Thomas GAST - Dog Soldiers

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Zwei Grenzläufer finden durch Zufall einen Durchlass zu einem längst vergessenen Ort – eine Höhle, durchzogen von einer enormen Goldader. Nur eine blutjunge Indianerin beobachtet die beiden Männer, von denen nur einer die Höhle wieder lebend verlässt, entschlossen den Fund auf ewig geheim zu halten. Doch von diesem Gold weiß bald schon der gesamte Westen Amerikas, und Glücksritter aus allen vier Erdteilen suchen nach der «Lost Dutchman Mine». Umsonst! Nur «Bärenfrau», die vom eigenen Volk verstoßene Indianerin, kennt fortan das Versteck. Im Sog dieser Goldgräberstimmung möchte eine Gruppe Schausteller die Chance nutzen, reich und bekannt zu werden. Ein Frontiersmann führt sie hinauf in die Berge, wo sie anstatt Ruhm einen grausamen Tod finden. Nur der Seiltänzer Andrew überlebt und Bärenfrau nimmt sich seiner an, doch sie ist wie ihr Land: wild und grausam.

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Er schloss seine Augen, träumte von einer besseren Zukunft, was ein Fehler war, ein Irrtum, den er mit dem Leben bezahlen sollte, denn als er die Augen wieder öffnete, starrte er direkt in die Mündung von Walz’ Revolver.

»Du warst immer schon ein Dummkopf, Wiser, das wollte ich dir seit Jahren schon sagen.«

Ohne seinem langjährigen Begleiter auch nur den Hauch einer Chance zu geben, drückte er ab. Wisers Tod bedauerte er keine einzige Sekunde. Ein irres Flackern in den Augen, widmete er sich den wie Arterien verzweigten Goldadern, die so dick waren wie sein Daumen und so rein und pur, wie er es selten gesehen hatte.

Zwei Dinge jedoch übersah Walz in seinem Rausch. Kaum nämlich war das Echo der Detonation verklungen, bewegte sich eine riesige Gestalt auf den Ausgang der Höhle zu und verließ diese lautlos wie ein Schatten, einen Geruch hinterlassend, der an eine scheußliche Pest erinnerte. Und dann übersah Walz, oder er hörte und spürte es nicht, wie die Höhle sich kaum merklich bewegte, aufächzte, so als ob das Gewicht der hunderttausenden von Tonnen des Berges auf ihr sie bald unter sich begraben würde. Ein Riss in der Felswand hinter ihm hätte auch das stärkste Gemüt in Panik versetzt, doch Walz bekam von alldem nichts mit und war zufrieden, war glücklich, denn er hatte den größten Goldfund gemacht, von dem ein Mensch nur träumen konnte. Bald wusste der gesamte Westen Amerikas davon, und Glücksritter aus allen vier Erdteilen suchten nach der Lost Dutchman Mine: Umsonst! Nur eine einzige Person, eine vom eigenen Volk verstoßene Indianerin, kannte das Versteck. Die Indianer nannten sie “Bärenfrau“.

Frankreich 1859

Wir lebten damals in Le Havre. Meine Mutter, Julie Fontaine, eine rassige Kreolin aus Hispaniola, starb, als ich sieben war, an Syphilis. Mutters Erbe an mich waren der schlanke Körper, eine fast feminine Sensibilität und Zartheit und die katzenhaften Bewegungen, Dinge also, aus denen ich Jahre später ausreichend Kapital zu schlagen gedachte. Mein Vater, Michael Morlock, war ein Flibustier, ein echter Seeräuber, der zeit seines Lebens zunächst seine Frau und danach sein Kind sträflich vernachlässigt hatte, nur um die Gewässer der Karibik bei Jamaika, Maracaibo und Panama unsicher zu machen. Ich hatte diesen Mann nur dreimal in meinem Leben gesehen und jedes Mal kam er mir vor wie der Satan in Person: Ein Prahlhans und ein Angeber, ständig betrunken und auf der Suche nach Streit mit den Behörden oder nach sonstigem Verdruss! Ich denke, es ist schlimm, so etwas von seinem eigenen Vater zu denken oder gar zu sagen, doch die Tatsachen konnte ich nicht wegleugnen. Eines Tages, nachdem Vater mit seinem Schiff aufgebrochen und wir monatelang ohne Nachricht von ihm waren, erreichte uns die vage Botschaft, dass man ihn im Karibischen Meer an Bord einer Schaluppe wegen Meuterei am Galgen aufgehängt hatte. Doch dies geschah zu einer Zeit, in der ich mich längst von ihm und vom Rest meiner Familie losgesagt hatte, und sein Tod war für mich von daher keine Tragödie. Jemand, den ich vage kannte, war gestorben, mehr war es nicht. Auch heute noch, wenn ich zurückdenke, ist mir der Tod dieses Mannes ziemlich gleichgültig. Meine Mutter, so hatte man mir erzählt, hatte ihn abgöttisch geliebt, während er sie in den letzten Monaten, die sie miteinander verbrachten, behandelte wie ein Stück Dreck, und das obwohl er um ihre Gefühle und um ihren Zustand gewusst haben musste. Sie war schwanger! Er hingegen hatte sich anderen Frauen gewidmet, weil ihr runder, weißer Bauch ihn angeblich abgestoßen hatte. Nach Mamas Tod nahm eine Tante mich unter ihre Fittiche und adieu, Le-Havre, denn Tante Martine wohnte in Paris. Ich wuchs in Paris in einer Epoche auf, die von zwei total unterschiedlichen Gesellschaftsschichten geprägt war. Hier die Reichen, die sich ihre Rechte und ihre Freiheit kaufen konnten und dies auch zur Genüge taten, und dort die armen Leute, für welche die Existenz nichts weiter als ein ständiger tagtäglicher Kampf ums nackte und pure Überleben war. Meine neue nette Familie zählte eindeutig zur zweiten Kategorie, und deswegen war mir Hunger kein Fremdwort. Aus der Notwendigkeit heraus, angestachelt von Tante Martine und ihrem Taugenichts von einem ständig betrunkenen Mann, lernte ich schon früh, Brieftaschen, silberne Uhren, Anstecknadeln und sogar Ringe zu mopsen. Ich war sogar richtig gut darin. Die Sachlage war einfach. Je mehr ich heimbrachte, desto öfter ließen sie mich in Frieden und umso mehr konnte ich mir den Wanst vollschlagen. Kam ich dagegen mit leeren Händen, so musste ich hungern, und ich dachte damals wirklich, die Welt bestünde nur aus langen Hungerstrecken und endlosen Überlebenskämpfen. Bis zu jenem Tag, auf den mein neunzehnter Geburtstag fiel.

Robbles, ein renommierter Zirkusdirektor, wurde auf mich aufmerksam und nahm mich fortan unter seine Fuchtel. Er hatte ziemlich rasch erkannt, dass das Diebshandwerk bei weitem nicht meine brillanteste Gabe war. Ich hatte das Talent, ein großartiger Artist und Seiltänzer zu werden! Robbles’ Etablissement nannte sich das Théâtre du Merveilleux und es zog die Massen an wie frischer Kot grün schillernde Mistfliegen. Ein treffenderer Vergleich fällt mir nicht ein. Die Menschen kamen herbeigeströmt, weil Robbles ihnen das bot, was sie zu jener Zeit brauchten, ob arm oder reich: Träume und etwas Licht im Schatten des grauen Alltags. Die ganze Truppe war ein Kunterbunt aus Akrobaten, Tänzern, Clowns, Jongleuren und Tierbändigern, aber außerhalb der Zirkuskuppel gab es auch Schießwägen und Schaukeln und natürlich Stände mit allerlei kulinarischen Verköstigungen. Zuckerwatte, kandierte Äpfel, gebrannte Mandeln, gegrillte Makrelen, Orgelmusik und ich erspare mir den ganzen Rest. Die Zeit mit Robbles und seiner Traumfabrik war jedoch nur begrenzt, denn der gute Mann verschwand eines Tages mit den Einnahmen eines ganzen Jahres, und es gab niemanden, der sich zutraute das Ruder in die Hand zu nehmen. Überdies drohte uns allen das Zuchthaus, weil unser Freund auch vergessen hatte, die anfallenden Steuern zu zahlen, und so zerstreute sich die Truppe innerhalb recht kurzer Zeit in alle Winde, wobei jeder mitnahm, an was er Hand legen konnte. Einzig eine kleine Gruppe mit mir an ihrer Spitze blieb nach der Trennung zusammen. Wir wollten wegen Robbles’ krummer Geschäfte unsere Talente und vor allem unsere Freundschaft nicht einfach in den Wind schießen, und so formierten wir uns unter dem Namen Cirque Du Rêve in einem anderen Stadtteil neu. Irgendwann gesellten sich dann langsam andere Künstler zu uns, und aus einem anfänglichen Viermannspektakel formte sich ein Ensemble, das von der Anzahl seiner Mitglieder und von seiner Vielfältigkeit her diesen Namen auch verdiente: Zirkus der Träume!

Der Erfolg jedoch blieb aus. Es schien gar, als hätte Robbles uns mit einem Fluch belegt, kurz bevor er verschwand. Eines Tages fiel mir dann dieses Buch mit dem Titel The Far West in die Hände. Ich las es an einem Tag und ohne dass ich mich daran erinnern konnte, es auch nur ein einziges Mal länger als eine Minute weggelegt zu haben, und während des Lesens hatte ich urplötzlich eine Idee, die mich nicht mehr losließ.

Und so hatte alles begonnen ... mit einer verwegenen Idee!

Paris, November 1859, einen Monat später

Seit Stunden regnete es ohne Unterlass. Der Wind fauchte wie ein Ungetüm, fuhr in und durch alle Ritzen und legte offen dar, wie unzulänglich wir nach dem letzten Herbststurm die Kuppel und die schrägen, einsam im Wind vor sich hin flatternden Seitenwände des Zeltes ausgebessert hatten. Wir, damit meinte ich Phillip de la Tour und seine Frau Margaret, beide wie ich Hochseilartisten. Dann waren da natürlich Julius Wegener, unser Clown, Mary und Jo Ann, zwei Schwestern aus Schweden, die ohne Ausnahme alle Männer verrückt machten, wenn sie ihre Röcke durch die Luft wirbelten und man ihre nackten Schenkel bewundern konnte. Kenneth, unser Messerwerfer, und Paul Bailey, ein Ire, der von Bordeaux aus zu uns gestoßen war, gehörten ebenfalls dazu, und dann natürlich Carmen, meine über alles geliebte Carmen.

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