Phil Lister - Karriere und Liebe

Здесь есть возможность читать онлайн «Phil Lister - Karriere und Liebe» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Karriere und Liebe: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Karriere und Liebe»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Das aufregende Leben eines jungen Mannes in der Nachkriegszeit. Früh erkennt er die Möglichkeiten der Datenverarbeitung und setzt sich an die Spitze dieser Entwicklung. Mit einem unbändigen Willen und einer charismatischen Ausstrahlung bringt er es vom Lehrling bis zum Generaldirektor einer großen Bank. Neid und Intrigen begleiten seinen Weg. Sein Privatleben gleicht einer Achterbahn. Erst spät, fast zu spät findet er sein persönliches Glück.

Karriere und Liebe — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Karriere und Liebe», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

„Er behandelt mich jedenfalls nicht wie eine Maus. Eher wie eine exotische Katze. Das ist auch nicht immer angenehm. Dann muss ich die Krallen zeigen. Wie muss Ihre Traumfrau aussehen, Felix?“

„Ich fürchte, Annabelle, ich weiß es nicht. Können Sie sich vorstellen, dass ich mir darüber noch nicht den Kopf zerbrochen habe. Der ist einfach nicht frei für diese Dinge. Im Moment gibt es noch wichtigere Aufgaben für mich als die Suche nach einer Frau, die zu mir passt.“

„Abwarten, Felix. Kommt Zeit, kommt Frau. Dann macht es klick!, und dann ist es so weit. Ich bin gespannt!“

Je höher man kam, desto dünner wurde die Luft, dachte Felix. In dieser künstlichen Atmosphäre gedeihen vielleicht keine menschlichen Beziehungen. Die Frauen in der Bank blieben blass und gesichtslos. Aber es wurde getuschelt, es gab Affären, das wusste er. Unter den gelangweilten Alltagsmasken loderte nicht selten ein starkes Feuer. Offiziell sah man es nicht gerne, wenn Mitarbeiter untereinander Verhältnisse haben, weil man der Ansicht war, dass Verhältnisse die Arbeitsleistung beeinträchtigten. Allerdings gab es viele Beispiele dafür, dass Sekretärinnen, die in ihren Chef verliebt waren, enorm hart arbeiteten und sich wünschten, die Woche hätte noch mehr Arbeitstage.

Felix kannte auch unverheiratete Pärchen, die morgens aus dem selben Bett stiegen, im selben Auto in die Bank fuhren und in der Eingangshalle so kühl miteinander umgingen, dass man meinen konnte, sie führten einen Prozess gegeneinander.

Das alles galt jedoch nicht für ihn. Sein Tag könnte 48 Stunden haben. Wie bei einem totalen Einsatz, der nun schon über Monate ging, bei wenig Schlaf und kaum einer Stunde am Wochenende noch eine schöne Frau beglücken? Dann doch lieber ein zölibatäres Leben. Schon die Beziehung mit Mirja war zerflossen, weil er keine Zeit investieren wollte. Von der großen Liebe war sowieso nie die Rede gewesen.

Und doch: an diesem Abend fühlte Felix zum ersten Mal seit langer Zeit wieder eine Sehnsucht nach weiblicher Nähe. Es gab noch ein Leben außerhalb der Bank. Er wollte nicht als Mönch enden. Frau und Kinder standen schon auf seinem Lebensplan, allerdings bis jetzt noch unter ferner liefen.

Mit der Zeit bekam Felix immer mehr Kontakt zu den Mitgliedern des Aufsichtsrats. Der Sechserclub war mit den Jahren durch unzählige private und halbprivate Treffen miteinander verwoben. Der konventionelle Kontakt tat der Konkurrenz keinen Abbruch.

Man traf sich gelegentlich zu einer Weinprobe oder zu einem Abendessen. Allerdings nie mit Generaldirektor Carwitz, den seine Beraterpflichten in alle Welt führten. Er hatte auch auf die Familie keine Rücksicht zu nehmen, denn er war seit Jahren Witwer.

Wenn die Herren des Vorstands unter sich waren, hatte Felix oft den Eindruck dass ihr Interesse in erster Linie seinen EDV-Kenntnissen und seinem Wissen über die internationale Technik-Entwicklung galt. Einige der Vorstände hatten große Informationslücken, die man so geschickt auffüllen konnte.

So unterrichtete Felix die Herren mit abgeschlossenem Studium bei einem Glas Wein über die Entwicklung der Programmiersprachen, die immer benutzerfreundlicher wurden oder über Ansätze einer Forschung zur künstlichen Intelligenz.

„In den USA entstehen zunehmend Expertensysteme, die es erlauben, das Wissen einer größeren Gruppe von Experten in einem Rechner zu speichern und dieses in einem Dialog den naiven Benutzern verfügbar zu machen. In Holland wird an einem Konzept eines optischen Massenspeichers gearbeitet, der als Bildplatte auf den Markt kommen soll. Nur in der Bundesrepublik Deutschland sind die Forschungsanstrengungen gleich Null. Das heißt die Verantwortung liegt bei den Unternehmen.“

Felix vergaß nie bei solchen Gesprächen auf die Fortbildung hinzuweisen. Allmählich lernte er einzelne Vorstandsmitglieder einzuschätzen. Der Marketingmann Dr. Rose, der immer ein süffisantes Lächeln auf den Lippen hatte und mit zynischen Bemerkungen nicht sparte, war mit Sicherheit kein intellektueller Überflieger. Er entpuppte sich als ein Nörgler ohne festen Standpunkt, der sich allerdings mit einer offenen Meinung nicht vortraute, sondern sie hinter Fragen versteckte und sich krampfhaft bemühte, nichts von sich preiszugeben.

Felix wurde deutlich, dass Dr. Rose ziemlich isoliert war. Gefragt war er allerdings als Golfer. Bis auf Felix frönten alle diesem Sport, und die Treffen arteten nicht selten in eine Fachsimpelei aus, zu der er keinen Zugang hatte. Golf war für ihn eine Altherrensportart.

Oft waren es auch die Ehefrauen, die Beziehungsfäden unter den Vorstandsmitgliedern woben. Die Frauen wollten sehen und gesehen werden. Bei Bällen, Tanztees, Ausstellungseröffnungen, Konzerten und Wohltätigkeitsbällen und Basaren, Theaterpremieren. Der kulturelle Anlass war oft nur der Rahmen für einen Empfang oder eine Stehparty, die immer mehr in Mode kamen. Eingeladen wurde auch im privaten Rahmen: Verlobungen und Hochzeiten, Jubiläen, runde Geburtstage, Cocktailparties und Gartenpartys.

Felix bekam Gelegenheit, seine lässig-elegante Kleidung auch vorzuführen. Er war ein gut aussehender und begehrter Junggeselle auf diesem Parkett, das war nicht zu übersehen. Aber er war auch unbedarft. So clever, gescheit und informiert er in seinem Job agierte, so unerfahren war er, wenn es darum ging, weibliche Angeln zu erkennen. Über die Macht der Frauen hatte er noch nie nachgedacht. Maß er den Frauen überhaupt eine Macht zu? Aber er liebte die kleine Gefahr, den unverbindlichen Flirt. Dort setzte er gezielt seinen Charme ein, aber er konnte sich so auch leicht wieder entziehen. Schließlich gab es ja unendlich viel zu tun.

„Wenn ich abends nach Hause gehe, und es wird oft spät, immer brennt noch Licht bei Ihnen. Man getraut sich ja kaum, Sie zum Arbeitsessen einzuladen“, scherzte Sell eines Tages.

„Ich habe verstanden, wann und wo soll ich einen Tisch reservieren lassen?“ Sein Verhältnis zu Sell wurde immer enger. Er war nicht nur sein Förderer, sein Ratgeber, er war ein väterlicher Freund, wenngleich so ein Wort wie Freundschaft zwischen ihnen nie fiel. Aber sie vertrauten sich. Und Felix wusste, dass er so manche Klippe umschiffen konnte, weil der Steuermann für Organisation sie vorausgesehen und einen anderen Kurs angesagt hatte.

„Sie sind zu schnell Felix. Es ist richtig, dass wir alle Vorbereitungen für die Mini-Computer-Schulungen treffen müssen. Aber es ist möglicherweise falsch, das Papier jetzt schon aus der Tasche zu ziehen. Bereiten Sie alles vor. Legen Sie es in die Schublade. Aber warten Sie den richtigen Zeitpunkt ab. Und wenn der erst in drei Jahren ist.“

„Wir haben aber keine Zeit. Zeit ist kostbar. Zeit ist Geld, das hat man auch schon hierzulande gemerkt. Wir müssen in die Praxis gehen, ausprobieren. Wir müssen schulen. Nur so können wir Erfahrungen sammeln.“

„Da spricht ja auch nichts dagegen. Probieren Sie das in Ihrem Arbeitskreis aus. Verlagern sie diese Geschichte eine Zeit lang aus Dasers Gesichtskreis. Arbeiten Sie mit der Computer-Elite daran. In der Breite sollten Sie nicht vorpreschen. Es gibt Widerstände. Manche Mitarbeiter klagen, fühlen sich überfordert. Und möglicherweise ist das auch subjektiv so, weil ja verschiedene Systeme nebeneinander laufen. Die Gefahr ist nur, dass Daser diese Situation ausnützen könnte. Missmut, sobald er sich gegen Sie wenden könnte, lässt er sich sicher nicht entgehen.“

„Wer beklagt sich? Zu mir ist noch niemand gekommen. Ich habe auch von anderen noch nichts gehört. Gibt es konkrete Anlässe?“

„Nein, lieber Admont. Es ist noch nicht so weit. Man darf es nicht soweit kommen lassen. Aber die Zwerge sind unterwegs und geben Stichworte. Und sie warten darauf, dass jemand sie aufnimmt. Das alte Spiel, Sie verstehen. Und wo die Arbeitskräfte heute so selten wie Edelsteine sind, dürfen wir Daser natürlich keinen Vorwand liefern.“

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Karriere und Liebe»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Karriere und Liebe» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Karriere und Liebe»

Обсуждение, отзывы о книге «Karriere und Liebe» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x