Eike Ruckenbrod - Pauls Antiweichei-Plan

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Pauls Antiweichei-Plan: краткое содержание, описание и аннотация

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Nicht jeder, der von anderen etwas wegnimmt, ist ein Dieb.
Nicht jeder, der seine Hausaufgaben nicht macht, ist ein Arbeitsverweigerer.
Nicht jeder, der sensibel und schüchtern ist, ist ein Weichei …
Paul hat gewaltig die Schnauze voll vom ständigen Erröten und Heulen, von seiner Traurig- und Hilflosigkeit, vom unverstanden und überfordert sein … Darum fasst er den heldenhaften Entschluss, ein Antiweichei zu werden.
Zum Inhalt:
Pauls heile Welt ist seit dem Tod seiner Mutter und
dem Erscheinen von Elisa aus den Fugen geraten. Der überforderte, hoch sensible Junge wünscht sich sehnlichst mehr Selbstbewusstsein und Anerkennung.
Aber wie und wo kann er das erlangen? Besonders wenn man so ein uncooles Weichei ist wie er.
Durch den Entschluss, jeden Tag eine gute Tat zu vollbringen, und eine gehörige Portion Mut, gelingt es Paul seinem frustrierten Leben einen guten Sinn zu geben und sich auch durch auftauchende Konflikte nicht vom Weg abbringen zu lassen.
Seine Ziele sind: Elisa zu imponieren, dass sein Vater stolz auf ihn ist und, dass er Jannik und Moritz, die aus Langeweile Schwächere quälen, rasch zur Vernunft bringt.
– Eine lehrreiche Geschichte ab 9 Jahren über den Mut sein Leben sinnvoll zu verändern, auch wenn das einige Probleme mit sich bringt. -

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Nach einer Weile legte er das Instrument aus der Hand und ging vor dem Bett auf und ab. Die Chipstüten knisterten unter seinen Schritten. Plötzlich erhellte sich sein schmales Gesicht, er legte sich auf den Boden und robbte unters Bett.

Kurz darauf erschien er mit einem Notenheft in der Hand und jeder Menge Spinnweben auf dem Kopf. Im Schneidersitz setzte er sich auf den Teppich und blätterte in dem Heft herum. Schließlich schmiss er es stöhnend von sich.

„So ’n Mist, das kann ich doch nicht spielen, lauter englisches Zeug, das checken die doch gar nicht“, brummte er vor sich hin und stand ärgerlich auf.

Ahnungsvoll warf er einen Blick in seine leere Kasse. Wütend knallte er den Deckel zu.

Soll ich das, mit dem Altersheim, wirklich tun?

Was werden wohl Jannik und Moritz dazu sagen? Die lästern sicher voll ab. Na und? Wenn ich erst mal erfolgreich bin, sind auch die geflasht. Und außerdem brauchen die es ja vorerst nicht zu erfahren.

Sein Blick wanderte abermals aus dem Fenster.

Wo kann ich jetzt sofort Kohle ziehen, für ein Notenheft mit deutschen Songs?

Fluchend ärgerte er sich mal wieder, dass er keinen Internetanschluss hatte.

Vielleicht brauchen die im Getränkehandel um die Ecke Hilfe, hoffte er, schnappte voll Tatendrang seine Jacke und den Haustürschlüssel, knallte die Tür zu und rannte die Stufen hinab.

Die Nachbarin, die einen Stock unter ihm wohnte, öffnete ihre Wohnungstür und rief ihm hinterher: „Paul, mein Guter“, wie er diese Betitelung hasste, „könntest du mir bitte ein Brot kaufen? Mein Ischias plagt mich heute wieder so arg, dass ich nicht selbst gehen kann.“

Einen Augenblick ging Paul weiter und tat so, als hätte er nichts gehört, erinnerte sich aber seiner guten Taten und antwortete: „Ja klar. Moment, ich komme.“

Rasch spurtete er die Stufen wieder hinauf.

„Ich hab leider nur einen 20-Euro-Schein.“ Frau Krieching, bekleidet mit einer Blümchenkittelschürze, schwarzen Wollstrümpfen und Filzpantoffeln, lächelte entschuldigend, dabei entblößte sie ihren zahnlosen Mund. Paul starrte ablehnend auf das nackte Zahnfleisch.

„Kein Problem. Ähm, was für eins?“

„Ein weiches, du weißt ja …“ Abermals zeigte sie ein breites Lächeln. Rasch blickte Paul zu Seite, steckte das Geld in die Tasche seiner Jeans und sprang die Stufen wieder hinab.

Assig, der Bäcker ist in der entgegengesetzten Richtung als der Getränkemarkt , ärgerte er sich und fasste in die Hosentasche. Er griff nach dem Schein.

Cooles Gefühl, stellte er fest und knetete den Schein genüsslich in den Fingern. Für zwanzig Euro könnte ich drei Hefte kaufen. Aber leider ist es nicht meine Kohle …

Mittlerweile stand er an einer belebten Kreuzung und wartete ungeduldig auf Grün. Eine alte Dame kam auf einen Stock gestützt angehumpelt.

Kaum war sie bei ihm angelangt, sprach sie ihn an:

„Hallo junger Mann, wärst du so nett, mir über die Straße zu helfen?“

Paul sah sie entgeistert an. Heute scheine ich alte Omas besonders anzuziehen. Wahrscheinlich schon die Vorboten des Oldie-Superman-Seins.

„Bitte! Ich bin nicht so gut zu Fuß“, meinte die Dame und blickte ihm durch ihre dicke Brille erwartungsvoll an.

„Ähm ja, kann ich machen“, antwortete Paul nun mit tiefer Stimme und überlegte, wie sie sich das vorstellte. Lächelnd hakte sie sich bei ihm unter.

„Das ist wirklich nett von dir, danke für deine Hilfe. Weißt du, wenn man alt ist, geht alles nicht mehr so, wie es sein sollte.“

Paul blickte der alten Dame in ihr offenes, faltiges Gesicht. Sie trug ihr graues Haar in Ohrlänge gerade abgeschnitten und nach innen geföhnt. Ihre Ponyfransen hingen ihr glatt in die Stirn.

Sie sieht nett aus, gegen die zahnlose Krieching …, stellte Paul fest. „Haben Sie keine Kinder und Enkel, die Ihnen helfen können?“, fragte er verwundert.

„Doch, aber die haben ja ihr eigenes Leben und wenig Zeit für eine alte Frau.“ Sie lächelte milde, dabei strahlte ihr ganzes Gesicht und eine Reihe gelber Zähne kam zum Vorschein. Sie erinnerte ihn an seine Oma.

Die Frau kam dank Paul heil auf der anderen Straßenseite an.

„Vielen Dank. Bei diesen hohen Gehwegkanten habe ich immer Angst, zu stürzen. Gehst du nun zu deinen Freunden Fußball spielen?“, fragte sie interessiert.

Paul schüttelte den Kopf. „Ne, ich spiele nur Gitarre.“

Die graublauen Augen der alten Dame, die hinter den dicken Brillengläsern winzig schienen, begannen zu leuchten. „Was heißt hier nur? Das ist doch was sehr Schönes, mein verstorbener Mann spielte auch Gitarre.“ Ein schmales Lächeln huschte über ihre faltigen Lippen.

Dann begann sie, einen alten Schlager zu singen.

Verlegen blickte Paul zu Boden. Plötzlich hatte er eine Idee. „Vielleicht ähm könnten Sie mir helfen, ähm ein geeignetes Notenheft für ältere Leute zu finden? Ich Honk hab nämlich keine Ahnung … und bräuchte dringend eins.“

„Gern, sehr gern, und ich habe gerade Zeit. Komm wir gehen zu Müllers Musiklädle!“ Energisch hakte sich die alte Dame wieder bei Paul unter und humpelte los.

„Wie heißt du?“

„Paul.“

„Mein Name ist Wieler. Veronika Wieler.“ Sie streckte ihm die freie Hand hin. Paul drückte sie. Die Frau schien okay zu sein.

„Meine Oma lebt leider nicht mehr.“

„Das tut mir leid. Hast du noch einen Großvater?“

„Ich hab nur noch meinen Dad, sonst niemanden.“

Veronika Wieler nickte verstehend. „Du fühlst dich sicher manchmal einsam.“

Paul zog verlegen einen Mundwinkel nach oben. Sie hatte genau ins Schwarze getroffen, er war einsam. Sehr sogar. Ihm wurde schwer ums Herz.

Vor Müllers Musiklädle blieben sie stehen.

„Puh, lass mich erst einen Moment verschnaufen“, keuchte die alte Dame. Paul spielte mit dem Geldschein in seiner Tasche. Was soll ich nur machen, wenn wir ein Notenheft finden? Nervös trat er von einem Fuß auf den anderen.

„Warte mal!“ Frau Wieler streckte sich und zupfte die Spinnweben aus seinen blonden Haaren.

„Danke“, sagte Paul und strich sich durch das leicht lockige Haar, das fransig in sein Gesicht fiel.

Ein Schwall warmer Luft, die nach neuem Teppichboden roch, schlug ihnen entgegen, als sie eintraten. Zielstrebig führte Paul die Frau zu den Notenheften.

Die alte Dame musste gar nicht lange suchen. „Das ist es! Volkslieder und Schlager aus meiner Zeit, das kannst du nehmen.“ Sie lächelte aufmunternd.

Paul las sich befremdet die Titel durch. „Rosa Munde“, „Alte Kameraden“, „Rote Rosen aus Athen“, "Ich esse gerne Sauerkraut“ …

Veronika Wieler nickte zufrieden. Paul drehte das Heft um und erschrak. Shit, vierzehn Euro! Warum so viel für so einen alten Schinken? Davon mal abgesehen, dass ich keinen Cent habe. Rasch legte er das Liedheft wieder zurück.

„Was ist?“, fragte Frau Wieler erstaunt.

„Ich … ich kann‘s noch nicht kaufen … Ich muss erst die Kohle verdienen“, erklärte er stockend und errötete.

„Für was brauchst du denn das Notenheft?“

Paul errötete noch tiefer. „Ich wollte … ähm, ich wollte eigentlich, na ja vielleicht irgendwann mal … in einem ähm Altersheim Gitarre vorspielen“, brachte er endlich heraus.

„Wirklich?“, fragte die Dame erstaunt und hoch erfreut.

Paul nickte mit feuerrotem Gesicht.

„Du bist ein wunderbarer Junge, das habe ich gleich gemerkt. Du nimmst das Heft und ich bezahle es!“

Paul schüttelte energisch den Kopf. „Nein, ich verdiene das Geld selbst. Ich muss das tun!“

„Papperlapapp, du übst bei mir, dann habe ich auch was davon.“

Nachdem er einen Augenblick über den Vorschlag nachgedacht hatte, fand er ihn gar nicht so übel. Gitarre üben war schließlich viel gechillter, als Kisten zu schleppen. „Also gut“, gab er nach.

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