Sofi Mart - Blutlegende

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Die Furcht vor dem Übernatürlichen, vor dem Unbekannten ist der Keim für okkulte Visionen…
Nahezu 300 Jahre verbargen die Lupiner ihre Existenz vor der Welt. Das soll jetzt vorbei sein, denn sie stehen kurz vor der Erfüllung ihrer perfiden Vision einer neuen Weltordnung. Doch ihr Heiligtum, der Schlüssel zur Macht, ist entkommen und die Identität der jungen Frau bleibt ein Rätsel.
Als Readwulf den Auftrag erhält, eine Studentin um zu bringen, kommen ihm erste Zweifel an seinem Leben. Ist er wirklich der seelenlose Killer, für den er sich hält?
Juliette, die von dem Wunsch besessen ist, ein normales Dasein zu führen, fühlt sich von diesem Mann angezogen und abgestoßen zugleich. Zu viele Gemeinsamkeiten gibt es zwischen ihnen: Er ist so schnell wie sie. Er riecht wie sie. Er ist so warm wie sie. Und seine Augen, sie…

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Gut, dass ich dank Mom nicht wie ein Schwein fresse.

Nach dem köstlichen Trifle, einer Süßspeise bestehend aus mehreren Schichten Obst, in Sherry getränktem Biskuit und Schlagsahne, wechselten wir in den Salon. Dieser befand sich zu meiner großen Freude gleich im Nebenraum, denn Treppen hätte ich in diesem übersättigten Zustand nur noch rollend mit Anschub bewältigt. Im Salon verbreitete das lodernde Kaminfeuer wohlige Gemütlichkeit.

Mir wurde schnell zu warm, daher stellte ich mich nah an das leicht gekippte Fenster. Die Hoffnung, etwas kühlende Luft durch den Spalt abzubekommen, war trügerisch, denn es war nicht die kühle Brise, die mich erschaudern ließ. Da lag wieder dieser unerklärlich vertraute Geruch in der Luft.

Das kann jetzt nicht sein!

Augenblicklich wechselte ich meine Position hinüber zum Lederohrensessel, der direkt neben dem Kamin stand. »Dann doch lieber zu warm als schon wieder Wahnvorstellungen«, erklärte ich mir im Stillen selbst und strich zufrieden über meinen aufgeblähten Bauch.

Mit einem Umschlag in der Hand kam Professor Stonehaven auf mich zu und lächelte durch seinen Schnurrbart: »Herzlichen Glückwunsch, meine liebe Juliette, Sie haben uns alle beeindruckt.«

Die Zusage für meine Forschungsstelle.

»Vielen, vielen Dank, Sie wissen ja nicht, was mir das bedeutet!« Ich sprang überglücklich auf und umarmte meinen Professor. Wahrscheinlich war meine Reaktion für ihn unangebracht und übertrieben, aber er wehrte sich nicht.

»Das haben sie sich verdient, meine Teuerste«, antwortete er ein wenig überrumpelt und erwiderte zaghaft meine Umklammerung. Seine Frau hingegen umarmte mich sofort herzlich und servierte etwas Hochprozentiges, um auf meinen Erfolg anzustoßen.

Eine halbe Stunde Smalltalk später machte ich mich auf den Heimweg. Die Schnäpse zeigten deutlich ihre Wirkung, besonders bei meinem Professor. Mrs. Stronehaven nahm ihm den Letzten wieder aus der Hand: »Barclay, mein Lieber, ich glaube, den trinken wir ein andermal.« Sie strich dabei liebevoll über seinen Kopf. Ein Anblick, den ich bei einer Mutter mit ihrem Kind erwartet hätte.

Sie hat die Hosen an. Eindeutig! Bei diesem Gedanken huschte mir unweigerlich ein Grinsen durchs Gesicht.

Die Stadt lag in dunkelste Nacht eingehüllt, nur einige der Straßenlaternen flackerten gelegentlich unruhig auf. »Das war ein wirklich schöner Abend«, seufzte ich vor mich hin, als ein Auto rücksichtslos durch eine große Pfütze neben mir fuhr.

»Mistkerl!«, brüllte ich und sprang zeitgleich einen riesigen Satz zur Seite. Dann fluchte ich durchnässt und mit den Armen fuchtelnd dem Raser hinterher.

Ich weiß nicht mehr, warum ich den zweiten Wagen nicht kommen hörte, aber als ich die Straße überqueren wollte, kam dieser nur Zentimeter hinter mir zum Stehen. Die Bremsen quietschten laut auf und es roch nach verbranntem Gummi. Geschockt stand ich wie angewurzelt auf der Straße und schaute ungläubig auf die komplett abgedunkelten Scheiben des silbernen Jaguars.

Als ich mich gerade erholte, heulte der Motor erneut auf. Das Fahrzeug bewegte sich nun direkt auf mich zu. Wie automatisch reagierte ich mit einem Schritt zurück. Dann wiederholte mein Gegenüber dieses ungleiche Spiel. Nun bekam ich es langsam mit der Angst zu tun, gleichzeitig stieg auch Zorn in mir auf.

»Hey, noch einmal und...«, zischte ich und wollte noch anfügen: »…ich hol dich aus deiner Karre raus«, aber entschied mich lieber fürs Laufen, als der Wagen wiederum Jagd auf mich machte.

Ich rannte die Straße hinunter, dabei brach der Absatz meines linken Schuhs ab. Unbeeindruckt lief ich weiter und weiter. Der Wagen donnerte mir hinterher, er gab Vollgas und in den Kurven jammerten seine Reifen erbärmlich. Dicht blieb er mir auf den Fersen. Wie ein kalter Hauch im Nacken. Es gab keine Chance für mich, von der Straße wegzukommen und ihm so die Möglichkeit, auf Anschluss zu nehmen. Selbst meine läuferischen Fähigkeiten halfen mir nicht, meinen Verfolger abzuschütteln.

Da passierte es. Ich war unachtsam und gehetzt über einen erhöhten Pflasterstein gestolpert. Mitten auf der Straße kam ich zum Liegen. Mein Angreifer hatte freie Fahrt. Zum Entkommen war es zu spät. Ich zog nur noch instinktiv die Beine an, schloss die Augen und wartete auf den Aufprall. Mein Herz raste. Ich hielt die Luft an und dann...Nichts! Der Wagen wurde plötzlich langsamer und bog in die Seitenstraße rechts vor mir ab.

Ich brauchte einige Sekunden, um die neue Situation einzuschätzen, dann drehte ich mich völlig erledigt auf den Rücken.

»Was war das denn jetzt?«, fluchte ich keuchend dem schwarzen Nachthimmel entgegen. Mein Knie schmerzte und erst jetzt bemerkte ich die blutende Schürfwunde, die ich mir während der Rutschpartie auf dem harten Asphalt zugezogen hatte.

***

Readwulf saß in seinem Jaguar vor dem Haus seiner Zielperson. Er beobachtete sein Opfer nun schon seit zwei Stunden aus sicherer Entfernung. Mit Mozarts Streichquartetten und einer Zigarette vertrieb er sich die Zeit. Er war eigentlich kein Raucher. Nur ab und zu gönnte er sich einen Glimmstängel, und diese Observationen waren wie geschaffen dafür.

Jetzt kam Bewegung ins Spiel, doch er kannte ihren Weg bereits. Er verfolgte Juliette bis zum Haus der Stonehavens. Sie hatte es nicht eilig und genoss die milde Abendluft.

Dann verschwand sie im Haus ihrer Abendeinladung, und Readwulf machte sich daran, seinen neuen Beobachtungsposten in Beschlag zu nehmen. Die Straße war nicht sehr belebt, sein Sichtfeld gut gewählt, daher entging ihm die feierliche Situation im Haus nicht. Aufmerksam verfolgte er das Geschehen, bis man die Räumlichkeiten wechselte. Er verließ sein sicheres Versteck und schlich zur Hinterseite des Hauses. Sie stand am Fenster, als er um die Ecke bog. Gerade noch so konnte er unter dem Fenstersims in Deckung gehen. Beinahe hätte sie ihn gesehen.

Puh, knapp! Wie unprofessionell von mir. Readwulf begab sich eiligst wieder in seinen Wagen. Lange dauerte es nicht, bis sich die Haustür öffnete und eine herzliche Verabschiedungsszene zu sehen war.

Er fühlte sich zerrissen. Sollte er ihr noch Zeit geben? Wollte er wirklich wissen, warum Darius ihn beauftragt hatte? Niemals hatte er einen Auftrag hinterfragt. Er zweifelte auch jetzt nicht an der Wichtigkeit seiner Mission, trotzdem sträubte sich alles in ihm, sie zu töten.

Sie lief gerade an einer großen Pfütze vorbei, als ein Wagen unachtsam vorbeiraste. Readwulf traute seinen Augen kaum. Sie sprang mit einem gewaltigen Satz zur Seite.

Readwulfs Nackenhaare stellten sich auf. Er starrte sie sekundenlang wie versteinert an. „Was war das?“, zischte er. Wie hatte sie das gemacht? So sprang niemand, außer ihm!

Bisher wusste er nur, dass sie eine ambitionierte Studentin war, attraktiv auf ihn wirkte und ihr Duft bei ihm einen berauschenden Effekt hatte. Als er sie damals auf der Tanzfläche zurückließ, wollte er jeder weiteren Konfrontation aus dem Weg gehen. Der Tag ihrer ersten Begegnung, erst in der U-Bahn und dann im Club, irrlichterte seitdem in seinem Kopf herum. Das sorgte bereits für jede Menge ungewohnter Fragen. Aber jetzt? Jetzt verstand er langsam. Sie konnte ähnlich gut springen wie er, und das war wirklich alles andere als normal. Readwulf verlangte es nach mehr Informationen, also startete er den Motor und fuhr langsam aus der Parklücke. Sie stand wütend gestikulierend mitten auf der Fahrbahn und fluchte dem Raser hinterher. Er ließ seinen Wagen aufheulen und bremste nur Zentimeter vor ihr scharf ab. Er wollte sie provozieren, ja herausfordern, und hoffte, so mehr über sie zu erfahren.

Erst reagierte sie nicht wie erwartet, daher wiederholte er seinen Angriff noch zweimal, bevor sie blitzschnell auswich und weglief. Wie eine Wildkatze rannte sie ihm davon. Sie lief in ähnlicher Geschwindigkeit, wie er selbst laufen konnte. Natürlich war er etwas schneller, aber selbst mitanzusehen, wie unfassbar dynamisch diese Gangart auf andere wirken musste, war faszinierend für ihn. Plötzlich kam sie ins Straucheln und fiel. Readwulf bemerkte erst jetzt, wie gebannt und nah er ihr auf den Fersen war. Er bremste stark ab, behielt aber die Kontrolle über seinen Wagen und bog rechts vor ihr in eine Seitenstraße ab. Berauscht über die Geschehnisse und neuen Erkenntnisse folgte er der Straßenführung. Sein Kopf arbeitete schnell, sein Puls war beschleunigt und seine Hände umklammerten krampfhaft das Lenkrad.

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