Bärbel Junker - Die Vorsehung

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"Ich werde der Prophezeiung entsprechen und dich vernichten, Schattenfürst", schwört Ariella, nachdem sie erfahren hat, dass dieser hinter dem tödlichen Anschlag auf ihren Mann und ihre kleine Tochter steckt.
Die Hohe Herrin, die Elfen-Zauberin Lisha'yinn, sendet die beiden Halblinge Samwinn und Finntam zur Erde. Sie sollen helfen, eine Prophezeiung zu erfüllen, welche ihre Heimat, die Parallelwelt Smethama, vor den Machenschaften des Schattenfürsten zu retten vermag.
Einzig die von der Erde stammende Auserwählte Ariella de Boer, die von ihren magischen Fähigkeiten noch nichts weiß – und deren Mann Ingner und Inaella, ihre vierjährige Tochter, von dem gedungenen Mörder Koktos getötet wurden – verfügt über die Macht, die Parallelwelt Smethama zu retten, die außer dem Schattenfürsten niemand auf der Erde kennt, und unwiderruflich von der Erde zu trennen.
Doch dafür muss sie drei Artefakte erringen:
Das Schwert der Ehre, welches die Zwerge in der Festung Finsterfels beschützen.
Das Elixier des Lebens, im Schicksalssee auf der Insel Korach von dem Ungeheuer Rundringol bewacht.
Und den Ring der Wahrheit, der als Gabe der Waldgöttin Kierada von den Maliki, den Baummenschen, in ihrem Dorf als Heiligtum verehrt wird.
Mit ihren Gefährten, dem Krieger Atranos, dessen Drachen Fankorus, dem Zwerg Sakon, dem Mexla WanKlam, einem Gestaltwandler vom Volk der Ninai sowie den Halblingen Samwinn und Finntam, macht sich Ariella auf, der Vorsehung gerecht zu werden und ihre Bestimmung zu erfüllen.

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Durch einen schmalen, unterirdischen Gang, der noch aus der Zeit ihrer Großmutter stammte, kehrte sie heimlich und ungesehen in ihr Haus zurück, das abgelegen auf einem weitläufigen Grundstück stand. Ihre Großmutter hatte es ihr vererbt.

Hastig packte sie die wenigen Wertsachen, Kleidung und einige persönliche Gegenstände zusammen und schaffte sie durch den Tunnel zum Ende des Geländes. Hier stand in einer baufälligen Scheune der noch immer fahrbereite Wagen ihrer Mutter, den sie nach deren Tod weder ab- noch umgemeldet hatte.

Nachdem sie ihre Ersparnisse aus dem Versteck geholt hatte, das sie und ihr Mann einer Bank vorzogen, startete sie den Wagen und fuhr in eine ungewisse Zukunft davon.

Jetzt saß sie hier in der kleinen Eigentumswohnung ihrer Mutter, die vor einem Jahr gestorben war und weinte sich wieder einmal die Augen aus. Dabei konnte sie froh sein, die Wohnung noch nicht verkauft zu haben, sonst hätte sie nicht gewusst wohin.

Hier kannte sie niemand. Und in einer Großstadt wie Hamburg war es einfacher sich zu verbergen, sollten ihre Feinde an ihrem Tod zweifeln und nach ihr suchen.

Sie sehnte sich so sehr nach ihrer kleinen Familie, benötigte so dringend die Liebe und den Zuspruch ihres Mannes.

Da fiel ihr in ihrer Verlassenheit plötzlich Marvin Schygalla ein, Ingners und ihr bester Freund, der mit ihrem Mann in derselben Gegend aufgewachsen war. Ja, an ihn konnte sie sich mit der Bitte um Hilfe wenden. Er würde für sie da sein, und seine ausgezeichneten Beziehungen würden ihr vielleicht sogar bei ihrer Suche nach den Mördern nützen. Wieso nur hatte sie daran nicht schon eher gedacht!

Außerdem würde er sich Sorgen über das plötzliche Verschwinden seiner Freunde machen, wenn er plötzlich nichts mehr von ihnen hörte.

Aber durfte sie ihren treuen Freund, der auch der Patenonkel ihrer Tochter war, in diese schreckliche Sache hineinziehen? Ihn unter Umständen vielleicht sogar gefährden?

Nein, sicherlich nicht!

Trotzdem war sie einen Moment lang versucht, ihn anzurufen. Sie sehnte sich so sehr nach Zuspruch, benötigte so dringend einen guten Freund, eine Schulter, an die sie sich anlehnen konnte.

Zögernd nahm sie ihr Handy aus der Tasche.

Und wenn ihn mein Anruf zur Zielscheibe dieser Mörder macht? Könnte ich das mit meinem Gewissen vereinbaren?

Hätte Ingner ihn angerufen?

Nein, das hätte er sicherlich nicht! Er hätte seinen engsten Freund niemals einer eventuellen Gefahr ausgesetzt!

Außerdem besteht ja auch noch die Möglichkeit, dass das Handy angepeilt oder abgehört wird. Schließlich habe ich nicht die leiseste Ahnung, wer hinter dem Anschlag steckt! dachte Ariella verzagt. Später vielleicht, wenn einige Zeit vergangen ist und ich mehr über diese schreckliche Tragödie in Erfahrung gebracht habe.

Und um nicht doch noch in Versuchung zu geraten, steckte sie das Handy hastig zurück in ihre Tasche.

Wer kann ein Interesse an meinem und dem Tod meiner Familie haben? grübelte sie niedergeschlagen. Für wen verkörpern wir eine solche Gefahr, dass unser Tod der einzige Ausweg zu sein scheint?

Wie schon so oft zermarterte sie sich das Gehirn. Zu einem Ergebnis gelangte sie nicht. Sie stellte die verwegensten Überlegungen an, um sie im nächsten Moment wieder zu verwerfen. Sie hatten keine Feinde und keine Geheimnisse, waren weder reich, noch berühmt, waren nur eine ganz normale Familie.

Und trotzdem hatte es irgendjemand auf sie, ihren Mann und ihre kleine Tochter abgesehen.

Aber WER und WARUM?

Ihr Leben war bis zu diesem unglücksseligen Tag völlig normal verlaufen. Ingner und sie hatten sich ineinander verliebt, geheiratet und Inaella, ihre wundervolle Tochter bekommen.

Da Ingner zwei Mietshäuser von seinem Onkel geerbt hatte, musste sie nicht arbeiten und konnte sich ganz ihrer kleinen Tochter widmen.

Und da Ingner ihr Eigentum von zu Hause aus verwaltete und hier auch seinen Interessen nachging, passte er bei Bedarf auf Inaella auf, sodass sie ihrem liebsten Hobby nachgehen und an Schwert-Wettkampf-Turnieren teilnehmen konnte. Sie hatte sich anstelle von Puppen schon seit frühester Jugend für Waffen und Sportkämpfe interessiert.

Obwohl finanziell besser gestellt als andere Familien, hatten sie doch stets ein ganz normales, unauffälliges Leben geführt. Zwar mussten sie nicht jeden Tag aus dem Hause gehen, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten, aber das konnte ja wohl kaum ein Grund sein, ihr und ihrer kleinen Familie nach dem Leben zu trachten!

Warum also dieses schreckliche Verbrechen?

Auch im Leben ihres Mannes, der gutmütig und hilfsbereit war, hatte es nichts gegeben, das eine solche Tat hätte herausfordern können.

Ingner hatte Geschichtswissenschaften studiert und mit dem Masterabschluss das Studium beendet. Da er ein weit gefächertes Interessengebiet sein eigen nannte, war er eines Tages zufällig auf die Genealogie gestoßen. Und die Ahnenforschung war ein so vielschichtiges Gebiet, dass es ihn schon bald gefangen nahm.

Besonders die Erforschung ihrer Abstammung hatte es ihm angetan. Und je länger er forschte, desto besessener wurde er. Und trotzdem er in der Erforschung ihrer Herkunft immer wieder auf Hemmnisse stieß, hatte ihn dies nicht entmutigt, sondern vorangetrieben.

Sie hatte sich nicht sehr dafür interessiert und daher auch keine Ahnung, wie weit er mit seinen Recherchen gekommen war. Er hatte ihr am Abend vor dem Unglück zwar etwas über die Fortschritte seiner Nachforschungen erzählen wollen, doch sie war zu müde gewesen und eingeschlafen.

Gefangen in ihren Erinnerungen starrte Ariella blicklos vor sich hin. Und bei dem Gedanken an ihren geliebten Mann und ihre geliebte Tochter stöhnte sie vor Schmerz.

„Warum nur, warum?“, wimmerte sie verzweifelt.

Doch niemand antwortete ihr.

Vielleicht hilft es mir ein wenig einen Ort zu besuchen, an dem ich mit meiner kleinen Familie so glückliche Stunden verbrachte, dachte Ariella.

Und plötzlich überfiel sie ein solches Verlangen das Kunstzentrum Eichensee aufzusuchen, dass ihre Tränen versiegten und sie aufsprang. Sie eilte ins Schlafzimmer und begann sich so hastig anzukleiden, als liefe ihr das Kunstzentrum davon.

Jeans, T-Shirt, Stiefel und Lederjacke. Noch die Schultertasche, die Autoschlüssel und ab ging es zur Garage. Wenig später fuhr sie davon.

FINNTAM UND SAMWINN

Da das Zentrum Eichensee nicht so stark besucht wurde, wie andere Attraktionen, waren die beiden Halblinge Finntam und Samwinn vor Entdeckung ziemlich sicher.

Zumal sie für die Menschen unsichtbar waren, denn dafür hatte ihre Herrin, die Zauberin Lisha’yinn, mit Amuletten gesorgt, in deren Oberfläche der Kopf eines Einhorns geprägt war. Sie trugen es an einer Kordel versteckt unter ihrem Hemd. Sehen konnte man die Halblinge also nicht, doch fühlen würde man sie, sollte ein Mensch versehentlich über sie stolpern.

Finntam und Samwinn hatten sich in eine Nische zurückgezogen, die dicht beim Übergang in ihre Welt lag. Mit einem großen Stück Speck in der einen und einem dicken Knust Brot in der anderen Hand strahlte der kleine Halbling Finntam mit der Sonne um die Wette. Das leckere Essen in seiner kleinen Hand hatte seine Ungeduld von vorhin längst besänftigt.

Er biss gerade herzhaft in sein Stück Speck, als ihm Samwinn einen groben Schubs versetzte, dass er sich verschluckte. Keuchend rang er nach Luft. Er wollte grade zu einer Schimpftirade ansetzen, da hielt ihm Samwinn den Mund zu.

„Sie ist da!“, zischte sein Freund.

„Wo?“, krächzte Finntam.

„Da hinten bei der bunten Tür. Es ist die Menschenfrau mit der schwarzen Jacke und den langen Haaren.“

Jetzt hatte auch Finntam die Frau entdeckt. Er musterte die kleine Silberscheibe in seiner Hand, in die ein Bild eingraviert war. Es war sehr fein gearbeitet und zeigte eindeutig Ariella de Boer.

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