Hände auf meine Ohren, als mir klar wurde, wie still es hier war. Außer einem dumpfen Hallen erreichte mich kein Laut.

Er gestikulierte mit den Händen und deutete nach oben. Ich schüttelte den Kopf, denn ich verstand nicht was er mir sagen wollte. Einen Schritt trat er nach vorn, ganz nah an die Mauer und legte seinen Handrücken auf. Als seine Fingernägel sich zu spitzen Krallen verformten traute ich meinen Augen nicht. Gefesselt starrte ich ihn an. Er nickte mir zu und da begriff ich. Ich hob die Hände und wartete darauf, dass auch meine Nägel sich verändern würden. Nichts passierte!

Er schüttelte den Kopf, sein Zeigefinger legte sich auf seine Schläfe und verweilte dort. Dann nickte er.

Ich versuchte es erneut und schloss dabei die Augen. Die Vorstellung von wachsenden Nägel erschien mir jedoch zu seltsam. Das konnte nicht funktionieren. Oder doch?

Mit weit aufgerissenen Augen betrachtete ich die hässlichen Klauen und ich hoffte inständig, dass das kein Dauerzustand werden würde. Traum hin oder her, alles fühlte sich hier so real an.

Er stieß seine Hände in die Eiswand und kletterte elegant zwei Meter nach oben, dann stoppte er. Ich ahmte ihm auf meiner Seite in gleiche Höhe nach und dann gab ich Gas. Diesmal sollte er mir folgen.

Meine Aktion war waghalsig und atemraubend. Ich war vom Tempo wie berauscht. Die Mauer ragte schier unendlich bis in die Wolken. Ich blickte mich um und griff unachtsam daneben.

Mein freier Fall wurde plötzlich von seiner Stimme begleitet: »Luftkissen!«

Ich schloss die Augen und wartete auf den harten Aufprall, doch ich landete weich und unbeschadet.

Mein Herz sprang fast aus meiner Brust. Ich wagte nicht die Augen zu öffnen. Meine Hände fühlten den flatternden Stoff unter mir. Einen Sekundenbruchteil später spürte ich, wie er mich in seine Arme nahm und an sich presste.

Bitte, bitte lieber Gott - lass diesen Traum von Mann noch da sein, wenn ich meine Augen öffne.

Die Geschichte fand diesmal kein abruptes Ende. Sonst wachte ich in solchen Moment auf.

Ich blinzelte mit den Lidern und langsam wurde sein Gesicht deutlich erkennbar. »Du?«, schrie ich bis ins Mark erschrocken, als mich der mysteriöse Kerl lächelnd zuzwinkerte. Mit allem hatte ich gerechnet, mir gewünscht, endlich zu wissen, wer er war. Und dann so eine Enttäuschung.

»Das darf nicht sein«, kreischte ich, doch diesmal war ich bereits wach und wieder zurück in meinem Zimmer.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Blutlegende»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Blutlegende» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Blutlegende»

Обсуждение, отзывы о книге «Blutlegende» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x