Phil Lister - Karriere und Liebe

Здесь есть возможность читать онлайн «Phil Lister - Karriere und Liebe» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Karriere und Liebe: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Karriere und Liebe»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Das aufregende Leben eines jungen Mannes in der Nachkriegszeit. Früh erkennt er die Möglichkeiten der Datenverarbeitung und setzt sich an die Spitze dieser Entwicklung. Mit einem unbändigen Willen und einer charismatischen Ausstrahlung bringt er es vom Lehrling bis zum Generaldirektor einer großen Bank. Neid und Intrigen begleiten seinen Weg. Sein Privatleben gleicht einer Achterbahn. Erst spät, fast zu spät findet er sein persönliches Glück.

Karriere und Liebe — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Karriere und Liebe», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

„Sie reden von Überforderung. Inwiefern? Jeder kann seine Überstunden sammeln und dann geballt abbummeln. Das ist doch ein Ausgleich. Wir verlangen doch nichts Unbilliges. Die Schulung nutzt beiden Seiten. Und die Nachfrage nach Schulung ist ungebrochen.“

„Vielleicht ist es auch ein Generationenproblem. Die Jugend ist elastisch und schnell. Sie selbst haben ja das Problem des Konservatismus schon erkannt. Man muss ihn schrittweise überwinden. Ich jedenfalls finde Ihre Idee, einen Mini-Computer-Schein einzuführen ausgezeichnet. Das ist ein Anreiz. Aber sie sollte zum rechten Zeitpunkt kommen, sonst geht sie unter“.

„Sie haben wahrscheinlich recht. Mancher ist schon auf dem Scheiterhaufen verbrannt worden, weil seine guten Ideen zum falschen Zeitpunkt an die Öffentlichkeit kamen. Ich werde das zunächst im internen Kreis testen. Dann abwarten und danach so kleine Steine ins Wasser werfen, um zu sehen, welche Kreise sie ziehen. Das wäre doch eine Möglichkeit?“

„Hervorragend, lieber Admont. Ich bin so froh, dass ich meinen Nachfolger selbst bestimmen konnte. Und das, obwohl Daser nur auf Akademiker setzt.

Das musste auch von langer Hand und gründlich vorbereitet werden. Nach dem Motto: zwei Schritte vor, einen zurück.“

„Ist es denn nicht immer so, dass die Vorstände ihre Nachfolger wählen oder auch gezielt aufbauen? Das wäre doch eigentlich schon wegen der Kontinuität der Arbeit notwendig.“

„Sicher, das wäre logisch. Aber nicht selbstverständlich. Da sei Daser vor. Ist Ihnen bekannt, wie er Rupp behandelt hat?“

„Nein, er ist ausgeschieden, da war ich im ersten Lehrjahr.“

„Ich kann Ihnen sagen, mir läuft heute noch ein kalter Schauer über den Rücken, wenn ich daran denke. Eines Tages kommt Rupp in sein Büro, das war ungefähr ein halbes Jahr vor seinem 65. Geburtstag, und findet einen jungen Herrn im Vorzimmer, der ihm erklärt Guten Tag, ich bin Ihr neuer Vorgesetzter. Ich hoffe, wir kommen gut miteinander aus! Und das nach 46 Jahren treuen Diensten in der Bank. Das war auch so ein oberschlauer Akademiker, ein Dr. Neumann. Der hat dann die Probezeit nicht überlebt. Aber Rupp war ein gebrochener Mann. Das ist Daser, Herr Admont. Also, ziehen Sie sich warm an!“

Felix war beeindruckt. Von Daser, aber auch von Sell. Sell war wirklich ein Orientierungspunkt. Was er sagte, war für ihn überlebenswichtig. Er musste vorsichtig agieren und sich klar machen, dass sein Aufstieg für Daser unerträglich war. Irgendwann würde er eine Möglichkeit finden, um ihn zu stoppen. Koste es, was es wolle. Das war sein Denken. Und Felix musste dies einkalkulieren.

Donovan, dem er die Ruppstory zwei Wochen später erzählte, war nicht überrascht. „Diese Geschichten gibt es bei uns täglich. Das amerikanische Big Business ist ein Kriegsschauplatz. Und wenn du nicht aufpasst, wirst du geopfert. Das ist die Realität, Felix. Wir haben weniger Hierarchien, wir haben schnellere Entscheidungswege, wir haben dadurch oft die Nase vorn. Aber, die andere Seite der Medaille ist, dass auch Barrieren fehlen, hinter denen man in Deckung gehen kann, wenn plötzlich aus irgendeiner Ecke Feuer kommt. Vorstände haben hier oft eine kurze Lebenserwartung. Aber es gibt auch Leute wie Sell. An denen kannst du dich hochziehen, die setzen auf dich und setzen dich durch. Das ist unerlässlich, das gehört zu dem Quäntchen Glück, das man braucht, um nach oben zu kommen. Wie lange man oben bleibt, ist dann wieder eine andere Frage. Die Luft ist extrem dünn, und du musst sehen, dass du potenzielle Gegner wieder ausschaltest, sonst bist du dran. Das ist das Gesetz, Felix.“

„Na, ich weiß nicht, ob ich das gut finden soll. Bei uns wird noch nicht in jedem Fall gleich geschossen. Aber Daser ist bestimmt kein Einzelfall. Und wenn ich mir den Dr. Rose vorstelle, der ist möglicherweise auch von diesem Kaliber.“

„Wie lange bist du jetzt dabei? Im Vorstand?“

„Fast ein Jahr. In wenigen Monaten wird Sell 65. Dann wird es irgendwann soweit sein. Warum fragst du?“

„Ich glaube, das ist noch eine zu kurze Zeit, um hinter die Visiere zu schauen. Ich bin jetzt vier Jahre dabei. Und es gibt immer wieder Überraschungen, wer mit wem Allianzen eingeht oder sich neu bekämpft.“

Felix hatte noch nicht den Hörer auf der Gabel, als Frau Binder schon im Zimmer stand. „Sie haben in drei Minuten Ihren Termin bei Herrn Carwitz!“ Verflucht! Das hatte Felix glatt vergessen. Dabei legte Carwitz allergrößten Wert auf Pünktlichkeit. Da war er überaus penibel, der Herr Generaldirektor, der Vorstandssitzungen, Pressekonferenzen und die Jahreshauptversammlung schon ein Jahr im Voraus festlegte und die Pläne an die Vorstandsmitglieder verteilen ließ. Wie ein geschickter Choreograph inszenierte er schon weit im Voraus die vorgeschriebenen Rituale.

Felix hastete nach oben und wäre unterwegs beinahe mit Daser zusammengestoßen. Wenn man an den Teufel denkt... Fräulein Sindermann beruhigte: „Er telefoniert noch.“

Gut, so konnte er nochmals seine Gedanken sortieren und Souveränität zurückgewinnen. Carwitz war ein Mann, der ihm Respekt abnötigte. Auch wenn ihn der Spleen mit der Überpünktlichkeit auf ein menschliches Mittelmaß zu stutzen schien. Er war kompetent. Er war auch eigenständig in seinen Entscheidungen. Und ihm hatte bisher noch niemand hineingefunkt.

„Herr Admont, bitte“, Carwitz' Stimme wirkte etwas verzerrt durch die Sprechanlage. ,,Und keine Störung!“

Der Kapitän, verantwortlich für das Bankenschiff, hatte sich eine Pfeife angesteckt. Ein VIP, kein Zweifel. Aber die vielen kleinen Fältchen um die grau-blauen Augen gaben seinem Blick etwas Menschliches. Seine Augen blickten ernst und ruhig.

„Nun, Herr Admont, wir haben nur eine Viertelstunde. Worum handelt es sich?“

„Es geht um die Umsetzung des Projektes Mini-Computer. Wir kommen jetzt langsam in die Praxisphase. Wenn wir horrende Kosten bei der Einführung vermeiden wollen, müssen wir jetzt an die Personalentwicklung denken. Das ist eine langfristige Aufgabe, denn es wird ein radikales Umdenken verlangt. Es geht ja nicht mehr nur um Eingabe, es geht um Dialog mit dem Computer.“ „Sie wissen ja, ich verstehe nichts davon. Ich gebe auch ehrlich zu, dass mir der Wille fehlt, mich in die Materie einzuarbeiten. Worauf wollen Sie hinaus? Soll eine neue Arbeitsgruppe gegründet werden?“

„Die arbeitet ja kontinuierlich weiter. Und ist auch bei der Mini-Computereinführung unentbehrlich. Ich wollte eine neue Idee in unser Schulungssystem integrieren: Kompakte Seminare über wenigstens zwei Wochen mit Trockenübungen am Computer für die Praxis. Danach gibt es eine Prüfung und einen Computer-Führerschein. Es geht aber nicht nur um Schulung, auch die Freizeit sollte besonders gestaltet sein. Unterhaltung, Sport, Kultur, Ausflüge, Wettbewerbe. Die ganze Sache sollte so aufgezogen werden, dass sich die Mitarbeiter darum reißen, mitkommen zu dürfen.“

„Das wird nicht billig, warum die Investition?“

„Es wird sich für uns auszahlen. Die Computerisierung wird enorme Umstellungen bringen. Und Rationalisierungseffekte. Wenn wir das alles möglichst reibungslos etablieren wollen, brauchen wir Mitarbeiter, die mitziehen. Wenn wir die Anforderungen verbinden mit einer Auszeichnung, dann könnte das gelingen.“

„Wie haben Sie sich das konkret gedacht?“

„Wir suchen ein spezielles Hotel, vielleicht in den Alpen oder an der Nordsee, das die Räumlichkeiten zur Verfügung hat. Wir entwerfen ein Schulungs- und ein Freizeitprogramm und wir machen Werbung im Haus dafür. So schaffen wir die Antriebskraft, die wir für die Etablierung der Mini-Computer brauchen.“

„Klingt nicht schlecht. Haben Sie das mit Herrn Daser abgesprochen, die Kosten ausgerechnet?“

„Noch nicht, ich wollte zuerst Ihre grundsätzliche Zustimmung, bevor ich damit weiter an die Öffentlichkeit gehe. Als nächstes spreche ich mit Herrn Daser.“

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Karriere und Liebe»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Karriere und Liebe» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Karriere und Liebe»

Обсуждение, отзывы о книге «Karriere und Liebe» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x