Sofi Mart - Blutlegende

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Die Furcht vor dem Übernatürlichen, vor dem Unbekannten ist der Keim für okkulte Visionen…
Nahezu 300 Jahre verbargen die Lupiner ihre Existenz vor der Welt. Das soll jetzt vorbei sein, denn sie stehen kurz vor der Erfüllung ihrer perfiden Vision einer neuen Weltordnung. Doch ihr Heiligtum, der Schlüssel zur Macht, ist entkommen und die Identität der jungen Frau bleibt ein Rätsel.
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Juliette, die von dem Wunsch besessen ist, ein normales Dasein zu führen, fühlt sich von diesem Mann angezogen und abgestoßen zugleich. Zu viele Gemeinsamkeiten gibt es zwischen ihnen: Er ist so schnell wie sie. Er riecht wie sie. Er ist so warm wie sie. Und seine Augen, sie…

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»Ich hab dich nicht gehört!« Cloé deutete auf die blauen Ohrstöpsel in ihrer Hand. In diesem Moment war mir alles zu viel und ich winkte nur noch ab. Als meine Anspannung im nächsten Augenblick nachließ, schossen mir Tränen in die Augen.

»Hey, komm her!« Cloé breitete ihre Arme aus. Ihre Stimme klang so sehr nach Geborgenheit und Schutz, dass ich nicht anders konnte, als dieser netten Aufforderung nachzukommen. So lang war ich nicht mehr getröstet worden, wenn es mir nicht gut ging oder ich vor Einsamkeit nicht wusste, wohin mit mir. Ich vergaß alle Vorsicht und kassierte sofort die Quittung: »Wow, du bist so warm, hast du Fieber?«, fragte sie besorgt und vergewisserte sich dabei nochmals an meiner Stirn.

»Fieber? Nein. Ich bin nur den ganzen Weg vom Club nach Hause gerannt«, erwiderte ich und brachte mit einem Schritt zurück Abstand zwischen uns. Sie hakte nach: »Bist du sicher?«

»Klar bin ich das! Was soll die Frage?«, reagierte ich abweisend, gestützt durch eine in Falten gelegte Stirn und einen vernichtenden Blick. Schließlich war Angriff die beste Verteidigung. Dem Gegenüber das Gefühl zu geben, er spinnt sich etwas zusammen, hatte mir schon aus einigen brenzligen Situationen geholfen. Bei Cloé jedoch war ich mir unsicher. Sie wirkte weder überzeugt von meiner Ausrede, noch beeindruckte sie meine unfreundliche Haltung. Im Gegenteil, sie ignorierte meine unsanfte Aussage und fragte: »Willst du einen Tee? Soll ich dir eine heiße Milch mit Honig machen?« Bei dieser Frage musterte sie mich genau.

»Milch mit Honig bitte, aber nur wenn du auch eine mittrinkst.«

Cloé ging in die Küche und machte sich ans Werk. Ich folgte ihr zögerlich, setze mich aber dann rasch an den Küchentisch.

Meine Mitbewohnerin mit ihren höchstens ein Meter sechzig sah aus wie eine kleine Holländerin. Ihre hellblonden Haare hingen in zwei Zöpfen über den Schultern. Trotz ihrer schnellen Handgriffe hatte ich das Gefühl, eine kleine Ewigkeit allein am Tisch zu warten. Die Situation war für mich eigenartig. Sie jedoch verhielt sich, als sei nichts gewesen. Als sie sich endlich mit den zwei großen Milchtassen zu mir setzte, schaute sie mich fast schon bedauernd an.

Cloé erzählte, wie sie sich in London bei `Fabrizio RAINONE´ um eine Praktikumsstelle beworben hatte, um als Modefotografin Karriere zu machen. Sie sei sehr froh, das Zimmer bei mir bekommen zu haben und die Wohnung gefalle ihr gut. Ab und an nippte sie an ihrer noch dampfenden Tasse. Ich nicht. Milch trank ich nur lauwarm.

Sie verhielt sich so herzlich, dass ich fast schon ein schlechtes Gewissen bekam. Cloé wirkte nicht mehr so unnahbar und arrogant. Es schien, als hätte ich sie seit ihrem Einzug völlig verkannt.

Trotz ihrer Plauderei achtete sie darauf, nicht aufdringlich zu sein. Dazu lieb gemeinte Blicke und zwischendurch die Frage, ob mit mir wieder alles in Ordnung wäre.

Feinfühligkeit - eine Charaktereigenschaft die mir sehr zusagte. So kam schnell eine gewisse Vertrautheit zwischen uns auf. Wir saßen bereits einige Zeit in der Küche und es war mir, als redete sie zum ersten Mal mehr als nur drei Sätze mit mir.

Dann erzählte sie von ihrem Freund Luke, wie sehr sie ihn vermisste und dass die schreckliche Sehnsucht nach ihrem fünfjährigen Hund Jack, einem Jack Russel Terrier, kaum auszuhalten war.

Ob mich die ablenkende, sentimentale Stimmung animierte, weiß ich heute nicht mehr so genau. Nur noch, dass auch ich Cloé ein bisschen aus meinem Leben erzählte.

Ich berichtete ihr von Harry und Marie Ann, meinen Adoptiveltern, wie wunderschön wir auf den Falklandinseln gewohnt hatten. Meine Heimat, bis Mom so unerwartet an einem Herzinfarkt starb. Ich konnte mich nicht mal von ihr verabschieden, weil ich damals mit dem Abschlussjahrgang Italien erkundete. Harry stand Tag für Tag über ein halbes Jahr lang auf ihrem Lieblingshügel hinter unserem Haus und starrte trauernd auf die Brandung der kleinen Bucht.

Er sprach von da an kein Wort mehr mit mir, als wäre ich schuld an ihrem Tod. Wir hatten nie ein inniges Verhältnis zueinander, aber seit Mom nicht mehr lebte…In diesem Moment wurden meine Augen wieder wässrig. Seit damals - inzwischen mochten fast vier Jahre vergangen sein - sprach ich zum ersten Mal mit jemandem über meine tote Mutter und den Schmerz, der sich tief in mir verankert hatte.

»Cloé, ich geh jetzt besser schlafen«, unterbrach ich abrupt unsere traute Zweisamkeit. »Sei mir nicht böse, ich bin total erledigt«, fügte ich noch etwas heiser hinzu.

»Oh, du hast recht, es ist schon spät! Sorry, ich wollte nichts aufwühlen.«

»Hast du nicht! Schlaf gut und Danke«, erklärte ich unbeholfen und verschwand durch den Flur in mein Zimmer.

***

Kapitel 2

Glück im Unglück

In dieser Nacht träumte ich wirres Zeug. Von einem dunkelgrünen Tannenwald in leichten Nebel eingehüllt. Ich sah mich selbst! Schnell rannte und sprang ich mühelos durchs Gelände.

Wie ein Raubtier auf Beutezug.

Mein Unterbewusstsein arbeitete auf Hochtouren. Fast schon konnte ich den Duft des Harzes riechen, so realistisch und unfassbar berauschend.

Aber ich war nicht allein in dieser wilden Herrlichkeit. Eine Gestalt, deren Umriss ich nur erahnte, erregte meine Aufmerksamkeit. Sie stand reglos auf einer sonnendurchfluteten Lichtung, umgeben von einer saftig grünen Wiese. Das Vogelgezwitscher untermalte diesen schönen Anblick und gab mir ein wohliges Gefühl. Die Stimmung hielt an, auch wenn ich mich im Traum mal wieder nicht von der Stelle bewegen konnte. Ich dachte sofort an meine Mom und wie schön es wäre, wenn ich sie hier wieder sehen könnte. Ihre Stimme noch einmal hören und eine letzte Umarmung spüren. Besser ein geträumter Abschied, als gar keiner!

Ich wollte wissen, wer da stand und streckte den linken Arm nach der Person aus, mehr blieb mir so angewurzelt nicht übrig. Der Schatten bewegte sich langsam auf mich zu. Je näher er kam, desto deutlicher und größer wurde er. Einzig sein Gesicht blieb wie verschleiert. Jetzt endlich konnte ich ihn, einen großen, dunkelhaarigen Mann, erkennen. Der komplett in schwarz gekleidete Hüne sollte mir eigentlich einen Schrecken einjagen, doch genau das Gegenteil passierte. Er war mir seltsam vertraut und dann stand er plötzlich dicht vor mir.

Mit seiner rechten Hand streichelte er mir über die Wange.

Bei dieser Berührung fuhr ich leicht zusammen, doch anmerken ließ ich mir meine Unsicherheit nicht. Er hob mein Kinn und meine Augen fielen von allein zu. Gleich darauf spürte ich seine harten Lippen auf meinem weichen Mund. Er fühlte sich so stark und gut an, dass ich nichts weiter denken konnte als: Mehr!

Meine Knie zitterten und meine Handflächen schwitzten. Als er von mir abließ, öffnete ich die Augen. Zu gern hätte ich gesehen, wer mir da gerade den Verstand rauben wollte, aber er war fort.

Typisch, ein Klassiker!

Ich wünschte mir, noch einmal von vorn zu träumen, nur diesmal noch viel schöner. »Zu schade«, seufzte ich, als ich aufwachte und mich in meinem zerwühlten Bett rekelte.

Noch etwas benommen taumelte ich zum Kleiderständer. Ich nahm meinen Morgenmantel und freute mich auf den Kaffee in der Küche. Cloé musste schon wach sein, dieser verlockende Duft nach frisch aufgebrühten Kaffeebohnen war verräterisch.

Ein milder Luftzug wehte mir um die Nase, als ich in den Spiegel neben meinem Kleiderschrank schaute.

Nathan hat recht: Das Kleid steht mir wirklich.

Ich lächelte verlegen bei diesem Gedanken, bevor meine Miene im nächsten Augenblick einfror. Mein Spiegelbild betrachtend, stotterte ich ungläubig: »Kleid? Hä? Ich hatte doch...! Wo ist mein Pyjama?«

Ich war mir so sicher, dass ich mich gestern Abend noch umgezogen hatte. Die pure Verzweiflung packte mich: »Das ist doch bekloppt. Total verrückt.«

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