Wir werden wieder unseres Gleichen in die Welt hinaus senden und das Chaos wird irgendwann perfekt sein,
wenn wir unsere Kinder mit unserem selbst auferlegten Stress belagern,
wenn wir ihnen weiss machen wollen, dass das Leben hart ist, dass es immer zu arbeiten gibt, bevor es etwas Angenehmes im Leben zu erleben gibt,
wenn wir unseren Stress in den Vordergrund stellen, die Kinder sich nach unserem Stresspegel zu verhalten haben,
wenn wir erwarten, dass sie ruhig sind, denn die Eltern sind müde vom Stress und haben, wenn überhaupt, nur sehr begrenzt Zeit für die Kinder,
wenn wir unser Karrierestreben mit den Kindern so vereinbaren, dass eine Nanny sich in den wichtigsten Jahren von 1 bis 7 die meiste Zeit um sie kümmert,
wenn wir durch Er-Ziehung unsere Kinder zu braven kontrollierten Bürgern der Gesellschaft machen wollen,
wenn wir unsere Kinder krank therapieren, weil wir übersehen, dass ihr Körper zum Ausdruck bringt, dass sie nicht glücklich sind mit all den zwanghaften Verhaltensweisen, die wir von ihnen erwarten.
Unsere heutigen Kinder werden uns so viel Stress machen, bis wir mit diesem Schwachsinn endlich aufhören.
Solange wir all unser Leben, sogar das Schwanger werden, auf diese unbewusste Art leben, nicht wirklich erleben, wahrnehmen, fühlen, existieren wir, vegetieren dahin.
Solange wir unsere eigene Macht an Menschen im Aussen abgeben, an Politiker, Ärzte, Institutionen, Banken, Schulen, die wir im Fernsehen sehen oder auf deren Gesichter wir auf Plakaten aufmerksam werden, die wir aber niemals persönlich kennen gelernt haben, werden wir immer fremdbestimmt sein. Das heisst, unser Leben läuft nach einem vorherbestimmten Leben ab, das System bedingt ist, das aber kaum etwas mit dem zu tun hat, was sich unsere Seele sehnlichst wünscht und wonach unser Herz laut schreit, wird es nicht durch einen Infarkt ausgeschaltet.
„Der beste Platz für Politiker ist das Wahlplakat. Dort ist er tragbar, geräuschlos und leicht zu entfernen.“ Loriot (gesehen in Silke Schäfer, Sternen-News 7/2013)
Solange einem Polizisten das Leben des Menschen egal ist, er einfach die Motivation hat, alles unter Kontrolle zu haben, damit die Menschen nicht invalid werden, damit er nicht unnötig Steuergelder für die medizinische Versorgung von Unfallopfern zahlen muss, solange wird es Polizisten geben. Niemand kann Unfälle oder Verletzungen wegkontrollieren.
Es wird wenig Vertrauen unter den Menschen geben, solange der Mensch seinen Beruf immer noch in erster Linie daraufhin auswählt, wo sich das meiste Geld verdienen lässt. Bei der Bewerbung meint er, er selbst wäre noch nicht gut genug, er müsse die Bewerbung auf die Anforderungen hin abändern, so dass es noch annähernd Wahrheit ist. Wir lügen also alle immer ein bisschen, um uns für das Aussen besser zu machen.
Wir versuchen durch all unsere Gesetze und Regeln Dinge zu verhindern, die sowieso nicht passieren würden, wäre der Mensch in seinem vollen Bewusstsein, in seiner vollen Aufmerksamkeit für das Hier und Jetzt. Heisst im Klartext, wir versuchen unbewusst, das Unbewusste zu erhalten, all die Dinge zu vermeiden, die unbewusst im Leben passieren. Und was richten wir damit an? Wir verhindern damit, dass der Mensch erwacht, dass der Mensch sein höchstes Bewusstsein erlangt. Warum? Vielleicht, weil Vieles heute Bestehende dann wegfallen würde. Davor haben die meisten Menschen Angst. Sie haben Angst, nicht mehr gebraucht zu werden. Ihr einziger Sinn im Leben ist, für andere zu leben. Sie brauchen es gebraucht zu werden, von der Familie, vom Partner, von den Kindern, von den Chefs, von den Mitarbeitern, von den Freunden. Darin finden sie einen vorgegebenen Sinn für ihr Leben, einen Grund morgens aufzustehen. In diesem Kreislauf fühlen sich Menschen sicher, verdrängen gleichzeitig das Gefühl, nicht frei zu sein, verdrängen das Gefühl, dass ihr Glücksgefühl abhängig von äusseren Umständen ist. Was für ein grosser Schwach-Sinn, denn jeder Einzelne von uns wird natürlicherweise mit seinem ganzen Potential im grossen Ganzen gebraucht. Je bewusster und präsenter wir sind, desto vollkommener ist unsere Leistungsfähigkeit und das, ohne uns energetisch auszulaugen. Gehen wir in diesem Sinne wieder zurück zur Natur und zu „Einfach“. Bringen wir die 4 Elemente wieder in einer fliessenden Balance in unser Leben zurück, in unseren Körper, in unser Handeln, in unser Sein, Geben und Nehmen wieder in einen natürlichen Ablauf!“
Das ist die Motivation der Familie von Tara und Nevio. Dorthin möchten sie die Menschen wieder führen.
In der Freizeit sind die Menschen entweder völlig vom Alltag und Arbeit ausgebrannt oder sie sind am kreativsten. Menschen, die frei von dieser Fessel, Arbeit, Geld, Steuern, Altersversorgung, arbeiten bis zur Rente sind, haben die besten Ideen und finden immer einen Weg für ihre Schöpfung. Im bestehenden System ist arbeitslos zu werden oder Sozialhilfeempfänger für uns Menschen ein grosses Geschenk. Da wir Menschen es teilweise gar nicht mehr merken, dass wir eine Auszeit brauchen, werden wir in einer solchen Phase gezwungen zur Ruhe zu kommen. Hier besteht die Chance, sich selbst wieder zu finden und neu zu erfinden. Das gelingt ihnen aber nur, wenn sie sich innerlich von dem Druck so schnell wie möglich wieder Arbeit haben zu müssen befreien und wenn sie gute Ansprechpartner im Amt erwischen, die nicht nur darauf aus sind, nur ihre Arbeit zu machen, sondern Interesse an ihrem therapeutischen Job und dem gemeinsamen Wachsen mit dem Gegenüber haben. Leider fühlen sich die meisten Menschen in einer solchen Lebenssituation ohne viel Geld noch nutzloser. Sie sehen sich am Rande der Gesellschaft, unfähig, mitzuhalten, wenn sie diese Instanzen nutzen müssen. Diejenigen, die mit Sozialhilfedetektiven dem Missbrauch in der Sozialhilfe Herr werden wollen, drücken damit nur aus, was sie am meisten vermissen, nämlich einfach Geld zu haben, um auch das Leben etwas einfacher zu haben. Sie verdrängen mit ihrer Anklage ihren eigenen Neid.
Tara hatte mit ihrer Freundin Barbara hier viele Informationen zusammengetragen, da beide diese Phasen nicht nur einmal durchlebt hatten und diese Instanzen sehr gut kannten. Auch sind sie in dieser Phase sehr vielen hoch bewussten Menschen begegnet und alle haben sich zusammengetan, das System einfach bedient und sich so den nötigen Freiraum verschafft, um wirklich wieder neu zu starten. Aber diesmal in einer Weise, die ihnen niemand vorschrieb, die sie wirklich frei wählten.
Wie finden wir zurück zu Balance und Entwicklung in unserem Leben?
Aus Taras Tagebuch:
„Ein Gefühl des versorgt seins in meinem Leben.
Ich war vor nicht allzu langer Zeit für 3 Tage an einem wunderschönen Ort mit sehr bewussten Menschen. In diesen drei Tagen war ich so erfüllt, so zufrieden und glücklich und so im Hier und Jetzt, dass ich kaum etwas zum Essen brauchte, kaum Schlaf brauchte und mein Körper kraftvoll und gesund war. Nichts von dem, was mich vorher schmerzte, habe ich dort schmerzhaft gespürt. Das ist das, was jeder Mensch tagtäglich leben sollte. Das ist seine einzige Pflicht und Verantwortung, dafür zu sorgen, dass er jeden Tag mit allen Sinnen in dieser Intensität lebt.“
Hier beschreibt sie eine Zeit, in welcher Geld kein Thema war, sie mit hochbewussten Menschen Zeit verbrachte, die sich alle freiwillig trafen und auch wieder los liessen. Es war kein Druck von Aussen vorhanden. Jeder konnte sich einfach in einer heilsamen Umgebung der Natur auf sein Innen konzentrieren. Im Innen war genug Druck, der für eine Entwicklung unbedingt zu beachten und zu lösen war. Wir geben dem Körper durch Fasten eine Auszeit, damit er sich ausschliesslich um die Müllbeseitigung kümmern kann. So eine Zeit sollte jeder einzelne Mensch immer wieder auch in seinem Leben haben um den angesammelten Gedankenmüll zu beseitigen. Um Menschen dahin zu begleiten, etwas freiwillig in ihrem Leben zu verändern, musste das System ihnen diese Zeit subtil, liebevoll, zu Beginn des neuen Weges ermöglichen.
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