Eike Ruckenbrod - Pauls Antiweichei-Plan

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Pauls Antiweichei-Plan: краткое содержание, описание и аннотация

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Nicht jeder, der von anderen etwas wegnimmt, ist ein Dieb.
Nicht jeder, der seine Hausaufgaben nicht macht, ist ein Arbeitsverweigerer.
Nicht jeder, der sensibel und schüchtern ist, ist ein Weichei …
Paul hat gewaltig die Schnauze voll vom ständigen Erröten und Heulen, von seiner Traurig- und Hilflosigkeit, vom unverstanden und überfordert sein … Darum fasst er den heldenhaften Entschluss, ein Antiweichei zu werden.
Zum Inhalt:
Pauls heile Welt ist seit dem Tod seiner Mutter und
dem Erscheinen von Elisa aus den Fugen geraten. Der überforderte, hoch sensible Junge wünscht sich sehnlichst mehr Selbstbewusstsein und Anerkennung.
Aber wie und wo kann er das erlangen? Besonders wenn man so ein uncooles Weichei ist wie er.
Durch den Entschluss, jeden Tag eine gute Tat zu vollbringen, und eine gehörige Portion Mut, gelingt es Paul seinem frustrierten Leben einen guten Sinn zu geben und sich auch durch auftauchende Konflikte nicht vom Weg abbringen zu lassen.
Seine Ziele sind: Elisa zu imponieren, dass sein Vater stolz auf ihn ist und, dass er Jannik und Moritz, die aus Langeweile Schwächere quälen, rasch zur Vernunft bringt.
– Eine lehrreiche Geschichte ab 9 Jahren über den Mut sein Leben sinnvoll zu verändern, auch wenn das einige Probleme mit sich bringt. -

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Paul schüttelte energisch den Kopf. „Nein, nein, erzählen Sie ruhig weiter.“ Er hoffte auf ein weiteres Stück Kuchen.

„Dann wurde er krank und musste nach und nach seine Leute wieder entlassen. Das tat ihm sehr weh. Er hätte sich sicher gefreut, dich kennenzulernen. Du hättest ihm mit deinem Gitarrenspiel eine große Freude bereiten können.“

Paul nickte. Frau Wieler lächelte herzlich. „So, genug geplaudert, jetzt zeig mal, was du kannst!“

Paul wischte sich die Krümel vom Mund, stand auf, holte die Gitarre und stimmte sie. Frau Wieler beobachtete jede Bewegung des schlanken Jungens.

Schließlich fing er an, leise zu spielen. Die alte Dame saß lächelnd mit geschlossenen Augen in ihrem Sessel und schaukelte sanft hin und her. Paul blickte sie aufmerksam an. Eine wohlige Wärme durchflutete ihn. Schon jetzt hatte er sie in sein einsames Herz geschlossen.

Nach einer Weile hielt er inne und Frau Wieler schlug die Augen auf. „Was ist? Bist du schon fertig?“

„Ich soll doch die Lieder aus dem Heft üben, oder?“

„Stimmt, aber deine sind auch sehr schön.“

Frau Wieler blätterte in dem Heft und entschied sich für „Hoch auf dem gelben Wagen“. Paul sah sich die Noten und Griffe an und begann zu spielen. Schon bald klang es ganz passabel und die alte Dame konnte mitsingen. Immer und immer wieder spielte Paul die Melodie, bis sie perfekt war und sie lachend aufhörten.

„Das war wunderschön“, freute sich Frau Wieler mit leuchtend roten Wangen.

Paul sah lächelnd aus dem Fenster und erschrak, da es schon dämmerte.

„Wie spät ist es denn?“

„Halb fünf.“

„Wie lang kann ich bleiben?“ Paul hatte keine Ahnung, wann alte Leute ins Bett gingen.

„Solange du möchtest, oder meinst du ich habe heute noch eine Verabredung?“ Sie zwinkerte.

„Ne … Ich meinte ja nur … Vielleicht sind Sie müde.“

Die Hausherrin lachte amüsiert. „Von was sollte ich denn müde sein? Aber du bist sehr aufmerksam.“

Paul zog geschmeichelt die Mundwinkel nach oben. In diesem Augenblick dachte er eine Sekunde lang an Elisa. Sofort reagierte sein Herz laut pochend. Hastig packte er die Gitarre in die Hülle.

„Nein, bitte nicht. Spiel mir noch ein paar von deinen Melodien!“, bettelte die Frau. Der Junge ließ sich überreden und nahm sein Instrument wieder zur Hand. Glücklich schenkte sie ihm Apfelsaft nach.

„Trink, Junge! Möchtest du noch was essen?

Ich gebe dir nachher ein paar Stücke Kuchen mit.“

Paul spielte noch eine halbe Stunde weiter, dann fiel ihm siedeheiß seine Bioarbeit ein. „Shit, ich muss noch Bio lernen. Kann ich noch schnell aufs Klo?“

„Ja, zur Tür raus, dann die Stufen hoch, rechts hinten.“

Paul stellte die Gitarre zur Seite und stand auf.

Im Flur blickte er sich neugierig um. Alles schien mal sehr teuer gewesen zu sein. Die Gemälde, die Teppiche, die Vasen und überall standen Orchideen. Offensichtlich war seine neue Bekanntschaft eine Blumenliebhaberin.

Paul erreichte die Toilette und betrat den kleinen Raum. Dieser war hell und freundlich und wirkte gegen den Rest des Hauses richtig modern.

Kritisch betrachtete er sein Spiegelbild und wünschte sich, sein kindliches Aussehen würde endlich weichen, sogar über einen Pickel würde er sich freuen. Moritz hatte schon einen leichten Flaum über der Oberlippe und Janniks Stirn war rot getupft vor lauter Pickel. Paul verstrubbelte seine Haare, da er das cooler fand, und senkte seinen Blick auf die Ablage. Seine blauen Augen weiteten sich. Mehrere goldene Ringe lagen darauf.

Fasziniert starrte er auf den wertvollen Schmuck. Der Gedanke, ob es wohl auffallen würde, wenn einer der Ringe fehlen würde, schoss ihm augenblicklich durch den Kopf. Zögernd nahm er einen und drehte ihn zwischen Daumen und Zeigefinger hin und her. Der rote Stein funkelte ihn so feurig an, dass Paul der Versuchung nicht widerstehen konnte, ihn an den Finger zu stecken. Plötzlich trat Elisa vor sein inneres Auge, die ihm lächelnd ihre Hand entgegenstreckte. Eine heiße Welle durchströmte ihn.

Wie krass wäre es, wenn ich ihr so einen Ring schenken könnte?, sinnierte Paul mit geschlossenen Augen.

„O Gott, bin ich durchgeknallt!“, murmelte er und wollte den Ring wieder abstreifen, aber der steckte fest!

„Mist, warum geht er denn nicht ab?“ Paul zog und zerrte. Rasch seifte er seine Finger ein, aber das Schmuckstück ließ sich nicht über sein Gelenk streifen. Panik ergriff ihn. Was soll ich jetzt nur machen?

Mit einem dicken Kloß im Magen sank er auf die Klobrille.

Bestimmt denkt sie, ich wollte den Ring klauen, aber Mutti hat immer gesagt: Angriff ist die beste Verteidigung, also …

Sein Herz pochte laut, als er zu Frau Wieler eilte.

Die alte Dame saß mit geschlossenen Augen im Sessel. Ihr Kopf war zur Seite gekippt und die Brille halb von der Nase gerutscht. Durch ihre leicht geöffneten Lippen drang ein zartes Schnarchen hervor. Paul atmete erleichtert aus und packte leise seine Sachen zusammen. Vielleicht merkt sie es ja gar nicht , hoffte er und flüchtete auf Zehenspitzen hinaus.

Aber je weiter er sich entfernte, desto mehr brannte der Ring an seinem Finger.

Was kann ich nur Dad sagen, wo der Ring herkommt? Der glaubt mir sicher kein Wort. … Er darf ihn einfach nicht sehen, entschied Paul und überlegte, was er um den Ring wickeln konnte.

Paul schlich mit der Hand in der Hosentasche in die Wohnung und war gottfroh, dass sein Vater schon vorm Fernseher saß.

„Hi Dad“, rief er ins Wohnzimmer und steckte kurz seinen Kopf hinein.

„Hallo Paul. Alles klar?“, fragte Herr Eggmann, ohne den Blick vom Bildschirm zu nehmen.

Grad heute interessiert es ihn, wie es mir geht, ärgerte sich Paul. „Ja. Muss aber noch Bio lernen.“

Reinhard Eggmann nickte zufrieden und nahm einen großen Schluck aus der Bierflasche.

Paul schloss die Kinderzimmertür und ließ sich auf das Bett fallen. „Was mach ich jetzt bloß?“, murmelte er und drehte an dem goldenen Ring. Der rote Stein funkelte feurig, wie ein Auge, das Paul unentwegt anstarrte.

Bestimmt als Strafe, für meine schlechten Gedanken, vorhin im Klo von Frau Weiler , vermutete Paul voll Unbehagen. Seine Oma hatte öfters gesagt: Kleine Sünden bestraft der liebe Gott sofort …

Aber ich wollte ja gar nicht in echt klauen, ich hatte ja nur daran gedacht, und die üblen Gedanken waren von ganz allein gekommen.

Paul sprang auf, huschte ins Bad und suchte aufgelöst eine Creme.

„Da ist sie ja. Jetzt werden wir sehen, wer stärker ist, du oder ich?“, sprach er zu dem Ring, während er einen erbsengroßen Tupfen auf den Ringfinger drückte. Gründlich massierte er diesen um den Ring herum ein.

Mit einem siegessicheren Grinsen zog er nun an dem Schmuckstück, aber es war wie verhext. Es ließ sich nicht entfernen, so fest er auch zog und zerrte. Sein Fingergelenk schmerzte schon.

„So ’n Megascheiß“, fluchte Paul, „Warum geht das nicht?“ Sein Blut pochte bis in die Ohren.

Was soll ich nur tun, wenn er nicht mehr abgeht? Wird Frau Wieler mir glauben und mich noch mal zu sich einladen? Einen Kerl, der offensichtlich ihren wertvollen Schmuck klaut? Einen Dieb!

Hastig riss Paul die Tür vom Spiegelschrank auf und suchte nach einem Verband. Ihm war sterbensschlecht. Fürsorglich wickelte er ihn um den Ring. Endlich musste er nicht mehr in das rote Auge blicken.

Tief atmete er ein und überlegte, was er seinem Vater erzählen sollte, wie und wo er sich verletzt hatte.

Was ist, wenn er die Wunde sehen will, um sie sauber zu machen? Warum muss ich immer so viel Pech haben? Es war doch so schön bei Frau Wieler. Wir hätten Freunde werden können, grübelte er traurig und verließ das Bad wieder.

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