Helmut Lauschke - Das zweite Gleis

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Yasmeen Kanuz , Aleppo, 15 December 2016: «This may be the last time you see me or hear my voice. I have been living here for two years with my parents, who were killed by Syrian warplanes. I appeal to human rights organisations all over the world to help us get out of Aleppo right now.» Yasmeen, joined by babies and toddlers, found 47 children in the only surviving orphanage. Their parents were victims of the relentless bombing campaign by regime forces.
"Die Rückkehr zu klaren sittlichen Grundsätzen, zum Rechtsstaat, zu gegenseitigem Vertrauen von Mensch zu Mensch, das ist nicht illegal, sondern umgekehrt die Wiederherstellung der Legalität. Ich habe mich im Sinne von Kants kategorischem Imperativ gefragt, was geschähe, wenn diese subjektive Maxime meines Handelns ein allgemeines Gesetz würde. Darauf kann es nur eine Antwort geben: Dann würden Ordnung, Sicherheit, Vertrauen in unser Staatswesen zurückkehren. Jeder sittlich Verantwortliche würde mit uns seine Stimme erheben gegen die drohende Herrschaft der bloßen Macht über das Recht, der bloßen Willkür über den Willen des sittlich Guten." (Kurt Huber , Professor für Philosophie und Psychologie an der Universität München: Aus seinem Schlussplädoyer vor dem Volksgerichtshof am 19. April 1943 – am 13. Juli 1943 hingerichtet)
Propst Heinrich Grüber am 7.8.1945 über das Vertreibungselend der Deutschen nach dem 2. Weltkrieg an den englischen Bischof George Bell in Chichester: "Ich kenne die Leiden der Nichtarier; ich habe die Qualen der Konzentrationslager mitgetragen, aber was sich jetzt vor unseren Augen abspielt, überschreitet in Form und Umfang alles bisher Dagewesene.

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Cato Bontjes van Beek(14. November 1920 – 5. August 1943), Studentin; verhaftet 20. September 1942 wegen zweimonatiger Zugehörigkeit zu einer jugendlichen Widerstandsgruppe; zum Tode verurteilt am 21. Januar 1943; hingerichtet in Plötzensee am 5. August 1943.

Abschiedsbrief ( als Kassiber in der abgegebenen Wäsche gefunden ): “Plötzensee, den 5. August 1943. Meine liebe, liebe Mama, ich habe geglaubt, ich könnte Dir diesen Brief als Geburtstagsbrief schreiben, und nun wird es der allerletzte an Dich sein. Meine Mama, es ist nun soweit, und ich werde nur noch ein paar Stunden unter den Lebenden sein. […] Die Ruhe, die ich mir immer für diese letzten Stunden gewünscht habe, ist nun auch wirklich bei mir, und sie gibt mir viel Kraft, mit meinen Gedanken bei Dir zu weilen, bei Tim in Russland und bei Meme und bei allen anderen Lieben. Ich sagte es Dir schon bei der letzten Sprechstunde, dass ich es als eine Gnade empfinde, jede Nacht in meinen Träumen bei Euch in Fischerhude zu sein. Könnte ich doch meine Ruhe auch auf Dich übertragen. Mein Herz ist so übervoll, um Dir zu danken, und die Liebe zu Euch allen werde ich dalassen.

Meine geliebte Mama, ich hoffe so sehr, dass Du diesen Schmerz, den ich Dir durch meinen Tod bereite, überwinden wirst und Du dadurch in Deiner Kunst noch größer wirst.

Jaroslav Ondrousek(23. Juni 1923 – 25. Mai 1943), Student aus Ricany bei Brünn. Durch Verrat eines Spitzels 1941 verhaftet, im Gestapogefängnis im vormaligen Kounic-Studentenheim gefangengehalten und am 25. Mai 1943 in Breslau hingerichtet.

Nach dem Urteilsspruch schrieb er den letzten Brief an seine Eltern: “Geliebte, in einer Weile werde ich schon bei Euch sein, mit Euch, meine Teuren! Ich ende mein Leben, und es ist mir so leicht in der Seele. So schön. Ich bin fast glücklich, dass ich in einer so schönen Stimmung sterben darf. […] Vater, weißt Du, es ist schön zu sterben in der Hoffnung auf eine bessere Zukunft der Menschheit. […] Meine schöne Heimat, wie gern ich Dich habe, süßes Heimatland! Heute sterbe ich, es ist Mai, wir sind hier vier im Raum, wir warten aufs Abschiednehmen. Ich werde bei Euch sein, in Eurer Mitte, mit Euch auf der Gartenbank sitzen, mein Geist wird immer mit Euch sein. Die schönste Erinnerung sende ich Euch und verabschiede mich von Euch. […] Verlangt meine Asche.“

Kim Malthe-Brunn(8. Juli 1923 in Schaheswan-Forts, Kanada), Schiffsjunge und Leichtmatrose. Als Mitglied einer illegalen Gruppe hater ein Zollboot entwendet und nach Schweden gebracht, um seiner Gruppe Waffen zu beschaffen. Erschossen am Sonntag, 8. April 1945 in Kopenhagen.

Kassiberbrief vom 13. Januar 1945: “Die Gestapo setzt sich aus primitiven Menschen zusammen, die sich eine Fähigkeit erworben haben, schwache Seelen zu überlisten und zu erschrecken; schaust Du sie etwas genauer an während eines solchen Verhrs, so wirst Du sie eine unbeherrschte Unzufriedenheit zur Schau tragen sehen, als ob sie alle ihre Selbstbeherrschung zusammennehmen müssten, und als wäre es eine Gnade ihrerseits, dass sie einen nicht auf der Stelle niederschössen, weil man ihnen nicht viel mehr erzähle.

Du kommst in ein Zimmer oder einen Gang und musst Dich mit dem Gesicht gegen die Mauer stellen. Steh dann nicht zitternd da bei dem Gedanken, dass Du nun vielleicht sterben musst. Ist Dir bange vor dem Tod, dann bist Du nicht alt genug, Dich am Freiheitskampf zu beteiligen, auf keinen Fall aber reif genug . Ist diese Zwangsvorstellung imstande, Dich zu erschrecken, dann bist Du das ideale Objekt für ein Verhör. Sie geben Dir plötzlich und unmotiviert eine Ohrfeige. Bist Du hinlänglich mürbe, so ist sogar die Schmach einer Ohrfeige eine solche Erschütterung, dass die Gestapo die Oberhand gewinnt und dem Opfer einen solchen Schrecken einjagt, dass alles nach ihrem Kopfe geht.

Tretet ihnen ruhig und ohne Hass oder Verachtung entgegen, weil beides ihre überaus empfindliche Eitelkeit viel zu stark reizt. Betrachtet sie als Menschen und nutzt ihre Eitelkeit gegen sie selber aus.“

Nach einer Folter wird er am 2. März 1945 bewusstlos in die Zelle getragen.

Aus dem Brief vom 3. März 1945: “Ich habe seitdem über das Merkwürdige nachgedacht, was eigentlich mit mir geschehen ist. Gleich hernach fühlte ich eine unbeschreibliche Erleichterung, einen jubelnden Siegesrausch, eine so unsinnige Freude, dass ich wie gelähmt war. Es war, als ob die Seele sich vom Körper ganz frei gemacht hätte, als ob diese zwei sich als freie Wesen tummelten, das eine in einem vollkommen frei gewordenen überirdischen Rausch, das andere sich wälzend in einem stark erdgebundenen, leidenschaftslosen Kampf.[…] Als die Seele wieder zum Körper zurückkam, war es, als hätte sich der Jubel der ganzen Welt hier versammelt. […], als der Rausch vorüber war, kam die Reaktion. Ich wurde gewahr, dass meine Hände zitterten, dass in mir etwas gespannt worden war, dass es war, als ob ein Element in den Tiefen des Herzens Kurzschluss bekommen hätte und sich nun schleunigst entlüde.”

Aus dem Abschiedsbrief an die Mutter vom 4. April 1945: “Liebe Mutter! Ich bin zusammen mit Jörgen, Niels und Ludwig heute vor ein Kriegsgericht gestellt worden. Wir wurden zum Tode verurteilt. Ich weiß, dass Du eine starke Frau bist, und dass Du dies auf Dich nehmen wirst, aber, hörst Du, es ist nicht genug, dass Du es auf Dich nimmst. Du musst es auch verstehen. Ich bin nur ein kleines Ding, und meine Person wird sehr bald vergessen sein, aber die Idee, das Leben, die Inspiration, die mich erfüllten, werden weiterleben.Du wirst ihnen überall begegnen – in den Bäumen zur Frühlingszeit, in Menschen, die Deinen Weg kreuzen, in einem liebevollen kleinen Lächeln. Du wirst auf das stoßen, was an mir vielleicht einen Wert hatte. Du wirst es liebhaben, und Du wirst mich nicht vergessen. Ich werde dabei wachsen dürfen, groß und reif werden.“

Ulrich von Hassell(12. November 1881 – 8. September 1944), Botschafter, außenpolitischer Denker der deutschen Widerstandsbewegung. Er drängte auf Taten: > Es ist unsere Pflicht, den Wagen nicht erst in den Abgrund rasen zu lassen, sondern sich noch vorher auf den Bock zu schwingen, obwohl keine Ehre dabei zu holen und nur noch wenig zu retten ist.< Am 28. Juli 1944 drang die Gestapo in Hassells Büro, der sie an seinem Schreibtisch empfing. Am 8. September 1944 wurde er hingerichtet.

Abschiedsbrief vom 8. September 1944 aus Berlin-Plötzensee, Königsdamm 7, an seine Frau kurz vor der Hinrichtung geschrieben: “Mein geliebtes Ilselein! Heute vor 30 Jahren habe ich meine französische Kugel bekommen, die ich im Herzen bei mir trage. Heute ist auch das Urteil des Volksgerichtshofes gefällt worden. Wenn es, wie ich annehme, vollstreckt wird, so endet heute das über alle Maßen reiche Glück, das mir durch Dich geschenkt worden ist. Es war gewiss zu reich, um länger zu dauern! Ich bin in diesem Augenblick vor allem von tiefer Dankbarkeit erfüllt gegen Gott und gegen Dich. Du stehst neben mir und gibst mir Ruhe und Stärke. Dieser Gedanke übertönt den heißen Schmerz, Dich und die Kinder zu verlassen. […] Aber Du bist im Leben; das ist mein ganzer Trost in allen Sorgen um euch, auch den materiellen, und um die Zukunft der Kinder, dass Du stark und tapfer bist, ein Fels, aber ein lieber, süßer Fels für die Kinder. Sei immer so gut und gütig wie Du bist, verhärte Dich nicht. Gott segne Dich und segne Deutschland!”

Ulrich-Wilhelm Graf Schwerin von Schwanenfeld(11. Dezember 1902 in Kopenhagen – 8. September 1944 Plötzensee), Gutsbesitzer, hingerichtet im Zusammenhang mit den Ereignissen des 20. Juli 1944.

Aus dem Abschiedsbrief vom 8. September 1944 an seine Frau kurz vor der Hinwichtung: “ Dass ich ungebeugt in den Tod gehe in dem festen Bewusstsein, nichts für mich und alles für unser Vaterland gewollt zu haben, das muss Dir immer Gewissheit bleiben und das musst Du den Söhnen immer wieder sagen. Du weißt, dass zu allen Zeiten mein Handeln auf Deutschland ausgerichtet war, nach der Tradition der Familie aus glühender Vaterlandsliebe, die alles andere überwog. Andere Zeiten werden andere Sitten und Anschauungen im einzelnen bringen, aber die Liebe zum Vaterland wird ewig der Bestandteil des Lebens bleiben,der alles andere beherrscht. […] Erziehe die Söhne zu christlichen Edelleuten ohne Engigkeit im Denken, aber auch ohne Laxheit. […] Sei tapfer und bewahre mir Deine Liebe bis an Dein Lebensende.

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